Schutztrieb
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Gast86253 -
11. April 2018 um 18:38
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Wo steht denn geschrieben, daß man sowas auf dem Hundeplatz ausprobieren soll?

MonaX schrieb das sie das überlegt.
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Grisu hat Schutztrieb, würde ich behaupten, der Rest hier nicht, der blökt höchstens mal aus Unsicherheit oder weil da halt was auf dem Grundstück/in der Nähe des Grundstücks ist, was da dessen Meinung nach nicht hingehört. Oder überhaupt bei Situationen, die nicht einschätzbar sind (Smilla vor allem, aber die käme im Traum nicht auf die Idee irgendwen anders als sich selbst zu schützen und das durch Alarm schlagen und im Zweifelsfall Flucht
)Bei Grisu hätte ich 2 Beispiele: der ist Menschen gegenüber wirklich entspannt, auch auf unserem Grundstück, mag selbst den Postboten, und beobachtet grundsätzklich erst mal nur, wenn er was merkwürdig findet. Wir hatten einmal die Situation, da ist ein Lieferwagenfahrer mit unserer Mauer zusammen gestoßen, der kam dann grantig zu uns hoch gestapft, eindeutig aggressive Körpersprache, Grisu war sofort fletschend vor ihm. Und einmal Kühe in Schottland, Grisu kennt Kühe, auch freilaufend (in der Schweiz z.B.), keinerlei Problem damit. Die aber kamen wirklich massiv drohend auf uns zu. Grisu stand sofort vor mir und hat gefletscht und hätte sich wohl eher niedermähen lassen als zurück zu weichen.
Grisu wird daneben sehr aufmerksam, wenn ich unsicher werde oder ein anderer Hund aus unserem Rudel. Also z.B. traut er Joey zu, Kontakt zu Fremdhunden zu haben (er selbst mag die nicht, aber hält halt die Füße still, sofern er denkt, es ist zumindest alles im Griff/niemand bedroht). Aber sobald der Fremdhund wirklich auf Ärger aus ist, bin ich (im Sinne des Fremdhundes) dankbar, dass Grisu angeleint ist...
Ich finde ja, Schutztrieb wird oft mit Unsicherheit verwechselt, in der eben je nach Hundetyp "fight" als Option gewählt wird.
Ressourcen, ja da geht es halt um Ressourcen. Das kann Grisu auch, ist aber sichtlich anders motiviert...
Territorial oder Dunkelheit, das zeigt in erster Linie Smilla (und das ist melden "so kümmere sich doch wer" aus Unsicherheit). Grisu ist das wurscht, so lange er den Gegenüber nicht als Gefahr einstuft und das hat bei ihm wenig Korrealation mit Grundstück oder Dunkelheit.
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MonaX schrieb das sie das überlegt.
Ach so.
Ich würde mit einem unsicheren Hund keine Schutzhundausbildung machen. -
Das hab ich auch keines Falls vor.
Ich überlege nur einmal zu schauen, ob er mich im Fall eines Angriffs beschützen würde.
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Ein Hund der besoffene Leute plaettet nur weil die den Hund mit huepfen und johlen aergern, steht entweder nicht unter Kontrolle seines HF oder er hat n Schatten. Beides nix was mAn erstrebenswert ist. Und nu her mit der Pruegel
Nee, keine Prügel, sehe ich genauso. "Plätten" war wohl der falsche Ausdruck. Einen Hund, der unkontrolliert "plättet" will wohl niemand. Meine Hündin wäre in diesem Fall bellend nach vorne gegangen, die besoffenen Deppen hätten da von sich aus schon Abstand gehalten

Das finde ich bei ihr wirklich sehr angenehm, durch ihre Präsenz, die nicht zwingend mit bellend nach vorne gehen zusammenhängt, hält sie mir automatisch alles was unangenehm ist vom Hals. Sie muss dafür nicht mal einen Laut von sich geben. Sie signalisiert halt auch hundeunerfahrenen Menschen, dass sie jetzt gerade sehr aufmerksam ist....aber es muss eben immer wieder trainiert und kontrolliert werden, damit es genauso bleibt und nicht irgendwelche komischen Auswüchse annimmt.
Mir ist schon wichtig zu wissen, ob er mich im Ernstfall beschützen würde.
Vielleicht fahre ich mal mit ihm auf einen Hundeplatz um es dort testen zu lassen?Oder du gehst einfach nachts im Dunkeln nicht unbeleuchtete Wege?? Nein ehrlich, ich halte von so etwas überhaupt nichts. Wenn du willst, dass dein Hund dich beschützt, bilde ihn fachkundig aus. Ansonsten sei froh, dass du keine unkontrollierte "Waffe" an der Leine hast und geh dem Ärger aus dem Weg. Ich hätte beispielsweise die Straßenseite gewechselt oder wäre woanders gegangen, zur Not würde ich mich auch ins Auto setzen und dorthin fahren, wo ich mich sicher fühle, meinen Mann mitnehmen oder ihn direkt die Nachtrunde machen lassen....also da gibt es tausend Alternativen. Warum dein Hund nicht reagiert hat, keine Ahnung, vllt. gehört er auch zu der unsicheren Sorte und war einfach beeindruckt von den Kerlen...wer weiss...umso wichtiger ihm Sicherheit zu geben und zu führen.
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Mir egal wie das jetzt klingt. Ein Hund der besoffene Leute plaettet nur weil die den Hund mit huepfen und johlen aergern, steht entweder nicht unter Kontrolle seines HF oder er hat n Schatten. Beides nix was mAn erstrebenswert ist. Und nu her mit der Pruegel
Ok. Er hätte die nicht geplättet weil sie besoffen waren, sondern wenn sie mir zu nahe gekommen wären. Ich fand es ganz beruhigend, daß er mir solche und andere komische Typen vom Hals gehalten hätte.Wenn ich schon bei Nacht und Nebel wegen dem Hund raus muß, dann fänd ich es auch angebracht, daß er in brenzligen Situationen reagiert.
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Ich überlege nur einmal zu schauen, ob er mich im Fall eines Angriffs beschützen würde.
Finde ich auch völlig legitim, da hinzusehen. Einfach weil es gut ist zu wissen, wie der Hund in Situation xy reagiert. Ich denke das bringt dem Halter Sicherheit wenn er den Hund besser einschätzen kann und kann manche Situation im Vorhein entschärfen.
Im Übrigen finde ich es auch unangebracht zu sagen, "dann geh halt nicht dort lang". Ja was wenn es keinen anderen Weg gibt? Wenn kein Auto oder Mann vorhanden sind? Ich gehe auch dunkle Straßen entlang, es geht halt oft nicht anders.
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Mir ist schon wichtig zu wissen, ob er mich im Ernstfall beschützen würde.
Vielleicht fahre ich mal mit ihm auf einen Hundeplatz um es dort testen zu lassen?Das würde ich auf gar keinen Fall machen. Es ist für den Hund ein großer Unterschied zwischen einer echten Situation und einem gestellten Test. Im ersten Fall bist du mit deinen Gefühlen und Reaktionen authentisch, im zweiten aber nicht, denn du weißt, es ist nur ein Test. Im schlimmsten Fall verunsicherst du deinen Hund, indem du ihn in eine Situation bringst, die er nicht einordnen kann.
Es gibt Dinge, die kann man nicht testen und proben.Dagmar & Cara
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Ach so.Ich würde mit einem unsicheren Hund keine Schutzhundausbildung machen.
Schutzhundesport hat ja auch nur begrenzt mit Schutztrieb zu tun.
Ich kenne einige unsichere Hunde, denen IPO Sport sehr gut getan hat. Nur kriegt man davon keinen Schutzhund.
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@Lorbas Ich weiss was du meinst. Ich definiere 'brenzlig' fuer mich aber glaub anders. Solange ich nicht aktiv angegangen werde, haben meine Hunde die Backen zu halten (wenn es mal nur um mich geht). Ich fuer mich ganz persoenlich erlaube max. ein beobachten, solange nicht mehr vom Gegenueber kommt. Kann aber auch an der Rasse liegen, die ich fuehre. Ich tu mich grad echt schwer zu erklaeren, was ich meine

Fuer mich ist da auch der Hund ein enorm wichtiger Faktor. Einen unsicherer Hund, der nach dem Motto 'Angriff ist die beste Verteidigung' handelt, den fuehre ich voellig anders.
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