Der "gefährliche" Hund

  • Ich denke mal, dass es hierzulande (zum Glück) keine Hunde mehr gibt, die in einem Pit kämpfen müssen

    Das bezweifel ich allerdings auch ... :( :

    Kranke Sadisten die ihr Vergnügen am gegenseitigen Abschlachten ihnen ausgelieferter Lebewesen finden, und ihr krankes Ego damit aufpolieren, wird es immer geben.

    Nur die verschlossenen Türen, hinter denen das stattfindet, werden besser gesichert.

  • Ich verwende den Begriff und werde es auch nicht ändern.

    Wer Kampfhunderassen scheiße findet, findet auch den Begriff Sogenannte Kampfhunde bescheuert. Dem Image hilft das vermutlich genau gar nichts, außer, dass die, die Probleme mit dem Hundetyp haben, eigentlich nur das Gefühl haben, die "Sogenannte" Kampfhunde Sager verharmlosen bloß oder sind mit grenzenloser Naivität geschlagen.

    Natürlich gab und gibt es Kampfhunde. Das sind zwar nicht zwingend alle Hunderassen auf Listen, die auch insofern skuril sind, weil Hunde 50 Meter weiter in nem anderen Bundesland oder ner anderen Stadt gefährlich sein können oder auch nicht, aber klar ist Hundekampf weltweit Thema und durchaus beliebt. Insofern gibt es weiterhin Kampfhunde. Und die muss man keineswegs alle dazu zwingen.

    Allerdings verwende ich den Begriff Kamfhund so gut wie ausschließlich auf den American Pit Bull Terrier, den American Staffordshire Terrier und deren Mixe bezogen.

    Die Hundekampflinien des Pits gibt es theoretisch immer noch, auch wenn nicht mehr jeder Hund getestet wird. Allerdings sieht das zb im ehem. Ostblock scheinbar sehr anders aus und da kommt rege Nachschub. (In Wien ist gefühlt mindestens jeder 2te Breitmaulhund aus Serbien. Nicht zwingend mit Hundekampfvorgeschiche oder direktem Erbe, aber womöglich trotzdem mit fragwürdigem Himtergrund)

    Der AmStaff hat zwar seit ewig ein anderes Zuchtziel, ist aber letztlich die Showlinie, der Pit die Arbeitslinie und in manchen Ländern oder zumindest den USA können Pits auch als AmStaff eingetragen werden. Aber auseinanderhalten kann sie eh kaum wer. Und dass nicht unbedingt der 35kg Koloss der Pit ist, sondern das 16 Kilo Mäuschen glaubt auch keiner.

    Und ob ich Kampfhund oder sogenannter Kampfhund zur Schwiegermutter gesagt hätt (also auf die Frage was das denn für ein Hund sei) , sie hätt so oder so nen Herzinfarkt gekriegt, wenn sie gewusst hätt, was das sympatische kniehohe Tigertier mit dem asiatischen Blick eigentlich ist. Da hab ich ausnahmsweise überhaupt nur Mischling gesagt. Stimmte ja auch.

  • Sagen wir mal so: Es gibt Bullterrier, Staffordshire Terrier, American Staffordshire Terrier, American Pitbull Terrier, Rottweiler, Kangal usw., usf. ,

    Listenhunde der Kategorie 1 und der Kategorie 2. Oder Sogenannte Kampfhunde.

    Kampfhunde äh ja... wo????? Die mag keine Abstempelungen oder diskriminierende Kategorisierungen, die aus dem Schubladenbedürfnis der Menschen beruhen.

  • Ganz klar American Pit Bull Terrier

    Das ganze Gerede um die Gameness der Hunde und die als Zuchtziel ist weiterhin da. Das war die Voraussetzung für den Hundekampf bzw wurde dort getestet.

    Gab bis vor ein paar Jahren auch im Wiener Umland noch mindestes einen, mittlerweile verstorbenen, Züchter, der seine Hunde wohl noch gerollt hat und auch richtig kämpfen ließ, sonst wären sich die Championtitel seiner Hunde irgendwie nicht ausgegangen und nur seine eigenen Hunde wird er nicht genommen haben, also gibts daschon mehr. Oh, und man hätte nicht gar so ehrfürchtig in Amiforen von ihm gesprochen.

    Wobei man in die relevanten Bereiche und Kreise nur rein kommt, wenn man bereit ist, seinen Hund echt zu testen.

    Beim Pit ist mit blöd, dass geschätzte 207% aller Hunde, die Pitbull genannt werden, gar keine sind.

    Das tut vielen Mixen unrecht. Oder dem Pit Bull aus den game Linien.

  • Nee, und genau das ist es nicht. Das ist das, was wir Menschen daraus machen wollen. Die Geschichte des Hundes, auch wenn sie sehr weit zurück reicht, ist nicht wirklich geklärt.

    Und die heutigen Pitbull sind oftmals eine Mischung aus American Pitbull und anderen Hunden, weshalb der Rassestandard nicht FCI anerkannt ist.

    Per se die Kampfhunderasse ist es trotzdem nicht, auch wenn dieser Hund die Pit ( Arena ) im Namen führt.

  • Und die heutigen Pitbull sind oftmals eine Mischung aus American Pitbull und anderen Hunden, weshalb der Rassestandard nicht FCI anerkannt ist.

    Per se die Kampfhunderasse ist es trotzdem nicht, auch wenn dieser Hund die Pit ( Arena ) im Namen führt.

    Und das ist beides so schlichtweg nicht korrekt.

    Man WILL NICHT das die Hunde FCI anerkannt werden weil es unnötig ist und auch die APBT Welt gespalten ist mittlerweile. Auch wenn sich einige Dinge bis heute traditionell halten. Nicht unbedingt zum schlechten wenn ich bedenke was es braucht um nen Welpen zu kriegen ;)

    Die Thematik ist für hier aber eh unpassend und zu umfassend..

  • Ich denke mal, dass es hierzulande (zum Glück) keine Hunde mehr gibt, die in einem Pit kämpfen müssen. Also gibts hierzulande auch keine Kampfhunde mehr.

    Und dass der Begriff "Kampfhund" nicht angebracht ist, wenn man die Hunderassen meint, die auf den Listen für gefährliche Hunderassen stehen, weiß sogar ich als Nicht-Hundehalter.

    Stimmt nicht der bekannteste Fall war Anfang 2000 oder so.

    Da wurde in Hamburg ein Ring hochgenommen.

    In der Game Hunde Ahnentafel Sammel Bank.

    Findet man auch gut Deutsche Hunde

  • Irish Terrier

    Nein, da bin ich diesmal komplett nicht Deiner Ansicht.

    Der game bred APBT ist quasi per definitionem DER Kampfhund. Auch wenn nicht jeder "getestet" wird. Weightpulling usw. als Sport und Leistungstest geht natürlich auch

    Kein Purist wird sich mit nem Exotic Bully abgeben. Noch nicht mal mit nem AmStaff.

    Auch wenn die oft unter Pit Bull vermarktet werden.

    Die Rasse ist grundsätzlich uneinheitlich, weil auf äh Arbeitseigenschaften gezüchtet. Und es wurde sich nie wirklich vom Hundekampf distanziert, der für viele weiterhin das Nonplusultra des Leistungstests wär, auch wenn es nimmer jeder macht. Ein paar Championtitel im Pedigree machen sich noch immer gut.

    Die Nichtkampflinie ist grob gesagt der AmStaff (Wobei ein paar AmStaffs auch Pits sein können)

    Dass der Pit nicht anerkannt ist. Nunja. Weder die FCI wird das wollen, noch die Züchter selbst.

  • Stimmt nicht der bekannteste Fall war Anfang 2000 oder so.

    Da wurde in Hamburg ein Ring hochgenommen.


    In der Game Hunde Ahnentafel Sammel Bank.

    Findet man auch gut Deutsche Hunde

    Irre, das habe ich echt nicht für möglich gehalten. Gruselig, die armen Hunde.

    Hast du einen Link zu der Sammel Bank? Googeln hat nichts gebracht.

  • Ich oute mich mal als interessierter Mitleser.

    Es schwappt wohl aus den USA das sog Trunking rüber. Dafür werden die Hunde in den Kofferraum gesperrt um sich zu zerfleischen.

    Es gibt so viele kaputte Menschen, es wird nicht aufhören, dass die sich am Leid der Tiere ergötzen.

    Ich finde Rasselisten schon gut. Das Problem "Kampfhund" ist doch ein wenig besser händelbar. So jedenfalls mein Eindruck. Oder ich täusche mich. Gibt doch weniger fragwürdige Typen, die solche Hunde haben. Oder ich halte mich einfach zu weit weg von bestimmten Kreisen auf. Ist nur, was ich so beobachte auf den Straßen.

    Von Kampf-Schmuse-Hund-Getue halte ich auch nichts. Hund ist Hund. Dessen muss man sich bewusst sein. So wenig wie ein Amstaff von vornherein aggressiv ist so wenig ist ein Labrador eben automatisch lammfromm. Klar sind die Anlagen zu anders, aber richtig händeln muss man letztlich beide.

    Allerdings scheint mir der Trend zum Mali als Egobooster zu gehen. Das ist defintiv auch nicht besser.

    Letztlich würde da nur eine generelle Sachkundepflicht helfen, vermutlich. Fände ich auch sinnvoll, weil dann schonmal ein Schwung wenig ambitionierter HH wegfiele - ist ja mit Aufwand verbunden irgendwo hinzugehen und sich mit einem Thema zu befassen.

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!