Junghund aus dem Tierschutz - Leine in den ersten Wochen?

  • Ich würde das wie mit einem Welpen handhaben: die Hauptalltagsregeln und -gegenstände gleich einbringen und zur Selbstverständlichkeit werden lassen.

    Also Halsband/Leine, die ihr zu nutzen gedenkt, Löseplätze, Futtersorten und -zeiten,halt all das, worüber nicht diskutiert wird/werden kann/werden darf.

    Mit den Gassizeiten, Futterzeiten, dem Alltag darüber hinaus dann langsam anfangen

  • Ah ok, danke :-)

    Entschuldige das meine ich. Da habe ich mich blöd ausgedrückt. Mir ist es passiert mit dem Norweger.... Erstes Gassi, wir treffen drei bekannte liebe Hunde, sie geriet total in Panik und war raus aus dem Norweger. Zum Glück lief sie nach Hause und wir waren noch nicht weit. Damals war sie gerade zwei Wochen hier. Das war so richtig blöd von mir.

  • Entschuldige das meine ich. Da habe ich mich blöd ausgedrückt. Mir ist es passiert mit dem Norweger.... Erstes Gassi, wir treffen drei bekannte liebe Hunde, sie geriet total in Panik und war raus aus dem Norweger. Zum Glück lief sie nach Hause und wir waren noch nicht weit. Damals war sie gerade zwei Wochen hier. Das war so richtig blöd von mir.

    Schwarmwissen regelt :-) Alles gut!

  • Ich bevorzuge aus diversen Gründen gute Geschirre (auf jeden fall keine Norweger).
    Bei meiner zweiten Hündin ging es eigentlich gar nicht anders - da Hals breiter als der Kopf war und wenn sich mit Halsband Druck auf den Hals aufgebaut hat, fing sie an zu röcheln bzw. rückwärtsniesen. Weiß nicht, ob es körperlich oder psychisch bedingt war.

    Meine Lieblingskombi, auch für den wie Sau ziehenden Chow-Chow meiner Schwester, ist ein gutes Geschirr mit einer gut zu haltender 5-8 m Leine (keine Flexi).

    Damit habe ich am Anfang auch meine Hündin geführt, später lief sie meistens ohne Leine, ich hatte nur eine kurze ca. 2 m Leine dabei, falls ich sie kurz anleinen musste.

    Man muss bedenken, dass ein Hund, der frisch bei dir angekommen ist, eine ganze Weile angeleint laufen muss, bis er bereit für den Freilauf ist.
    Deswegen würde ich versuchen, ihm möglichst viel Freiheit bei Erkundung der Umwelt zu bieten. Vielleicht gibt es vom Anfang an keine großen Probleme mit Leinenführigkeit?

    Unter Leinenführigkeit verstehe ich, dass der Hund mehr oder weniger auf mich konzentriert ungefähr "bei Fuß" läuft.
    Dann aber kann der Spaß für ihn schnell zu kurz kommen...

    Das ist ja die Frage, was es für dich bedeutet..
    Soll der Hund einfach nicht ziehen und etwas langsamer werden, wenn die Leine etwas straff wird oder soll er immer bei Fuß laufen?

    Liebe Grüße
    Milena

  • Nein, nein. Es soll primär nicht gezogen werden. Dazu möchte ich ein Zugstophalsband und eine 2m Leine verwenden. Die erste Zeit werde ich dann noch über ein Geschirr sichern.
    Außerdem am Anfang in Umgebungen in denen er langfristig frei laufen kann Geschirr+Schleppleine.
    Fuß laufen und andere "Kunststückchen" kommen dann, wenn der Zuwachs gut angekommen ist und der Alltag gut läuft.

  • Bei uns ging es auch gar nicht anders, als gleich mit der Leinenführigkeit anzufangen, denn es ist gar nicht lustig, wenn sich 20 kg Hund in die Leine reinhängen, als wollten sie dich bis an den Nordpol ziehen. Weder für meine Arme noch für ihren Hals besonders super. Deswegen gleich mal Geschirr gekauft und 3m Leine und dann "geübt".
    Allerdings sieht das nicht so aus, dass sie Fuss laufen muss oder nicht vor mir gehen darf, sie soll einfach nicht ziehen. Es reicht mir, wenn sie langsamer wird sobald zu viel Spannung auf der Leine ist.
    Der Rest kommt dann später, ganz so wie du sagst. Aber ich glaube nicht, dass das für den Anfang zu viel verlangt ist, grad da das die Spaziergänge ja für beide sehr viel angenehmer macht.
    Ganz viel Spass mit deinem neuen Hundi :winken:

  • @ShadowWingXY

    Was habt ihr den mit dem Tierheim besprochen? Wie ist der Hund denn so drauf? Ich mein, ich kann dir hier zwar aufschreiben was wir alles im Tierheim so an leinen, Maulkörben, Geschirren usw. hängen haben, aber das jetzt alles vorsorglich einzukaufen weil wir diese oder jene Erfahrungen mit unterschiedlichen Hunden gemacht haben wäre doch irrsinnig, oder nicht?

    Es gibt nicht "Den" Tierschutzhund

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