Unsere Junghunde... der alltägliche Wahnsinn Teil 9
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Hummel -
8. Januar 2019 um 11:56 -
Geschlossen
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Das tut mir sehr Leid!

- Vor einem Moment
- Neu
Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
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Ach schade....

Aber es war sicherlich die richtige Entscheidung und für die Kleine eine Erlösung.
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@all danke für lieben Worte.
Ab heute steht hier leider nur noch eine volle Futterschüssel

Mein herzliches Beileid!

Aber Du hast das Richtige getan, Du hast ihr nun so viel weiteres Leid erspart.
Das ist der letzte Liebesbeweis, den man einem Tier machen kann.
Ich wünsche Dir nun ganz viel Kraft!
Wie geht es Deinem anderen Hund nun?
Wird er einigermaßen fertig mit der Situation?
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Nochmal danke an alle :)
Ob es das Richtige war, werde ich wohl nie erfahren, aber es fühlt sich zumindest nicht falsch an.Die Ärztin die sie weitestgehend vor 2 Wochen betreut hat, sagte auch dass sie meine Hündin nicht erneut stationär aufgenommen hätte, da es beim letztem Mal schon echt knapp war und ein neues "Hochspritzen" evtl. kurz hilft, aber letztlich nichts bringt. Zuletzt war sie rund ne halbe Stunde am Tag munter, der Rest war nur schlafen oder mit offenen Augen rumliegen (auch dem Bauch, für sie gänzlich untypisch).
Der Border hat die Ärztin, welche sie euthanisiert hat angestarrt nachdem meine Hündin dann eingeschlafen ist. Fiel danach in Übersprung (mich anspringen und in die Hände beissen, macht er gern aus Übersprung) und dann war das Thema glaub ich für ihn durch.
zu Hause geniesst er glaube ich eher das Leben als Einzelprinz. Die beiden kamen zwar gut miteinander zurecht, aber gebraucht haben sie sich nicht. Das war auch schon die 5 Tage so, wo meine kleine Maus in der Klinik lag.
Vorgestern war ich mit dem Border in der TK für eine ausführliche Diagnostik.. naja. ausführlich ist relativ, den Weg hätte ich mir sparen können. Ich warte da noch auf weitere Blutergebnisse, aber die erste Tendenz bestätigt meine Vermutung einer SDU (ob die SDU jedoch eine andere Ursache hat, das weiß ich nicht und wird dann weiter erforscht werden).
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@all danke für lieben Worte.
Ab heute steht hier leider nur noch eine volle Futterschüssel

Oh nein, das tut mir so leid für Euch. Aber es war sicherlich richtig für die Maus. Leider müssen wir im Allgemeinen entscheiden, was noch lebenswert ist für das Tier und was nicht.
Ich hoffe Dein Hundi verkraftet es gut jetzt alleine zu sein. Und Dir viel kraft in der nächsten Zeit

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zu Hause geniesst er glaube ich eher das Leben als Einzelprinz. Die beiden kamen zwar gut miteinander zurecht, aber gebraucht haben sie sich nicht. Das war auch schon die 5 Tage so, wo meine kleine Maus in der Klinik lag.
Dann musst Du Dir darum nun wenigstens keine Sorgen machen.
Ich finde es immer schlimm, wenn der andere Hund dann enorm darunter leidet.
Du hast wirklich einen harten Weg hinter Dir, Deine Maus natürlich auch.
Jetzt drücke ich die Daumen, dass Du bald die 100% Diagnose Deines Borders weißt!
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Ich grätsch jetzt mal ganz unverschämt hier wieder rein

Bin momentan etwas frustiert was das Thema Leinenpöbelei angeht und find solangsam keine Methoden mehr die fruchten. Evtl habt ihr eine Idee was in dem Hundehirn los ist.
Besagte Hundedame Cookie ist unter Reizarmer umgebung mitlerweile recht gut Leinenführig, hier und da ist natürlich noch ne Korrektur notwendig, aber es wird.
Bei Hundesichtung auf weiter Distanz (ca. 30 Meter und mehr) -> Cookie guggt kurz und läuft dann aber desinteressiert weiter
Bei unvorhergesehener Hundesichtung (also Hund kommt um eine Ecke und ist plötzlich sehr nah (unter 5 Meter) -> Cookie ist kurz verwirrt und will dann fiepend zu dem Hund (Frust weil ich lass sie nicht)
Bei Hundesichtung im Alltag auf normalen wegen zwischen 5-20 Meter Abstand -> Eskalation mit kläffen in die Leine springen, Kamm stellen, das volle Programm eben. Kommt der Hund langsam näher geht es (meistens) in frustiertes fiepen über weil sie nicht zu dem anderen Hund hin darf.
Zum einen versteht ich prinzipiell den Auslöser der Pöbellei nicht recht. (Klar, sie ist frustiert weil sie nicht hin darf. Aber warum stellt sie auf Distanz den Kamm? Ist das dann nicht eher Angst/Unsicherheit?)
Zum anderen hab ich meine Probleme mit den gänigen Methoden dies "abzustellen" und komm im moment nicht weiter. Folgendes haben wir bislang mit mäßig bis keinem Erfolg erprobt:
- Z&B = kurzzeitige Besserung, bis das Futter nicht mehr interessant war (darf nur ein Futter fressen, daher nichts "besseres" möglich)
- Ablenken mit Spieli ect. = 0 interesse
- Alternativverhalten "einfordern" = klappt 1-2 Sek. bis der Hund vor Aufregung ein "sitz" wieder auflöst und weiter pöbeln will
- Blocken = Hund versucht überall vorbei zu kommen und fixiert weiterhin
- Hund hinter mich bringen = selbe wie blocken
- Weiter gehen ohne Hund zu beachten = Hund fixiert trotzdem, halt ohne zu sehen wo er hinläuft
Dies geschieht natürlich nicht alles gleichzeitig, aber einiges in kombination. Also Erst blocken, dann Alternativverhalten, weiter gehen ohne Hund zu beachten zb.
Seit Monaten geht das so und wir treten auf der Stelle. Freilauf ist natürlich kein Problem, da ist alles easy
.Mensch das ist lang geworden, entschuldigt
Habt ihr noch Ideen für mich zwecks Methoden oder auch warum sie so unterschiedlich reagiert? -
Genau das habe ich mit Mailo auch durch - alles was die Kiste der modernen Erziehung so hergibt, über ein Jahr haben wir trainiert und wirklich durchschlagenden Erfolg hatte nichts.
Bis mir die Hutschnur geplatzt ist und ich das Verhalten einfach verboten und bei Nichtbeachtung auch gestraft (den Hund dabei nicht angefasst, keine Sorge) habe.
Danach war das Thema innerhalb von vier Wochen durch und man merkte ihm regelrecht an, dass er sehr erleichtert ist jetzt seinen Platz neben mir (anbgewandte Seite vom Hund, woanders laufen toleriere ich nicht wenn ein Hund kommt) zu haben. Er kann inzwischen auch Belohnungen annehmen und wir spielen regelmäßig Statist für die pöbelnden Kundenhunde einer Hundetrainerin und er nimmt das kommentarlos hin.
Das ganze Geclicker war einfach völlig nutzlos weil ich ihm keine Führung gegeben habe. Er konnte sich ja entscheiden zwischen Mitmachen und belohnt werden oder pöbeln.
Seit er diese Wahl nicht mehr hat ist sein Stresslevel deutlich gesunken und da es die Option Pöbeln für ihn nicht mehr gibt hat er auch endlich genug Hirnkapazität frei um Alternativverhalten zu zeigen.
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das Verhalten einfach verboten und bei Nichtbeachtung auch gestraft
Danke für deine Erfahrungsmitteilung.
Damit ich es richtig verstehe. Mit "einfach verboten" meinst du einen Abbruch? Wie kann ich mir die Strafe bei nicht befolgen vorstellen?
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das Verhalten einfach verboten und bei Nichtbeachtung auch gestraft
Danke für deine Erfahrungsmitteilung.
Damit ich es richtig verstehe. Mit "einfach verboten" meinst du einen Abbruch? Wie kann ich mir die Strafe bei nicht befolgen vorstellen?
Bei uns war es auch der deutliche Abbruch, den Emil gelernt hat. Er ist draussen der Hund, der den Ton angibt. Ist er desinteressiert kommt vom Collie höchstens mal ein Fietschen. Seit ich in allen Bereichen seinen Aufregungslevel kontrolliere sind Hundebegegnungen an der leine gar kein Thema mehr. Ohne dass ich das explizit üben musste. Vorher hatte ich gerne mal drei kreischende Lenkdrachen an der Leine. Super ätzend. Wenn Emil jetzt einen anderen Hund sieht und tippelig wird und mir zu interessiert guckt gibt es ein "vorbei" und gut isses. Das "vorbei" kennt er schon lange. Hat aber vor unserem Intensivtraining bei solchen Situationen einfach nichts gebracht. Weil er sich halt hochgefahren hat
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