Zweithund: Sorgen, Probleme und Zweifel
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Gast98459 -
23. November 2018 um 14:54
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Gibt es in Deutschland eigentlich keine gesetzlichen Regelungen zum "Hunde-Handel?"
In der Schweiz ist das seit ca. 10 Jahren bewilligungspflichtig, wenn man Hunde "gewerbsmässig" (also nicht nur einen Einzelhund als Privatperson) in die Schweiz importiert oder wenn man Hunde züchtet.
Ich will nicht behaupten, dass deswegen immer alles super läuft hier, aber ich glaube, es gibt immerhin weniger schwarze Schafe.
Ich selber habe, wie gesagt, nur die allerbesten Erfahrungen gemacht. -
5. Dezember 2018 um 20:45
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Da wird nix "adoptiert", da wird verkauft.
Achsoooo. Mensch, dann hab ich das echt lange falsch gemacht und falsch gesehen.
Mit der Einstellung ist es natürlich verständlich, dass viele Tierkäufer es so sehen: Vertrag unterschrieben Geld übern Tisch "Meins - ich kann damit machen, was ich will" und im Anschluss nach Garantieleistung und Rücknahme schreien, wenn das Tier nicht die gewünschte Leistung erbringt.
Denn würde es als Adoption eines tierischen Familienmitglieds betrachtet, würden Vorbereitung, Vorbehalte und auch der Wille, an Problemen zu arbeiten, vermutlich anders aussehen.Ich hab zwar noch keine Orga erlebt, die da auch nur annähernd ein Plusgeschäft macht. Aber vermutlich sind die dann einfach nur richtig schlecht im Rechnen und wirtschaftlich wirklich unbegabt...

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Ich bin da vielleicht altmodisch, aber für mich ist das Wort "Adoption" für Kinder reserviert. Ein fremdes Kind wird als eigenes Kind angenommen. Tiere sind aber keine Kinder.
Tiere erwirbt oder kauft man. Und zwar auch dann, wenn sie aus dem Tierschutz kommen. Das hat gar nichts damit zu tun, wie das Tier beim neuen Besitzer wertgeschätzt und behandelt wird, sondern es ist einfach die sachlich zutreffende Bezeichnung dafür, daß ein Tier gegen Geld den Besitzer wechselt.Seltsamerweise werden Tiere vom Züchter oder Vorbesitzer nach wie vor "gekauft", nur in manchen Tierschutzkreisen "adoptiert".
Dagmar & Cara
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Aber vermutlich sind die dann einfach nur richtig schlecht im Rechnen und wirtschaftlich wirklich unbegabt...
Oder einfach naiv.
Es gibt x Orgas, die Auslandshunde vermitteln, dazu noch die Fundtiere aus den Tierheimen.
Dem gegenüber steht nur eine geringere Zahl an suchenden Menschen.Ich hab zwar noch keine Orga erlebt, die da auch nur annähernd ein Plusgeschäft macht.
Deren Fehler: Selbstausbeutung.
Nur mit sinnvoller Vermittlung kann ein Plus gemacht werden und Geld z. B. in Kastra-Projekte vor Ort gesteckt werden. -
Aber inwiefern kann es dann denn als Handel und als Verkauf abgestempelt werden? Wenn sich hier einige schon so an dem Wort "Adoption" aufhängen, und mit Handel und Verkauf kommen - dann ist es doch ne Ware. Und bei ner Ware will ich Gewinn machen.
Machen viele Vereine aber nicht. Da wird mehr reingesteckt, als die Schutzgebühr. Sowohl finanziell als auch an Herzblut. Hauptsache, die Tiere erhalten ein schönes Zuhause. Da steckt man auch mal selbst rein.Ist nicht überall so - ich weiß.
Aber zu sagen: Das ist ein Handel. Und: Das ist doch deren Fehler.
Das ist arg empathielos. Sowohl den Tieren, als auch den Menschen gegenüber.
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Unter Tierschützern ist das Helfersyndrom weit verbreitet: Diese Leute brauchen das "Helfen" um sich selbst zu bestätigen, um sich wichtig und wie ein wertvoller Mensch zu fühlen.
Die krassesten Fälle sind Animalhoarder, die viel mehr Tiere bei sich zuhause aufnehmen, als sie auch nur halbwegs vernünftig versorgen können, so dass diese dann auf geringstem Platz in ihrem eigenen Dreck verrecken.
Unmengen von Hunden, die teilweise gar nicht für ein Leben als Haushund in Deutschland geeignet sind (oder sogar Hunde zu stehlen, damit sie es vermeintlich besser haben), herüber zu karren, und an beliebige Personen zu verkaufen, geht wohl in dieselbe Richtung.
Auch wenn finanzielle Interessen keine Rolle spielen, ist der Antrieb für die Sache letztendlich nicht das Wohl der Tiere. -
Jup und weil hier wieder mal die große TS Diskussion losgeht und Dinge immer und immer wieder durchgekaut werden und wo es doch kein Ziel gibt, bin ich hier raus...
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Ich find die Begrifflichkeiten zwar sekundär, hab aber mal den Duden bemüht:
"Bedeutungsübersicht
ℹBei Bedeutung 2 dürfte es doch eigentlich keine Einwände geben, oder?
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Tiere erwirbt oder kauft man.
Genau hier liegt der Hase im Pfeffer.
Spoiler anzeigen
Eine Ware kauft man, ein Lebewesen "übernimmt" man, "adoptiert" man oder bietet ihm ein Zuhause oder wie immer man das nennen will, egal ob vom Züchter, aus dem TS oder vom Tierheim.
Wer Tiere als Ware ansieht, kauft und verkauft sie nach Lust und Laune.Es braucht wohl noch immer 1 - 2 Generationen, bis ein Umdenken stattfindet, dass Tiere keine Sachen sind, die man kauft, verkauft, "nutzt" oder quält.
Dass dies bei 100% aller Menschen möglich wäre, ist natürlich eine Illusion, das wird nie stattfinden, aber vielleicht doch ein bisschen weiter verbreitet...? -
Tierschützer = Animalhoarder

Also ich kenne auch Züchter, die die Übersicht verloren und in die Richtung mutierten.
Tierschutz bzw. insbesondere die Vermittlung von Auslandshunden hier als das größte Übel auf Erden darzustellen, ist ja doch wohl ein bisschen daneben.
Wir haben einen tollen Auslandshund von einer guten Tierschutzorganisation, wir wurden gut beraten, der Hund ist tatsächlich so wie beschrieben und er kommt von einer gepflegten Pflegestelle mit sehr netten Menschen, mit denen wir noch immer in Verbindung stehen.
Aber vielleicht sind wir ja auch eine totale Ausnahme
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