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Berührende Worte eines Tierheimhundes

  • Ich hab den Link nicht angeklickt... die Kommentare hier reichen mir schon :fear:

  • Mitleid ist ein schlechter Entscheidungsgrund für ein langes Zusammenleben. Ich habe mir aus Mitleid mal 2 Hamster aufschwatzen lassen, die ich eigentlich nicht haben wollte (wie es so ist... die haben dann 3 Jahre putzmunter in ihren selbstgebauten, großen Käfigen gelebt) aber Hamster und Hunde sind halt auch nicht vergleichbar und ein Hund beeinflusst das eigene Leben so sehr, dass er -egal, woher er kommt- zu den eigenen Lebensumständen passen sollte. Ansonsten ist Frust auf beiden Seiten vorprogrammiert.

    Viele Grüße
    Silke
    Emma (ESS), Sam (ESS) & Don (KlM)

  • ich hab einen Hund vom Züchter, und das hat einen Grund: ich hab lange nach einem TS-Hund gesucht, bin aber an der Masse der verdummenden, zuckersüßen und total aussagelosen Vermittlungstexte verzweifelt. Irgendwann konnte ich den Sch... nicht mehr lesen und dachte, ok, gehst zum Züchter, da hat der Hund dann halt nur die von dir selbst verschuldeten Macken, statt irgendwas, das dir erstmal verschwiegen wird...


    (Wie man gute TS-Orgas findet, wusste ich da noch nicht bzw. kannte nur eine, aber die hatten eher die harten Fälle und das kann ich mit meinem Lebensentwurf im Moment nicht leisten.)


    Nun werden mir die über das warme kuschelige Körbchen dankbaren Augen von Luna/Ronja/Purzel auf ewig fehlen und mein Hundemamaherz wird häßlich, eiskalt und schrumpelig. SCHLUCHZ!

    Beste Grüße

    von Sibylle


    … mit Vicky, dem natürlich weltbesten Welsh Corgi Cardigan (*08/2016)



    On the Internet,

    nobody knows you're a dog.


  • Die wahren Worte meines Tierschutzhundes sind wohl:

    Oh Fleischwurst. Gib die her. JETZT! Ach, nein? Na gut, wirst sehen was du davon hast! *Ignoriermodus einschalt..* Oh? Käse? Den bekomme ich jetzt aber. Wie nein! Dann geh ich eben!


    Der Sessel ist mir am Liebsten. Da hat das kleine schwarze Seniorendings nichts drauf zu suchen. Ich knurr dann schonmal vom anderen Ende des Zimmers! Und wenn der so tut als wäre er taub, bekommt mal eine Ansage. Ist eh mal wieder fällig.


    Ach, draußen der Mann mit den Leckerlies? Ciao, Alte, ich weiß ja wo wir wohnen. Vielleicht komme ich wieder... vielleicht auch nicht. Die Leckerlies bei dem Kerl schmecken ohnehin besser.


    Man sieht sich! HASE!


    Das wären wohl die Worte meines Tierschutzhundes.


    :hust:

  • Also das "Mamading" wie auch die Sache mit dem Adoptieren finde ich zwar in dieser Tonlage hier etwas schmalzig, aber es schreckt mich nicht ganz so ab. So lange mein Hund vom emotionalen Status her ein Familienmitglied ist, ich mich dabei in der Rolle eines vernünftigen(!) Elternteils sehe (und nicht der Helikoptermama), und wir damit eine Art artübergreifende Patchworkfamilie darstellen - wieso nicht, damit ist keinem weh getan. Da finde ich viele Möchtegern-Alpha-Raubtier-Rudelführer viel verstörender.


    Aber der generelle Ton dieses Textes ist weder sinnvoll noch fair. Mein persönliches Empfinden deckt sich da mehr mit dem Beitrag von 02wotan , den ich gerne mehrfach geliked hätte:

    Den allerwichtigsten Teil eines verantwortungsvollen Handelns empfinde ich doch darin, sich bewusst für ein Tier zu entscheiden und dann dazu zu stehen. Jeder Hund hat ein passendes Zuhause verdient, egal ob aus dem Tierschutz oder vom Züchter - der flauschige Welpe nicht weniger als der gerettete Hund. Ich frage mich bei solchen Texten tatsächlich immer wieder: Gestehen diese Menschen einem Hund denn erst dann ein schönes Leben zu, wenn es ihm vorher schlecht ging? Ist man als Hundeinteressent ein schlechterer Mensch, weil man mit seinem Kauf, ergo seinem Geld, jemanden unterstützt der seine Hunde nach bestem Wissen und Gewissen hält und aufzieht? :???:


    Für meine Welt gibt es zwei gleichwertig gute Wege, einen Hund zu kaufen: Aus dem seriösen Tierschutz, und von einem guten Züchter. Und es gibt in beiden Richtungen Wege, zu weiterem Elend beizutragen, nämlich durch den Kauf vom Vermehrer - oder die Übernahme aus dem ebenfalls keineswegs so seltenen unseriösen Tierschutz. Und was das Argument mit der Rettung angeht, gerettet hat man ja auch den Welpen vom Vermehrer, oder nicht? Das greift für mich also nur sehr bedingt.


    Ich hatte jedenfalls kein schlechtes Gewissen, dass beispielsweise Glenny und Kaya von einer wunderbaren, warmherzigen und verantwortungsvollen Züchterin kamen. Dass es statt dessen kein Tierschutzhund geworden ist lag ausschließlich an den Tierschützern, bei denen ich mich damals erst mal erkundigen wollte - vor allem ein Anruf im hiesigen Tierheim war echt ein Erlebnis der anderen Art. :hust: Der einzige Hund, wegen dessen Anschaffung ich heute noch mit mir hadere, ist Sandor. Dieser "Züchterin" hätte ich niemals Geld in die Hand geben dürfen, das was sie da getrieben hat niemals dadurch unterstützen. (Obwohl es da noch weitaus schlimmeres gibt, klar. Aber trotzdem.) Tja, und so ist der einzige Hund, den ich nun wirklich gerettet habe, der einzige, wegen dem ich ein schlechtes Gewissen habe. :ka:


    (Und dieser Hund liegt hier nun neben mir auf dem weichen Sofa, an mich angekuschelt, zufrieden von der Morgenrunde, satt von seinem Frühstück und fühlt sich geliebt - und müsste der nun so einen schmalzigen Text verfassen wäre er sicher auch froh, direkt hier gelandet zu sein und nicht erst in einem Tierheimzwinger...)

    "Wenn du es eilig hast - mach einen Umweg!"


    Neues von Sandor Terrorkrümel: Krümeliges

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Liebe/r (?) _Buddy_


    ich hoffe, der ganze Gegenwind hier inkl. von mir pustet dich nicht weg... Ich denke halt nur, so emotional wie das Thema "Leben mit Hund" eben so ist, dass etwas abgeklärter Realismus eine sehr wichtige Zutat zum Tierschutz ist. Und der fehlt eben in dem verlinkten Text...

    - Abgeklärter Realismus (a.R.) hilft zu erkennen, dass das eigene Leben noch nicht f einen Hund passt

    - a.R. verhindert komplett falsche Rassenauswahl (ich denke da an den Metropolen-Akita, der oh Wunder nicht so hundewiesenkompatibel ist oder den schnittigen Mali in Ersthundbesitzerhand...)

    - a.R. hilft, Hunde besser als das zu sehen, was sie sind und angemessen zu agieren, angemessene Erwartungen zu haben...


    Usw., usf.

    Beste Grüße

    von Sibylle


    … mit Vicky, dem natürlich weltbesten Welsh Corgi Cardigan (*08/2016)



    On the Internet,

    nobody knows you're a dog.



  • Mir hat die Entscheidung für Lucy das Thema "Tierschutz" plötzlich von einer ganz anderen Seite gezeigt...

    Ich hatte über einige Jahre hinweg guten Kontakt zu einigen Tierschützerinnen.


    Als wir dann letztes Jahr wieder einen Hund aufnehmen wollten, wollten wir anfangs sehr gerne einem Tierschutzhund eine neue Chance geben.

    Da wir bald Kinder möchten, gab es aber einfach einige Punkte, die mir sehr wichtig waren.


    Die ganze Geschichte würde hier zu weit führen - aber schlussendlich haben wir dann sehr bewusst die Entscheidung getroffen, dass wir einen Welpen von einem guten Züchter nehmen, der möglichst gut geprägt ist, einen möglichst guten Start ins Leben hatte usw.


    Für diese Entscheidung wurde ich dann ziemlich angefeindet... weil es total egoistisch und verwerflich von mir ist, einen Welpen vom Züchter aufzunehmen.


    Es erschreckt mich, dass genau diese Menschen, denen ja die Tier so wichtig sind, dann absolut kein Verständnis dafür haben, dass man auch Kindern gegenüber eine Verantwortung hat...


    Mittlerweile ist der Kontakt auch ganz abgebrochen, weil ich ja ein schlechter Mensch bin und nun für alle Tierheimhunde, die kein Zuhause haben, verantwortlich bin... :muede:



    Ich weiß, dass nicht alle Tierschützer so sind - aber trotzdem hat es für mich einen sehr schlechten Beigeschmack hinterlassen...


    Ich habe den TS immer sehr gerne finanziell unterstützt - muss jetzt aber zugeben, dass ich mich immer öfter frage, ob ich überhaupt noch gerne Geld spende, wenn ich doch aus Tierschutz-Sicht eh ein "ach so schlechter Menschen" bin :ka:


    Ich weiß, dass nicht alle Tierschützer so sind - und dass es ja zum Glück auch wirklich sehr seriösen Tierschutz gibt.

    Trotzdem bleiben solche Erfahrungen irgendwie "hängen"...

  • "Adoptieren" im Zusammenhang mit dem Erwerb eines Hundes finde ich noch tolerierbar. "Mama" schon eher grenzwertig.


    Was diesen Text aber so abstoßend macht, ist die manipulative Verwendung der Worte. Der Text sagt: Du, Mama, verstößt dein eigenes, dir vom Schicksal zugedachtes Kind und läßt es einfach sterben. Deshalb bist du schuld an seinem Leiden und moralisch minderwertig.


    Was tatsächlich passiert, ist lediglich: Eine potentielle Käuferin entscheidet sich für ein anderes Angebot. Nicht mehr und nicht weniger.


    Dagmar & Cara

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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