Kastrieren oder nicht?

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    Hallo liebe Dog-Foris,


    Wir haben eine 6jährige Entlebucher Sennenhündin. Sie hatte bisher 2 Würfe, wird aber keinen mehr haben. Ihre Läufigkeiten waren immer mal wieder mit kleineren Problemen behaftet, aber nichts was dramatisch war. In der 1. Läufigkeit nach ihrem 1. Wurf hatte sie Zysten an einem Eierstock. Da sie eine Zuchthündin ist/war wollte der TA nicht gleich die chemische Keule einsetzen sondern probierte es erstmal mit Homöopathie. Wir mussten sie aller 2 Tage spritzen und es wirkte tatsächlich, die Zyste entwickelte sich zurück. Die nächsten Läufigkeiten waren fast normal ( nur immer sehr lang, 4-5 Wochen).

    Nach ihrem 2. Wurf hatte sie wieder Zysten am Eierstock, also die ganze Prozedur wie beim 1.x. Auch diesmal entwickelten sich die Zysten zurück. Die Entscheidung kein weiterer Wurf wurde dadurch noch fester. Der TA meinte auch, wir sollen über eine Kastration mal nachdenken, weil ihre Läufigkeiten immer bisschen untypisch verlaufen. Nach ihrer letzten Läufigkeit ( die war im Juni) war sie Anfang September wieder scheinträchtig, richtig mit Milchbildung und Babys haben wollen ( Spielzeug rumschleppen und verteidigen). Die Symptome der Scheinträchtig nehmen von mal zu mal zu. Nach dem " Wurftermin" ging es ihr wieder besser. Aber nur ca 3 Wochen, denn seit Ende September ist sie wieder in Vorbereitung auf die nächste Läufigkeit ( erwartet ca Mitte November). Sie fängt immer 6-8 Wochen vorher an, zu merken am Verhalten. Unter anderem werden Rüden weggeknurrt, sie haart ohne Ende und ist kuschelbedürftig. Meiner Meinung nach steht sie ja ständig unter Hormonstress, Vorbereitung auf die Läufigkeit--> Läufig--> scheinträchtig--> kurz Pause--> dann wieder Vorbereitung auf die nächste Läufigkeit.

    Ich bin voll gegen die Kastration, kann mich damit nicht anfreunden. Aber unter diesen Bedingungen sollte ich wohl doch darüber nachdenken, oder was sagt ihr?

  • Ich würde sie erstmal bei einem Fachtierarzt für Reproduktionsmedizin vorstellen. Die Unikliniken haben auf jeden Fall jeweils eine entsprechende Abteilung. Wo kommst du denn her?


    Vielleicht hat sie einfach ein Hormon-Ungleichgewicht das mit Medikamenten behoben werden kann.

    Wenn das nicht klappt oder der Facharzt sowieso zur Kastration rät könnt ihr sie ja immer noch operieren lassen.

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  • Berichte gerne was dabei raus kommt, das würde mich interessieren.

  • Nicht zum Thema, ich weiß, aber wer züchtet denn mit einem kranken Hund? Finde ich ziemlich daneben ... ich hoffe, die Welpenkäufer - vor allem die Käufer von Hündinnen - wurden darüber aufgeklärt.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Hä? Wo steht denn, das die Hündin krank ist/war?

    Weil sie nicht nach Lehrbuch läufig war?

    Na ja, wegen der Zysten, die anscheinend immer wieder gekommen sind.

    Sollte so etwas bzw. auch die Neigung zu sehr intensiven hormonellen Schwankungen (so wie du es beschreibst) in den Würfen auftauchen, wäre dies schon eine Einschränkung (für die Hunde und auch für die Halter). Ich finde es zumindest gut, dass ihr sie jetzt nicht mehr belegen lasst.

    Gut, dass du dir noch von einem Fachtierarzt eine zweite Meinung zum Thema Kastration einholst.

    Viele Grüße,


    Doro mit Riesenschnauzerhündin Bertha, pfeffer-salz (Calluna von der Eilenriede, geboren am 31.03.2010, gestorben am 14.10.2021, für ewig im Herzen) und Riesenschnauzerhündin Martha, pfeffer-Salz (Celine vom Hammersteiner Land, geboren am 03.03.2021)

  • Die erste Zystenbildung war in der 1. Läufigkeit NACH dem 1.Wurf. Laut TA hatte das nichts mit dem Wurf zu tun, Zufall also. Alle nachfolgenden Läufigkeiten verliefen ohne Zystenbildung. Die erneute Zyste war wieder in der 1. Läufigkeit NACH dem 2. Wurf. Zwischen 1. Wurf und dem 2. lagen 2 Jahre in der alle Läufigkeiten ohne Zystenbildung verliefen. Schlussfolgerung für uns und inzwischen auch dem TA, könnte doch mit der Trächtigkeit zusammen hängen, so was war dem TA aber bisher nicht bekannt. Zystenbildung ja, aber nicht in Abhängigkeit mit einer Trächtigkeit.

    Meine Info, dass ihre Läufigkeiten vor der 1. Trächtigkeit mit kleineren Problemen behaftet waren beinhaltete, dass sie nicht wie 85% aller Hündinnen 3 Wochen läufig war und zwischen dem 11. und 14. Tag aufnahmefähig war, sondern eben 4 Wochen läufig war und erst an Tag18-21 aufgenommen hat ( bzw in der Standhitze war).

  • Hä? Wo steht denn, das die Hündin krank ist/war?


    Ihre Läufigkeiten waren immer mal wieder mit kleineren Problemen behaftet, aber nichts was dramatisch war. In der 1. Läufigkeit nach ihrem 1. Wurf hatte sie Zysten an einem Eierstock.

  • flying-paws


    Was bedeutet dein zitieren meiner Antworten?

    Einen Post weiter oben habe ich ausführlich erläutert.


    Sie ist jetzt 6,5 Jahre, wird 2x im Jahr läufig. Ist also bisher 11-12x läufig gewesen. 9-10x ohne Zystenbildung, 2x mit, jeweils nach der Trächtigkeit.

    Die benannten "Probleme" ihrer Läufigkeiten steht wie gesagt 1 Post weiter oben. Ich hatte auch erwähnt, dass dies nichts dramatisches war also nichts mit einer Krankheit zu tun hat.

    Die Hündinnenbesitzer sind übrigens nach unserem 2. Wurf informiert, dass die Mutterhündin ihrer Hunde NACH einem Wurf Zystenbildung hatte. Wir stehen nämlich mit ALLEN Welpen Empfängern in Kontakt.

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