Kastration Hündin?
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Das Verhalten deiner Hündin ist total normal, sie ist jetzt erwachsen.
Ich habe selbst zwei Hündinnen, meine Emma ist genauso wie deine, sie legt inzwischen wenig Wert auf Hundekontakt und kommuniziert das auch ganz klar. Kommt im Freilauf jemand angerannt der meint in uns reinrennen zu müssen dann gibt es durchaus auch mal eine klare Ansage, nicht schlimm, aber eben klar Kommuniziert. Im Normalfall handhabe ich das wie du, ich merke dass Emma keinen Kontakt will und nehm sie direkt auf die Seite und lasse nicht zu dass andere Hunde an sie ran kommen.
Normalerweise passiert bei einem typischen "gezicke" nichts, klar kanns mal laut werden, je nach dem welcher Charakter da dazu kommt, aber es gab noch nie eine Beißerei.
Ich würde an deiner Stelle wegen soetwas nicht über eine Kastration nachdenken. Zumal ich nicht glaube dass das etwas am Verhalten deiner Hündin ändern würde. Versuche es mit Management, kein Fremdhundekontakt, Fremdhunde blocken, Kontakt nur mit Hunden die ihr kennt. Kein Hund muss ständig Fremdhundekontakt haben, dein Hund zeigt dir das ja deutlich. - Vor einem Moment
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Hi,
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Habe auch eine zickige Border Collie Dame zu hause In der Läufigkeit hasst sie andere Hunde! Wenn Sie nicht läufig ist ist sie der netteste Hund der Welt und sie liebt wirklich alle Hunde. Aber wenn sie läufig ist würde sie alle Hunde (Vorallem Rüden) wegbeißen. 2 Läufikeiten haben wir jetzt hinter uns und es war immer so Ich lasse sie wahrscheinlich trotzdem nicht kastrieren Soweit hat sie nämlich sonst keine Probleme und in dieser Zeit meiden wir Hunde einfach.
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Danke für Deine Antwort!
Meine ist eigentlich immer zickig, also nicht nur während der Läufigkeit.
Aber es hält sich in Grenzen.LG
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Wenn sie unabhängig vom Zyklus immer zickig ist, wird sie das auch kastriert sein. Da tut ihr besser daran, an dem Verhalten zu arbeiten statt auf medizinische Lösungen zu hoffen. Die Zickgkeit ist kein unveränderliches Merkmal, sondern Ausdruck von Stress. Man kann versuchen, den zu mindern - ist eure Entscheidung, und immer mit Aufwand und Arbeit verbunden.
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Würde hier gerne mitlesen :)
Wir mussten leider aus medizinischen Gründen vor einigen Wochen eine Kastration vornehmen.
Momentan hab ich schon das Gefühl, dass sie etwas ängstlicher geworden ist...Also ich bleib auch dabei: Katration nur aus medizinischen Gründen, sonst nicht.... -
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Eine "Zicke" beißt meist nur dann, wenn sie auf eine andere "Zicke" trifft ... dann habe ich schon einige Male heftige Kämpfe beobachtet. Sehr unschön und wirklich nicht ungefährlich. Haben die sich einmal in der Wolle gehabt, sinds Feinde für immer. Die Kämpferinnen sind kaum zu trennen ... man könnte meinen, sie wollen sich umbringen.
Das ist genau so wie bei zwei intakten Rüden. Wenn die sich nicht leiden können, ist Alarmstufe Rot angesagt. Wobei viele Rüden weitaus harmloser sind - meistens. Maximal eine Minute Showkampf und dann wird in beiderseitigem Einverständnis hoch erhobenen Hauptes das Feld verlassen. Manchmal ist danach alles gut und sie können sich akzeptieren.
Ist das Gegenüber "verständlich" und ignoriert die ablehnenden Signale nicht (das kann auch ruhig weg schnappen und knurren sein - das ist Kommunikation, die ich nicht unterbinden würde, wenns im Rahmen bleibt) beruhigen sich beide Geschlechter eigentlich recht schnell.
Ist eben so, dass adulte Hunde anders drauf sind als junge. Die Spaziergänge mit unserem erwachsenen intakten Rüden laufen auch ganz anders ab als früher ... wir sind hoch aufmerksam - da wird rechtzeitig angeleint und fertig. Denn es gibt genügend Rüden, die beißen auch recht schnell zu - erlebt dieses Jahr im Urlaub am Strand. Da bekam unserer Charly ordentlich eins auf die Fresse von einem Riesenschnauzer, der NULL Spaß verstand und sofort Ernst machte ...
Und der war kastriert ...
Eine Kastration hilft nicht gegen Aggressionen gegenüber Artgenossen. Vielleicht, wenn man früh kastriert, bevor dieses Gehabe anfängt. Dann hat man oft ein ewiges Hundekind. Aufpassen muss man unterwegs trotzdem. Denn solche Hunde werden dann auch nicht selten Opfer irgendeines Griesgrams ...
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Die Zickgkeit ist kein unveränderliches Merkmal, sondern Ausdruck von Stress. Man kann versuchen, den zu mindern - ist eure Entscheidung, und immer mit Aufwand und Arbeit verbunden.
Wie soll ich mir das vorstellen?
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Man könnte der Hündin aufzeigen, wie sie auf andere Weise als mit Rumzicken aus der Situation kommt. Oder ihr beibringen, andere Hunde an deiner Seite oder mit ausweichendem Bogen zu passieren. Deeskalierendes Verhalten unterstützen und bestätigen.
Wobei man so aus der Ferne nicht wissen kann, wie ernst sich diese "Zickigkeit" äussert. Manche Leute nennen ganz normales Warnen zickig. Wenn sie aber andere Hündinnen aktiv angeht und auf neutralem Boden zu vertreiben versucht, würde ich umgehend damit beginnen, ihr ein passenderes Verhalten bei Hundebegegnungen beizubringen. Denn sowas halte ich nicht mehr für ein "ganz normales" Verhalten einer erwachsenen Hündin. Das hatte keine meiner Hündinnen nötig.
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Oh je. Ich weiss jetzt gar nicht, ob sie "normal" zickig oder "übertrieben" zickig ist.
Es ist halt so, dass sie eigentlich recht ängstlich ist. Sie bekommt schon eine Bürste, wenn sie von Weitem jemandem kommen sieht, und das bei (fast) allen Hunden. Ich deute das mal als Aufregungbei hr. Viele Leute sagen dann." Oh nee, sie hat ne Bürste und denken, dass sie gleich sonstwas tut, aber ihr stehen halt bei jeder Aufregung / Unischerheit die Haare zu Berge.
Dann kommt ja als Nächstes das Annähern, das läuft recht normal. Irgendwann stehen die Beiden dann Voreinander, sich Gegenüber, Nase an Nase und bei meinen Rüden wäre entweder dann das Wedeln gekommen oder sie wären je nach Gegenüber normal weitergegangen oder gedukt weitergeschlichen. Sie wedelt entweder auch...puh, dann bin ich erleichtert. Oder sie wird steif, die Bürste bleibt und egal ob der andere wedelt oder nicht, wird er angeknurrt und angezickt mit Kampfgeräuschen. Sie hat noch nie jemanden gebissen, es gab nie Verletzungen, aber was soll das? Die Leute finden es schon so nicht toll. Ich auch nicht.
Ich wüsste auch nicht, wie es enden würde, weil es eigentlich immer durch mich beendet wurde. Hund mitgenommen, weitergegangen. Das ist vielleicht auch falsch, vielleicht braucht se den Lerneffekt was wohl passiert, wenn Frauchen sie nicht wegnimmt/ wegordert? Aber das kann ich den anderen Leuten kaum antun. Ich kann sie auch schon nach 5 m wieder los lassen, ohne dass sie umdrehen und zu dem anderen zurücklaufen und weitermachen würde.
Ansonsten hat sie viele Kumpels, mit denen sie gut klar kommt. Meist alle Männlichen oder Hündinnen, die sie lange kennt.Kann ich noch irgendwas machen? Oder ihr irgendwie helfen?
Sie ist eigentlich normal aufgewachsen, hatte von Anfang an viel Hundekontakt. Hat auch nichts Negatives mit anderen Hund erlebt.An der Leine würde sie pauschal fast jeden anzicken, aber da hab ich von Anfang an angefangen, sie mit Leckerchen auf mich abzulenken und das klappt super. Es geht jedoch auch mein Mann und meine Tochter mit ihr, die lassen das - glaube ich- manchmal etwas schleifen...Leider.
LG
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