• Wie hast Du denn bisher geübt ? Ich würde mit einem Schritt anfangen . Wenn der gut klappt Schritt 2.

    Fuss ist anstrengend für den Hund und braucht viel Training. Länger als 2 -3 Minuten würde ich es auch nie verlangen, alles andere deckt die Leinenführigkeit ab.

  • Ja Kommandos wie schnipsen oder auf den Oberschenkel klopfen bekommt sie ja nur sowas wie eben Hilfsmittel die nicht vom Menschen selbst sind möchte ich nicht.


    Das ist "LOCKEN" - und absolutes GIFT für korrekte Fußarbeit. Wer so aufbaut, hat keine Ahnung und bekommt auch keine wirklich vernünftige Fußarbeit hin.


    Ein Hund der gelernt hat, dass er mit Futter belohnt wird, arbeitet freudig mit in Erwartung mit Futter belohnt zu werden. Aber genauso kannst du einem Hund von Anfang an beibringen, dass er anders belohnt wird. Warum seid ihr denn so eingefahren?Klappt sicher nicht mit jeder Rasse und mit jedem Hund, aber warum soll das nicht möglich sein.. es wäre auch nicht mein Weg, aber es wurde doch jetzt oft genug geschrieben, dass man keine externen Hilfsmittel nutzen will, also sollte man das auch akzeptieren.


    Und als Hundeführer sollte man akzeptieren, wenn ein Hund Streicheln und Kraulen nicht wirklich als Bestätigung ansieht. 99,5% aller Hunde, die ich im Laufe meines Hundesportlebens (und das sind immerhin auch schon fast 25 Jahre) finden Anfassen während des Trainings MEGADOOF. Sie akzeptieren es im Laufe der Zeit, dass ihre Menschen so doof sind und nicht kapieren. Und der eine oder andere freut sich irgendwann auch, weil Mensch sich freut .... aber wirklich toll finden sie es trotzdem nicht.

    Genaugenommen fällt mir tatsächlich nur ein Hund ein, der Streicheleinheiten als Bestätigung genial fand.


    Es geht rein um den Alltag also locker neben dem Fuß.


    Du hast doch bereits geschrieben, dass dein Hund leinenführig ist, wo ist dann das Problem?
    Verstehe ich jetzt nicht.


    nein es geht rein um den Alltag und nicht um Prüfungen. Aber ja ich weis wie es gehen kann nur ist der 2. hund ein anderer Schlag und da nicht jeder Hund gleich ist wollte ich lediglich Anregungen


    Tja .... Wie Du schon geschrieben hast - Hunde sind nicht gleich. Und Du wirst Dich halt damit abfinden müssen, dass dein zweiter Hund anders ist als dein erster. Muss sich jeder andere Mensch auch abfinden.
    Grundsätzlich sollte man als Mensch so viel Verstand besitzen, Erziehungsstile dem Hund anzupassen und nicht der Meinung zu sein, den Hund in eine Schablone zu pressen.

    Wenn dein erster Hund zu den ganz ganz wenigen Hunden gehörte, die eben tatsächlich Gefallen an Streicheleinheiten als Bestätigung gefunden haben, hast Du Glück gehabt.

  • Sowie sich mein Hund mit abfinden muss (wie es es meinen) das es nicht ständig futter gibt sondern zu den Hauptmahlzeiten sowie ab und an mal so. Ich gehe auch nicht zu einem Kind und sage wenn du auf einem Bein hüpfen kannst bekommst du was süßes. Nein Süßigkeiten gibt es ab und an mal so und ja ich habe geschrieben das jeder Hund genauso wie jeder Mensch unterschiedlich ist. Da bringt aber euer "allgemein Rezept vom futter" auch nichts. Denn das ist meiner Meinung nach ein allgemeines Rezept und nichts anderes.

  • Futter sollte die Motivation sein. Locken bedeutet, den Hund am Leckerchen durch die Gegend zu führen. Das ist nie zielführend, weil der Hund dabei nicht denkt. :ka: Es ist eine komplett andere Einstellung des Hundes, etwas anzubieten, für das es dann, bei korrekter Ausführung Futter geben könnte (wenn es eben korrekt ist). So erarbeiten sich Hunde Futter.Das ist eine für sie lohnenswerte Sache.
    Sie erarbeiten sich kein Futter, wenn ich sie in Positionen locke und am Leckerchen durch die Gegend führe.
    Aber ich verstehe grundsätzlich nicht, wieso die Arbeit mit Futter teilweise so verpöhnt ist. Das ist, meiner Meinung nach, am Hund vorbeigedacht.

  • 99,5% aller Hunde, die ich im Laufe meines Hundesportlebens (und das sind immerhin auch schon fast 25 Jahre) finden Anfassen während des Trainings MEGADOOF.

    Es geht hier aber nicht um Hundesport, sondern um lockeres bei Fuß laufen. Meine Hunde finden anfassen auch doof. Lockeres Fuß laufen sollte man ja wohl auch mit Loben und stimmlicher Motivation hinbekommen.


    Ah und futter ist dann kein LOCKEN??? Das soll mir mal einer erklären.

    Ich möchte auch nicht mit dir diskutieren ob Futter ja oder nein. Ich akzeptiere wenn man da auch anders vorgehen will, auch wenn ich es nicht tun würde. Wenn du aber wirklich dran interessiert bist, dann lies dich doch einfach mal ein. Wie gesagt es geht ja nur darum das mit Futter aufzubauen, nicht darum, immer Futter dabei zu haben oder ständig zu füttern damit der Hund überhaupt irgendwas macht. Wir nutzen das einfach um dem Hund begreiflich zu machen, was er tun soll. Vielleicht ist da dein Zweithund auch leichter zu motivieren als mit deiner bisherigen Vorgehensweise.

  • Ich frag mich gerade was der Unterschied ist zwischen Leinenführigkeit und lockerem Fußlaufen an der Leine. Da muss der Hund doch auch nur nebenher gehen wie es bei einem leinenführigen Hund der Fall ist.

  • Wenn es nur darum geht, dass der Hund mal zwischendurch irgendwo bei einem geht, wenn man zB irgendeine enge Passage oder was auch immer durchschreitet, ist es doch egal wie das Kommando ausgeführt wird.

    Bei uns ist es ein "Geh hier" und wurde bei meinem Rüden über die Leine auf gebaut. Genau wie das Stop! Hat mein Hund schnell verstanden und das ganz ohne Futter oder großartige Belohnung. Wenn der Hund leinenführig ist, dann kennt und hält er das Ende der Leine ja ein. Versehen mit einem Kommando (in unserem Fall "geh hier") und der Hund sollte es schnell raus haben, was gemeint ist. Und dann macht man es ohne Leine, lange Leine, was auch immer. :ka:

    Es geht ja im privaten Gebrauch nicht darum das Fuß prüfungssicher aufzubauen.

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