Läufige Hündin im Freilauf-Gehege

  • Rücksichtnahme von beiden Seiten ist definitiv ganz wichtig, aber immer im Leben!


    Wenn ich aber mal unsere Wiese betrachte: sie ist als Freilauffläche für Hunde freigegeben, allerdings nicht umzäunt. Sie ist etwa 800m lang und man kann nicht vom einen Ende das andere Ende sehen. Wenn ich mit meinem Rüden auf die Wiese gehe, kann ich nicht sehen, ob da läufige Hündinnen sind. Das geht einfach nicht. Aber mein Hund riecht das sehr wohl! Darf ich meinen Hund nicht mehr frei laufen lassen, nur weil eine läufige Hündin kommen könnte??? Ich rede ja nicht davon, dass läufige Hündinnen eingesperrt werden sollen. Aber diese Wiese könnte man doch meiden? Und es kann mich doch auch keiner zwingen, meinen Rüden zu kastrieren, damit er frei laufen kann, genauso wenig würde ich erwarten, dass alle Hündinnen unters Messer kommen. Natürlich müssen alle Hunde raus und auch die Hündinnen brauchen in der Zeit soziale Kontakte. Und auch mein Rüde muss lernen, dass er nicht jede Hündin zu besteigen hat. Aber das muss er halt auch erst noch lernen. Er ist gerade 9 Monate alt und lernt das alles gerade erst kennen. Darf ich ihn jetzt auch nicht ableinen, weil er das noch nicht gelernt hat? Geht auch nicht.


    Gestern war ich auch mit Lasse auf unserer Wiese. Auf einmal lief er los und ich erkannte von weitem seine Freundin, die gerade läufig ist. Die Besitzerin hatte ihre Hündin an der Leine, hat meinen Hund, der in dem Moment eben nicht abrufbar war, weggeschickt und daraufhin konnte ich ihn auch zurückrufen. Sie verlies dann die Wiese und alles war gut. Aber wie hätte ich anders reagieren sollen?


    Wie gesagt, beim Spaziergang ist das alles etwas ganz anderes. Aber auf einer ausgewiesenen Freilauffläche, egal ob eingezäunt oder nicht, muss man mit seiner läufigen Hündin nicht unangeleint sein. Und um die meisten kann man auch einen Bogen machen.

  • Ich freue mich ja schon, dass Hündinnen immer in den meist frequentierten Gassistrecken ausgeführt werden, damit es da extra gut riecht.

    Das ist doch Blödsinn. Ein Rüde findet eine läufige Hündin auch in der Pampa, da braucht es keine Hauptgassistrecken. Meine Hündin ist während der Läufigkeit an der Leine, mir sind bisher ausschließlich unkontrollierbare, freilaufende und nicht hörende Rüden ohne Halter entgegen gekommen, bzw. die Halter eierten hinter ihren Rüden her und ich hatte Mühe, schlimmeres zu verhindern. DAS nervt. Das sowas passieren kann, keine Frage, aber bitte, dann möge derjeniege, dessen Hund grad im Hormonhimmel schwebt doch bitte die Hacken in den Teer hauen und mal nen Schritt schneller machen. Es ist echt unverschämt, wenn ich mich da mit fremden Hunden noch ewig lang rumärgern muss, nur weil irgendwer noch im Tiefschlafmodus ist.


    Und wenn man dann ruft: Halloooo, meine Hündin ist läufig!!! Kommt oft nur ein: Achja, achso, hmmmm....wo man den Eindruck hat, der andere Halter findet das grad irgendwie gar nicht so wichtig als dass er schneller als im Schneckentempo handeln müsste. Da könnte ich :kotz:

    a, ich würde der Hündinnenbesitzerin Absicht unterstellen und daher Decktaxe fordern. Wäre da auch ziemlich penetrant und nervig.

    Ja sicher, wenn man zu viel Zeit und Nerven hat, kann man das sicher machen. Sich wie Erwachsene einigen geht natürlich auch.

  • Mein Vorschlag wäre selbstredend auch, der Hündin die "Spritze danach" zu verpassen. Da aber offensichtlich weder die Halterin der Hündin, noch die TE daran interessiert zu sein scheinen, bleibt einfach zu hoffen, dass hier mal die 10 % zum Tragen kommen, in denen die Hündin nicht aufgenommen hat...


    Die Frage danach, ob die TE einen Anspruch auf einen Welpen hat, ist für mich eindeutig, was die Intentionen der TE betrifft...

  • Decktaxe bei einem Uups-Wurf kann ich mir nicht vorstellen. :ka:
    Also zumindest nicht im Nachhinein.
    Beteiligung an den Arztkosten für die trächtige Hündin und Beteiligung an den Kosten für die Aufzucht der Welpen schon eher, vor allem, wenn man selbst einen Welpen aus dem Wurf möchte. ;)


    LG, Friederike

  • (...) Natürlich müssen alle Hunde raus und auch die Hündinnen brauchen in der Zeit soziale Kontakte. Und auch mein Rüde muss lernen, dass er nicht jede Hündin zu besteigen hat. Aber das muss er halt auch erst noch lernen. Er ist gerade 9 Monate alt und lernt das alles gerade erst kennen. Darf ich ihn jetzt auch nicht ableinen, weil er das noch nicht gelernt hat? Geht auch nicht.(...)

    Wenn Du das ohne Leine geregelt bekommst, kannst Du ihn sicher ableinen, aber wenn nicht oder wenn Du es erst geregelt bekommst, wenn er schon bei einem Hund angekommen ist, der und dessen Halter das nicht wollen oder wenn er schon drauf hängt, dann ja - dann darfst Du ihn erst ableinen, wenn er es gelernt hat. Ausrutscher nicht mitgerechnet.

  • Ich freue mich ja schon, dass Hündinnen immer in den meist frequentierten Gassistrecken ausgeführt werden, damit es da extra gut riecht.

    Mich freut das tatsächlich, denn genau deswegen konnte ich Hamilton die Gerüche von Anfang an aufnehmen lassen, sich damit auseinandersetzen lassen und ihn lernen lassen das es normal ist. Das es nix ist wegen dem man ausflippen müsste.



    Soviel zum Thema Rücksicht.

    Ahja... Damit du in Ruhe Gassi gehen kannst sollen die Hündinnenbesitzer genau das nicht mehr tun?
    Oder extra in die hinterletzte Pampa rausfahren?
    Wo ist da dann die Rücksicht den Haltern von Hündinnen gegenüber?

  • Mich freut das tatsächlich, denn genau deswegen konnte ich Hamilton die Gerüche von Anfang an aufnehmen lassen, sich damit auseinandersetzen lassen und ihn lernen lassen das es normal ist. Das es nix ist wegen dem man ausflippen müsste.


    Ahja... Damit du in Ruhe Gassi gehen kannst sollen die Hündinnenbesitzer genau das nicht mehr tun?Oder extra in die hinterletzte Pampa rausfahren?
    Wo ist da dann die Rücksicht den Haltern von Hündinnen gegenüber?

    Tja, so ist das nun mal.


    Läufige Hündinnen dürfen mittlerweile ausgestellt werden, es wird also von den Ausstellern erwartet, daß sie ihre Hunde - Männlein und Weiblein - im Griff haben, aber spazieren gehen mit läufiger Hündin ist rücksichtslos. Die hält man dann bitteschön 4 Wochen unter Verschluß :verzweifelt:

  • Ich werds nie verstehen. :ka: Je mehr Düfte, desto besser ist es doch.
    Aber ich wurd auch als Tierquälerin beschimpft als Hamilton als Jungspund da sabbernd und zähneklappernd rumstand und glasig in die Gegend glotzte. Wie ich ihm das antun könnte, er wüßte ja das er nie darf und son Schwachsinn.
    Nächste Läufigkeitswelle wars schon besser, die darauf nochmal besser. Jetzt hab ich nen Hund mit dem ich an Hündinnen in den Stehtagen vorbeigehen kann. Klar ist er interessiert! Aber der ist eh an allem interessiert, egal welches Geschlecht und welcher Zyklus. :lol:

  • @Aoleon : Das hätte ich tatsächlich nicht gedacht, dass man Rüden sogar den Sexualtrieb halbwegs aberziehen kann. Ich hatte allerdings auch immer nur Hündinnen. Intakte übrigens. ;)

  • Ich finds ja schon schräg, wenn von Rüdenbesitzern das Anleinen in einem offiziellen Hundeauslauf gefordert wird...


    Auch ein Freilaufgebiet ist kein rechtsfreier Raum. Auch der intakte Rüde muss gehorchen, egal ob da jetzt eine läufige Hündin ist, ein anderer Rüde den er nicht leiden kann oder eine Gruppe Hasen auf der Wiese Lambada tanzt.


    Kann ich das nicht bewerkstelligen, weil der Hund nicht ausreichend gehorcht, gehört er auch im Auslaufgebiet an die Leine, bis er genügend erzogen ist. :ka:


    Ich freue mich ja schon, dass Hündinnen immer in den meist frequentierten Gassistrecken ausgeführt werden, damit es da extra gut riecht. Soviel zum Thema Rücksicht. Es würde mir im Traum nicht einfallen, mir für ein paar Tage Einschränkungen für Hündinnen zu wünschen, ist doch viel einfacher, Rüden das ganze Jahr einzuschränken.


    ...und genau diese Einstellung führt dazu, dass heutzutae so viele Probleme mit ihren intakten Rüden haben und die gute erziehung sich in Nichts auflöst, wenn mal irgendwo eine Hündin ist.
    Anstelle dass schon der Jungspund lernt, dass ein paar duftende Hormone kein Grund sind das Gehirn abzuschalten, verbannt man die läufigen Hündinnen am besten in die Gartenhaft.


    Unerwünschtes Jagdverhalten, Kläffen, Leine ziehen... an allem ist man bereit erzieherisch zu arbeiten. Aber an das Regulieren des Sexualgehabes will immer kaum jemand ran (außer mit Skalpell oder Chemie) :hust:

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