Welche von 2 Wohnungen mit Hund?

  • Mein Entscheidungszentrum streikt. Mich würde mal interessieren, wie andere sich theoretisch entscheiden würden.


    Aus traurigem Anlass haben wir die Möglichkeit umzuziehen. Und wissen auf mehreren Ebenen nicht, ob wir sollen. Um die Hundeebene soll es hier gehen.


    Die Hunde: 2x groß. 1x vom Stadtleben noch sehr gestresster Hund mit Angstaggressionsthema, vorallem in Sachen Hundebegegnungen. 1x gechillter Hund mit Rückenthema (Cauda Equina Kompressions Syndrom).

    Freilauf bei beiden dzt nur unter bestimmten Bedingungen (keine Fremdhunde, kein Wild oder aber Zaun ums Gelände)


    Die momentane Wohnung: 1. Stock mit Lift. Bei Liftausfall ca. 35 moderate Stufen.

    Randbezirk, jedoch recht verkehrsreiches Eck. Extrem hohe Hunde- und hohe Menschendichte.

    Keine seriös als solche zu bezeichnenden Grünflächen im direkten Umfeld, hauptsächlich Asphalt.


    Mehrere windhundtaugliche Auslaufflächen fußläufig erreichbar. Sprich: Freilauf täglich möglich.

    Zusätzliche Auslaufmöglichkeiten öffentlich gut erreichbar (aber mind 30 min Anfahrtszeit)


    Tierarzt in der selben Straße. Tierklinik zu Fuß 10 min entfernt - wichtig, da wir kein Auto haben. Bei beiden sind wir so bekannt, dass im extremsten Extremfall immer auch mal "Zahlen Sie es nächste Woche" möglich wär.


    Sehr hundetolerante Nachbarn.


    Potentielle Wohnung:


    1. Stock ohne Lift. Ca. 25 recht steile Stufen.

    Anderer Randbezirk. "Weißenghetto" im Siedlungsstil. Großer Balkon.

    Wenig Durchzugsverkehr. Relativ grün. Relativ ruhig. Hundedichte wahrscheinlich etwas niedriger


    Sehr großes, grünes Spaziergebiet inkl. Schwimmmöglichkeit für Hunde 5 min von der Wohnung entfernt. Freilaufmöglichkeit auch auf dem Arreal bzw angrenzend, jedoch wahrscheinlich nicht täglich machbar. Weitere Auslaufmöglichkeiten im Bezirk.


    Tierarztsituation unbekannt. Zu "unserer" Klinik bräuchten wir öffentlich 60 Minuten.


    Hundetoleranz der Nachbarn: unbekannt. Wahrscheinlich eher auf "Familienhunde und Tut Nixe" geprägt.



    Ich komm entscheiderisch nicht weiter. Vorallem kein Lift macht mich unrund mit Rückenhund. Andererseits... Ach. Keine Ahnung.:ka:

  • Ich würde bei der momentanen Wohnung bleiben, denn so sehr würdet ihr es Euch nicht verbessern, also sehe ich einen Umzug für nicht sehr sinnvoll.

  • haben wir die Möglichkeit

    Also kein Zwang - sucht Euch doch eine wirklich passende Wohnung, ohne schräge Kompromisse.

  • Ich sehe auch nicht, inwieweit Wohnung 2 den Aufwand eines Umzugs (Kosten, Nerven, Zeit) wert sein sollte.

    Es sei denn, es wäre deutlich günstiger, dort zu wohnen. Oder die Räume sind schöner/größer - Du schreibst ja bisher sehr "aus der Hundeperspektive", aber die menschliche fände ich persönlich nicht weniger wichtig.;)

  • Für mich würde gut erreichbares Grün durchaus als Verbesserung zählen. Aber die Treppen wiegen auch ziemlich schwer in der Entscheidungs-Waagschale.

    Klingt nach einer schweren Entscheidung, vor allem wenn es auf den anderen Ebenen genauso +/- aussieht.

  • Ich bin da ja schon ein Stück weit egoistisch: Für mich käme es auch auf die Wohnung an. Größe, Ausstattung, Preis etc.


    Könntest du deine Hunde die Treppen tragen?

  • Wohnung 2 kostet so viel wie Wohnung 1, ist aber 10m2 größer und hat nen hundetauglichen Balkon.


    Wir wollen nicht zwingend umziehen. Allein schon, weil die Wohnungspreise hier völlig gaga sind.

    Beide Wohnungen kosten rund 300 Euro weniger, als vergleichbare Wohnungen auf dem freien Markt.


    Wohnung 2 ist schöner, praktischer geschnitten und hat das nasser, matschiger Hund tauglichere Vorzimmer. Auch der Hundeplatz würde strategisch besser liegen als jetzt. Bis auf den Punkt, dsss Hunde nicht am Sofa kaum noch umsetzbar wäre. In Wohnung 1 haben wir einen Hunde- und Menschenwohnbereich und einen reinen Wohnbereich. Unter anderem wegen Kleinkind und Mann, der Hunde nicht überall mag. Trennen, ohne Hunde auszusperren ginge in Wohnung 2 schlechter.


    Für den unsicheren Hund wäre die neue Wohnumgebung vermutlich besser. Vielleicht wäre er in ruhigerem Umfeld auch unauffällig. Anderseits ist noch gar nicht klar, ob er bei uns bleibt. Eher schon, aber er läuft aktuell unter Pflegehund.


    Hund 2 hat kein Problem mit irgendwas, außer frei laufenden Katzen. Die gibt es da wie dort.


    Hunde tragen wird bei 18 und 29kg schwer. Am Geschirr unterstützen geht. Treppen steigen können beide. Für Hund 2 ist es nur langfristig nicht ideal und könnte seine dzt moderaten Probleme verschlechtern.


    Die Menschendinge spielen natürlich auch mit rein, da ist es auch ein stetes Für und Wider. Beide Wohnungen haben ihre Vor- und Nachteile auch was Job, Kindergarten und Co. anbelangt. Das diskutieren wir grad separat.


    Rein aus Hundesicht fänd ich, denk ich, Wohnung 2 gut, vorallem das deutlich mehr Grün und Wald und Wiese statt Gehsteig und Park, aaaaber.


    Die Treppe. Die Nachbarn.


    Hmpf.

  • Tierarzt in der selben Straße. Tierklinik zu Fuß 10 min entfernt - wichtig, da wir kein Auto haben. Bei beiden sind wir so bekannt, dass im extremsten Extremfall immer auch mal "Zahlen Sie es nächste Woche" möglich wär.

    Ich würde diesen Punkt nicht außer Acht lassen, das finde ich weitaus wichtiger als soetwas:

    und hat nen hundetauglichen Balkon.

    Denn wir haben einen sehr sehr großen Balkon (geht über die komplette Wohnung) und mein Hund war da noch nie draußen.

  • Bei den gesundheitlichen Problemen und dem Gewicht der Tiere würde ich nach einer ebenerdigen Wohnung suchen. Oder in der mit Lift bleiben.


    Alles andere wäre für mich keine Verbesserung.

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