Samstag kommt der Welpe, plötzlich Panik

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    Hallo zusammen,

    Nach langem Suchen und Überlegen kommt Samstag unser erster Hund in die Familie (Mein Mann hat Erfahrung)

    Es ist ein Appenzeller-Mix von 12Wochen! Ich bereite mich schon ewig auf dem Wunschhund vor und jetzt, so kurz vorher, habe ich das Gefühl das ich NICHTS weiß!

    Eine Frage beschäftigt mich am meisten: wie seit ihr es mit dem alleine lassen angegangen? Von "im ersten halben Jahr garnicht" bis "sofort üben" habe ich jetzt schon alles gelesen! Natürlich muss ich erstmal schauen wie der Kleine tickt und in der ersten Zeit ist es auch kein Thema (Elternzeit) aber wann würdet ihr den Schritt wagen zB alleine einkaufen zu fahren? Habe ich das dann im Gefühl? loudly-crying-dog-face


    LG Bluemchen (bald mit Rudi)

  • Dr. SAM - dein online Tierarzt
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  • Bei uns musste es relativ schnell sein. Deswegen haben wir auch nach ein paar Tagen angefangen zu üben. Erstmal war es nur die Tür kurz zu und wieder auf, dann hat sie auch relativ schnell allein geschlafen nachts, das wird wohl auch ein bisschen geholfen haben.

    Ich denke, du wirst es im Gefühl haben, bzw. würde ich auch schon am Anfang anfangen mit mal ganz kurz die Tür zu usw. Da merkst du ja auch recht schnell, ob es für den Welpen Stress ist, oder ob es ihm "egal" ist. Das dann eben ausweiten, je nachdem wie er sich macht.

    Liebe Grüße von Judith und Nala


    Nala *25.05.2018


    Emil 19.08.2005 - 19.04.2018 Meine bessere Hälfte

  • Hallo Bluemchen :winken:
    Dass du dir so Sorgen machst ist normal, ist ja auch ganz schön spannend so der erste Hund.

    Das allein bleiben kannst du ja von Anfang an ganz easy in den Alltag einbauen. Da bist du dann mal auf der Toilette und zack ist der kleine Welpe schon mal alleine. Und da ist es doch prima, dass du da keinen Stress hast, so kannst du die Zeit des Allein bleiben ganz langsam nach und nach steigern. Am besten fängst du eben klein an und nicht die ganze Zeit gar nicht und dann plötzlich einkaufen :smile:

    Liebe Grüße von Anna mit

    Jamie - Australian Shepherd - 10.03.2011

    Nyx - Australian Shepherd - 01.02.2020


    beshepherd and beloved

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  • Mach dich nicht verrückt. Basiswissen ist super wichtig, Bauchgefühl genauso! Du musst dich eh auf den Welpen einstellen, die funktionieren nicht alle gleich. Du wirst sicher in den ersten Wochen und Monaten erst erfahren, am welchen Stellen du dich tiefer in die Materie einlesen und informieren musst und welche Bereiche für euch gar keine große Sache sind.


    Mit dem alleine bleiben kleinschrittig von vornherein beginnen, nach einer kurzen Eingewöhnungsphase. Das sind ja am Anfang auch erstmal nur ein paar Sekunden, später wenige Minuten im anderen Raum verbringen. Nicht gleich 5 Std Ausflug ohne Hund ?


    Ich wünsche euch eine ganz tolle Welpenzeit. Nehmt nicht alles zu ernst und genießt es! Ist ganz schnell rum und der kleine süße Welpe wird ein (immernoch süßer und toller) aber pubertärer Junghund ?

  • Hallo :)

    Und herzlich Willkommen hier im Forum! Also hier ist es so gewesen das ich eine Woche zu Hause war als meine Kleine eingezogen ist, sie war 9 Wochen alt. Und da haben wir schon das Allein-Sein geübt. Also ich bin immer von Zimmer zu Zimmer, Tür vor der Nase zu und dann immermal paar Minuten gewartet.


    Nach einer Woche musste sie dann mit mir zur Arbeit und da dann gezwungener Massen allein bleiben (ich arbeite in der Altenpflege) und das hat sie auch echt erstaunlich gut gemacht und klappt auch bis heute. Sie meckert zwar mittlerweile ab und zu mal kurz aber entspannt dann recht schnell wieder. :mrgreen-dance:


    Hier zu Hause hab ich es noch nicht versucht über einen längeren Zeitraum. Also sie kann allein in einem Zimmer bleiben wenn ich mal ins Bad gehe - kein Problem. Und ich habe sie auch schonmal nach einen Spaziergang 30 Minuten allein gelassen zum Einkaufen - Knabberstange gegeben und alles okay. Aber länger hab ich noch nicht probiert. Aber wir üben hier zu Hause trotzdem immer noch weiter, denn sie macht klar einen Unterschied zwischen zu Hause und Arbeit :headbash:


    Fazit: Ich würde das Allein-Sein gleich von Anfang an kleinschnittig üben und dann je nachdem was für einen Charakter an Hund ihr habt, klappt das auch relativ zügig. Keine Angst :nicken: Wenn er sich eingelebt habt und ihr gleich anfangt mit üben (einfach aus dem Raum, Tür kurz zu und dann gleich zurück) und das paar Mal am Tag, irgendwann legt er sich hin und verfolgt euch nicht mehr. Und das immer und immer wieder üben... Das klappt schon :)


    Ansonsten schaut doch mal unter der Rubrik "Welpen und Junghunde" vorbei, da gibt es viele interessante Themen zu allem rund um die kleinen Racker :gut:


    PS: GANZ WICHTIG viel Ruhe und Entspannung von euch, stresst euch nicht so sehr. Etwas das auch ich lernen muss xD Alles wird gut.....

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Danke schonmal für alle lieben Antworten... Werde den kleinen Mann wirklich erstmal abwarten und dann nach einigen Tagen beginnen blushing-dog-face typisch: erstmal schlimmstes Szenario in allen Bereichen in bunten Farben ausmalen und mir damit die Vorfreude verderben confounded-dog-face

  • Das Vorbereiten fürs Alleinebleiben beginnt hier am Tag nach dem Einzug indem ich ganz oft in der Wohnung umhergehe, von einem Raum zum anderen und dem Welpen jedesmal die Türe vor der Nase zumache, die Wohnungstüre ist auch dabei. Bevor der überhaupt dazu kommt zu jammern, komme ich kommentarlos und den Welpen ignorierend wieder heraus und geh ins nächste Zimmer.

    Nach wenigen Tagen hat der Welpe verstanden, dass er mir nicht ständig nachlaufen muss und bleibt entspannt dort liegen wo er gerade ist.

    Die Zeit die ich hinter den Türen verbringe erhöhe ich langsam und nach ca. 2-3 Monaten konnte hier jeder Welpe bereits 2-3 Std. problemlos entspannt alleine bleiben.

  • Hier beginnen immer sofort gleich die Hausregeln. Welpe wird anfangs immer hinter irgendwer nachlaufen. Einfach das eigene Ding machen; die Tür vor der Nase zumachen und wenn Du zurück kommst, keinerlei Aufhebens machen - egal, was der Welpe gerade fabriziert hat.


    Klar, dass man nun Angst vor der neuen Herausforderung bekommt. Davor standen aber auch alle andere Ersthundebesitzer und glaube mir: die haben es alle überlebt! Du schaffst das!

    Wege zu gehen, die steinig sind. Berge zu ersteigen, die niemals enden wollen.
    Erfahrungen zu machen, die Wunden hinterlassen und trotzdem aufstehen und lachen.
    Ich bin ich, werde nie ein anderer sein.
    Dies ist meine Zeit, dies ist mein Leben!

  • Wie ich dieses Gefühl noch im Bauch habe :lol: In der Minuten in der wir die Entscheidung getroffen haben, dass Marley einzieht ist in mir die Paniklawine ausgebrochen :lol: Die ersten Tage/Wochen werden ungewohnt und stressig aber so so schön. Genieß die Zeit auch wenn dir die Nerven ab und an um die Ohren fliegen :mute:

    Zum Alleinbleiben kamen ja bereits Tipps. Hatte bei uns keine Priorität aber falls es bei uns auch hätte schneller gehen müssen hätte ich es mehr oder weniger von Tag 1 mit ihm gemacht. Wie geschrieben einfach mal Tür zu (war bei uns sowieso regelmäßig der Fall weil die Küche tierfreie Zone ist) Es gibt da ja auch tatsächlich Hunde denen das überhaupt nicht schwer fällt und andere haben ein Leben lang Probleme. Deswegen warte erstmal ab was da bei euch einzieht :D

  • Das Alleinbleiben ergibt sich eigentlich völlig organisch, wenn man's zuläßt. Einfach von Anfang an ohne Hund aufs Klo, unter die Dusche und zum Postkasten gehen, immer kurz, erst notfalls noch mit beruhigender Stimme durch die Tür, und vor allem immer ganz selbstverständlich. Kurze Abwesenheit und immer schnell das Erfolgserlebnis: Sie kommt ja gleich wieder!


    Das hat bei unseren Welpen bisher immer gereicht. Mein letzter kriegte noch einen schönen Kausnack, wenn ich morgens ins Bad ging und saß dafür nach ein paar Tagen schon parat, ohne sich darum zu kümmern, dass ich ging.


    Du mußt es nur wirklich selbstverständlich aussehen lassen, du verlangst ja absolut nichts, was der Welpe nicht eigentlich schon kennt. In seiner Hundefamilie dreht sich auch nicht immer alles um ihn, die Hündin geht mal weg, die Geschwister pennen - solche Pausen mußt du einfach weiter in den Alltag einbauen, sobald es klappt, immer ein bißchen länger.

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