Welpe: Rüde oder Hündin als Bürohund?

  • können ja, meine sind auch hin und wieder im Büro. Aber als Bürohund würde ich,gerade bei Anfängern und in der Konstellation eher an andere Rassen denken.

  • Ich würde es nicht versuchen....

    Wir als Hundehalter können das vielleicht verstehen und ich hätte auch keine Angst vor Schäferhund meines Kollegen. Aber es gibt Leute die haben wahnsinnige Angst vor großen Hunden und viele besonders vor Schäferhund.

    Na das kommt dann wohl auf die Kollegen an. Und da bereits weitere Hundehalter anwesend sind, wird das wohl hier nicht soo das Problem sein.

  • Also ich gehe mit einem grossen schwarzen Hund ins Büro (Schäfer-Mix) und bisher hatte da noch nie jmd Angst geäussert. Wieso auch?

    Der Hund ist erzogen, der rennt zu keinem hin, bleibt auf seinem Platz ruhig und ignoriert Leute die im Flur laufen.


    Wer ins Büro rein kommt und unbekannt ist, der wird kurz gemeldet und gut ist.


    Also ich versteh echt die bedenken bzgl einem weissen Schäfer null.



    Ne Freundin von mir nimmt 3 Huskys mit ins Büro... problemlos.

  • Also als ich den Kleinen noch nicht hatte, kam Amy auch mit ins Büro gelegentlich. Hab vorher die Kollegen gefragt und da hatte keiner ein Problem mit. Wir haben allerdings auch keinen Publikumsverkehr und keinen anderen Hund außer gelegentlich ein junger Frenchie.


    Amy liegt dann in der Regel unter dem Tisch, bis meistens ein Kollege kommt (und die bringen auch noch Spielzeug und Futter mit für meinen Hund mit) und fragt, ob sie spielen darf oder das Futter haben darf. Ich hab sie ohne Leine liegen und sie begleitet mich zum Fax den Flur runter oder bleibt vor der Küche liegen, wenn ich mir da was hole. Aber das hat erst so wirklich gut funktioniert, als sie so ca. 2-3 Jahre alt war.


    Und Geschlechterwahl und Charakterwahl kann der Züchter oft einiges zu sagen, der hat die Kleinen ja Tag und Nacht um sich rum. Glaub auch nicht, dass ein Weißer Schäfer weniger geeignet ist als eine andere Rasse. Kenne einige Weiße Schäferhunde und die sind alle recht entspannt.


    Frag doch einfach mal Deine Kollegen, die Hunde dabei haben, was sie denken. Hast ja auch noch bisschen Zeit, wenn für nächstes Jahr vorgemerkt hast beim Züchter.

  • Puh, danke...ich krieg schon wieder Schiss.....


    Aber eigentlich steckt dahinter:

    - Wir haben 11 Menschen, drei Hunde, alle mögen oder tolerieren Hunde.

    - Es handelt sich um einen Berger Blanco Suisse, nicht um einen deutschen Schäferhund. Bisher habe ich nur sehr positive Reaktionen bekommen (und großer blonder Hovawart würde auch immer viel mehr angetatscht, als unser viel lieberer schwarzer Hovawart).

    - Mir ist klar: oberstes Erziehungsziel ist: Ruhe und Keine Führung übernehmen

    - im Büro wird der Hund ausschließlich (nach Auslastung) Ruhe halten müssen, er wird nicht bespielt, groß beachtet, verhätschelt

    -ich arbeite 6 Stunden in einem Altbau-Büro mit 6 Zimmern. Die Räume sind klar getrennt, aber keine Türen. Je zwischen den Hunde wird (voraussichtlich) ein Zimmer frei sein.

    - wir haben wenig (bis keinen) Kundenverkehr

    - Wenn der/die Kleine kommt sind dort zwei andere Hunde, es werden aber gerade (auf meine Anfrage hin) Regeln etabliert: jeder bleibt in seinem Büro, Meetings nur an der Leine, kein Rumstromern.


  • Ich find, das klingt nach guten Voraussetzungen, um einen neuen Hund im Büro zu etablieren.

    Warum denn auch nicht? Wenn die Kollegen einverstanden sind und sogar (jetzt schon!) unterstützen.


    Dann brauchst du jetzt ja nur noch den Tipp vom Züchter, welchen Hund mit welchem Wesen er empfehlen würde. :bindafür:

  • Ich würde in der Konstellation - wenn euch das Geschlecht grds. vollkommen egal ist - eher zu einem Rüden tendieren. Fragt doch mal nach, wie es bei dem Bolonka mit der Verträglichkeit aussieht. Aber wenn das ein ruhiger, netter Hund ist und außerdem die Hundebereiche klar abgesteckt sind, sollte das keine Probleme geben. Bzgl. HuTa ist es wirklich ungünstig, dass wohl die allermeisten HuTas keine unkastrierten Rüden nehmen. Aber ich persönlich(!) wüsste meinen Hund eh lieber bei Bekannten gut aufgehoben als in einer HuTa, sodass ich mir lieber ein breites Netz an privaten Betreuungsmöglichkeiten knüpfen würde.

    Müßig finde ich, hier jetzt zu diskutieren, dass eine läufige Hündin ja problemlos mit ins Büro könne, weil das Verhalten der Rüden ja nur Erziehungssache sei. Mag sein, ist aber irrelevant, weil in diesem Büro eben die Regel ist bzw. der Wunsch der Kollegen, dass keine läufige Hündin an Bord ist. Muss man halt akzeptieren. Eventuell könnte man mal vorsichtig in den Raum werfen, dass man es evtl. testen könnte, aber hier groß die Regeln umschmeißen und den Rüden-Kollegen "großkotzig" klar machen, dass sie halt "einfach" den Rüden erziehen sollen, fände ich in einer Bürogemeinschaft daneben, wenn man wert auf ein nettes Miteinander legt.

  • Vielen Dank!


    Ja, neben den Hundebesitzern gibt es unter anderem zwei ehemalige Schäferhundbesitzer, dieir sehr die Daumen drücken. Nur drei sind nur OK mit Hunden.


    Ich komme auch immer mehr zu dem Entschluss: Züchter um passenden Charakter bitten, mit dem Hund arbeiten und hoffen ;-) Die Züchterin war komplett bedenkenlos. Aus den letzten zwei Würden sind 3 als Bürohunde unterwegs und die 2 Schwestern der Mutter sind Therapiehunde für Menschen mit Behinderungen.

    Sie wie's allerdings auch darauf hin, dass sie die Welpen nur bis Woche acht festigt - danach müssen wir klare Regeln setzen und viel Kuscheln :D

  • Sie wie's allerdings auch darauf hin, dass sie die Welpen nur bis Woche acht festigt - danach müssen wir klare Regeln setzen und viel Kuscheln :D


    Klar, dennoch sind die Wesen der Hunde auch innerhalb eines Wurfes total unterschiedlich. Sehe ich grad bei meinem Jungspund, weil wir Hundehalter alle noch miteinander in Kontakt sind. Die Hunde sind so unterschiedlich, dass man allein vom Wesen her gar nicht glauben würde, dass sie alle Geschwister sind.


    Ich finde, als Bürohund ist ein selbstsicheres aber ruhiges Gemüt schon echt hilfreich. Und das erkennt man doch relativ schnell. Die Ziehmama unserer Hunde Nerd-O-SaurusRex konnte ziemlich ziemlich früh die Hunde zielsicher beschreiben und alle Beschreibungen haben sich auch bewahrheitet.

  • Müßig finde ich, hier jetzt zu diskutieren, dass eine läufige Hündin ja problemlos mit ins Büro könne, weil das Verhalten der Rüden ja nur Erziehungssache sei. Mag sein, ist aber irrelevant, weil in diesem Büro eben die Regel ist bzw. der Wunsch der Kollegen, dass keine läufige Hündin an Bord ist. Muss man halt akzeptieren. Eventuell könnte man mal vorsichtig in den Raum werfen, dass man es evtl. testen könnte, aber hier groß die Regeln umschmeißen und den Rüden-Kollegen "großkotzig" klar machen, dass sie halt "einfach" den Rüden erziehen sollen, fände ich in einer Bürogemeinschaft daneben, wenn man wert auf ein nettes Miteinander legt.

    Mh... tatsächlich bin nur ich diejenige, die gerade Regeln aufstellt....? Der Bolonka-Rüde ist sehr zurückgezogen und liegt nur unterm Tisch und zieht sich eher zurück, die Labbi-Dame der Chefin macht bisher, was sie will. Hat wohl Sinn, dass ich diejenige mit Schäferhund sein will....dieses regellose Durcheinander macht sogar mich als Hundeliebhaber leicht irre.... ?

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