Der "gefährliche" Hund
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KuschlWuffl -
4. April 2018 um 18:27 -
Geschlossen
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Und dass der Begriff "Kampfhund" nicht angebracht ist, wenn man die Hunderassen meint, die auf den Listen für gefährliche Hunderassen stehen, weiß sogar ich als Nicht-Hundehalter.
Längst nicht alle Hunderassen, die auf der Liste der gefährlichen Hunde stehen, sind Kampfhunde.
Ich habe die Bezeichnung in meinem Post genauso wie Hütehund oder Jagdhund genutzt, auf das ursprüngliche Zuchtziel bezogen.
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28. November 2019 um 08:32
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Der "gefährliche" Hund - Vor einem Moment
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Im Sinne der von Frauchen07 genannten Sätze sind aber sicher die auf einer Liste stehenden Hunde gemeint. Fragt sich dann nur, welches Bundesland. Ist ja überall anders.

Nein, so war das von mir ganz ausdrücklich nicht gemeint!
Es ging in der Diskussion an der Stelle darum, aus welchem Verhalten sich potentielle Gefährlichkeit speist - ob aus Jagdverhalten, Beuteverhalten, Aggression etc. Und da können die Ursachen von evtl. gegebener Gefährlichkeit je nach Hundetyp halt sehr unterschiedlich sein.
Mit Listen hat die Aussage absolut nix zu tun. Und schon gar nicht mit "Monstern" - das Wort muss ja auch sofort auftauchen, sobald man über potentiell gefährliche Hunde spricht. Natürlich sind sie keine Monster, das ist doch nicht das Thema. Wenn nur "Monster" gefährlich wären, hätten wir die Diskussion doch nicht!
Aber wer zugibt, dass Windhunde gefährlich für Kleinsthunde sein können, bezeichnet sich selbst als "Nestbeschmutzer" und jeder wirft mit möglichst vielen Euphemismen um sich....
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Gibt es eine HundeRASSE, bei der durch die Genetik festgelegt ist, dass die Individuen dieser Rasse Kampfmaschinen sind?
Oder wird nicht eher durch Epigenetik eine (mehr oder weniger) einheitliche Phänotypisierung erzeugt, deren Ergebnis den Phänotyp Kampfhund ergibt?
Meines Wissens nach gibt es keine Kampfhundrassen - aber sehr wohl Rassen, die aufgrund ihrer rassetypischen Merkmalsausprägungen dafür geeignet sind
- durch gezielte Selektion besondere Merkmalsausprägungen zu zeigen, die den Phänotyp "Kampfhund" erfüllen
- durch gezielte Entwicklung (ich mag es nicht Erziehung nennen) diese ausgeprägten Merkmale in der gewünschten Qualität eines Kampfhundes zu bilden
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auf das ursprüngliche Zuchtziel bezogen.
Hm,

da habe ich, zugegeben, ein kleines Problem mit dieser Überlegung.
Seit wann ist es ein Zuchtziel einen "Kampfhunde" zu haben? Wofür?
Meinst Du damit die Militär- und Polizeihunde? Denn die haben ja echte Einsätze und dürfen sicherlich nicht zaghaft sein. Wenn ja, fehlen Schäferhunde, Rottweiler, Dobermänner und Malis auf der Liste!
Oder meinst Du die HSHs, die ihrer Arbeit auf den Weiden nachgehen und ihre Herde beschützen müssen?
Wenn Du allerdings nur diese (hoffentlich winzige) Gruppe von Leuten meinst, die in ihren Hinterhöfen illegale Hundekämpfe abhalten, weil sie einfach Spaß an solchen Dingen haben, und dafür auch irgendwie die Hunde ziehen.
Das mag zwar in deren Augen ein "Zuchtziel" sein, sollte aber nicht allgemein gelten! Und somit auch nicht für diese Rassen, die halt dafür mißbraucht werden! Rein theoretisch könnte man auch jede weitere, andere Hunderasse dafür mißbrauchen!
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Nicht dass sie Kampfmaschinen sind. Aber wenn man sich mal zu den Bull and Terriern einliest merkt man wie die entstanden sind.
Epigenetik spielt da natürlich auch eine Rolle. Man hat nicht die Verpaart die nix brachten sondern immer nur die die gut in ihrem Job waren. So wie bei der Entstehung anderer Rassen auch. Und auch wenn der Amstaff sich vor einiger Zeit distanziert hat und als reiner Familienhund gezüchtet wird, manchmal schlägt die Genetik trotzdem durch. Dies zu verleugnen finde ich irgendwie naiv.
Grad vor Kurzem kursierten im FB Videos eines serbischen Staff Halters (ob er gezüchtet hat weiss ich nicht weil das Profil schnell von FB gelöscht wurde aufgrund der Videos) in denen man ganz genau sieht was diese Hunde für ein Erbe mitbringen. Dieses Verhalten muss genetisch verankert sein, das kann man einem Hund nicht beibringen/erziehen wenn er da keine Prädisposition für hat.
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Rein theoretisch könnte man auch jede weitere, andere Hunderasse dafür mißbrauchen!
Hat man aber nicht......
man hat die gewählt, denen das am ehesten entgegenkommt...... züchterische Selektion halt.......
Man verwendet auch keine dackel für die hetzjagd....... nicht weil die nicht wollen, oder weil (blabla..... jeder Hund will Beute machen) sondern weil sie zu langsam sind wegen der kurzen Beinchen
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man hat die gewählt, denen das am ehesten entgegenkommt...... züchterische Selektion halt.......
"denen das am ehesten entgegenkommt" bezieht sich bei deiner Äußerung auf die Hunde.
Ich verändere deine Aussage mal so:
"Man hat die (Hunde) gewählt, deren Veranlagungen den Vorstellungen des Menschen am Meisten entgegenkommt ... züchterische Selektion halt...."
Den Hunden kommt es sicher nicht "entgegen", wenn sie sich in der Pit gegenseitig zerfleischen. Dem Menschen schon.
Verstehst du, wie ich das meine?
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"denen das am ehesten entgegenkommt" bezieht sich bei deiner Äußerung auf die Hunde.
Ich verändere deine Aussage mal so:
"Man hat die (Hunde) gewählt, deren Veranlagungen den Vorstellungen des Menschen am Meisten entgegenkommt ... züchterische Selektion halt...."
Den Hunden kommt es sicher nicht "entgegen", wenn sie sich in der Pit gegenseitig zerfleischen. Dem Menschen schon.
Verstehst du, wie ich das meine?
Natürlich..... da sind wir völlig D accord (ich finde den doofen Strich nicht)
Das ist ein verbrechen an den hunden
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Mir wirds hier langsam ein wenig zu abstrakt und zu weit entfernt von der Realität, die tatsächlich im eigenen Erlebensbereich ist.
Klar gibt es kriminelle Idioten, die illegale Hundekämpfe veranstalten - und hasilein75 : Durchaus auch mit Jagdhunden und anderen Rassen. Die wirklich „organisierte Szene“ (dieses Gerede über eine Szene, zu der nur Insider Zutritt Einblick bekommen können und so weiter - ist für mich aber auch schon ein Teil der Mythenbildung) fällt aus der eigenen Alltagserfahrung doch üblicherweise meilenweit raus. Und dass sind auch keine Hunde, die der Öffentlichkeit gefährlich werden. Was da über Social Media geteilt wird und Sensationslust bedient - nun - da bin ich einfach eher skeptisch.
Hundekämpfe meist im kriminellen Milieu gibts hierzulands vermutlich mehr, als man meinen möchte. Aber da meiner bisherigen eigenen Kenntnisse nach doch nicht so geplant angelegt, dass man da von einer hiesigen langfristigen Zucht mit epigenetischen Auswirkungen sprechen könnte.
In Osteuropa ja. Und da wirds dann natürlich auch kritisch, wenn sich Deppen illegal Hunde importieren oder eigene Hündinnen dort decken lassen, um den echt voll krassen Hund zu erhalten (wobei, wie @pinkelpinscher schon beschrieben hat, der AmStaff ja das Klischee bei Weitem besser bedient als der ursprünglich Pitbull).
Nur genau DAS macht man nicht mit Rasselisten, die ein Zuchtverbot hier einschließen, besser. In solchen Händen sind übrigens - meine Meinung nach wie vor - alle wehrhaften Hunde gefährlich.
Und die „Boarhohohoho - Wenn der nur dürfte, wie der könnte und wollte - dann würde der aber!!! - Schenkel- und Schulterklopfer - Mentalität“ hat leider immer noch eine recht starke Verbreitung. Auch in anerkannten Hundesportkreisen. Da sehe ich eher die Gefahr für mein alltägliches Umfeld. -
Gibt es eine HundeRASSE, bei der durch die Genetik festgelegt ist, dass die Individuen dieser Rasse Kampfmaschinen sind?
Oder wird nicht eher durch Epigenetik eine (mehr oder weniger) einheitliche Phänotypisierung erzeugt, deren Ergebnis den Phänotyp Kampfhund ergibt?
Terrier im Allgemeinen. Alle Terrierrassen haben diesen "Kampfmodus" intus. Was aber einfach heißt, dass sie direkt am Wild arbeiten und dabei unerbittlich und ohne zurückweichen, trotz Verletzung und Schmerzen (die werden durchs Adrenalin wohl eh ausgeschaltet) den Fuchs, Dachs, Schwein o.ä. stellen, packen, halten etc. und dabei auch komplett selbstüberzeugt sind. Das ist einfach die Seite, die die ganzen Staffs/Pits und Co so "gefährlich" machen, da das Terriergen einfach keinen Rückzugsmodus kennt und "Angriff die beste Verteidigung" ist. Plus eben die ordentlich Portion Jagd/Hetztrieb, wo erst gehandelt wird statt zu denken.
Natürlich ist das jetzt nicht so massiv in allen Terrierrassen drin und in vielen "Begleithundeterriern" schon lang nicht mehr. Aber sofern da fleißig noch eine Weile drauf selektiert wurde, ist das in gewissen Linien natürlich noch mehr oder weniger vertreten. Ein deutscher Jagdterrier ist ja auch schon wieder ein anderes Kaliber als ein Norwich Terrier....weil da eben eine entsprechende Selektion statt fand. Aber nicht umsonst haben Terrier, erst Recht im Begleithundegenre den Ruf "schnappig" zu sein. Schlicht und ergreifend sind das immer noch genau diese Gene, wo der Terrier selbst entscheidet zu handeln und eben nicht weicht, wenn ihm unwohl ist. Die reagieren auf die gleiche Situationen sehr gerne anders als der gemeine Arschkriecherretriever" (sorry
) - Vor einem Moment
- Neu
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