Züchter, Tierheim, Tierschutzvereine im In- und Ausland (on- und offline)...?

Es gibt 35 Antworten in diesem Thema, welches 5.253 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von Einstein51.

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    Hallo zusammen,


    nachdem ich immer mehr zur Überzeugung gelange, dass ich mir eben keinen Welpen, sondern einen mindestens 2 Jahre alten Hund holen will und mir dann die Rassenfrage nicht allzu wichtig sein sollte, wollte ich fragen, wie ihr dieses Thema am besten angehen würdet. Es soll mein erster Hund werden und daher hab ich viele Gedanken und Wünsche, aber eben auch noch viele Unsicherheiten.


    Eine kurze Zusammenfassung zu meiner Situation (genauer im Rassenempfehlungsthread)

    * Lehrer (Single) mit Hauptunterrichtszeit von 8 - 13:00 Uhr, wohnhaft nicht weit von der Schule entfernt

    * Hundeschule fest eingeplant

    * eine bezahlte Gassirunde am Vormittag ließe dann noch etwa 2 x 2,5 h, die der Hund alleine verbringen müsste

    * ansonsten wird der Alltag vor allem auch auf die Bedürfnisse des Hundes, so weit wie möglich angepasst (mindestens 3 mal selbst raus mit ihm)

    * im Freundes- und Familienkreis gibt es mehrere Personen, die sich für Notfälle anbieten würden

    * Hund als Hobby, Familienmitglied und Sportbegleiter gesucht


    Der Plan wäre, den Hund am Anfang der Sommerferien zu holen, um die 6 Wochen vor allem zu nutzen, um ihn einzugewöhnen, auch das Alleinsein für die besagte Zeit zu üben und den Alltag auch in eine gewisse Routine zu bringen.

    Die Chance, dass der passende Hund natürlich genau zu den Sommerferien kommt ist natürlich ziemlich gering.


    Daher meine Frage: Wo würdet ihr euch nach einem Hund umsehen? Wo hab ich die größten Chancen einen einigermaßen jungen Hund zu finden, der mein Sportprogramm mitmacht, der schon ein wenig allein bleiben kann, der vielleicht noch nicht 1000 schlimme Vorerfahrungen gemacht hat und mit dem mir daher auch als Anfänger die Erziehung zu einem stabilen Wesen gelingt (und in den ich mich am besten auf den ersten Blick auch ein wenig verliebe. :p )


    Ich würde momentan vor allem die Tierheime abklappern, wobei ich davon ausgehe, dass es für mich wohl eher schwierig wird, sobald ich meine "Außer-Haus-Zeiten" erwähne. Alternativ habe ich mir gedacht in die passenden "Tiere in Not" Seiten möglichst genau zu schildern, was ich mir so vorstelle und dann einfach mal abzuwarten, ob sich etwas Passendes auftut und die letzte Idee wär auch bei Züchtern anzufragen, ob es hin und wieder Tiere gibt, die eben nach solchen Zeiten zurückkommen, weil sich eine Familie das ganze doch etwas leichter vorgestellt hat.


    Welche Methode haltet ihr für die aussichtsreichste oder habt ihr vielleicht noch Ideen, auf die ich selbst noch nicht gekommen bin?


    Vielen Dank schon mal für eure Antworten.

  • Ich würde tatsächlich die Tierheime anschauen. Dann kannst du nicht nur die Hunde kennenlernen sondern das Tierheim an sich.

    Wie arbeiten sie?

    Welche Vermittlungskeiterien haben sie?

    Welche Hunde nehmen sie auf?


    Oft lernt man auch Leute kennen die von dort einen Hund haben.


    Züchter sind sicher auch eine gute Idee aber dabei müsstest du dich auf eine Rasse festlegen.


    Das Zeitfenster sehe ich am kritischen, da man es nicht planen kann einen second Hand Hund zu finden. In dem zweiten von ebay und Co versuchen die meisten ihren Hund wohl selbst zu vermitteln als in ein Tierheim zu geben.

  • Ebay würde ich definitiv für mich ausschließen. Die Tendenz, den Hund im Notfall am besten auch noch zu Geld zu machen, will ich nicht unterstützen. Da würd ich dann lieber noch ein Jahr warten.


    Auf eine Rasse müsste ich mich ja dann vor erst noch nicht festlegen, da ich ja dann bei mehreren Züchtern meinen Kontakt hinterlassen würde und einfach schauen könnte, wo sich Möglichkeiten auftun. Die Frage ist nur: Wie groß sind die Chancen, dass sich da überhaupt etwas tut.

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  • Ebay würde ich definitiv für mich ausschließen. Die Tendenz, den Hund im Notfall am besten auch noch zu Geld zu machen, will ich nicht unterstützen. Da würd ich dann lieber noch ein Jahr warten.


    Auf eine Rasse müsste ich mich ja dann vor erst noch nicht festlegen, da ich ja dann bei mehreren Züchtern meinen Kontakt hinterlassen würde und einfach schauen könnte, wo sich Möglichkeiten auftun. Die Frage ist nur: Wie groß sind die Chancen, dass sich da überhaupt etwas tut.

    Naja, du müsstest deine Suche ja einschränken. Ein Husky würde weniger in dein Leben passen also warum auch beim Züchter nachfragen?

    Wenn du aber mehre Hunderassen im engeren Kreis hast, macht das schon Sinn sich nicht auf eine Rasse zu versteifen.

    Viele rassenclubs haben auf ihrer Website auch eine Kategorie Tiere zur Vermittlung. Da würde ich eher ansetzen als jeden Züchter einzeln zu kontaktieren ( was bei manchen Hunden echt viele sein können).


    Ich hoffe du entscheidest dich nicht für einen second Hand Hund weil dieser "leichter" ist. Das ist oft nicht der Fall. Auch diese Hunde machen in der Eingewöhnungszeit viel Arbeit.

  • Ich hoffe du entscheidest dich nicht für einen second Hand Hund weil dieser "leichter" ist. Das ist oft nicht der Fall. Auch diese Hunde machen in der Eingewöhnungszeit viel Arbeit.

    Nein, ich entscheide mich vor allem auf Grund des engen Zeitplans für einen Second Hand Hund. Als Lehrer kann man nicht einfach sagen, wenns grad noch nicht funktioniert, nehm ich mir nochmal eine Woche Urlaub und bei einem Welpen käme ich wohl unmöglich auf diese 6 Wochen dahin, wo ich gern zu Schulbeginn sein möchte.


    Vom Erziehen her würd ich mir das Ganze schon zutrauen, aber für einen Welpen wär das Ganze zu Schnell.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Auch diese Hunde machen in der Eingewöhnungszeit viel Arbeit.

    Ebay würde ich definitiv für mich ausschließen. Die Tendenz, den Hund im Notfall am besten auch noch zu Geld zu machen, will ich nicht unterstützen. Da würd ich dann lieber noch ein Jahr warten.


    Auf eine Rasse müsste ich mich ja dann vor erst noch nicht festlegen, da ich ja dann bei mehreren Züchtern meinen Kontakt hinterlassen würde und einfach schauen könnte, wo sich Möglichkeiten auftun. Die Frage ist nur: Wie groß sind die Chancen, dass sich da überhaupt etwas tut.

    Auch diese Hunde machen in der Eingewöhnungszeit viel Arbeit.

    Das würde ich pauschal so nun nicht unterschreiben. Kommt ganz auf den Hund an. Es gibt auch jede Menge wirklich unkomplizierte Hunde im Tierschutz, die es einem von Anfang an sehr leicht machen. Man muss eben einfach den richtigen auswählen und da habe ich mit Pflegestellen von seriösen Vereinen bisher die besten Erfahrungen gemacht.

  • Das würde ich pauschal so nun nicht unterschreiben. Kommt ganz auf den Hund an. Es gibt auch jede Menge wirklich unkomplizierte Hunde im Tierschutz, die es einem von Anfang an sehr leicht machen. Man muss eben einfach den richtigen auswählen und da habe ich mit Pflegestellen von seriösen Vereinen bisher die besten Erfahrungen gemacht.

    Hättest ein paar Adressen für mich?

    Woran erkenn ich denn die seriösen Vereine? Ist irgendwie nicht ganz so einfach...

  • Auch diese Hunde machen in der Eingewöhnungszeit viel Arbeit.

    Auch diese Hunde machen in der Eingewöhnungszeit viel Arbeit.

    Das würde ich pauschal so nun nicht unterschreiben. Kommt ganz auf den Hund an. Es gibt auch jede Menge wirklich unkomplizierte Hunde im Tierschutz, die es einem von Anfang an sehr leicht machen. Man muss eben einfach den richtigen auswählen und da habe ich mit Pflegestellen von seriösen Vereinen bisher die besten Erfahrungen gemacht.

    Aber was haben seriöse Vereine? Meistens erfahrene Pflegestellen. Da werden von Haus aus einige Anfängerfehler nicht gemacht. Und dann kommt er zu einem hundeunerfahrene Menschen der manches noch nicht so ideal macht und dann zeigt er halt bestimmte Verhaltensweisen die er in der Pflegestellen nicht gezeigt hat. Und dann sind viele halt verwundert z.b dass der verträgliche Hund an der Leine bellt.

    Ich sage nicht dass es keine Anfängerhunde gibt. Ich habe so ein Exemplar.

    Aber es war halt Arbeit ( sicher nicht so viel wie bei einem Welpen).


    Man darf sich halt nicht vorstellen man bekommt einen Hund und der ist schon perfekt. Ich denke aber manchmal wird das aber so dargestellt.


    Und seien wir uns ehrlich welche Hunde landen im tierschutz? Würdest du deinen Hund dort hin bringen oder selbst vermitteln?

  • Man darf sich halt nicht vorstellen man bekommt einen Hund und der ist schon perfekt. Ich denke aber manchmal wird das aber so dargestellt.

    Ich erwarte mir nicht den bereits perfekten Hund, ich hab bloß aufgrund meines Zeitfensters eher nicht die Möglichkeit von Null anzufangen. Wenn ich die Möglichkeit dazu hätte, würde ich den Welpen wählen, einfach um von vornherein dabei zu sein, aber ich denke, dass diese Entscheidung zum ausgewachsenen Hund die vernünftigere ist.



    Und seien wir uns ehrlich welche Hunde landen im tierschutz? Würdest du deinen Hund dort hin bringen oder selbst vermitteln?

    Über welche Kanäle würdest du vermitteln?

  • Falls du bevorzugte Rassen hast, würde ich mich schon mit Züchtern in Verbindung setzen. Es gibt immer wieder Rückläufer. Ein seriöser Züchter ist lebenslang für seine Hunde da und vermittelt seine Babys auch im Erwachsenenalter weiter, wenn der Hund im bisherigen Zuhause nicht mehr bleiben kann. Hinzu kommt, dass Züchter in der Regel innerhalb ihrer Rasse sehr gut vernetzt sind und wissen, wer gerade einen Hund zu vergeben hat.

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