Vanessa Bokr - Meinungen und Erfahrungen
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Gast67804 -
11. Februar 2019 um 09:49
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OK, präzisieren wir es: Ich meine das hier:
ZitatSie sind noch so nah am Wildtier, daß ihr Verhalten ganz anders ist als das anderer Hunderassen.
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Hallo,
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Und auch das hier
ZitatDiese besondere Bindung macht es schwierig, erwachsene Kanaans in neue Umgebungen zu geben. Er trauert seinen ehemaligen Besitzern nach und frißt oft lange Zeit nicht. Es kann ein Jahr dauern, bis ein erwachsener Kanaan seinem neuen Besitzer seine Zuneigung schenkt.
dürfte diesen Hundetyp maximal ungeeignet für die Verhältnisse machen, die in der HHf geherrscht haben müssen.
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Und auch das hier
ZitatDiese besondere Bindung macht es schwierig, erwachsene Kanaans in neue Umgebungen zu geben. Er trauert seinen ehemaligen Besitzern nach und frißt oft lange Zeit nicht. Es kann ein Jahr dauern, bis ein erwachsener Kanaan seinem neuen Besitzer seine Zuneigung schenkt.
dürfte diesen Hundetyp maximal ungeeignet für die Verhältnisse machen, die in der HHf geherrscht haben müssen.
Wirfst du gerade Zuneigung mit Handscheue in eine Topf?
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Ein letztes Zitat noch, dann ist auch gut:
ZitatMenzel describes the Canaan as shy, wild and independent, adapted to the conditions of the country, resistant to disease, adapted to the desert climate, noruished from garbage dumps and food remains on the outskirts of settlements, but also ready form a relationship with man and easy to train.
https://web.archive.org/web/2013011804…org/INRNPA.html
Was ich eigentlich sagen wollte. Dass mir ein so ursprünglicher, wildnaher Pariahund unter diesen Bedingungen nochmal besonders bitter leidtut.
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Zitat
Wirfst du gerade Zuneigung mit Handscheue in eine Topf?
Sicher nicht. Was ich in einen Topf werfe, sind ein Hund dieses Typs und die dort offenbar herrschenden Lebens- und Trainingsbedingungen. Und das Resultat finde ich mehr als bedrückend.
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M.E. ist es auch nicht zielführend, den Begriff Management derart zu verwaschen, auf dass ein jeder davon ausgeht, wenn ich einen Hund führe, dann bin ich Manager. Wer spricht denn so? Kenne nicht einen einzigen Otto-Normal-HH, der davon spricht, er würde seinen Hund managen
Ist das in D so ein üblicher, alltäglicher HH-Duktus?Bezweifle, dass sie sich einen Hund bei HHF holen ...
Ja, Menschen die mit Hunden zu tun haben, die nicht dem entsprechen was 'die Gesellschaft' als normal/erwuenscht ansieht, sprechen so.
Der Begriff passt hier sehr wohl und wird auch nicht verwaschen. Es ist nicht die Schuld von Normen oder Vanessa, dass irgendwelche HH diesen Begriff nicht kennen bzw. anders verstehen.
Bin mir nicht sicher, ob wir uns missverstanden haben, denn im Grunde meinen wir wahrscheinlich das gleiche.

Natürlich hat gerade der Begriff dann eine Bedeutung, wenn es sich um Hunde handelt, die nicht dem entsprechen, was die Gesellschaft als normal sieht und ich habe die Wahl dieses Begriffs mitnichten Normen oder VB vorgeworfen, ganz im Gegenteil. Er hat aber m.E. nichts in der Beschreibung von Hunden zu suchen, die für die Gesellschaft als normal/erwünscht gelten. Eine inflationäre Benutzung (im Bereich: Otto-normal-Hund) würde m.E. dazu führen, dass die eigentliche Bedeutung verwaschen oder verlustig ginge.
Und hier war meine Frage, ob das so üblich ist. Also spricht der Otto-Normal-HH beim Normalhund direkt immer von managen und versteht das deswegen falsch?
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Ein letztes Zitat noch, dann ist auch gut:
ZitatMenzel describes the Canaan as shy, wild and independent, adapted to the conditions of the country, resistant to disease, adapted to the desert climate, noruished from garbage dumps and food remains on the outskirts of settlements, but also ready form a relationship with man and easy to train.
https://web.archive.org/web/2013011804…org/INRNPA.html
Was ich eigentlich sagen wollte. Dass mir ein so ursprünglicher, wildnaher Pariahund unter diesen Bedingungen nochmal besonders bitter leidtut.
Ein Kanaan ist eine Züchtung aus den Pariahunden, aber kein Pariahund im eigentlichen Sinne mehr.
Es sind domestizierte Hunde, ursprünglich im Verhalten - ja.
Aber nicht wild!
Bei TWH, SWH, aber auch bei anderen Hunden des Types kann (!) und die Betonung liegt wirklich auf kann(!) es lange dauern, bis eine Bindung aufgebaut ist.
Eine Bindung ist aber nicht gleich zu setzen mit „ohne Bindung rennt das Tier panisch von einer Ecke in die Nächste“.
Dazwischen gibt es noch sehr, sehr viele Grautöne.
Und dieser Kanaandog bei der HHF wird nicht dort gelandet sein, weil er einfach nur scheu ist und Angst vor fremden Menschen hat.

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Und auf Einzelkaefig kommst du wie genau?
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In dem NDR-Film sagt und zeigt sie, dass sie ihre "schweren Jungs" so verwahrt.
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In dem NDR-Film sagt und zeigt sie, dass sie ihre "schweren Jungs" so verwahrt.
Und wer sagt jetzt, dass der Kanaan zu DEN schweren Jungs gehört?
Für mich wären das eher die Kandidaten, die gar nicht gelistet werden...
Und wenn ich mir die VDH Beschreibung durchlese, verstehe ich:
„Egal, wie gut du als HH bist, mit nem Kanaan bekommst ein Projekt.
Richte dich drauf ein, dass er die Kinder auf die sehr ursprüngliche Art und Weise maßregelt.
Richte dich darauf ein, dass Besucher gebissen werden.
Richte dich darauf ein, dass beim Gassi gehen andere Hunde in die Klinik gebissen werden.
Kurz gesagt: richte dich drauf ein, dass dein Leben unbequem wird, weil ernsthafte Konflikte mit der Umwelt vorprogrammiert sind.
Und bist du dann nicht in der Lage, ihn adäquat zu führen, richte dich darauf ein, dass dein Leben mit so einem Hund zur Hölle wird.“
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