Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Crufts live
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Die Verantwortung des Einzelnen ist auch mMn nicht der Punkt um den es hier geht.
die letztendliche Verantwortung kann man immer auf den Einzelnen runterbrechen.
Aber es geht doch vor allem darum, welches Bild, welches Aushängeschild ein Verband für sich zeichnen/nach außen transportieren möchte. Da dürfte dann sowas wie jetzt bei den Crufts eigentlich nicht passieren. Ich kann ja nicht Wasser predigen aber Wein trinken.
Aber gut, die Diskussion ist nicht absolut zu führen. Genau wie im Reitsport (da hab ich deutlich mehr Einblicke in der Vergangenheit erhalten können) oder z. B. bei Fußballverbänden, etc. kann man sich des Einflusses von Lobby, Politik, Machtgehabe etc. nun mal nicht verwehren und alle diese Einflüsse bremsen nicht selten sinnvolle Entscheidungen und Veränderungen aus. -
11. März 2026 um 12:52
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Okay, dann bleiben wir tatsächlich mal bei dieser einen hochaktuellen Sau.
Es ist nun mal so, dass Crufts ein riesiges Event ist und die ganze Welt hinschaut. Selbst wenn man die vielen anderen Dinge ausblendet, die man dort sehen konnte… Qualzuchten, maßlos verfettete Hunde, Hunde, die im Ring auf Zehenspitzen laufen müssen, weil die Leinen bis zum Anschlag nach oben gezerrt werden, damit der Kopf auch ja möglichst hoch getragen wird… selbst wenn man das alles mal beiseitelässt, bleibt am Ende trotzdem dieser eine Gewinner.
Der ist nicht einfach irgendwo durchgerutscht, sondern von mehreren Richtern bewertet worden… als schön, als rassetypisch und am Ende sogar als Best in Show.
Und zwar nicht nur, obwohl der Hund selbst eine Qualzucht ist, sondern auch obwohl der Besitzer wegen Tierquälerei verurteilt wurde.
Unter dem Stempel des FCI.
Und genau dieser Stempel steht nun mal auf so gut wie jeder Webseite von Züchtern, die diesem System unterstellt sind. Dieser Stempel soll ein Qualitätssiegel sein, etwas, worauf man sich als normaler Hundekäufer verlassen kann. Jetzt kann man natürlich verlangen, dass sich jede kleine Beate und jeder Klaus-Gerald vor dem Hundekauf einmal komplett durch die Strukturen der Rassehundezucht arbeitet, versteht, wie FCI, nationale Vereine und Zuchtordnungen zusammenhängen und dann noch differenziert einordnet, dass der FCI-Stempel zwar wichtig ist und man darauf achten soll… aber gleichzeitig bitte auch nicht zu viel Vertrauen hineinlegen darf, weil solche Dinge offenbar trotzdem passieren können.
Für jemanden, der einfach nur einen Hund sucht, ist diese Erwartungshaltung ehrlich gesagt ziemlich absurd.
Und mir persönlich fällt es unter solchen Umständen inzwischen immer schwerer, jemandem wirklich glaubwürdig zu erklären, warum er seinen Hund unbedingt von einem Züchter holen soll, der in einem Verein organisiert ist, der dem VDH und damit letztlich auch dem FCI unterstellt ist.
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Die Verantwortung des Einzelnen ist auch mMn nicht der Punkt um den es hier geht.
die letztendliche Verantwortung kann man immer auf den Einzelnen runterbrechenVom ganzen Meinungsballast befreit ist aber nunmal genau das der Punkt: Der Käufer. Der Endabnehmer.
Aber gut, die Diskussion ist nicht absolut zu führen.
Das sehe ich auch so, die Masse an Einflüssen und Perspektiven, aus denen man beleuchten könnte, ist gigantisch
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Und genau dieser Stempel steht nun mal auf so gut wie jeder Webseite von Züchtern, die diesem System unterstellt sind. Dieser Stempel soll ein Qualitätssiegel sein, etwas, worauf man sich als normaler Hundekäufer verlassen kann. Jetzt kann man natürlich verlangen, dass sich jede kleine Beate und jeder Klaus-Gerald vor dem Hundekauf einmal komplett durch die Strukturen der Rassehundezucht arbeitet, versteht, wie FCI, nationale Vereine und Zuchtordnungen zusammenhängen und dann noch differenziert einordnet, dass der FCI-Stempel zwar wichtig ist und man darauf achten soll… aber gleichzeitig bitte auch nicht zu viel Vertrauen hineinlegen darf, weil solche Dinge offenbar trotzdem passieren können.
Für jemanden, der einfach nur einen Hund sucht, ist diese Erwartungshaltung ehrlich gesagt ziemlich absurd.
Und mir persönlich fällt es unter solchen Umständen inzwischen immer schwerer, jemandem wirklich glaubwürdig zu erklären, warum er seinen Hund unbedingt von einem Züchter holen soll, der in einem Verein organisiert ist, der dem VDH und damit letztlich auch dem FCI unterstellt ist.
Also, ich kenne niemanden, der explizit mit "Ich brauche einen Hund mit FCI Papieren, aber der Tamas hat diesen britischen Clumber auf den Thron gehievt - das bringt mich in eine kognitive Dissonanz" den Hundekauf angeht.
Ich kenne Leute, die (beispielsweise) einen kleineren Begleithund wollen, der wenig haart. Oder einen Retriever, Golden oder Labrador. Oder einen Beagle. Oder whatever.
Zwischen dem und der FCI stände der VDH, der Rassezuchtverband (bzw mehrere zur Auswahl), ein oder mehrere Züchter mit speziell veranlagten Hunden, einer, bei dem man dann Kontakt herstellen und ein Gespräch führen könnte (...)
Wer fängt denn bitte bei 300+ Rassen zur Auswahl erstmal beim Weltverband an? DAS scheint mir absurd bei jemandem, der "einfach nur einen Hund will".
Die Gründe, warum jemand beispielsweise seinen Golden aus dem DRC oder GRC beziehen sollte, sind so vielfältig wie klar. Das lässt sich wirklich super erklären. Aber da fängst du doch nicht damit an, erstmal die Integrität des FCI beim Thema Offenes unteres Augenlid runterzudozieren.
Um nicht missverstanden zu werden: Ich finde den Clumber in seiner Verfassung und als Aushängeschild furchtbar - ganz unabhängig davon, was sein Halter mal ekliges in der Vergangenheit getan hat. Der Clumber ist auch so schrecklich.
Interessiert sich aber jemand für einen Hund, dann wird er das Feld wohl nicht aus der Richtung FCI aufrollen.
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Nichtsdestotrotz prägen die großen und kleineren Ausstellungen das Bild, das einem unbedarften Hundehalter bei der Hundesuche vorschwebt, erheblich!
Wie soll man Qualzuchtmerkmale an diversen Rassen anprangern, wenn selbst die größte aller großen Hundeausstellungen genau so einen Hund als BOS kürt?
Ich empfinde es als einen echten Schlag ins Gesicht.
- Vor einem Moment
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Ich Frage mich ja eher wie der Hund den Veterinär Check vor der großen Endausscheidung bestanden hat, den die BOB Hunde nochmal durchlaufen müssen?
Andere Hunde (zumindest an den Tagen vorher) wurden disqualifiziert, warum dieser dann nicht???
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Und jeden, der jetzt noch plaerrt, weil in immer mehr Laendern die Zucht ueber die Politik geregelt wird (und ja, die schiessen dann massiv ueber's Ziel hinaus), kann zumindest ich nicht mehr ernst nehmen. Der oberste Mensch der weltweiten Hundezucht feiert immer und immer wieder perverse Qualzuchthunde. Aber natuerlich, es wird sich innerhalb der Vereine und der FCI schon was aendern. Ganz sicher

Natuerlich sendet sein Verhalten eine Botschaft! Jeder, der so arme Viecher zuechtet, feiert es. Weil dieser Typ ist ja DER Typ und wichtig und hat Ahnung und blablablubb.
(und ja, ich zuechte im VDH/der FCI. Weil es hier keine sinnvolle Alternative gibt. Dennoch (oder gerade deswegen) nehme ich mir das Recht raus, diesen BS zu kiritisieren!!)
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Ich glaube, du unterschätzt ein bisschen, wie sehr der FCI-Stempel nach außen tatsächlich als Qualitätssiegel wahrgenommen wird. Natürlich sagt niemand wörtlich „Ich brauche einen Hund mit FCI-Papieren“, aber genau dieses Konstrukt wird doch seit Jahren als das Gegenmodell zu Vermehrern und unseriösen Zuchten dargestellt. Der Rat lautet ja fast immer: geh zu einem Züchter im VDH bzw. in einem dem FCI angeschlossenen Verein. Das habe ich übrigens selbst auch sehr lange so gesagt. Wenn mich jemand gefragt hat, wo er einen bestimmten Hund herbekommt, war meine Antwort fast immer: schau beim VDH.
Natürlich fängt niemand bei der Suche nach einem Hund beim Weltverband an. Die meisten Menschen überlegen sich einfach, welche Rasse sie möchten, suchen nach einem Züchter und stoßen dann im Zuge ihrer Recherche irgendwann auf dieses Geflecht aus Vereinen, Verbänden und eben auch dem FCI. Und genau dort wird der FCI-Stempel dann als Qualitätsmerkmal präsentiert. Für den normalen Hundekäufer wirkt das wie eine Art Qualitätsfilter: VDH/FCI bedeutet seriös, außerhalb davon eher nicht.
Und genau deshalb finde ich solche Fälle eben nicht so nebensächlich. Wenn unter genau diesem Dach Hunde prämiert werden, die gesundheitlich offensichtlich problematisch sind, und ein Best-in-Show-Gewinner einem Besitzer gehört, der wegen Tierquälerei verurteilt wurde, dann kratzt das nun mal an der Glaubwürdigkeit dieses Qualitätssiegels. Nicht, weil jeder Züchter dort schlecht wäre, sondern weil der Stempel nach außen eben mehr Vertrauen erzeugt, als er offensichtlich immer halten kann.
Was man dabei auch nicht vergessen darf: Wenn man einen Hund von einem Züchter kauft, der in einem dem VDH angeschlossenen Verein organisiert ist, unterstützt man damit – ob man will oder nicht – immer auch den FCI mit. Über Mitgliedschaften, Ahnentafeln, Wurfabnahmen, Ausstellungen und ähnliche Dinge fließt Geld und Einfluss in diese Strukturen. Damit unterstützt man am Ende eben auch das, was unter diesem Dach passiert… und leider gehört dazu nicht nur das, was man auf Shows sieht, sondern auch vieles andere, das dort ermöglicht oder toleriert wird.
Und ja, mir ist völlig bewusst, dass ich selbst aktuell auch den VDH und damit letztlich den FCI unterstütze. Genau deshalb beschäftigt mich das Thema ja auch so sehr… weil es mir zunehmend schwerer fällt, mich damit wirklich wohlzufühlen.
Mag sein, dass man seinen eigenen Beitrag dabei als sehr klein empfindet. Aber viele kleine Beiträge ergeben am Ende eben doch etwas Großes.
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Ich kenn kaum Leute die es interessiert was bei crufts und co passiert, ebensowenig juckt die was irgendwelche FCI Leute tun.
Die haben Hunde mit FCI Papieren gezielt ausgesucht und das wars.
Das es überall Müll gibt und überall schwarze Schafe rumgeistern ist einfach so. Muss sich halt jeder selbst raussuchen wo das größere und wo das geringere Übel für einen selbst ist.
Himmel, ich würde bei " meiner " Rasse hier in D X Zuchtstätten ein stampfen und die Hunde alle kastrieren damit sich diese Exemplare bloß nicht weiter verbreiten. Aber ist halt nicht immer alles so wie man sich das vorstellt bei der Masse.
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In anderen Ländern ist Hundezucht da ganz anders, züchten ohne Papiere wird nicht verurteilt
Warum andere Länder? Ausserhalb des DF reicht da doch schon, dass wirklich sehr sehr viele Menschen nix mit Züchtern in nem Verband anfangen können. Muss ich mich nur so im direkten Umfeld umschauen, da ist überhaupt nur ein Bruchteil der Hunde von nem Verbandszüchter, den allermeisten Menschen sind die Papiere doch komplett egal.
Ich glaube, du unterschätzt ein bisschen, wie sehr der FCI-Stempel nach außen tatsächlich als Qualitätssiegel wahrgenommen wird.
Auch hier, würde ich die Hundehalter denen ich so jeden Tag begegne, fragen wer oder was FCI ist, wissen das vielleicht 5 %.
Das DF ist kein repräsentativer Durchschnitt der Hundehalter.
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