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    Hallo,

    hat hier jemand Erfahrungen mit einem Stabyhoun?

    Ich bin sehr interessiert an der Rasse. Bei uns wäre er einfacher Familienhund und unser erster Hund überhaupt.

    Übermäßig viele persönliche Einschätzungen zu der Rasse kann ich nicht finden.

    Was könnt ihr mir über die Rasse erzählen und wie wohl würde er sich als Familienbegleithund fühlen, eurer Erfahrung nach?


    Außerdem: gibt es wirklich orangene Stabys? Ich habe viele schwarze und wenige braune im Internet gefunden, aber keine orangenen.


    LG

    Quito

  • Mit der Rasse selbst hab ich keine Erfahrung, aber die Rasse gehört zu den Vorstehhunden - welche wiederum zu den Jagdhunden zählen ... ich würde mich bei einem Stabyhoun also auf ausgeprägten Jagdtrieb einstellen und auch entsprechendes Training in Betracht ziehen.


    Warum genau soll es denn ein Stabyhoun sein? Was reizt dich/euch an der Rasse?

  • Welche Ansprüche stellst du denn an einen Hund? Ein “Familienbegleithund” kann im Prinzip fast jeder Hund bei guter Auslastung und Führung sein. Es geht darum, was du zu bieten bereit bist und kannst.


    Für den einen bedeutet Familienhund, dass der Hund immer mitkommen soll, für andere soll er gut neben dem Kinderwagen herlaufen und mit den Kindern spielen. Soll wenig Jagdtrieb haben und es soll möglich sein ihn im Park mit fünf Fremdhunden flitzen zu lassen. Für den anderen bedeutet Familienhund ein Hund, der zur Familie gehört, aber im Alltag Hundesport, viel Aufmerksamkeit oder Management braucht.


    Was soll euer Hund konkret können? Und was möchtet ihr ihm bieten?

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  • Schnappschildkroete  Karpatenköter


    Unter Familienhund verstehe ich für uns:

    Einen robusten Hund, der verträglich mit anderen Hunden ist und wenig Management braucht.

    Er sollte damit zufrieden sein, entweder den Morgen (ca 7 Uhr bis ca 14 Uhr) entweder allein zu Hause oder im Büro zu verbringen ohne groß auffällig zu sein.

    Ein Einkaufsbummel auf dem Markt sollte möglich sein, sowie Restaurant Besuche oder ähnliches, was bedeutet ein total Sensibelchen wäre eher fehl am Platz

    Morgens vor der Arbeit gäbe es eine Pinkelrunde, Mittags eine kleine und Nachmittags eine große Runde (ca 1-2 Stunden vor allem Wald und Wiesen) und Abends wieder eine Pinkelrunde sollte ihm grundlegend genügen. Trotzdem wäre es wünschenswert, wenn der Hund bei ein bisschen Hundesport Spaß und Freude hätte. Kleine Wanderungen soll er mitmachen, ohne diese konstant einzufordern.

    Freilauf sollte auch als Möglichkeit bestehen, wobei ein Leben an der Schleppleine für uns kein Ausschlusskriterium ist.


    Unterm Strich wollen wir eigentlich einen 0815-Hund, und diesem Bild entspricht der Staby auf den ersten Blick. Sein etwas längeres Fell und Zeichnung, sowie dass die Rasse wenig von speziellen Krankheiten belastet ist macht ihn für mich zur persönlich attraktiveren Variante des "Otto-Normal-Familienhunds" - Labrador (auch weil der Stab tendenziell kleiner ist)


    Selbst wenn die Rasse überhaupt nicht zu uns passen sollte, so finde ich sie trotzdem interessant und würde mich über mehr Erfahrungen und Informationen freuen.

  • einfacher Familienhund

    Wenn ich mir die Familienhunde rundherum so ansehe ist deren Leben alles andere als einfach - für die Hunde. Sondern sehr anspruchsvoll. Du hast es ja selbst in Beitrag #4 beschrieben - er soll gleichzeitig anspruchslos und unkompliziert sein (wenig Arbeit machen), aber gelegentlich als Freizeitgerät ("Hundesport") herhalten und fordern soll er gar nix und mit anderen Hunden auch unauffällig sein. So sieht ja das Anforderungsprofil vieler Familienhunde aus - ich find das hammermäßig viel!


    Sorry, nix zu der Rasse, nach der du fragtest, aber das wollte mal gesagt werden.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Also ich habe mir nun nur mal eine Rassebeschreibung durchgelesen...


    Wenn da schon steht, dass er sich gern selbstständig auf Kaninchen- oder Mäusejagd macht gehe ich von einem stärkeren Jagdtrieb und einer gewissen Eigenständigkeit aus.


    Könnt ihr euch vorstellen mit dem Hund beispielsweise Fährtenarbeit oder Mantrailing zu machen?
    Ich habe selbst einen jagdlich motivierten Hund und finde, dass man diesen Hunden auf jeden Fall solche Aktivitäten anbieten sollte um das zu fördern und auszulasten wofür die Tiere gezüchtet wurden.


    Überlegt euch einfach genau was ihr dem Hund bieten könnt und wollt und sucht nach der perfekten Rasse für euch damit ihr alle Freude daran habt :smile:


    Ich finde es im übrigen klasse, dass ihr euch vorher schon gut informieren wollt :gut:

  • Freunde haben eine Staby Hündin. Die lebt als "normaler" Familienhund und ist nett und freundlich, aber auch extrem schüchtern und ängstlich. Es sei denn... sie findet eine Fährte oder sieht Wild. Dann ist sie weg. Selbst im Garten jagt sie alles tierische, was da läuft, hüpft oder fliegt. Und die Halter sind wirklich bemüht und erfahren.


    Gerade weil sie sonst wirklich gut hört und mir für meinen Geschmack echt zu zögerlich, zurückhaltend und ängstlich ist, finde ich es unglaublich, wie sie zur Jagdsau mutiert.


    Mein Hund ist ein wahrer Hans Dampf in allen Gassen, immer etwas zuviel, völlig unerschrocken. Aber abrufbar bei Wild & Co. Ich würde die Hündin unserer Freunde nicht geschenkt haben wollen.


    Sie ist übrigens begeisterte Mantrailerin, jagt deshalb aber nicht weniger.


    Vielleicht ein Einzelfall, aber für mich käme die Rasse allein deshalb nicht in Frage.

  • SanneSu ich denke, das ein für diese Rasse normales Verhalten. Vorstehhunde sind nach meinem Empfinden eher sensibler und zurückhaltender bis sie ihrer Passion nachgehen dürfen. Dann sind sie aber in ihrem Element.

    stör mich nicht, ich schau mir grad die Welt mit der Sichtweise und Sichthöhe meines Hundes an ;-)

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