Ins neue Zuhause - nur wie?

  • Moin zusammen,
    in der Familie zieht bald ein Welpe ein - vermutlich 3-4kg schwer. Der kleine Kerl muss dafür aber wirklich einmal quer durch Deutschland, mit dem Auto 800km. Tut man sich das wirklich an?
    Alternative 1 wäre: 100km Autobahn, dann ab in den Flieger (Handgepäck, 1h) und schon ist man am Zielort, von dort aus wären es noch 20 Minuten mit dem Auto. Alternative 2: Deutsche Bahn... erst ein wenig Bimmelbahn, dann 4h voll durch bis an den Zielort mit dem ICE.
    Er ist zum Zeitpunkt der Reise grade mal 8 Wochen, aber vom Wesen her definitv ein kleiner Chef und Checker... was ist die wohl stressfreieste Variante für einen allein, den kleinen Hosenscheisser heim zu holen? Die grössten Bedenken liegen definitiv bei der kleinen Welpenblase und dem allgemeinen Stresslevel... habt ihr Ideen oder Erfahrungen?

  • ich persönlich würde mit dem auto fahren. man ist damit doch am flexibelsten. außerdem kann ich jederzeit ne pause einlegen.
    kleiner tipp: wir hatten hier in der gegend letztens den fall, das ein hund beim abholen schaden gemacht hat. die hundehaftplicht war nochnicht abgeschlossen. schließ die haftpficht so ab, das sie schon ein paar tage, bevor der hund kommt gültig ist.

  • Als ich Leo abgeholt habe, bin ich 600km mit dem Auto gefahren und fand das gut machbar. Man ist einfach flexibel und kann jederzeit anhalten. Das geht im Zug und im Flieger nicht. Geflogen bin ich noch nie mit Hund, aber mir wäre es zu riskant, dass doch irgendwas ist, sich alles verzögert o.Ä. Und die Löseplätze am Flughafen sind ja jetzt auch nicht so viel.

    Leo hat mehrmals gebrochen im Auto, da wars dann gut, dass ich anhalten und alles sauber machen konnte. Gepieselt hat er zwischendrin auch mal. Ein Trauma blieb nicht, allerdings fand er Auto fahren längere Zeit doof. Nachdem wir täglich zu tollen Orten gefahren sind, hat sich das dann auch gelegt.

    Nimm unbedingt eine Box mit, damit du den Welpen auch mal kurz allein im Auto lassen kannst (aber an die Wärmeentwicklung denken!).

  • Nimm's Auto - wegen der schon genannten Flexibilitaet fuer dich und den Welpen. Das schaffst du :)


    Kurz zum Fliegen, ich finde Lufthansa hat einen hervoragenden Service fuer Tiere! Die einzige mir bekannte Airline, die Fachpersonal hat.

    Bin selber schon mit zwei Kaninchen in einem grossen Kennel geflogen (Lufthansa) und beiden ging es super!
    Viele Leute haben Angst davor, dass der Frachtraum kalt ist oder gefaehrlich. Der Frachtraum ist genauso warm/kalt wie die Kabine fuer die Passagiere und sogar die Temperatur kann separat eingestellt werden (vom Cockpit aus).

    Welpen fliegen aber meist aufgrund der Groesse eh mit in der Kabine - Airline checken!!

    :winken:

  • Ich bin gar nicht betrofffen, ich hab mich nur bereit erklärt zu fragen. Meine Hunde sind auch schon mit Airberlin im Frachtraum geflogen, das lief ganz super und ja, der Welpe könnte ins Handgepäck - d.h. bei der Sicherheitskontrolle einmal kurz raus damit die Box geröntgt wird und ansonsten wäre er da safe. Im Check-in-Bereich kann er aus der Box, da müsste man halt mir Glasreiniger und Zewa bewaffnet sein. Dafür wäre der anstrengende Teil dann in einer Stunde erledigt... auf der Autobahn kann man ja nun auch nicht immer sofort raus - keine Ausfahrt, Stau etc.pp.
    Bei 800km wären das selbst im besten Fall tagsüber...9-10h...

  • ich persönlich würde mit dem auto fahren. man ist damit doch am flexibelsten. außerdem kann ich jederzeit ne pause einlegen.
    kleiner tipp: wir hatten hier in der gegend letztens den fall, das ein hund beim abholen schaden gemacht hat. die hundehaftplicht war nochnicht abgeschlossen. schließ die haftpficht so ab, das sie schon ein paar tage, bevor der hund kommt gültig ist.

    So sehe ich das auch. Ich würde mit dem Auto fahren. Die Pausen kannst du dir selbst einteilen wenn du merkst, der Welpe wird unruhig.
    Ich stelle mir das auf jeden Fall stressfreier als die anderen Optionen vor.

  • Ich würde wohl fliegen. Als Handgepäck ist das ja entspannt und eine Stunde ist nichts.

    Edit: natürlich mit vielen Inkontinenzunterlagen dabei.

  • Wir sind mit Pax auch knapp über 800 km gefahren. OK, er war da schon 15 Monate alt. Wir sind mind. alle 2 Stunden auf nen Rastplatz, für uns die angenehmste Reiseweise.

  • Alternative 1 wäre: 100km Autobahn, dann ab in den Flieger (Handgepäck, 1h) und schon ist man am Zielort, von dort aus wären es noch 20 Minuten mit dem Auto.

    Ich würde diese Variante wählen, weil die für Dich wohl am Entspanntesten sein wird. 100 km Autobahn kann man in einer Stunde bewältigen, 1 Stunde Flugreise - Hunde im wasserdichten Handgepäck - noch einmal 20 Min. Autofahrt und man ist zuhause.

    Das wären 2,5 Stunden "Fahrt" für den Welpen und das hält seine Blase auf jedem Fall aus. Selbst wenn daraus 4 Stunden würden, wäre das für einen Welpen noch vertretbar.

    800 km Autofahrt können nervenaufreibend werden, vor allem, wenn man dann keinen passenden ruhigen Pausenort für den Welpen findet. Und für einen ruhigen Pausenort muss man zwangsläufig runter von der Autobahn, was wiederum Zeit kostet und die Fahrt unnötig verlängert.

  • Eine weite Reise.

    Ich würde definitiv das Auto wählen. Einer sitzt auf der Rückbank mit dem Welpen. Auf dem Schoß - zumindest halb. Alle zwei Stunden anhalten und pinkeln lassen. Vor der Reise gibts kein Futter. Unterwegs zwischendurch ein bissle Trockenfutter und Wasser.

    Ich persönlich möchte unbedingt unabhängig bleiben und flexibel reagieren können.
    Und Trubel vermeiden.
    Da kämen weder Flieger noch Zug in Frage.

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