Kastrationspflicht
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Hallo,
Da drängt sich mir der Eindruck auf, daß Du jetzt aus der Not eine Tugend machst und die Enttäuschung über den Betrug, keine AB bekommen zu haben vom "Züchter", durch Dämonisierung von Zucht überkompensierst.
Es ist zwar eher unüblich, sich selber zu zitieren - aber für dich mache ich gerne einmal eine Ausnahme:
ZitatMir war es wichtig, einen Hund zu kaufen, der als Mischling möglichst wenig rassetypische Probleme hat. Das Umfeld, in dem er aufgewachsen ist, war mir genau so wichtig wie der allgemeine Zustand der Welpen und der Mutter sowie das Wesen "meines" Hundes.
Ich habe lange gesucht und irgendwann auch einen Welpen gefunden, bei dem für mich (und meine Frau) alles passte.
Enttäuschung sieht anders aus, zumal ich das geringe Gewicht eher als Vorteil sehe. Die Probleme all zu "massiger" Hunde sind ja hinlänglich bekannt.
Abgesehen davon finde ich es echt "strange", was für verschrobene Unterstellungen hier konstruiert werden. Macht nur weiter so - ich finde das höchstens lustig.
Übrigens: Beim deutschen Schäferhund gibt es zum Beispiel knapp über 70 vererbliche Krankheiten, die teilweise massive Probleme nach sich ziehen. Laut Wikipedia leiden knapp 20 Prozent unter Dysplasien, lediglich 5 Prozent werden als "vollständig gesund" eingestuft.
Bei anderen Rassen sieht es ähnlich aus. Zynisch gesagt: Da haben sie wohl nicht so genau hingeschaut, die "Profizüchter" mit ihrer genetischen Perfektion.
Gruß,
Jörg
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17. November 2019 um 20:21
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Kastrationspflicht - Vor einem Moment
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Nach Deiner Logik müsste die Menscheit im Aussterben begriffen sein, in Anbetracht der hunderte nachgewiesenen Krankheiten mit erblicher Komponente. Und das ganz ohne Zuchtwahl!
Der Schäferhund dürfte die Rasse mit der weltweit größten genau definierten Population sein. Verständlich, daß die Wahrscheinlichkeit, eine der überhaupt möglichen Krankheiten bei einem Schäferhund zu finden, größer ist, als bei einer zahlenmäßig sehr kleinen Rasse oder in Populationen, bei denen sich keiner die Mühe von Untersuchung oder Behandlung macht.
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Hallo,
die prozentuale Wahrscheinlichkeit ist unabhängig vom Bestand :-)
Gruß,
Jörg
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Wir wollen doch nicht, dass die Diskussion über ein Kastrationsgesetz wieder einmal in eine Mischling/Rassediskussion abgleitet. Diese Diskussionen wurden an anderer Stelle schon genug im Kreis gedreht.
Also bitte.
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Hallo,
stimmt.
Aber das ist nun mal das Einzige Argument, dass hier „pro Zwangskastration“ aufgeführt wird.
Und da ich Rassehunde gesundheitlich betrachtet nun mal nicht als „ausnahmslos perfekt“ betrachte, halte ich entsprechend dagegen.
Steinigt mich.
Gruß,
Jörg
- Vor einem Moment
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Nein. Das einzige Pro-Kastrationsargument, ist die unnötige Vervielfältigung von Hunden, die a) ohne Verstand durchgeführt wird in Betracht auf unpassende Verpaarung von Rassen, die nicht zu einander passen, b) um nicht noch mehr Hunde zu produzieren, die nicht gewollt werden, c) Menschen keine einfache und kostengünstige Gelegenheit zu geben, Geld zu verdienen auf Kosten der Hunde und mit falschen Versprechungen, d) Streunerprobleme einzudämmen (in Deutschland ja kein riesen Problem).
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Hallo,
wären Rassehunde „passend verpaart“, gäbe es keine „rassespezifischen Probleme“ :-)
Gruß,
Jörg
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Übrigens: Beim deutschen Schäferhund gibt es zum Beispiel knapp über 70 vererbliche Krankheiten, die teilweise massive Probleme nach sich ziehen. Laut Wikipedia leiden knapp 20 Prozent unter Dysplasien, lediglich 5 Prozent werden als "vollständig gesund" eingestuft.
Bei anderen Rassen sieht es ähnlich aus. Zynisch gesagt: Da haben sie wohl nicht so genau hingeschaut, die "Profizüchter" mit ihrer genetischen Perfektion.Dürfte mit der vererblichen Anzahl der Krankheiten in Deinem Mischling nicht anders aussehen, nur, dass bei Mischlingen oft keiner drauf untersucht und es häufig keine passenden Gentests dafür gibt.
Du wolltest doch auch die genetische Perfektion für Dich, oder warum hast Du dann so lange suchen müssen?
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Übrigens: Beim deutschen Schäferhund gibt es zum Beispiel knapp über 70 vererbliche Krankheiten, die teilweise massive Probleme nach sich ziehen. Laut Wikipedia leiden knapp 20 Prozent unter Dysplasien, lediglich 5 Prozent werden als "vollständig gesund" eingestuft.
auf welche Erkrankungen/Dysplasien ist denn dein Mischling untersucht?
Welche genetischen Untersuchungen, im Hinblick auf Erkrankungen mit genetischer Disposition, hast du durchführen lassen?hier ist der ach so gut durchgemischte Mischling von der Straße zb kranker als der Rassehund vom VDH-Züchter. Ist für mich aber auch wenig überraschend.
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Bevor das jetzt wieder mal in 'Reinrassiger Hund vs. Mix' ausartet, dann mal eine Mod-Ansage:
Bitte zurueck zum Thema!
Es gibt mehr als genug Threads, in denen ueber Sinn/Unsinn der Zucht, Gesundheit von Mixen, etc. diskutiert werden kann. Hier ist es unangebracht, weil OT!
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