Hunde tauschen in der Hundeschule
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Genau das SOLL Nala nicht unbedingt. Sie soll jedem ersteinmal "abgeneigt" sein, bis ich diese Person selbst für "okay" empfinde und das dauert bei mir.
Also, dieses Zitat nur als Beispiel, aber mich würde interessieren, warum man möchte, das der Hund Fremden gegenüber "abgeneigt" bzw absolut auf den_die Halter_in "fixiert" ist.
Ich stell mir das in nem Notfall ein wenig ungeschickt vor. Alltag ist ja das eine, aber wenn ich mit fetter Grippe und fast 40°C Fieber nicht mit den Hunde raus muss, hab ich auch nix dagegen.Ich bin froh, daß ich meine Hunde auch anderen Menschen anvertrauen kann. Deshalb würde es mich interessieren, warum für andere Menschen das Gegenteil das Erziehungsziel ist.

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Ich finde Hundetausch insofern gut, als dass man seinen Hund auch mal aus einem anderen Blickwinkel sieht und seine Kommunikation ganz anders sieht und bewerten kann.
Ausserdem finde ich, das es für einen Hund durchaus von Vorteil sein kann mit anderen Menschen klarzukommen, falls er mal in Fremdbetreuung muss. Da wäre ich zumindest wesentlich ruhiger, wenn ich weiss, dass er mit (fast) fremden Menschen klar kommt. Und der Hund lernt im besten Fall, dass ein anderer Mensch auch in Ordnung ist.
Wenn man sich aber gar nicht damit wohlfühlt oder der Hund darunter leidet, kann man die Trainerin doch bitten, bei der Tauschaktion nicht mit machen zu müssen. Zwingen kann einen doch niemand und ich glaube auch nicht, dass man dann schräg angeguckt wird. -
Doch ägstlich kann sie ruhig reagieren, das find ich nicht unbedingt schlimm. Auch geknurrt werden darf bei mir wenn sie jemanden nicht mag.
Angst ist aber für meinen Hund ein doofes Gefühl. Zumindest wenn er generell beim Anblick fremder Menschen Angst hätte.
Knurren ist erlaubt, wenn sich ein Fremder ihn anfassen will oder ihm anderweitig auf die Pelle rückt.Er weicht aber einfach nur zurück, da merkt eigentlich jeder sofort, dass er nicht möchte.
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Vor allem weils ja auch Stress für den Hund ist wenn er in jedem Menschen eine potenzielle Gefahr sieht oder ? Da gehn wir lieber entspannt durch die Welt.
Und nur weil er mit ausgewählten Leuten innerhalb eines Hundevereins mal 10 Minuten lang arbeitet (und das ist für mich persönlich sehr aufschlussreich weil man ja Fehler uU übersieht wenn man selbst bei der Arbeit ist) heißt das ja nicht dass er völlig ungezügelt und ungehemmt und sämtliche Erziehung vergessend mit jedem Mensch auf der Straße mitgeht. Nur wenn ich sage es ist okay..dann tun meine Hund das...alles entspannt
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Also, dieses Zitat nur als Beispiel, aber mich würde interessieren, warum man möchte, das der Hund Fremden gegenüber "abgeneigt" bzw absolut auf den_die Halter_in "fixiert" ist.Ich stell mir das in nem Notfall ein wenig ungeschickt vor. Alltag ist ja das eine, aber wenn ich mit fetter Grippe und fast 40°C Fieber nicht mit den Hunde raus muss, hab ich auch nix dagegen.
Ich bin froh, daß ich meine Hunde auch anderen Menschen anvertrauen kann. Deshalb würde es mich interessieren, warum für andere Menschen das Gegenteil das Erziehungsziel ist.

Man muss auch zwischen völlig wildfremden Leuten und Bekannten/Freunden unterscheiden.
Das ist ein großer Unterschied.
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Ich stell mir das in nem Notfall ein wenig ungeschickt vor. Alltag ist ja das eine, aber wenn ich mit fetter Grippe und fast 40°C Fieber nicht mit den Hunde raus muss, hab ich auch nix dagegen.
Da ich 1. alleine wohne und selber kein wirklicher Menschenfreund bin, gehe ich auch mit 40 Fieber mit Nala raus und wenns nur kurz um den Block ist.
Damit kann ich aber leben.Deshalb würde es mich interessieren, warum für andere Menschen das Gegenteil das Erziehungsziel ist.
Ich möchte einfach nicht, dass Nala jeden Menschen automatisch mag...tu ich ja auch ned. Und für mich gibt es da noch den Sicherheitsaspekt, da Nala auch mal zum Einkaufen mitkommt (wenn ich nur kurz was holen muss und der laden quasi auf dem Weg liegt) und wenn dann hinzt und kunz an den Hund ran können und sie auf alles und jeden hört....nein danke.
Ich hatte mal mit Nala nen Wesenstest freiwillig abgelegt (schon etwas her).
Ergebniss: Der Hund ist kontrollierbar (durch mich) aber wäre theoretisch eine Gefahr. Und zwar aufgrund dessen das die Situation gespielt wurde, Eine Fremde person kommt und brüllt mich und Hund an und droht mit langem gegenstand. Da ist Nala ausgerastet und wollte (was für mich durchaus nachvollziehbar ist) mich halt mit allen mitteln verteidigen.
Also wenn mich wer so in Reallife bedrohen würde...ich würde Nala garantiert nicht vom "angriff" abhalten. Denn das wäre mir eine bedrohliche situation und somit mMn auch somit auch eine "Verteidigung" ggf mit Gewalt völlig okay.
Nein, mein Hund hat mich nicht zu verteidigen hieß es. Hab dem nen Vogl gezeigt und bin gegangen.
Und das sind unsere Gesetze...man darf sich quasi nicht einmal gegen bedrohliche Situationen verteidigen. Aber wehe Hund springt mal und ist "überfreundlich" dann gibt es aber Theater...Wesenstest, Sachkundeprüfung, Leinenztwang und was dann nicht alles gemacht wird damit der Hund nie wieder Hund sein darf. Aber wehe ich als HH werde bedroht und möchte mich schützen...das darf ich nicht und die mich evtl angreifende Person kriegt nichts wenn ich pech hab....nicht einmal ne Strafe. Deswegen pfeif ich auch auf Wesenstest und Landeshundegesetze.
Vor 15 Jahren brauchte man sowas noch nicht, traurig.Aber ich bin schon wieder im OT, sorry dafür aber das ist meine Meinung.
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@ramonaramona Ach so. Für mich hat sich das zum Teil so gelesen, als ob der eigene Hund grundsätzlich mit niemandem mitgehen/arbeiten/Kontakt aufnehmen soll.
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Meine Hunde werden nur von Leuten betreut, die ich kenne und denen ich vertraue. Hinz und Kunz in der Hunde schule gehören nicht dazu.
Soll heißen- die Existenz dieser Personen ist für mich hundetechnisch 100%ig überflüssig. Ich werde also niemals trainieren dass sich meine Mädels von diesen Personen auch nur anfassen lassen, geschweige denn mit ihnen arbeiten.
Abbey zeigt sowieso der Menschheit bis auf genau 4 Personen gepflegt die Mittelkralle und darcey würde so lang Terror machen bis sie wieder bei mir ist.
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Für mich hat sich das zum Teil so gelesen, als ob der eigene Hund grundsätzlich mit niemandem mitgehen/arbeiten/Kontakt aufnehmen soll.
Bei mir wäre dem auch so. Mit leuten wo ich keinen Kontakt will braucht der Hund auch keinen Kontakt.
Und leute die ich nicht kenne, brauchen auch keinen Kontakt zu meinem Hund.
Und schon garnicht mit meinem Hund "arbeiten" oder ähnliches -
Meine Hunde sollen sogar auch auf fremde Personen hören und das regelmäßig. Das gehört zu ihrem Job.
Bei Lina wäre es mit lieb sie wäre da sogar noch ein wenig flexibler als sie ist. Da sie sonst fast ausschließlich bei mir ist, ist das schon manchmal etwas schwierig.
Ich habe auch mal nen Hundetausch mitgemacht auf einem TGP-Seminar. Das war super spannend.
Ich hatte nen irre schnellen Border Collie und war im ersten Moment etwas überfordert, weil ich nur die etwas gemütliche Lina gewohnt war.
Und mal den Fokus drauf zu haben, wie Lina sich bei anderen verhält und wie sie reagiert, fand ich total spannend.
Ich hab sie auch davor schon aus der Hand gegeben in einer Situationen.
Auch meine Trainerin arbeitet hin und wieder mit Lina oder auch Ylvie um etwas zu demonstrieren. Hab ich kein Problem mit.Ich würde da sofort mitmachen, wenn wir das im Kurs mal machen würden. ^^
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