Wie die Jungfrau zum Kinde- plötzlich Chihuahua-Halter ... Tipps und Erfahrungen gesucht

  • von Beiden.

    Resi brauchte anfangs wirklich Schutz weil sie es nicht kannte auch mit fremden Hunden zu agieren. Sie hatte Panik ohne Ende. Mein damaliger Rüde hat aber auch immer aufgepasst dass ihr niemand zu nahe kam und hat still und souverän geblockt wenn ich zu langsam war Irgendwann wurde Madam selbstbewußter und eines Tages rannte sie auf einen Dobermann zu und brüllte plötzlich los dass sie jetzt in Todesgefahr ist (sie war 1m vom Dobi entfernt und der guckt nur dumm) Tarzan war sofort bei ihr und nietete den Dobi ohne zu fragen um. Resi hat gesagt sie stirbt also stirbt sie und muss gerettet werden. sie stand dann entzückt daneben und hat Tarzan angefeurt. Sie hat es noch 3 weitere Male versucht und dann hat sie von mir eine sehr deutliche Ansage bekommen.

    Die Chi-Dame ist sich auch sehr sehr bewußt dass sie von allen behütet wird und übertreibt in Gegenwart meiner beiden Jungs bei Kontakt zu Fremdhunden auch gerne mal weil Andiamo beschützt sie ja. Wenn sie nur mit ihrem Miniaussi unterwegs ist macht sie so einen Scheiß nicht mehr.

    Ich kenne leider keine Kleinsthunde, die mit hündischen Bodyguards unterwegs sind. Die haben nur ihre Menschen. Und als Mensch rufe ich meinen Hund einfach ab, bevor er sich anderen Hunden so nähert. Dann braucht man auch keinen Anschiss.

  • @Regula: Zum Thema Cushing musste ich mich gerade erstmal ein wenig einlesen. Gehört hatte ich davon zwar schonmal, aber um was genau es sich handelt, wusste ich gar nicht so genau. Ich werde bei unserem nächsten TA-Besuch jedenfalls mal nachfragen und das Thema abklären. Bisher glaube ich allerdings, dass das dünne Fell wohl von einer Flohspeichelallergie herrührt. Davon hatte er nämlich, als er beschlagnahmt wurde, eine ganze Menge. Aber auf jeden Fall schon mal Danke für den Hinweis!

    Ich muss @anfängerinAlina Recht geben, dass der Kleine wohl sehr stark aus Unsicherheit so reagiert und wohl tatsächlich Angst hat, einfach überrannt zu werden. Er zeigt dieses Verhalten allerdings auch, wenn sich Ares ganz langsam und behutsam nähert, aber eben seine Individualdistanz in diesem Moment unterschreitet. Da sich die beiden erst seit gestern kennen, sehe ich aber momentan noch keinen Grund einzugreifen, sondern versuche spannungsreiche Situationen im Voraus zu verhindern und ansonsten ruhiges, friedliches Verhalten beiderseits zu bestätigen.

    @Lockenwolf: Das mit der Reiswaffel ist ein sehr guter Tipp- danke :gut: . Pepe hat tatsächlich permanent Hunger und ist, wenn er wach ist, ständig auf der Suche nach jedem noch so kleinen Krümel, den ich vergessen habe, aufzusaugen.

    Achso und @Dackelbenny mein Post bezüglich des Hundepullis war tatsächlich nur als Lösung für das Frieren in der Wohnung gedacht. Draußen trägt der kleine den Baby-Regenmantel von Ares.

  • wohl tatsächlich Angst hat, einfach überrannt zu werden. Er zeigt dieses Verhalten allerdings auch, wenn sich Ares ganz langsam und behutsam nähert, aber eben seine Individualdistanz in diesem Moment unterschreitet.

    Der Witz ist eben einfach, dass schon ein freundliches Tätscheln mit der Pfote extrem weh tun kann, wenn man so kleine Knochen hat. Stell dir vor, du wärst so klein und dein großer Hund würde mit dir kuscheln wollen wie ihr es sonst immer tut.

    Extremes Staubsaugen war bei meiner Hündin immer stressbedingt.
    Kann natürlich auch eine Krankheit dahinterstecken, das möchte ich gar nicht abstreiten. Aber hier ist es so, dass das sofort aufhört, wenn ich den Stress abstelle.

  • Ja, natürlich hast du da Recht. Man muss ja alleine mal den Gewichtsunterschied anschauen, um zu merken, dass da tatsächlich Welten aufeinander prallen. Zum Glück hat Ares gelernt, seine Pfoten bei sich zu behalten (meine Katze ist zwar sehr nett, aber wird zur Furie, wenn der Große mit den Pfoten an ihr rumtäschtelt :rotekarte: ). Wenn er sich nähert, legt er sich ganz flach auf den Boden und schiebt seine Schnauze immer ein kleines Stückchen weiter Richtung Pepe- bis er irgendwann mit der Nase andockt :headbash:
    Wenn man bedenkt, dass sein Kopf beinahe so groß, wie der gesamte kleine Wurm ist, kann ich es dem Kleinen aber auch wirklich nicht übel nehmen, dass er sich gruselt.

    Pepe wurde anscheinend in seinem alten Zuhause mit Essensresten gefüttert und hat sich wohl aus den Mülltüten selber bedient- die standen nämlich auch in seinem Wandschrank. Ich glaube, dieses Staubsaugen kommt daher, dass er nun eben nicht 24/7 Zugang zu Essbarem hat und sein Futter zudem genau portioniert wird. Mit seinen knapp 7kg bekommt er momentan die Menge für einen ca. 6kg schweren Hund und wird dementsprechend tatsächlich einfach hungrig sein. Ab und zu ein Stück Gurke oder Möhre scheint er aber als kleinen Snack zwischendurch ganz gut anzunehmen.

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