Fragen, die man sich sonst nicht zu stellen traut - Teil XI
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SheltiePower -
28. September 2017 um 14:13 -
Geschlossen
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Aber das funktioniert sicher nicht bei allen Hunden.
tatsächlich nicht.
Meine beiden habe ihre täglichen Rationen, lassen sich da auch gegenseitig in Ruhe- weil ich ein Auge drauf habe.
Sie sind futterneidisch, hier steht zwischen den Mahlzeiten nichts Essbares für sie herum.Dafür haben sie eine Uhr um und wissen genau, wann nun wieder was fällig wird.

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Bei mir sind es 2 unterschiedliche Fress-Charaktere.
Er frisst bis es ihm an den Ohren wieder rauskommt. Der kotzt es lieber 10 Mal aus und frisst es lieber wieder, als das er es nicht frisst. Erstaunlicherweise konnte er sich aber, als er damals für ein paar Monate bei meinen Eltern war, das TroFu dort gut einteilen. Da gab es auch einen zweiten Hund und das Futter gab es auch 24 Stunden zur Verfügung.
Sie frisst bis sie satt ist. Dann läßt sie es auch stehen. Aber fressen geht eigentlich immer.
Sie wäre ein guter Kandidat für 24 Stunden Catering.
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Wie, die wird satt? Das Wort kennt meine Hündin gar nicht.
Reste würde es hier niemals geben, wenn doch, wäre ich mit dem Tier sofort beim TA.
Ich hab noch nie so einen verfressenen Hund gehabt.
Hier liegen sogar in ihrer Kiste und auf ihrer Decke 2 getrocknete Schweineohren und Büffelhautknochen, da kaut sie ab und an mal dran rum, die liegen hier schon Wochenlang und der Knochen seit Monaten

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Irgendwas mit dem Stoffwechsel kann natürlich sein. Da müsste ch mal gucken was in frage kommt.
Guck mal nach Morbus Cushing.
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ich gebe zu bedenken, dass Hunde eben keine Wildtiere und auch keine Wölfe mehr sind. Wölfe jagen, um sich zu ernähren um auch dann nur, wenn sie reelle Chancen haben. Hunde hetzen jederzeit, auch wenn sie satt sind und die Jagd aussichtslos ist.
Ähnlich verhält es sich mit dem Fressen. Auch da hat der Mensch durch Zucht eingegriffen. Bei einem mehr, beim anderen weniger. -
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Danke für eure Antworten bisher.
Ich wollte mit meinen Beispielen nicht sagen Wolf=Hund, sondern einfach, dass im Normalfall jedes gesunde Tier ein Sättigungsgefühl hat. Das kann aber ebenso wie beim Menschen ausgetrickst oder regelrecht abtrainiert werden, glaube ich (Veranlagung ist zudem natürlich auch noch vorhanden und spielt eine Rolle).Da ich bisher noch kein Tier hatte, dass sich auch über die Anfangsphase hinaus weiter überfrisst, wundert mich eben das so verbreitete Portionieren und Kalorienzählen. Und darunter waren unter anderem auch Golden Retriever, Berner Senne, Am Staff-Labbi-Mix, Straßentiere, untergewichtige aber Hochträchtige - also durchaus Tiere, die nicht für zurückhaltendes Fressen bekannt sind. Aber nach etwa zwei Wochen, manchmal auch vier, All-you-can-eat bei jeder Mahlzeit, fahren sie sich selbst zurück. Ob dann einsickert, dass "wer weiß, wann ich das nächste Mal fressen kann" keine reelle Sorge mehr sein muss, ob sie dann ausgefüttert sind oder das Futter hier einfach nicht mehr neu und toll ist - keine Ahnung. Hat nur eben bis jetzt bei allen funktioniert.
Ich gestalte das Futter aber auch entsprechend wasser- und ballaststoffreich und mit Stücken zum Kauen, also mit großem Volumen, auf schnelle Dehnung der Magenwand und Sättigung ausgelegt. Es gibt in der Anfangszeit keine Fett- oder Kohlenhydratbomben und auch keine vermeintliche Futterkonkurrenz. Die alteingesessenen Rudelmitglieder stört das nicht, wenn ihnen ein Neuer was "wegfuttert". Die wissen ja, dass es bei Bedarf mehr gibt und essen sowieso alle gemeinsam von Tellern - ohne Knurren oder Schlingen. Neue füttere ich dennoch erstmal extra, damit sie zunächst Sättigung lernen können und Überfressen nicht noch durch die Anwesenheit anderer begünstigt wird. Wenn das klappt, geht es schrittweise mit ab an die Rudelteller.Dazu gibt es dann bei allen vor den Mahlzeiten Aktivität. Lange Runde und Training mit den Hunden. Training und Spielen mit den Katzen. Mahlzeit und danach Verdauungsschlaf. Also Arbeit-Essen-Ruhe.
Hier ist nicht ganztägig ein Buffet aufgebaut. Es gibt Frühstück und Abendessen frisch (nass, roh, gekocht) und ansonsten steht halt eine kleine Menge Trockenfutter rum, dass ich aber auch nicht täglich auffüllen muss. Schnell verderbliche Futterreste werden weggeräumt, wenn jeder satt ist. Wenn ich Leckerli mit auf der Hunderunde hatte oder es gerade neue Schinkenknochen gab, essen die beiden Hunde von sich aus weniger oder auch mal gar nicht (kommen dann gar nicht erst zu den Mahlzeiten in die Küche). Wenn ich neues Trockenfleisch gemacht habe oder gekochtes Fleisch zum Trainieren verwende und die Katzen sich beim Üben den Bauch damit vollschlagen, bleiben die den Mahlzeiten auch fern. Gab es an einem Tag weniger Action, essen sie weniger.
Es wird also nicht gefressen, nur weil es jetzt eigentlich Mahl-Zeit wäre und auch nicht aus Langeweile oder nur, weil es vom Tisch kommt.
Deswegen halten viele meine Tiere für verwöhnt. Die lassen sich im satten Zustand eben auch nicht mit Steak oder Käse hinterm Ofen vorlocken. Für mich ist das einfach nur: Die sind halt satt und wissen, dass Überfressen unangenehme Folgen hat. -
sondern einfach, dass im Normalfall jedes gesunde Tier ein Sättigungsgefühl hat.
Es gibt dazu eine Studie an Labradoren, in der herausgefunden wurde, dass bei den gefräßigen Hunden dieser Rasse ein Gen verkürzt ist und dass diese Hunde kein Sättigungsgefühl haben, obwohl sie gesund sind.
Durch die Verkürzung des Gens wird die Ausschüttung von Botenstoffen gehemmt, die dafür zuständig sind, dass sich ein Sättigungsgefühl einstellt. Eine ähnliche Studie gab es auch an Menschen und Mäusen.Außerdem gibt es Medikamente (z.B. bei Epilepsie) und Erkrankungen (z.B. Schilddrüsenerkrankungen), die das Sättigungsgefühl beeinflussen.
Mein verstorbener Hund hatte immer Futter zur freien Verfügung und war schlank, bis er an Epilepsie erkrankte. Danach war sein Sättigungsgefühl weg.
Die beiden Hunde, die ich jetzt habe, haben eine SDU und kennen ebenfalls kein Sättigungsgefühl. Die würden fressen, bis sie platzen, wenn ich sie lassen würde.Hier ist der Link zur Studie: S1550-4131(16)30163-2
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Kann Mutterkorn auch an anderen Getreidearten wachsen?Roggen ist nämlich nicht drin.
Allerdings kann es natürlich auch was anderes sein, was mit dem Futter nicht stimmt...Ich schreib parallel im Hühnerthread und zitier mich mal von dort.
Grad wurde mir von der Braunen eine Kotprobe vor die Füße geworfen, die hab ich gleich mitgenommen.Proben von wässrigem Hühnerdurchfall zu nehmen, ist nämlich gar nicht so einfach.
Find das mal. Das sickert ja sofort ein.ich sammle für meine Wellensittiche im Sommer immer frische Gräser, da gibt es wohl bei einigen Sorten auch sowas wie Mutterkorn. Ist mir zum Glück aber noch nie bewusst begegnet.
Gehts den Hühnern schon besser?
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Es gibt dazu eine Studie an Labradoren, in der herausgefunden wurde, dass bei den gefräßigen Hunden dieser Rasse ein Gen verkürzt ist und dass diese Hunde kein Sättigungsgefühl haben, obwohl sie gesund sind.Durch die Verkürzung des Gens wird die Ausschüttung von Botenstoffen gehemmt, die dafür zuständig sind, dass sich ein Sättigungsgefühl einstellt. Eine ähnliche Studie gab es auch an Menschen und Mäusen.
Außerdem gibt es Medikamente (z.B. bei Epilepsie) und Erkrankungen (z.B. Schilddrüsenerkrankungen), die das Sättigungsgefühl beeinflussen.
Mein verstorbener Hund hatte immer Futter zur freien Verfügung und war schlank, bis er an Epilepsie erkrankte. Danach war sein Sättigungsgefühl weg.
Die beiden Hunde, die ich jetzt habe, haben eine SDU und kennen ebenfalls kein Sättigungsgefühl. Die würden fressen, bis sie platzen, wenn ich sie lassen würde.Hier ist der Link zur Studie: S1550-4131(16)30163-2
Danke für den Link.
Bei Krankheiten ist das selbstverständlich was anderes. Bei meinem Kater mit Diabetes, hab ich das auch anders gehandhabt. Pudel meiner Oma mit Morbus Cushing musste auch entsprechend umgestellt werden. Derlei Ausnahmen meinte ich jedoch nicht, sondern, dass ich den Allgemeinglauben (der ist in meinem Umfeld weit verbreitet), Hunde haben überhaupt gar kein Sättigungsgefühl und würden absolut immer fressen wenn man sie lässt, sehr seltsam finde.
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Hi,
hab auch was ganz spezielles und komm seit Wochen nicht weiter. Antwort auch sehr gerne über PN:
Riesterrente, der ledige Einzahler / Berechtigte verstirbt in der Ansparphase. Die Behörde geht von schädlicher Verwendung aus, was gesetzlich wohl korrekt ist. Fordert die gesamten Zuschüsse zurück, Zeitraum mehr als 10 Jahre , beruft sich auf das Einkommensteuergesetz, was von der Gesetzesgrundlage ebenfalls in Ordnung ist. Ich habe unter Hinweis auf die Abgabenordnung ( AO) unter Hinweis auf die Festsetzungsverjährung Einspruch eingelegt, mit dem Hinweis dass die reguläre Festsetzungsfrist nur 4 Jahre beträgt, und eine Steuerhinterziehung beim geschilderten Sachverhalt nicht vorliegt. Die Anforderung von Beträgen, die vor 2013 gewährt worden sind, wären demnach nicht möglich.Ich find da nirgendwo was kein Urteil kein gar nichts. Wenn ich Pech hab muss ich auch noch in Cottbus klagen, arrrggh.
Sorry für das totale OT, aber Schwarmwissen ist manchmal richtig klasse. gerne aber wirklich über PN.
LG
Mikkki
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