Der "gefährliche" Hund

  • Ich habe Kinder, die mittlerweile erwachsen sind, und holla die Waldfee: Bei dem Hund und der Lehrerin wäre nicht nur Polen sondern der ganze Osten offen gewesen und nicht nur bei mir.

    Da hätten alle Eltern rebelliert und es wäre ganz sicher nicht nur beim Direx der Schule gelandet sondern auch bei der Schulbehörde.

  • @Dakosmitbewohner

    Ich würde noch nicht mal "greifen" des Kindes haben wollen. Beim eigenen Hund nicht, bei einem fremden schon gar nicht.

    Stell Dir das mal abseits eines schulischen Settings vor. Im Park oder so. Da kommt ein Hund gerannt und "greift" Dein Kind, weil es sich aus seiner Sicht falsch bewegt hat. In nem anderen Kontext würde das mitunter als Angriff gelten.

    Das Hüte- und Treibverhalten ist ja eine verkappte Jagdsequenz des Packens und Tötens. Streng genommen auch nicht so witzig.

    Bei nem jungen Sheltie mag es noch lustig aussehen, bei nem größeren Hund - oder erwachsenen - tut es das womöglich gar nicht mehr.

    Persönlich find ich Schulhunde tendentiell ohnedies unsinnig, so wie scheinbar hier eingesetzt komplett wahnwitzig- und ich würde als betroffener Elternteil nach so nem Bericht sehr, sehr ungemütlich. Ganz ohne helikoptern. Und unabhängig von der Hundekenntnis irgendwelcher Journalisten würd ich da auf der Matte stehen und sehr genau nachfragen, was da los ist.

  • Aber pauschal auf Distanz Hund, Halter und Eltern als unfähig/inkompetent/gefährlich zu bewerten... Prost Mahlzeit.

    Du tust immer noch so, als sei ich der Entscheidungsträger und mit meiner Infomail sei bereits eine Entscheidung getroffen worden. Das ist so absurd, dazu fällt mir kaum etwas ein.

    Nichtsdestotrotz darf ich persönlich Heelen an Kindern als unerwünscht betrachten und ich darf das auch auf Entfernung so sehen. So, wie Du - aus der Entfernung, ohne mich jemals gesehen zu haben oder den Inhalt meiner Email -

    . Prost Mahlzeit.:kotz:

    Oder meinst Du, nur jene, die das so finden: :applaus: hätten ein Recht auf eine Einschätzung aus der Distanz?

  • Zumal das alles so aus dem netten artikelchen zu saugen schon echt...ne Nummer ist.

    Was ist daran gesaugt?

    Es steht explizit so drinnen, dass der Hund auch (leicht) zwickt und es wird ne Rechtfertigung dafür geliefert, die scheinbar von der Pädagogin selbst kommt.

  • Zumal das alles so aus dem netten artikelchen zu saugen schon echt...ne Nummer ist.

    Genau! Denn vorauszusetzen, dass das Ministerium anhand eines öffentlichen Artikels eine Entscheidung fällt, ist schon ne Nummer ...

    Gehe davon aus, das Ministerium erreichen eine Menge Informationen und Klagen. Würde sie bei jeder Information sofort ungeprüft anhand von Artikel und Mails Entscheidungen treffen, das wäre dann wirklich duster und ein Armutszeugnis für Entscheidungsprozesse und die Entscheider.

    Davon ab, habe ich eigentlich gar nichts aus dem Artikel gesaugt, dem Ministerium gegenüber. Habe den Artikel geschickt bzw. verlinkt (nicht, eine Interpretation davon). D.h. saugen, das müssten sie dann schon selbst und ich kann nicht beurteilen, welche Nummer sie saugen werden. Aber wie gesagt, bezweifle, dass sie das so tun werden, wie hier angedroht wird. Also rein auf Basis des Artikels eine Entscheidung fällen und/oder ob sie gar gleich ganz das Projekt Schulhund einstellen werden (wg. dem Artikel).

    Aber ich finde es interessant, was man so alles an Folgen aus der simplen Info saugen kann, dass man das Ministerium über den Artikel informiert hat. Woher wisst Ihr das eigentlich alles, was passieren wird? Ihr habt ja nicht mal einen Artikel darüber, dass überhaupt Entscheidungen getroffen werden. Und erst recht nicht, welche. Vll. finden sie es sogar richtig klasse, was dort abläuft.

  • Was ist daran gesaugt?


    Es steht explizit so drinnen, dass der Hund auch (leicht) zwickt und es wird ne Rechtfertigung dafür geliefert, die scheinbar von der Pädagogin selbst kommt.

    Das ist eh ein Sturm im Wasserglas ... als hätten Infomails an Ministerien explosive Macht. Jow, dann schickt man mal einen Artikel seiner Wahl über eine Darstellung von dies und das an den zuständigen Politiker ... und zopp, Entscheidung in meinem Sinne. Cool, so einfach funktioniert Demokratie in Deutschland. Hätte ich das doch mal vorher gewusst :lol:

  • Nun denn :ka: Ich lese aus dem Artikel vor Allem heraus, dass der Texter sich nicht mal über den Namen des Hunds mit sich einig war.

    Wenn in dem Artikel falsches steht, die Kinder z.B. gar nicht geheelt werden wenn sie laufen und die Pädagogin auch noch obendrein völlig falsch zitiert wurde, das würde sich dann klären, wenn man den Fall überhaupt prüft. Bevor eine Entscheidung getroffen wird (wenn man denn eine fällen wollen würde), werden sie wohl erst mal anrufen und fragen, wie sich das mit dem Artikel verhält, was davon zutrifft und was nicht. Rein aufgrund eines Artikels, dessen Inhalt nicht faktisch geprüft wurde, passiert erst mal überhaupt nichts.

  • Das Kultusministerium wird voraussichtlich gar nichts prüfen und entscheiden, sondern das an die zuständige Behörde (das entsprechende staatliche Schulamt) weitergeben. Und ob die was prüfen oder rein vorsorglich die Erlaubnis streichen - weil keine Lust auf negatives öffentliches Image oder solche Post vom Kultusministerium - mag ich auch nicht beurteilen. Kenne die Verantwortlichen da vorort nicht.

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