Alleinsein funktioniert nur am Morgen!

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    Hallo ihr Lieben

    Ich brauche eure Hilfe, eure Erfahrungen, euer Wissen J


    Neesha, unser deutsches Pinscher-Mädel, macht uns aktuell etwas Kopfzerbrechen.

    Kurz zur Vorgeschichte.

    Wir haben Neesha aus einem Tierheim, Vorgeschichte unbekannt, mit 1-jährig übernommen. Inzwischen ist sie ein Jahr bei uns und hat sich toll gemacht.


    Seit Beginn hatte sie grosse Probleme mit dem alleine sein.

    In den ersten 6 Monaten ging gar nichts. Nun haben wir sie doch auf ca. 1.5 Stunden.... ABER... und nun zum Problem:


    Lässt man Neesha zu einer Zeit alleine, in der für sie sowieso Ruhezeit angesagt ist, funktionieren die 1-1.5 Stunden meist ganz gut. Lasse ich Neesha jedoch zu einer Zeit alleine, zu der sie ausgeschlafen ist und lieber etwas im Garten Ausschau halten würde, hat sie grosse Mühe damit.


    Unser Tagesablauf ist sehr regelmässig:

    07.00 – 08.00 Uhr – Morgenspaziergang / Fütterung etc.

    08.00 – 12.00 Uhr – Arbeit (ich arbeite von zu Hause aus)

    12.00 – 13.00 Uhr – Mittagessen / Spaziergang....

    13.00 – 17.00 Uhr – Arbeit. Die Balkon/Gartentüre ist für Neesha offen, sie wechselt da zwischen Sonne geniessen, dösen, Ausschau halten etc.

    17.00 – 18.00 Uhr – Spaziergang, Abendessen vorbereiten....


    In der Zeit von 08.00 – 12.00 Uhr funktioniert das mit dem Alleine sein gut. (OK gut ist übertrieben, aber auf den Fall Neesha bezogen gut J)

    Ich gehe dann raus, wenn sie im Korb schläft, verabschiede mit mit einem ruhigen «Bis später» und sie schläft weiter.


    Gehe ich jedoch Nachmittags raus, wenn sie halt nicht schläft, dann kommt sie nicht zur Ruhe. Sie geht dann immer wieder umher, schaut zur Türe. Legt sich kurz hin, juckt dann aber gleich wieder beim kleinsten Geräusch auf.


    Auch wenn es morgens mal eine «Störung» gibt, wie durch ein Klingeln an der Türe, funktioniert es nicht, dass Neesha in einen ruhigen Schlaf zurückfindet.


    Habt ihr Ideen, wie ich daran arbeiten könnte?

    Braucht es einfach noch mehr Alleinsein-Routine?


    Danke Euch vielmals!

  • Wie sehen denn eure Spaziergänge aus? Wie lange wirklich und was macht ihr da?


    Wenn ich in der Auflistung sehe, dass Spaziergehzeiten von 1 Stunden noch mit Essenzubereitung etc zusammengefaßt sind, erscheinen mir die in der Relation zu den Ruhephasen doch sehr kurz. Der Hund ist 2 Jahre alt und nach der Ruhephase Morgens hat der wohl schlicht weg Bedarf nach Aktion und langweilt sich.

  • Ich würde versuchen, den Tagesablauf unregelmäßiger zu gestalten. Den grossen Spaziergang mal früh, mal nachmittags, Futter mal eher, mal später, Wochenende mal ein langer Ausflug... Dann gewöhnt sich Neesha daran, das es auch in Ordnung ist, wenn es mal nicht nach dem täglichen Einerlei geht. Danach ist es bestimmt leichter, ihr ein Alleinsein auch zu anderen Zeiten beizubringen.

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  • Wie sehen denn eure Spaziergänge aus? Wie lange wirklich und was macht ihr da?


    Wenn ich in der Auflistung sehe, dass Spaziergehzeiten von 1 Stunden noch mit Essenzubereitung etc zusammengefaßt sind, erscheinen mir die in der Relation zu den Ruhephasen doch sehr kurz. Der Hund ist 2 Jahre alt und nach der Ruhephase Morgens hat der wohl schlicht weg Bedarf nach Aktion und langweilt sich.

    Morgens dauert unser Spaziergang meist nur ca. 30 Minuten.

    Und da wird auch nicht viel gemacht. Spaziert und Neesha schnuppert rum.

    Neesha möchte da auch gar nicht mehr machen, sie ist eher ein kleiner Morgenmuffel ;-)


    Über Mittag geht's ca. 40 Minuten raus. Da werden Leckerlis versteckt und auch der Dummy geworfen.

    Mehr als 40 Minuten kriege ich leider nicht hin, da ich eine maximale Mittagspause von 1 Stunde habe, leider....

    Ich werde versuchen, mal noch etwas mehr Action reinzubringen!


    Abends sind wird dann jeweils nochmals eine Stunde unterwegs.


    Und kurz vor dem Schlafen gehen nochmals 10 Minuten Pinkelrunde :)

  • Ich würde versuchen, den Tagesablauf unregelmäßiger zu gestalten. Den grossen Spaziergang mal früh, mal nachmittags, Futter mal eher, mal später, Wochenende mal ein langer Ausflug... Dann gewöhnt sich Neesha daran, das es auch in Ordnung ist, wenn es mal nicht nach dem täglichen Einerlei geht. Danach ist es bestimmt leichter, ihr ein Alleinsein auch zu anderen Zeiten beizubringen.

    Tolle Idee!

    Werde ich gerne probieren :) DANKE!

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Ich würde versuchen, den Tagesablauf unregelmäßiger zu gestalten. Den grossen Spaziergang mal früh, mal nachmittags, Futter mal eher, mal später, Wochenende mal ein langer Ausflug... Dann gewöhnt sich Neesha daran, das es auch in Ordnung ist, wenn es mal nicht nach dem täglichen Einerlei geht. Danach ist es bestimmt leichter, ihr ein Alleinsein auch zu anderen Zeiten beizubringen.

    Obwohl das auch ins Gegenteil führen könnte, totale Verunsicherung.
    Die meisten Hunde mit Allein sein Problematik brauchen meines Wissens eher Struktur und feste Rituale.
    Selbst Pixel, die tatsächlich gerne alleine ist und das auch sehr eindeutig zeigt, fällt es viel leichter morgens nach der üblichen Routine, raus, fressen schlafen und morgens sind auch einfach weniger Geräusche im Haus.
    Könnt ihr vielleicht die Klingel ausschalten oder abklemmen wenn du weg bist?

    Aber sehe ich das richtig? Sie ist nicht jeden Morgen alleine weil du komplett von zuhause arbeitest?

    Liebe Grüße von Lisa
    und


    Pixel - Norwich Terrier - *16.11.2007


    Mein Name ist Pixel die Krümelkommissarin. Hier ist meine Hundemarke.

  • Obwohl das auch ins Gegenteil führen könnte, totale Verunsicherung.
    Die meisten Hunde mit Allein sein Problematik brauchen meines Wissens eher Struktur und feste Rituale.
    Selbst Pixel, die tatsächlich gerne alleine ist und das auch sehr eindeutig zeigt, fällt es viel leichter morgens nach der üblichen Routine, raus, fressen schlafen und morgens sind auch einfach weniger Geräusche im Haus.
    Könnt ihr vielleicht die Klingel ausschalten oder abklemmen wenn du weg bist?

    Aber sehe ich das richtig? Sie ist nicht jeden Morgen alleine weil du komplett von zuhause arbeitest?

    Vielen Dank!


    Stimmt... das könnte wohl auch in die Hose gehen.

    Ich werde es sicherlich ausprobieren, aber da Neesha schon eher eine ängstliche/unsichere Hündin ist, könnte sie dieser Wechsel auch eher verunsichern.


    Das mit der Klingel ausschalten haben wir auch schon probiert.

    Trotzdem halt kommt mal jemand an die Türe und Neesha hört das dann auch gut ohne Klingelgeräusch.


    Neesha muss sehr selten alleine sein, da ich komplett von Zuhause aus arbeite.

    Es kommt monatlich vielleicht 2x vor, dass ich einen Termin ausser Haus habe.


    Trotzdem versuche ich aktuell jedoch täglich, ca. 30 Minuten aus dem Haus zu verschwinden, um Neesha einfach besser daran zu gewöhnen.

  • Das mit dem wild durchmischten Tagesablauf kann auch in die Hosen gehen. Wenn ich mal solche "durcheinanderen" Tage habe, kann der Hund nicht nur nicht alleine bleiben, sondern eh nicht zur Ruhe kommen in der Wohnung, auch, wenn ich da bin.


    Ich würde eher das Alleinbleiben genau für den Zeitraum aufbauen, in dem es später gebraucht wird. Also wenn du später Nachmittags weg willst, es mit dem Hund eben auch Nachmittags üben. Ist blöd. Ist nicht das, was man sich wünscht. Bringt nicht genug Freiheit für einen selber. Aber letzten Endes vielleicht den Durchbruch.


    Alleinbleiben zu verschiedenen Zeiten dann vielleicht nochmal separat einüben, wenn das Alleinbleiben mit gleichmäßigem Tageslauf wirklich wirklich sitzt (wenn der Hun danach echt entspannt ist).

  • Ist sie ruhiger, wenn sie nur in einem, möglichst abgelegenen, Raum ist?

  • Trotzdem versuche ich aktuell jedoch täglich, ca. 30 Minuten aus dem Haus zu verschwinden, um Neesha einfach besser daran zu gewöhnen.

    Dann würde ich da tatsächlich immer zur gleichen Zeit, die dir dann in Zukunft nützt und mit dem selben Ablauf machen.
    Und wie Woodland schon meinte, vielleicht besteht ja die Möglichkeit sie in einem Raum zu lassen, der ruhiger liegt.

    Hast du sie schon mal gefilmt beim alleine bleiben?
    Dafür gibt es ganz tolle Babycams, teils mit Bewegungsalarm aufs Handy und die sind auch nicht so mega teuer wie das Extra Hundeprodukt

    Liebe Grüße von Lisa
    und


    Pixel - Norwich Terrier - *16.11.2007


    Mein Name ist Pixel die Krümelkommissarin. Hier ist meine Hundemarke.

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