Farbvererbung beim Dackel ( oder zb Cocker)

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    Hallo, mich würde mal interessieren, wie die Farbvererbung bei Rassen funktioniert, die es in vielen verschiedenen Farben gibt, wie zb Cocker oder Dackel.

    Oder ist das so, das die Züchter es auch nicht 100% vorher sagen können.

    Teilweise schränkt der Verband ja auch Verpaarungen ein, mehrfarbige und einfarbige Cocker dürfen nicht verpaart werden, allerdings Schimmel untereinander, da gehe ich mal davon aus, das kein Merle Gen beim Cocker vorhanden ist?
    Aber bleiben wir mal beim Dackel. Was würde passieren, wenn man zb einen roten mit einen braunen Dackel kreuzt? Oder einen roten mit rot schwarz oder rot gelb oder so?

  • Ich weiß, dass wenn man einen roten mit einem schwarz-roten Dackel kreuzt, rote und schwarz-rote Welpen fallen oder nur eine der beiden Farben, je nach Wurfstärke.

  • Farbvererbungslehre ist doch nicht rassegebunden.

    Wenn dich das interessiert, gibt es ein tolles Buch dazu von Anna Laukner und co: Genetik der Fellfarben beim Hund.

    Da ist alles sehr ausführlich und nicht allzu schwierig erklärt.

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  • Meine Freundin, die Rotschwarze Langhaar Dackel züchtet, nimmt keine roten Deckrüden, weil es dann zu Farbfehlern kommen kann, zum Beispiel das die daraus entstehenden roten Dackel eine dunkle Decke bekommen oder bei den Schwarzroten die Tanflecken nicht korrekt sind.

    Das muß nicht passieren, kann aber.

    Ich versuche sie seit Jahren zu einem Tigerwurf zu überreden, aber sie ist den Schwarzroten komplett verfallen ??

  • Bei meiner Rasse gibt es verschiedene Farben:

    Einfarbig schwarz, braun (in sämtlichen Abstufungen) bis hin zu sandfarben und weiß.

    Und dann zweifarbig schwarz, braun oder sandfarben immer mit weiß - entweder z.B. braun-weiß oder weiß-braun, wenn der Weißanteil überwiegt.

    Dreifarbige Hunde (in der Regel mit loh) sind zwar zuchtausschliessend, können aber vorkommen.


    Mit der Vererbung ist das so:

    Ein schwarzer Hund (die Farbe erkennt man an der Farbe der Nase) kann außer schwarz auch noch alle anderen Farben tragen.

    Ein brauner Hund trägt niemals schwarz, kann aber die anderen Farben tragen.

    Bei einem weißen oder sandfarbenem Hund kommt es auf seine Nasenfarbe an (schwarz oder braun), denn sie sind eigenlich schwarze oder braune Hunde mit Totalscheckung.


    Ist ein Schwarzer reinererbig schwarz wird er auch mit andersfarbigen Partnern nur schwarze Welpen bekommen, da schwarz dominant ist (einfach vorstellen, dass schwarze Farbe eben alles überdeckt).

    Trägt er auch braun, können mit einem braunen Partner schwarze und braune Welpen fallen.

    Tragen beide weiß oder sandfarben (dies müssen beide tragen), können auch Welpen mit weiß oder sandfarbene Welpen geboren werden.

    2 braune bringen niemals schwarze Welpen, können aber weiß und sandfarbene haben, wenn sie beide das Gen dafür tragen.

    2 sandfarbene Hunde bekommen auch nur sandfarbene Welpen - je nach Eltern eben mit schwarzer und/oder brauner Nase.


    Im Grunde also: Mit Schwarz kann alles möglich sein, ohne schwarz eben nur genetisch braune Welpen.


    Beispiele:

    mein B-Wurf mit braun-weißer Mutter und schwarzem Vater brachte folgende Welpen:

    1 schwarzer mit weißen Abzeichen, 1 brauner mit weißen Abzeichen, 1 braun-weißer, 1 weiß-brauner und 1 sandfarbener

    mein E-Wurf hat 2 schwarze Eltern mit weißem Abzeichen auf der Brust (sehen aus wie Zwillinge):

    1 schwarzer Welpe mit weißen Abzeichen, 1 brauner Welpe mit weißen Abzeichen und (zu meiner Überraschung) 2 weiß-schwarze Welpen

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Teilweise schränkt der Verband ja auch Verpaarungen ein, mehrfarbige und einfarbige Cocker dürfen nicht verpaart werden, allerdings Schimmel untereinander, da gehe ich mal davon aus, das kein Merle Gen beim Cocker vorhanden ist?

    Einfarbig wird beim Cocker meines Wissens nicht mit den Mehrfarben verpaart, weil das einfarbige Welpen mit weißen Abzeichen gäbe und die weißen Anzeichen nicht erwünscht sind.


    Die Schimmel haben mit Merle tatsächlich gar nichts zu tun, das sind ganz andere Genorte. Merle geht auf den M-Lokus zurück, die Schimmelzeichnung kommt vom T-Lokus. Außerdem sind bei Merle die farbigen Stellen gesprenkelt, bei Schimmel sind es die weißen Stellen. Die Schimmelzeichnung kommt auch erst im Laufe der Zeit, d.h. bei Geburt ist ein blauschimmel z.B. erstmal noch einfach schwarz-weiß gescheckt.



    Welche Farben fallen können, lässt sich voraussagen, aber längst nicht immer nur anhand der Farben der Eltern, da manche dominant und andere rezessiv vererbt werden. Mal als Beispiel verpaart man zwei schwarze Hunde miteinander, können da je nachdem, was für Gene die Hunde tragen, nur schwarze Welpen fallen oder schwarze und braune oder schwarze und rote oder schwarze und Black&Tan, etc. Daher braucht es oft Gentests, um vernünftige Vorhersagen treffen zu können.

  • Ich finde das gerade total interessant. Finde, das ist nicht für alle Rassen gleich.

    Gerade zb bei braun.

    Bei Flatcoated kann man unbesorgt schwarz mit braun verpaaren, bei Cockern und Langhaardackel zb kann braun wohl zu farbfehlern führen, im Gegensatz zu zb rot.

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