Tipps zur Stubenreinheit

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    Hallo zusammen,


    nachdem wir unsere Rubymaus im Oktober an den Hundehimmel verloren haben, mussten wir nach kurzer Zeit feststellen, dass ein Leben ohne Hund nicht funktioniert :)

    Daher hatten meine Freundin und ich uns überlegt, einem jungen Hund einer Tierschutzorganisation aus dem Ausland eine Chance zu geben (bitte keine Diskussion über diese entfachen :))


    Wir haben nun seit dem 05.12. eine Mischlingshündin bei uns, welche 5 Monate alt ist und bisher nur Erfahrungen aus einem "Shelter" hatte. Dementsprechend hat sie auch nur gelernt sich auf harten Böden zu lösen.

    Jetzt haben wir ein paar Fragen, ob wir die Sache völlig falsch angehen oder wir etwas verbessern könnten :)

    zu den "Rahmenbedingungen" :)

    • wir wohnen in einem EFH Neubau und haben ca. 2500qm Grundstücksfläche, allerdings ist im vorderen Gartenbereich noch kein Rasen gesäht
    • Ich arbeite aktuell bis Ende Januar im Homeoffice, danach soll der Hund tagsüber durch meinen Schwiegervater betreut werden (wohnt quasy "nebenan")
    • Aktuell füttern wir 3 Mahlzeiten (morgens um 07:00, die Nachmittagsmahlzeit soll normalerweise gegen 15:00 erfolgen, wir nutzen diese aber für Übungen mit dem Hund, Abends geben wir um 18:00 nochmal was zum fressen)

    Nachts schläft Laika (der Name unserer Süßen) neben uns in einer großen "Transportbox", welche Sie bisher super angenommen hat und auch ohne "Maleur" durchschläft.

    Leider haben wir aber noch das Problem, dass sie tagsüber lieber im Haus Ihr Geschäft verrichtet (vermutlich dem Shelter geschulded). Es gibt leider auch keine großen Ankündigungen (kreis drehen etc.). Sie setzt sich einfach hin und pullert los :)

    Wir haben Sie dann sofort hochgenommen und rausgebracht, allerdings kam danach nie etwas... :(

    Wir haben jetzt die Idee, Ihr "Gebiet" im Haus zu verkleinern. Sprich das wir Ihren Platz im Wohnzimmer eingrenzen und wenn Sie oben bei mir im Büro ist ebenfalls die Tür zu schließen. Könnte das schon helfen das Sie das vielleicht eher als Ihr Gebiet ansieht und dort kein Geschäft verrichtet?

    Zudem habe ich festgestellt, dass sie sich bei keinem Spaziergang lösen kann, dort wird nur wie wild geschnuppert :) Macht es überhaupt Sinn am Anfang mit Ihr spazieren zu gehen? Oder reicht das toben im Garten (dort hat sie sich schon ab und zu erleichtert).

    Wir wollen schnellstmöglich eine Hundeschule besuchen, dass wird sich aber vermutlich noch ca. 2 Wochen hinziehen und bis dahin so wenig Fehler wie möglich machen :)


    Vielleicht gibt es ja jemanden der uns ein Paar Tipps zum Umgang mit Hunden aus dem Shelter machen kann. Übrigens hat Sie Sitz und Platz nach ca. 30min gelernt, mit Ihrem Namen haperts noch ein bisschen, aber das wird schon noch :) Daher ist sie scheinbar lernwillig.


    Schonmal Danke vorab!

  • Dr. SAM - dein online Tierarzt
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  • Hallo :smile:


    Wie sieht denn euer Tagesablauf aus? Sprich, wie oft und wie lange geht ihr mit der Kleinen raus?


    Einen jungen Hund aus einem Tierheim zu adoptieren bedeutet oft, ihn genauso zu behandeln wie einen Welpen.

    Nach jedem Fressen, Spielen und Schlafen raus mit dem Hund, auch wenn das zu Anfang vielleicht jede Stunde oder zweite der Fall ist.


    Anzeichen erkennen ist oft nicht leicht. Nicht jeder Hund macht sich auffällig bemerkbar. Meine Hunde liefen etwas nervös durch die Wohnung, später standen sie recht unbemerkt an der Tür.

    Geräusche gibt heute noch keiner von sich, man hat halt seinen Ablauf bzw. Rythmus gefunden.


    Ihr habt sie ja noch gar nicht lange, da würde ich Spaziergänge erst mal lassen.

    Geht mit ihr raus in den Garten, am besten immer an die gleiche Stelle. Wenn sie dort ihre Geschäfte macht, lobt ihr sie ganz arg.


    Das gibt Routine und Sicherheit und sie wird schneller lernen, dass das draußen erledigt wird.

    Im Haus räumlich eingrenzen kann man schon machen, dann hat man den Hund auch etwas besser im Blick. Mir wäre es lieber, wenn ein Neuankömmling erst mal in meiner Nähe bleibt.


    Sie muss jetzt erst mal euch, euer Haus, dann euren Garten kennenlernen. Die große, weite Welt hat noch Zeit :nicken:

    Sitz und Platz nach 3 Tagen, das muss absolut nicht sein. Arbeitet an der Stubenreinheit und am Vertrauen bzw. der Bindung zu euch. Wenn sie kommt, wenn ihr sie ruft, ist das schon mehr als toll und lasst den Rest erst mal sein.

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