Welpe draußen ägstlich/unsicher - bei anderen Hunden macht sie einen auf "dicke Hose"

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    Hallo zusammen,


    ich bin neu im Forum und habe auch direkt ein Anliegen.

    Und zwar haben wir (mein Partner und ich) uns vor 5 Wochen einen Welpen von Privat zugelegt. Die Eltertiere waren beide vor Ort und die Welpen sind sehr fürsorglich in einer Familie aufgewachsen. Amy ist nun 16 Wochen alt.

    Amy ist ein Mix aus engl. Bulldogge/Mops/Terrrier. Insgesamt hat sie sich schon sehr gut bei uns eingelebt und wir sind schon ein richtig gutes Team geworden. Sie ist sehr pfiffig und lernt schnell. Sobald wir aber unsere Wohnung verlassen, wird Amy unsicher/ägstlich. Bei uns in der Straße oder auch hinten im Wald ist es schon deutlich besser geworden. Ab und an schaut sie noch die Autos oder Fahrräder komisch an, ansonsten klappt es. Es gibt auch Tage, an denen sie auf andere Hunde zugeht und spielen will an anderen Tagen hat sie wieder Angst bzw. will sich zurückziehen. Bei dem schönen Wetter am vergangenen Freitag waren wir mit ihr am Kanal spazieren. Das hat ihr ganz und garnicht gefallen. Die ganzen Jogger, Walker, Fahrräder, usw... sie wollte am liebsten aus ihrem Geschirr raus und weg. Ist das normal, dass ein Welpe draußen so ängstlich ist? Wir besuchen zudem seit 2 Wochen (2x die Woche) die Welpenschule. Auch hier ist Amy total ängstlich. Die Aufgaben dort können wir kaum mit machen, weil Amy nur schaut, was um sie herum passiert. Bei den Spielpausen (ohne Leine) hat sie sich nur bei uns zwischen den Beinen verkrochen. Beim letzten Besuch jedoch, war sie wiederrum wie ausgewechselt, zumindest fing sie von alleine an mit den anderen Welpen zu toben - aber wie. Das war total schön anzusehen dog-face-with-floating-hearts-around-headface endlich!! Wenn Ihr vielleicht ein paar Tipps für uns habt, gerne her damit... :-)

    Und nun zu meinem eigentlichen Problem. Meine Eltern wohnen nebenan und besitzen ebenfalls zwei Hunde. Emma 10 Jahre und Buddy 9 Jahre. Wenn wir mit unserer Amy das Haus meiner Eltern betreten, ist sie nicht mehr ägstlich sondern genau andersherum. Sie macht einen auf "dicke Hose". Sie springt auf die beiden Hunde drauf, als gäb's kein Ende mehr. Die beiden weisen Amy natürlich zurrecht, das interessiert sie jedoch überhaupt nicht. Wenn wir laut "nein/aus" sagen, schaut sie uns nicht an, geschweige denn hört auf uns. Sie ist wie in einem Tunnel. Wenn die beiden Hunde nicht mit ihr spielen wird sie teilweise aggressiv und möchte beißen. Gestern hat sie sogar dem Rüden am Fell gezogen und wollte nicht mehr los lassen... Mir ist auch aufgefallen, dass Amy extrem eifersüchtig ist, wenn die anderen Hunde gestreichelt werden und sie nicht....

    Habt ihr einen Tipp für uns? Unser Wunsch ist es, dass die drei sich gut verstehen und iwann zusammen in einem Körbchen liegen können.loudly-crying-dog-face

    PS: Wenn wir mit den dreien spazieren gehen bzw. im Garten sind, verhält Amy sich "normal".


    Ich bedanke mich ganz herzlich bei Euch!


    LG Lisa

  • Dr. SAM - dein online Tierarzt
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  • Nein, das ist nicht normal, dass ein Welpe so ängstlich ist, das zeugt von schlechter/unzureichender Aufzucht.


    Ich glaube nicht, dass sie einen auf dicke Hose macht, sondern sie sich wegen ihrer Unsicherheit so verhält.

  • Beobachtet bitte das Verhalten in der Welpenschule ganz genau!

    Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass Welpenschulen oft nichts für unsichere und ängstliche Welpen sind.

    Es kann durchaus Euer Problem noch mehr verstärken!


    Bei solchen Welpen empfehle ich sehr gerne ältere Hunde, souveräne und ältere Hunde!

    Emma 10 Jahre und Buddy 9 Jahre

    Genau wie die Beiden.

    Das zeigt m.M.n. auch das Verhalten, wenn sie mit den Zweien zusammen ist.

    Da taut sie auf, da wird sie sicherer, da fühlt sie sich einfach wohler.


    Hierzu möchte ich auch noch ein Kommentar abgeben:

    Gestern hat sie sogar dem Rüden am Fell gezogen und wollte nicht mehr los lassen.

    Bitte lasst das gar nicht soweit kommen.

    Habt da immer ein Auge drauf, dass sowas nicht noch einmal vorkommt!

    Wenn die beiden Hunde nicht spielen wollen, dann habt ihr den Welpen von ihnen fernzuhalten.

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  • Das Welpen anfangs unsicher sind und am liebsten gar nicht von Zuhause weg wollen, ist ganz normal.
    Danach sollte man sich richten und einfach da und so lange gehen wo es gut funktioniert.
    Aufpassen den kleinen Hund nicht noch weiter zu überfordern, wenn normales draussen schon zu viel ist, würde ich Sonntagsspaziergänge bei gutem Wetter lassen.
    Wie verhält sie sich auf dem Arm? Hilft das ihr vielleicht?

    Habt ihr 'Nein' beigebracht? Hat sie wirklich schon verstanden was ihr dann von ihr wollt? Das ist leider nicht einprogrammiert.


    Ich denke auch die 'dicke Hose' ist eher ein Versuch die Situation anders zu lösen, da sich zurück ziehen anscheinend nicht funktioniert.
    Was sagt denn der Trainer in der Welpenstunde dazu? Ich würde ganz konkret da sie einfach erstmal zugucken lassen und erst aktiv mitmachen wenn sie sich wohl fühlt. Zugucken ist gut, sie beschäftigt sich damit

    Unser Wunsch ist es, dass die drei sich gut verstehen und iwann zusammen in einem Körbchen liegen können. loudly-crying-dog-face

    Das halte ich für etwas utopisch. Hunde müssen nicht zusammen liegen. Klar gibt es die Kuschelhunde, aber das heißt nicht das das alle Hunde machen.

    Liebe Grüße von Lisa
    und


    Pixel - Norwich Terrier - *16.11.2007


    Mein Name ist Pixel die Krümelkommissarin. Hier ist meine Hundemarke.

  • Das zeigt m.M.n. auch das Verhalten, wenn sie mit den Zweien zusammen ist.

    Da taut sie auf, da wird sie sicherer, da fühlt sie sich einfach wohler.

    Wir können ja leider nur beurteilen was wir rauslesen.
    Für mich hat es sich eher so gelesen, dass sie einfach komplett überfordert ist im Elternhaus. Neue Umgebung und dann noch zwei fremde Hunde.
    Was auch erklären würde das sie Ansagen nicht annehmen kann und eher mehr eskaliert

    Liebe Grüße von Lisa
    und


    Pixel - Norwich Terrier - *16.11.2007


    Mein Name ist Pixel die Krümelkommissarin. Hier ist meine Hundemarke.

    • Neu

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    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


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  • Kann sein, muss nicht.

    An Überforderung glaube ich hier nicht.

    Ich glaube, da wird sie einfach welpentypisch frech.

    Ansagen nicht annehmen können- man, das kenn ich von so vielen Welpen oder auch Junghunden.

  • Klingt nach überfordertem Terrierwelpen. ;)

    Mein Zwerg, ein Collie, hat auch so Anwandlungen, wenn er dem Großen ins Gesicht springt, ins Bein beißen oder am Kragen ziehen will. Das darf er nicht, und ich schreite ein und hol den Terroristen weg. Inzwischen ist er knapp sechs Monate alt und es ist dank erlernter Impulskontrolle wesentlich besser geworden.


    Es ist normal, dass ein Welpe nicht weit weg von Zuhause will, vor allem, wenn er nicht optimal aufgewachsen ist. Da würde ich ihn nicht zwingen, sondern seinen Radius schrittweise innerhalb seiner Komfortzone erweitern. Du willst ja, dass Amy sich irgendwann draußen richtig wohl fühlt. Setzt euch irgendwo hin und guckt euch mit ihr die Welt an. Damit ist sie in dem Alter vollkommen ausgelastet.

    "I've learned to trust my instincts and commit fully to my choices, that there are no "bad" decisions and that even wrong decisions aren't fatal." (Gillian Anderson)


    Der Spinner und sein Azubi

    Immer im Herzen dabei: Benny, Senta und Assunta und die vielen Tierheimseelen

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