Hund bellt öfter, wenn er allein ist - Tierkennel

  • Und ein Amtstierarzt kommt nun wirklich nicht wegen so etwas raus.

    Wenn ein alleinegelassener Hund die ganze Nachbarschaft zusammenkläfft, und das regelmässig und über einen längeren Zeitraum evtl schon.

    Wenn er das alleinsein nicht packt, dann sorge dafür, dass er in eine Betreuung kommt. Das ist ein Lebewesen mit Gefühlen, kein Ding das man wegstellen kann wenn man gerade keine Zeit dafür hat.

  • Ein Amtstierarzt ist eine sehr beschäftigte Person, die nicht rauskommen wird, "nur" weil ein Hund irgendwo kläfft. Der hätte sonst nichts anderes mehr zu tun, als "Kläffer" oder Hunde die als solche deklariert werden, abzufahren. Glaub mir, der wird nicht wegen soetwas rauskommen.

    Dafür gibt es andere Instanzen die das abklappern.

    Edit: Ich frage mich eh, was der da kontrollieren soll? Sieht man einem dauerkläffenden Hund das Dauerkläffen an? Wenn der kommt, trifft einen Hund in einem guten Pflegezustand an, wird er wieder abziehen und das war's.

  • Bei meiner Cousine ist genau wegen solchen Fall der amttierarzt gekommen. Hat ein Gespräch geführt und sich den Hund angesehen (verhalten). Da wurde auch eine Anzeige aus der Nachbarschaft gemacht wegen bellen und jaulen . Es wurde gesagt der Hund ist entspannt, friedlich und alles ist gut. Da kam nichts mehr von dieser Seite. Aber umso mehr Beschwerden so das sie den Hund weggegeben hat ( Arbeit aufgeben geht ja nun schlecht)

    Das möchte ich aber nicht. Der Käfig ist groß .es ist essen und trink n drin . Ein Körbchen. Er kann stehen - mir nich Platz nach oben und kann trotz körbchen rumlaufen. Ich werde aber mal überlegen ihn in einen Raum zu sperren wo er möglichst nichts von draußen mitbekommt. Vielleicht mag er das lieber .

    Von wegen allein lassen. Da hat mein kleiner rabauke keine Angst. Schläft oft wenn ich wieder komme. Und bellt auch nie wenn man weggeht Problem ist wen. Er was hört wenn er allein ist . Die beiden Schäferhunde vom Nachbarn, klingeln an der Tür. Überhaupt jemand vor der Haustür .
    Wie soll man das Trainieren ?

  • Das möchte ich aber nicht. Der Käfig ist groß .es ist essen und trink n drin . Ein Körbchen. Er kann stehen - mir nich Platz nach oben und kann trotz körbchen rumlaufen.

    Das sind Grundbedürfnisse - mehr nicht!

    Laut Tierschutzgesetz gibt es Mindestmaße für die Einspeerung in der Hundehaltung und die sind einzuhalten.

    Natürlich kann jeder in seiner Wohnung mit dem Hund machen was er will - so lange es keine Anzeigen gibt.

  • Mein erster Schritt wäre die Klingel abzustellen wenn ich weg bin. Dann dem Hund vielleicht was geben zB einen gefüllten Kong, das baut Stress ab und lenkt ab.

    Wenn er sonst wirklich keine Probleme mit dem allein bleiben hat.

  • Vergeßt das mit dem "Tierkäfig"!

    Es gibt doch in jedem Haus Zimmer, die ruhiger sind als andere. Weg von der Haustüre (sodaß er nicht im Schlafzimmer über der Haustüre doch wieder alles mitbekommt, was sich vor der Türe rumtreibt), und weg von der Wand zu dem Nachbarn, der sich beschwert hat. Im 1. Stock untergebracht, wo meist eher die Schlafräume sind, kriegt Hund weniger mit vom Nachbarn (die tagsüber sicher eher in ihrem Wohnzimmer im Erdgeschoß sind) als vom Erdgeschoß aus, UND er wird nicht so schnell gehört, wenn er doch mal bellt.

    Ists nunmal so daß ein Hund mal meldet, wenn er was hört. Aber im normalen Rahmen wirds eigentlich auch akzeptiert von Nachbarn.

    Was ich bei solchen Beschwerden machen würde: Den meckernden Nachbarn um Hilfe bitten und fragen, ob er konkret mal sagen könne, wann der Hund wie lange gebellt hat. zB 2 Minuten, nachdem wer geklingelt hat. Oder 20 Minuten, weil die Schäferhunde rausgingen. Von 12-12.30, weil der Pizzaservice draußenstand. Was auch immer. Dann siehst Du erstmal, wann und warum der Hund bellt. Und kannst besser entscheiden, was Du tun kannst, damit er das, was ihn animiert, nicht mehr mitbekommt. Und: Du siehst, in welchem Ausmaß er tatsächlich bellt. Und der Nachbar vlt. auch, wenn ihm beim Beobachten bewußt wird, daß Dein Hund zB vlt. nur 3mal am Tag für 10 Minuten bellt, das aber nur so nervig wirkt, weils jeden Tag ist.

    Das kannst Du auch mittels Webcam machen: Hund in ein Zimmer, Webcam so aufstellen, daß Du möglichst viel davon sehen kannst, und dann mal (zB am Wochenende bei Freunden) über Webcam beobachten, was Hund so alles treibt, und wieviel er bellt.

    Die Nachbarn würde ich nochmal ansprechen. Erklären, daß Euch nicht bewußt war, daß Euer Hund so viel bellt. Bedanken - immerhin wißt Ihr jetzt, daß der Hund ne Baustelle hat, an der Ihr aber arbeiten könnt. Bringt zum Gespräch nen Kuchen mit und bittet um Geduld, weil Ihr ja am Kläffen bzw. besser Nichtkläffen erstmal arbeiten müßt. Und macht klar, daß Ihr selbstverständlich alles dafür tun werdet, daß der Hund künftig keinen Streß mehr hat, sodaß die Lärmbelästigung sich künftig bald erledigen wird. Und bittet die Leute auch um Feedback, vlt. wöchentlich, oder ab und an, obs schon besser geworden ist. Wenn der Nachbar mithelfen kann, sieht er, daß Ihr daran arbeitet, und ist länger geduldig. Und sagt, er soll sofort Bescheid gegben, wenn wieder irgendwas ist, und nicht wieder warten, bis er die Nase voll hat und dann zum Amt gehen. Schließlich legt ihr Wert auf gute Nachbarschaft mit ihm. Genau so würde ich denen das verkaufen.

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