Wie die Jungfrau zum Kinde- plötzlich Chihuahua-Halter ... Tipps und Erfahrungen gesucht
-
-
Lange Geschichte kurz zusammen gefasst: Seit heute Morgen bin ich stolzes Pflege-Frauchen eines kleinen Chihuahua-Rüdens. Er wurde aus schlechter Haltung durch das Veterinäramt beschlagnahmt und wohnt nun hier, bis er vermittelt werden darf/ kann. Wie manche vielleicht bereits wissen, besitze ich ja eigentlich schon einen tollpatschigen, aber netten Dobermannrüden. Mit Klein- oder sogar Kleinsthunden kenne ich mich trotz einger Hundeerfahrung leider gar nicht aus
Sicher- Hund ist Hund - irgendwie trifft das ja auch zu, aber neben einem 35kg Muskelpaket so einen Mini zuhause zu haben, ist doch etwas "gewöhnungsbedürftig"
Daher meine Frage: Hat hier jemand eine ähnliche Kombination - also Groß- und Kleinhund zusammen- und kann mir Tipps und Ratschläge geben, worauf ich unbedingt achten sollte?Hier noch so ein paar Eckdaten: Der kleine Kerl ist trotz seiner Herkunft sehr menschenbezogen und auch andere Hunde stellen soweit kein Problem dar- mein Großer ist unglaublich vorsichtig mit ihm, aber man merkt, dass der Kleine noch nichts so recht mit ihm anfangen kann. Manchmal schnappt er nach ihm, wenn ihm eine Situation zu eng wird. Hierbei unterbinde ich dieses Verhalten sofort, achte aber eigentlich bereits vorher darauf, dass solche Situationen gar nicht erst entstehen. Meint ihr, das legt sich, wenn er sich etwas eingefunden hat? Ich glaube, er handelt so aus Unsicherheit- wie unterbinde ich das Verhalten denn richtig, ohne ihn noch weiter zu verunsichern?
Er ist mittlerweile geschätzt 7 Jahre alt und lebte die letzten Jahre in einer kleinen, wandschrankartigen Kammer und kennt noch nichts eigentlich- verhält sich dennoch erstaunlich offen. Frage: Ist es richtig, ihn mit dieser Vorgeschichte "normal" im Alltag mitlaufen zu lassen- d.h. Erledigungen machen, Bus-/Bahnfahren oder würdet ihr da besondere Rücksicht walten lassen. Sicher, er muss erstmal ankommen, aber ich bin eigentlich der Meinung, dass er schon von Anfang an - sachte aber bestimmt- in den Alltag eingebunden werden sollte, damit ihm die Umstellung leichter fällt. Was meint ihr dazu?
Und dann noch eine ganz konkrete, wahrscheinlich wahnsinnig doofe Frage
: Wie viel kann und darf so ein kleines Wesen denn laufen? Kann man so einen Zwerg zu viel bewegen? Woran merke ich so etwas? Oder denke ich da gerade echt falsch???
Achja, der kleine Mann ist auch ziemlich stark übergewichtig und muss dringend etwas abspecken- er ist zwar vermutlich ein Chihuahua-Jack Russell- Mischling, aber für seine kleine Größe definitiv zu schwer! Hat dazu vllt. auch jemand Tipps?Vielen Dank schonmal- und bitte nicht zu herzlich über mich lachen
Seit meiner Kindheit kenne ich diese Maße eher von Katzen als von Hunden bzw. hatte noch nie so einen kleinen Hund in meiner Verantwortung... - Vor einem Moment
- Neu
Hi,
Schau mal hier: Wie die Jungfrau zum Kinde- plötzlich Chihuahua-Halter ... Tipps und Erfahrungen gesucht*
Dort wird jeder fündig!-
-
Die meisten Fragen kann ich leider nicht beantworten. Aber das mit dem Laufen evtl... wie schwer ist er denn und was glaubst du, wäre sein Idealgewicht und wie groß ist er? Am besten wären natürlich Fotos.

-
Er wiegt zurzeit ca. 7 kg- meiner Meinung nach sollte er nicht mehr 4-5kg haben... Man fühlt die Rippen nicht mehr (und sehen tut man da erst recht nichts
). Er ist ungefähr 22cm hoch - also für meine Begriffe wirklich winzig...
Bilder werde ich noch hochladen- wenn ich rausgefunden habe, wie das geht
-
Hi,
ich würde den Alltag normal machen, bis Schwieerigkeiten kommen.
Wenn du merkst er hat Angst beim Bus - dann noch nicht bus fahren.
wenn du merkst er ist zu hibbelig - vielleicht weniger viel mnachen - eher immer dieselben Wege und Aböläufe.Aber wenn er, wie du jetzt schreibst, ganz normal und offen ist, würde ich da keine große Rücksicht nehmen.
Dass man am Anfang allgemien programm erstmal ein bisschen runter fä#hrt, ist ja normal.
Also jetzt nicht heute Park, morgen zur freundin, übermorgen 3h Bus fahren, dann gleich am hauptbahnhof lannbgehen -
egal wie gut der Hund drauf ist.
Umstellung ist ja immer stressig - leibver anfangs ruhig ^^Beim Laufen würde ich auch nach gefühl machen.
Kann natürlich sein dass er nicht laufen kann wegen Übergewicht - und auchw egen Ungewohntheit.
Aber so lange der klene kann und will, gibt es eigentlich kaum ein limit nach oben.Das "normale" Hundepensum was ein Dobermann so macht, sollte ein gesunder Kleinhund auch gut schaffen.
Also 2-5 h laufen ist bei jedem (gesunden) Hund drin.Fahrrad fahren, joggen und solche Dinge, muss man natürlich gucken

Wenn du normale Runden oder auch Wanderungenmit deinem Dob machst, schnapp dir doch ne kUmhängetasche.
Wenn der Chi mal pause braucht, kommt er da 30 minuten rein und kann danach weiter laufen.Ich fahre mit meinem Arek viel Rad - wenn er nicht mehr kann (er wird dann sehr langsam) kommt er ins Körbchen. Nach einer Zeit (so 30 minuten) hat er ausgeruhgt und kann gerne venrünftig weiter laufen.
Guck einfach auf den Hund - wie du schon sagst, Hund ist Hund.
Bei kleinen muss man in Einigem mehr aufpassen (toben mit Anderen, Bewegen im haus, kleine Kinder die ihn grabschen wollen,...)
ist aber in sehr vielen auch praktischer ^^Edit:
oha, 22cm bei 7kg lklingt shcon viel - Arek hat 40cm und wiegt 10,5 kg
genaues kann man wirklich nur mit Foros sagen.Wenn der Chi nicht gut laufen kann wegen Gewicht (würde ihn auch nicht zwingen/treiben)
dann helfen oft auch mehrere kleine Spaziergänge. -
7kg bei 22cm
. Smilla hat 6kg auf 35cm und ein Chihuhua ist ja nun auch nicht kräftiger vom Knochenbau her als ein Sheltie... Da der Hund stark übergewichtig ist und auf Grund der Vorgeschicht kaum Muskeln haben dürfte, würde ich die Bewegung nur langsam steigern. Am besten mit dem Tierarzt abstimmen, auch was einen Diätplan angeht... Ansonsten läuft Smilla auch problemlos lange Bergtouren mit, ein Hund der fit, gesund und normalgewichtig ist, schafft das auch in kleiner Größe... Aber das muss man ja erst mal aufbauen in euerm FallWenn der Kleine offen auf Umweltreize reagiert, würde ich ihn nicht in Watte packen. Aber immer mit mindestens einem Tag Pause: also was neues unternehmen und dafür am Tag drauf nur langweiliges Wiesen-Gassi und halt schauen, wie er es verpackt.
Ich habe hier Smilla mit ihren 6kg zu Lucy mit 32kg + 2 Aussies (keine Ahnung vom Gewicht aktuell
, so 15kg und 23kg schätze ich ). Klappt einwandfrei. Meine Hunde dürfen immer drohen, würde ich nie verbieten und unter normale Kommunikation packen, außer: es wird zu mobben oder es gefährdet einen Hund aus irgendeinem Grund. Ich würde also aufs Abschnappen nichts geben, so lange es nicht ausartet oder du denkst, dein großer Hund steigt da ernsthaft drauf ein. Situationen managen, bzw. deeskalieren, im Vorfeld Stress vermindern, ja klar, aber abschnappen ist an sich recht saubere Kommunikation oder hast du den Eindruck, es kommt bei deinem großen Hund falsch an? Wenn Smilla knurrt, weil Joey ihr auf den Keks geht, schicke ich Joey weg und zeige Smilla so, dass ich mich kümmere. Ganz sicher tadele ich nicht Smilla dafür... (Ressourcenverteidigung und Co sind natürlich wieder ein anderes Thema) -
-
Das sind ja ziemlich genau die Maße von meinem Mischling. Die hat 20 cm und 4 kg und kann ganz normal lange Strecken laufen wie die großen.
Allerdings kommt bei ihm ja dann krasses Übergewicht ins Spiel, da würde ich vorsichtiger sein mit der Belastung. Vielleicht schauen, dass er nicht groß hinter euch herhetzen und springen muss sondern in gleichmäßigem Tempo laufen kann so wie es für seine Beinlänge passt?
Bilder hochladen, da gibt es u.a. diese Anleitung: Bilder hochladen - eine Möglichkeit von vielen -
Zuerst schonmal Danke für die Antworten- im Grunde bestätigen sie das, was ich vom Gefühl her bereits als richtig wahrgenommen habe.
Die Sache mit dem Abschnappen scheint sich bereits von alleine zu erledigen- Ares hat kapiert, dass der Mini es gar nicht so super findet, ständig abgeleckt und bekuschelt zu werden (Ares neigt bei allem und jedem, de er gut findet, zu "Extrem- Kontaktliegen"
) und beginnt mehr Rücksicht zu nehmen und dem Kleinen mehr Freiraum zu lassen.Und zu dem Übergewicht- ja das ist ziemlich krass, einen Diätplan haben wir bereits vom Tierarzt bekommen, nur zum Thema Bewegung fand ich die Aussagen des zuständigen Tierarztes etwas arg schwammig. Werde den Kleinen die Tage nochmal bei meinem eigenen TA vorstellen. Aufgrund von Stress, vermute ich zumindest, hat er nämlich auch heftige Fellprobleme, sprich er ist fast so spärlich behaart wie ein Nackthund. Dementsprechend merkwürdig (mancher meint auch "lustig") sieht das kleine Kerlchen momentan auch aus. Wie eine Mischung aus Ferkel und Tüpfelhyäne
Vom Lauftempo her, entschleunigt er uns schon ein wenig, aber ansonsten hat er heute ganz gut mitgehalten. So eine Tragetasche werde ich mir sehr wahrscheinlich bald mal zulegen- auch wenn ich die als Großhundehalterin früher immer super dämlich fand (Schande über mein Haupt...). Praktisch und für den Kleinen angenehmer und gesünder ist die wohl alle Mal.@anfängerinAlina: Danke für den Link! Wir drehen jetzt mal unsere Abendrunde und dann schaue ich mal, wie ich das schaffe. Ansonsten gibts spätestens morgen ein paar Bilder von meiner merkwürdigen Hundekombo (haben heute schon alle Blicke auf uns gezogen)

-
sprich er ist fast so spärlich behaart wie ein Nackthund.
Dann kannst du dich neben der Tragetasche auch gleich schon mal auf das nächste Problem in der Kleinsthundehaltung einstimmen: Mäntelchen!

Also sie kühlen durch die extreme Bodennähe und die größere Körperoberfläche tatsächlich sehr schnell aus. Bei deinem kommt nun noch das fehlende Fell dazu und die Tatsache, dass er (noch) nicht agil genug ist um sich warmzurennen. Da fürchte ich wirklich, dass du dich schon mal langsam nach Bekleidung umschauen kannst.
-
Tip zur tasche -
Vielleicht iin Rucksack bei dir sinnvoller?Sowas hier zu.B. (für den Rücken)
http://www.zooroyal.de/europet-bernin…ce-38fcf4950d58Ist für dich vielleicht ein bisschen "cooler" als ne Handtasche

Und 7kg mal eben mit sich über der Schulter rumtragen, ist auch nicht ohne.
(könntest du ja mal auspribieren mit nem 6er Pack Wasser)Oder du hast ein kleines Wägelchen und dein Dobi kann den Chi ziehen

Fände ich auch süß , praktisch udn der Dobi hat auch was von (Zughundesport ist oft ne schöne Beschäftigung für viele Hunde)
Muss man aber gucken wie der Dobi das mag
-
Mit einem Mantel habe ich gar kein Problem- Ares trägt schon seit Welpenalter an einen Mantel, wenn es zu nass/kalt/windig ist - also ungefähr den ganzen Herbst und Winter, sonst geht der verwöhnte Herr gar nicht erst vor die Tür

@Manfred007: Danke für den Tipp mit dem Rucksack! Sowas kannte ich noch gar nicht. Sieht wirklich praktischer aus, weil man die Hände frei hat und das Gewicht gleichmäßiger über den Rücken verteilt wird.- Achso: Der Kleine- wir haben ihn Pepito (gerufen Pepe) genannt- nieman kennt seinen eigentlichen Namen- trägt jetzt schon den Babymantel von meinem Großen. Selbst in der Wohnung friert er manchmal, weil sein Fell so extrem dünn ist. Dann flüchtet er ganz schnell unter sämtliche warmen Decken, die er finden kann. Ersatzweise tut es auch umherfliegende Wäsche
- Vor einem Moment
- Neu
Hallo,
schau mal hier: Wie die Jungfrau zum Kinde- plötzlich Chihuahua-Halter ... Tipps und Erfahrungen gesucht *.
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!