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Border Collie definitiv kein Ersthund?
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Gast90661 -
20. November 2016 um 15:29
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Ich verstehe die Frage nicht ...?
Ein Herdenschutzhund hat eine völlig andere Aufgabe am Vieh als ein Koppelgebrauchshund. Das ist so vergleichbar wie Hausmeister einer Schule und Lehrer ...
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9. Dezember 2016 um 09:21
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Ja, das ist mir ja klar. Meine Frage lautet, kurz und knapp: ein Hütehund versteht sich nicht als Teil der Herde, oder? Er versteht sich im besten Fall als "Assistent" des Menschen.
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Nein, natürlich sind die Schafe nicht seine Sozialpartner und auch die Schafe sollen diese Hunde nicht als Sozialpartner ansehen, sonst kann der Hund seine Arbeit nicht verrichten. Das Verhältnis basiert auf Jäger-Beute.
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Das finde ich jetzt sehr interessant. Darf ich fragen, wie das möglich ist? Also, dass die Hunde unterscheiden können, welches Tier sie "holen" sollen und welches nicht? Woran erkennen sie dies? "Vermischen" sich die gemolkenen und nicht gemolkenen Tiere erstmal nicht, oder erkennen die Hunde das an was anderem? Um wieviele Rinder insgesamt handelt es sich denn bei Dir? Oder spielt die Anzahl gar keine Rolle dahingehend?Ganz schön viele Fragen, aber das ist ja sehr spannend! Oder würde eine Antwort zu sehr ausufern?
Nein, die noch nicht gemolkenen und gemolkenen vermischen sich nicht, dann würden wir ja endlos melken
Wir hüten vorm Melken alle Kühe (wenn man jetzt vom Blick auf den Melkstand aussgeht) auf die komplette linke Seite des Stalles, an allen Übergängen werden die Pforten geschlossen, so dass der Stall quasi zweigeteilt ist.
Um wieviele Tiere es sich handelt, ist irrelevant, aber in Milch sind immer um und bei 160 Tiere bei uns.Das ganze ist ein reiner Lernprozess beim Hund, wobei er eben ganz genau weiß, die Kühe müssen in Melkstand.
Er hat einfach gelernt, sich auf die eine Seite zu beschränken, was bei Phelan relativ einfach ging.
So wie er draußen auf der Weide auch gelernt hat, dass alles was hinter der Litze ist (denn auf fast allen Flächen stehen links und rechts die Rinder der Nachbarn) links liegen zulassen.Phelan arbeitet allerdings noch keine gesamte Melkzeit mit und auch nicht jeden Tag, dafür ist er noch zu jung.
Aber da im Moment alle Rinder drinnen sind, kann man ihn im Moment gut an die mehr werdenden Routinesachen ran bringen. -
Nein, natürlich sind die Schafe nicht seine Sozialpartner und auch die Schafe sollen diese Hunde nicht als Sozialpartner ansehen, sonst kann der Hund seine Arbeit nicht verrichten. Das Verhältnis basiert auf Jäger-Beute.
Ja, das meinte ich. Danke. Ist es dann so, dass ein gut ausgebildeter Hütehund seine Arbeit so verrichten kann, dass den Schafen kein nennenswerter Stress entsteht? Die merken doch sicher auch, dass sie da gerade als potentielle Beute dienen, oder nicht?
@Antoni : danke. Sehr interessant. Auch, dass die Hunde lernen können, ihre "eigenen" Tiere zu erkennen und die "fremden" links liegen zu lassen.
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Ist es dann so, dass ein gut ausgebildeter Hütehund seine Arbeit so verrichten kann, dass den Schafen kein nennenswerter Stress entsteht? Die merken doch sicher auch, dass sie da gerade als potentielle Beute dienen, oder nicht?
Die Arbeit mit Weidetieren erfolgt über die individuellen "Wohlfühldistanzen" - macht der Hund "Druck" und das Weidetier weicht diesem Druck in die gewünschte Richtung, muss der Druck sofort zurückgehen, bis hin zur Neutralstellung. Das basiert aufeinander und wenn die Weidetiere verstanden haben, dass der Druck durch den Hund aufhört, sobald sie das gewünschte Verhalten zeigen, kann das ähnlich wie beim durch den Menschen durchgeführte Treibe-Maßnahmen nach dem lowstress-stockmanship-Prinzip, ein ganz entspanntes Arbeiten sein. Auch Schafe und Rinder sind ja nicht doof, sondern sehr lernfähig. Manche Hunde bringen diese Feinabstimmung mit oder sie entwickeln sie im Laufe der Zeit, bei anderen muss der Halter etwas mehr nachhelfen.
In der Rinder-Kommunikation untereinander spielen diese Wohlfühl-Distanzen auch eine sehr grosse Rolle - das ist also eine "Sprache", die sie sehr gut verstehen.
Hier finde ich, sieht man in einigen Szenen sehr gut, wie der Hund den "Druck" wegnimmt, sobald die Rinder das tun, was sie sollen:
Externer Inhalt www.youtube.comInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Die "Arbeit" über Wohlfühldistanzen machen übrigens auch HSH - nur eben anders herum. Die merken, wenn ihr Verhalten die Herde beunruhigt/in Bewegung versetzt und nehmen sich dann zurück.
LG, Chris
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... richtig. Und das macht wohl auch klar, warum ein Ball, ein anderer Hund oder ähnliches kein “Hüteersatz“ sein kann.
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Gibt es da eigentlich oft Verletzungen beim Hund durch austretende Tiere? Wobei man ja in dem Video gut sehen kann, dass der Hund immer gut ausweicht.
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Dir ist aber schon klar, dass der der sich hinlegt sich mit Glotzen gerade einen Drogenrausch gibt?
Von denen würde ich in der Situation gar keinen als Zuchttier einsetzen. Ein Junkie ist niemals die richtige Wahl für die Zucht!
Ich habe mir das VIdeo nochmal angeschaut. Es ist ja tatsächlich nur ein Border Collie (der mal neben der Frau liegt), der nicht so richtig mitmacht. Vielleicht Erschöpfung? Die anderen Rassen schnüffeln ja lieber :-)
Wenn keiner von denen als Zuchttier in Frage käme, wie würde sich ein zuchttauglicher Hund in so einer Situation wie in dem Video dann verhalten?
Als Kind habe ich den Hund meiner Oma (ein Mix mit evtl. Hütehund drin) auch mit solchen blöden Spielchen vereimert (Asche über mein Haupt). Allerdings hatte der nach wenigen Täuschungsmanöver aufgehört zu rennen.
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Du hast beides falsch verstanden. Der liegende macht mit und, ob einer der Hunde nach Entzug zuchttauglich sein könnte, weiß ich nicht.
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