Das erste Treffen (Vergesellschaftung) - WO und WIE?

Es gibt 8 Antworten in diesem Thema, welches 1.240 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von Gast94189.

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    Moin liebe User!


    Ende März ist es soweit; ein neues Mitglied der Familie zieht ein!

    Es ist unsere erste Vergesellschaftung, deswegen sind wir recht "nervös"


    Ivy ist 2 Jahre alt, kastriert und eine sehr ruhige PomChi Dame. Rokko (der 'Neue') ist ein Chihuahua/Miniature American Shepherd-Mix und laut Angaben der ruhigste Rüde von diesem Wurf, aber trotzdem welpentypisch verspielt und neugierig.

    Die beiden Zwerge kennen sich noch nicht und für uns stellt sich die Frage, wie wir das Kennenlernen am Besten meistern.


    Der Welpe wohnt ca. 3h Stunden Autofahrt entfernt und ist bei Abholung 12 Wochen alt.


    Möglichkeit 1: Wir holen den Welpen ohne Ivy ab, fahren heim und der Erstkontakt findet auf einer Wiese statt, die beiden Hunden unbekannt ist, danach zusammen ins Haus. Die Nachteile, die ich sehe: Die Autofahrt ist für den Welpen sicherlich anstrengend genug, dann der neue Hund und eine neue Umgebung...


    Möglichkeit 2: Wir fahren mit Ivy zu Rokko, Erstkontakt entweder bei Rokko zuhause oder einer Wiese(?), abends Übernachtung in einem Hotel.

    Am nächsten Tag erneuter Kontakt und dann die Fahrt Heim. Vor-/Nachteile: Ivy hat absolut kein Problem bei längeren Autofahrten, allerdings wird ihr die Übernachtung in einer fremden Umgebung nicht sonderlich gefallen..


    Rokkos Hundebox habe ich bereits vorab hingeschickt, mit einer Decke von Ivy und einer "neutralen", die sich vollsaugen darf, mit dem Geruch von Rokkos Familie.


    Was sagt ihr dazu, habt ihr ggf. andere Vorschläge, was gibt es noch Wichtiges zu beachten und wie absolviere ich das am stressfreisten?

  • Ist Ivy denn unproblematisch mit anderen Hunden? Dann würde ich mir keinen Kopf machen, kurzes Kennenlernen auf der Wiese bei euch und dann ab nach Hause.


    Bei meiner eigenen Hündin würde ich den Welpen sogar einfach direkt mit nach Hause in den Garten oder die Wohnung nehmen. Die ist aber auch absolut easy, null territorial, will keinen Stress und ist cool mit jedem Hund, solange er sie nicht nervt.

  • Hallo Draugwen ,


    mir steht ungefähr zur gleichen Zeit die gleiche Situation bevor.

    Bei uns ist klar, Jamie kommt mit! Wir fahren auch gut 2,5 Stunden einfache Strecke und das ist mir mit allem drum und dran zu lang um ihn allein zu lassen.

    Ich glaube da müsst ihr am besten eure Ivy einschätzen können, wie sie mit neuen Hunden umgeht. Wir werden gucken wie es sich in dem Moment richtig anfühlt.

    Ich würde jetzt mal sagen, dass ihr keine Übernachtung vornehmen müsst, um die beiden für den ersten Kontakt zusammen zu bringen.


    Habt ihr den Welpen bei den Besitzern mal besucht und wisst wie da so die Gegebenheiten sind?

    Liebe Grüße von Anna mit

    Jamie - Australian Shepherd - 10.03.2011

    Nyx - Australian Shepherd - 01.02.2020


    beshepherd and beloved

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  • Spuk war die 350 km zur Züchterin dabei, hat beim Kennenlernen im Auto gewartet und ist dann mit der Züchterin, den restlichen beiden Welpen und den Althündinnen zusammen ne Runde am Feld gelaufen. Danach bin ich mit ihm noch ne Löserunde, weil er das große Geschäft noch nicht gemacht hatte, und er kam wieder ins Auto, bis wir den Papierkram erledigt hatte. Welpe in die zweite Hundebox, und los ging die Fahrt.

    Zu Hause angekommen bin ich mit beiden Hunden noch ne Runde gelaufen, sie mussten eh beide Pipi, auch da durfte Spuk frei laufen, Zwergi war angeleint und hat direkt mal eine Ansage kassiert, weil man als wildfremder Welpe dem Großen nicht ins Gesicht zu springen hat. Danach ging es rein, Spuk einmal erklärt, dass der Zwerg jetzt dazugehört, Thema erledigt. Aber Spuk ist mit Welpen eh super, deshalb hab ich da kein großes Getue gemacht.

    "I've learned to trust my instincts and commit fully to my choices, that there are no "bad" decisions and that even wrong decisions aren't fatal." (Gillian Anderson)


    Der Spinner und sein Azubi

    Immer im Herzen dabei: Benny, Senta und Assunta und die vielen Tierheimseelen

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Ich hab Newton auch mitgenommen. Waren zwar gute fünf Stunden Autofahrt einfache Strecke, aber man kann ja Pausen machen.


    Die Beiden haben sich im Garten der Züchterin kennengelernt. Newton war nicht groß interessiert am Kleinen sondern hat erstmal alles abgeschnuppert. Das war ideal denn so konnte der Zwerg von sich aus Kontakt aufnehmen.


    Dann haben wir sie ins Auto gepackt. Newton in seine Box wie gewohnt. Klein-Hunter bei mir auf der Rückbank. Wir sind an den Rhein gefahren und haben da ein Picknick gemacht. Die erste gemeinsame Mahlzeit sozusagen. Dann wurde noch am Ufer ein bisschen gemeinsam gebadet. Um 18 Uhr ging es gen Heimat.


    Die letzten 50km fuhr Hunter dann sogar in Newtons Box mit. Absolut kein Problem. Um kurz vor 1 Uhr nachts waren wir dann zuhause. Nochmal kurz auf die Wiese zum Pinkeln und dann ab ins Bett, inklusive Welpe... :)


    Um 7 Uhr war die Nacht dann vorbei und es wurde zum Alltag übergegangen. Absolut unproblematisch.

  • Wir hatten das selbe Thema vor drei Wochen. Da Emil nicht gerne Auto fährt war für uns klar, dass wir ihm die 6 Stunden Fahrt insgesamt und die Wartezeit im Auto nicht zumuten wollen. Meine Mutter hat in der Zeit auf ihn aufgepasst und bei ihr im Garten haben wir auch das Kennenlernen gemacht. Emil findet Welpen nicht toll, mit Ausnahme von Kurzhaarcollie-Welpen :lol: Wir hatten beide beim Kennenlernen an der Leine, Emil weil er wie erwartet vor Freude kaum zu bändigen war und Tessa weil sie Angst vor ihm hatte. War aber nach kurzer Zeit geklärt und dann sind wir nach Hause gefahren. Drinnen war es dann schwieriger, Tessa strapaziert Emils Nerven sehr, aber so langsam wird es besser =)


    Du musst auf dein Gefühl hören was für euch die beste Lösung ist, du kennst deinen Hund. =)

    Liebe Grüße, Rebecca
    mit den Kurzhaarcollies Emil und Tessa

    *17.06.2016 & 19.12.2019
    Goldie-Husky Mix Bonny 01.07.2010-05.09.2019
    Katze Cleo *24.01.2015 und Chester im Herzen

  • Zusammenfassend nehme ich daraus mit, dass ich, obwohl mir die Erfahrung in diesem Gebiet fehlt, das Ganze entspannter angehen und nicht „zerdenken“ sollte.

    Ivy ist ja grundsätzlich unproblematisch mit anderen Hunden; nur wenn’s ZU stürmisch wird, schnattert sie die anderen gerne mal weg.

    Und auch wenn andere Hunde zu Besuch sind, zeigt sie meiner Auffassung nach kein typisches territoriales Verhalten; Sie beobachtet nur jeden Schritt skeptisch aber das ist ok (?)


    Ich verlasse mich also auf mein Gefühl, Ivy kommt mit und alles Weitere wird schon klappen.


    Großer Dank an alle für die Antworten!

  • Ich habe dem Ersthund den Welpen einfach vorgesetzt. Der war beim Abholen zwar im Auto dabei, bekannt gemacht habe ich die beiden aber Zuhause.

    Beide aus dem Auto raus, kurz zum Lösen auf die Wiese und dann in die Wohnung.




    Ich würde der Hündin übrigens zugestehen dem Welpen von Anfang an Grenzen aufzuzeigen! Wenn sie von ihm genervt ist darf sie ihn durchaus maßregeln und wegschicken, sie muss nicht jede Frechheit ertragen. Alles in einem normalen Rahmen und es ist auch eure Aufgabe sie vor dem Welpen zu schützen, aber wenn sie sauber Grenzen aufzeigt nicht schimpfen.

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