Urlaubspflege

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    Hallo, wir haben ein 2 1/2jähriges Labradormädchen. Sie hängt sehr an unserem Sohn, aber leider nur, bis er ausgezogen ist.

    Ursprünglich war es so gedacht, dass er sich um Bonnie kümmert, wenn wir, z. B. ins Ausland fahren bzw. fliegen. Doch seit er auszog, verhält sie sich total komisch, wenn er zu Besuch kommt. Ich vergleiche sie mit einem fremdeldem Kind, welches sich hinter der Mutter versteckt. Unser Sohn hat ihr doch nichts getan. Warum fremdelt sie?

    Mein Mann hat gesagt, so können wir sie nicht zurücklassen.

    Was meint ihr? Wie können wir sie wieder zusammen bringen?

    Vielen Dank schon jetzt für euer Feedback

  • Dr. SAM - dein online Tierarzt
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  • Ich würde es mal für einen Tag oder ein paar Stunden ausprobieren. Einfach das Haus verlassen, als wenn gar nichts wäre. Bloß kein großes Tamtam machen! Der Sohn könnte dann z.B. gleich einen schönen Spaziergang machen, um sie abzulenken.

    Wahrscheinlich hört das "Fremdeln" schnell auf, wenn Ihr weg seid.


    LG,Gisela

  • Hallo, wir hatten es mal so gemacht, dass mein Mann das Haus verließ. Dann hat sie Schutz bei mir gesucht.

    Wenn wir zusammen gehen, sucht Bonnie immer unsere Nähe. Sobald unser Sohn ein paar Schritte vor uns geht, bockt sie.

    Das werden wir beim nächsten Mal machen: Sohn meldet sich telefonisch an und wir gehen ohne Bonnie aus dem Haus

    Danke

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  • Hallo, wir hatten es mal so gemacht, dass mein Mann das Haus verließ. Dann hat sie Schutz bei mir gesucht.

    Wenn wir zusammen gehen, sucht Bonnie immer unsere Nähe. Sobald unser Sohn ein paar Schritte vor uns geht, bockt sie.

    Das werden wir beim nächsten Mal machen: Sohn meldet sich telefonisch an und wir gehen ohne Bonnie aus dem Haus

    Danke

    So war mein Hund noch mit meinem Mann, als wir schon lang zusammen gewohnt haben und Queeny ihn schon gut kannte. Wenn wir zusammen unterwegs waren, hat sie nach mir geschaut. Sind wir zusammen raus und ich bin alleine abgebogen und der Hund sollte mit dem Freund mit, hat der Hund gebockt und ist erstmal keinen Meter weiter. Aber wenn ich von Anfang an zuhause blieb und die zwei alleine losgezogen sind oder der Mann alleine zuhause mit Queeny war, war alles super. Ich würde es auch einfach so nochmal versuchen :ka:.

    Vielleicht beobachtet ihr das ganze auch zu genau und begünstigt damit das "fremdeln" weil die Situation dem Hund dann auch komisch vor kommt.

    Immer dabei: Queeny.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Ist sie bei Leuten außerhalb der Familie immer so?

    Nein, im Gegenteil. Da ist sie ein typischer Labbi, will zu jedem Menschen und Hunden.

    Mein Mann glaubt, das sie die Verbindung hat - Steffen ist ausgezogen, dann muss ich auch bald ausziehen! Ich denke, das ist zu menschlich gedacht!!!

  • Mein Mann hat eine neue Idee, warum sie so komisch reagiert, wenn Steffen kommt. Er hat seine Kaninchen natürlich beim Umzug mitgenommen. Nun denkt mein Mann, das Bonnie die nächste ist, die zu Steffen zieht.

    Gestern war es wie immer,xals Steffen kam, zog sich "Madame" zurück

  • Das sind viel zu komplexe Gedankengänge für einen Hund.


    Ich denke, sie ist einfach verunsichert.

    Vielleicht, weil sie nicht einschätzen kann, ob euer Sohn jetzt noch richtig dazugehört oder nicht.

    Vielleicht auch, weil er als Besucher kommt, aber sich nicht wie ein typischer Besucher verhält. Er kommt ja bestimmt ganz anders rein, verhält sich als wäre er zuhause, ihr begrüßt ihn anders... Ich nehme an, das tun andere Besucher nicht. Kommt euer Sohn mit einem eigenen Schlüssel rein? Auch das wäre zB untypisches Verhalten für Besuch und könnte Verunsicherung auslösen. Vielleicht riecht euer Sohn auch anders als früher oder benimmt sich anders. Wer weiß. Unsicherheit kann durch so vieles ausgelöst werden.

    Als der Vorbesitzer meines Rüden nach fast einem Jahr bei uns zu Besuch kam, war er auch erstmal total verunsichert. Das hat sich dann aber im Laufe der ersten halben Stunde gelegt.


    Habt ihr jetzt mal probiert, wie es ist, wenn euer Sohn zB alleine mit ihr Spazieren geht?

    Gestern war es wie immer,xals Steffen kam, zog sich "Madame" zurück

    Und was tut ihr dann? Spricht euer Sohn den Hund an? Ignoriert ihr das Verhalten?

    Balu, Berner Sennen Mix (*2015)

    Reika, Landseer (*2020)

  • So war mein Hund noch mit meinem Mann, als wir schon lang zusammen gewohnt haben und Queeny ihn schon gut kannte. Wenn wir zusammen unterwegs waren, hat sie nach mir geschaut. Sind wir zusammen raus und ich bin alleine abgebogen und der Hund sollte mit dem Freund mit, hat der Hund gebockt und ist erstmal keinen Meter weiter. Aber wenn ich von Anfang an zuhause blieb und die zwei alleine losgezogen sind oder der Mann alleine zuhause mit Queeny war, war alles super. Ich würde es auch einfach so nochmal versuchen :ka:.

    Vielleicht beobachtet ihr das ganze auch zu genau und begünstigt damit das "fremdeln" weil die Situation dem Hund dann auch komisch vor kommt.

    Es ist bei uns auch so. Gehen wir zusammen, kann man Partner nichtmal die Leine halten (egal welche länge), der Hund ist dann verunsichert und läuft die ganze Zeit bei mir.

    Lasse ich mich etwas zurückfallen, bockt er nach ein paar Metern und will nicht mehr mit ihm mitgehen und zu mir zurück.

    Teilweise ist er auch nicht mit ihm rausgegangen, wenn ich zuhause blieb. Bin ich eh nicht da, ist es kein Problem, dann geht er mit ihn ohne Probleme Gassi (wenn auch öfter etwas zurückhaltender als bei mir). Ich bin halt seine Bezugsperson.

    Daher wäre ich auch für den Versuch.


    Ich hatte mal einen sittinghund, der extrem an seiner Besitzerin hing. Sie hat ihn gebracht und er hat die Krise gekriegt, als sie wegging, ist an Türen und Fenstern hochgesprungen und hat geweint und war nicht mehr ansprechbar(obwohl sie ihn zusammen mit einem anderen Hund gebracht hat, der da völlig entspannt war).

    Nachdem ich dann einen Spaziergang gemacht hatte, war es gut.

    Also habe ich ihn, sobald sie weg war, geschnappt und bin raus und damit hatte sich das Problem bei den nächsten Malen erledigt.

    Ich denke auch, dass das bestimmt funktionieren wird, wenn ihr dann wirklich mal weg seid.

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