Stress beim Hund auf dem Hundeplatz

  • Der geht aus Stress gegen deine Hündin. Weil er selbst mit der Situation nicht klar kommt.

    Wenn du da jetzt weiter kämpfst, weil du meinst : Er muss aber....wird es nicht besser.

    Weil er grad nicht lernen kann in dieser Situation.

    nein, dagegen kämpfen tu ich nicht und will ihn auch nicht zu iwas zwingen. denke mit "im Auto bleiben" und Box trainieren, klappt das schon. Und ja, die Situation ist neu zwischen den beiden.... deswegen frag ich ja hier und will drauf reagieren....

  • Wir haben Herbst, bis es wieder 20° plus sind ist dein Hund wesentlich älter und gefestigter.

  • Mach ne Box in den Kofferraum, lass die Heckklappe komplett offen, mach alle Fenster runter, dann zieht es auch bei 30 Grad etwas durch, leg eine Decke auf die offene Klappe und stell das Auto so herum hin, dass die Sonne nicht von hinten reinscheint, dann ist es im Auto nicht anders warm als wenn der Hund in einer Box bei dir auf dem Platz warten muss.

    Hauptsache, der Hund hat Schatten, Wasser und die Luft kann sich nicht stauen.

  • Wir haben Herbst, bis es wieder 20° plus sind ist dein Hund wesentlich älter und gefestigter.

    Ich denke, dass der Malirüde mehr Zeit braucht, um da Frieden finden zu können, als 6 weitere Monate...


    Allerdings hab ich seit Ewigkeiten Hunde und steh seit ein paar Jahren ganzjährig an Hundeplätzen - das ging immer. Dieses "ab 20 Grad kein Auto" muss ne Kopfsache sein - ein Problem für die Hunde ist es nicht, im Gegenteil. Meine Hunde liegen im Sommer sehr gern auf ihren Kühlmatten in ihren Autoboxen, überm Auto die Alumatte - und die hecheln nicht - jeder außerhalb des Autos schon

  • Ich denke, dass der Malirüde mehr Zeit braucht, um da Frieden finden zu können, als 6 weitere Monate..

    Dass er mehr Zeit braucht und noch lange nicht erwachsen ist in ein paar Monaten ist mir klar. Wie gesagt, der kleine ist normal im Kopf, niemals überdreht und kommt mit allen Situationen klar. Im Alltag und auch in neuen Situationen, also Zoo, in unterschiedlichen Gebieten Gassi gehen, habe ich nie ein Problem mit ihm, er kommt auch in ungewohnten Gegenden zur ruhe, legt sich hin und ist entspannt, bzw. beide sind entspannt, auch Biergarten geht mit beiden Hunden gut ....


    Werde erst mal mit Boxentraining weitermachen.

  • Ich denke, dass der Malirüde mehr Zeit braucht, um da Frieden finden zu können, als 6 weitere Monate..

    Dass er mehr Zeit braucht und noch lange nicht erwachsen ist in ein paar Monaten ist mir klar. Wie gesagt, der kleine ist normal im Kopf, niemals überdreht und kommt mit allen Situationen klar. Im Alltag und auch in neuen Situationen, also Zoo, in unterschiedlichen Gebieten Gassi gehen, habe ich nie ein Problem mit ihm, er kommt auch in ungewohnten Gegenden zur ruhe, legt sich hin und ist entspannt, bzw. beide sind entspannt, auch Biergarten geht mit beiden Hunden gut ....


    Werde erst mal mit Boxentraining weitermachen.

    Ich hab damit explizit Frankyfan zitiert und gemeint - nicht dich.


    Aber nochmal - es geht ja nicht drum, dass der sonst "normal" ist - der ist auch in dieser Situation normal. Das ist zu viel für nen Junghund - wenn er erwachsen ist, kann er das besser lernen, aber das dauert noch. Mehr wollte ich nicht sagen und hab ich nicht gesagt. Es ist aber etwas mühsam, wenn man etwas schreibt und immer ein "Ja, aber.... eigentlich ist alles gut." zurück kommt. ;-)

  • gleich vorweg: ich hab nicht wirklich alle Beiträge detailliert gelesen.


    Aber ich kenne die Situation.


    Mein Mali-Rüde kam auch von Welpe an mit zum Agi. Hat ebenfalls auf dem Platz gewartet, wenn ich mit meiner Hündin trainiert habe. Zwischendrin habe ich ihn raus genommen zum Spielen, Fokus-Training, Baby-Agi.


    Anfangs war er in einer Flugbox. So ab ungefähr 1 1/2 Jahren hat er neben der Hündin auf ner Decke gewartet. Probleme zwischen den beiden gab es aber nie. Ich kann die auch zusammen im nicht abgetrennten Kofferraum oder zusammen in einer Box warten lassen

    Ich kenne das mit dem Agi-Training und dem Warten lassen der Hunde am Rand.


    So, ich mache es kurz: mein Mali-Rüde ist jetzt 3 Jahre alt und kann nicht auf einer Decke am Rand warten.

    Er macht kein Theater, er bellt nicht, er fiept nicht, er jammert nicht, er liegt ruhig, teilweise sogar in Seitenlage.

    Aber er packt es nervlich einfach nicht.


    Er ist dann so durch, dass er sich im Training nicht mehr konzentrieren kann.

    Er kann im Auto am Hundeplatz warten, er kann in einer Box warten, am besten ohne Blick auf den Parcours und er kann auf dem Turnier im Zelt warten. Alles kein Problem, nur Decke packt er einfach nicht. :ka:

    Das war Anfang des Jahres so krass, dass ich schon dachte, ich muss ihn aus dem Sport nehmen. Aber seit er im Auto wartet ist er wieder richtig toll im Training und war auch auf Turnieren echt gut dieses Jahr.



    Ich habe es jetzt schlicht aufgegeben und packe ihn eben weg, wenn ihm das besser bekommt.

  • Danke für den Beitrag, genau darum geht es ja. Mit 5 Monaten ist er insgesamt zu jung und grundsätzlich ist es für Malis aufgrund ihrer rassetypischen Eigenschaften maximal schwer bis unmöglich, so viele ihrer höchsten Reize zu verarbeiten und gleichzeitig leistungsbereit zu sein. Ist doch gut, wenn mal jemand im selben Sport mit dem selben Hund das auch schreibt. Wie sich das äußert, diese Überforderung, ist dann ggf noch mal unterschiedlich, je nach Charakter vom Hund.

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