kastration bei 13 jährigem epileptiker
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Hallo,
ich habe seit 3 Jahren einen Opi mit Epilepsie übernommen, da dieser eingeschläfert werden sollte, da er zu lästig wurde. haben die Anfälle von mehrmals täglich auf 3-4 mal im Jahr gebracht. alles supi, hatte zuhause schon einen 6 jährigen Kastraten zu hause, nie ein Problem mit den beiden.
Jetzt haben wir mit dem Opi das Problem seit der letzten Läufigkeitsperiode in der Nachbarschaft (ca. 5 Wochen) einen Triebgesteuerten (chem Kastration nützt nicht) kleinen Yorkie mix, der nicht mal mehr vor Rüden zurückschreckt und alles rammelt was nach Hund riecht.Mein TA traut sich aufgrund der 13 Jahre und der Epilepsie nicht mit der Narkose zwecks Kastration. was könnt Ihr mir für Tipps geben, oder müssen wir den Armen doch erlösen.
der Kastrat zu hause ist ein DSH mix, der es sich zwar gefallen lässt, jedoch sehr stark genervt ist,hoffentlich kann mir wer helfen.
mfg
Yvonne - Vor einem Moment
- Neu
Hi,
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Eine Kastration ist auch keine Garantie das dass Verhalten nachlässt... ich würde es nicht riskieren.
Vielleicht gibt es irgendetwas Homöopathisches das seine Hormone wieder zügeln könnte?
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Wäre da der Kastrations Chip nicht eine optimale Lösung?
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Obwohl ich ja nicht wirklich für den Kastrationschip bin, aber bei einem 13jährigen Hund mit bekannter Epilepsie würde ich das auf jedem Fall einer OP vorziehen.
Ja, in diesem Fall wäre ich für den Kastrationschip, weil er das geringere Risiko hat.
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An einschläfern würde ich aus diesem Grund, auf keinen Fall denken.
Von einer Kastration würde ich euch auch abraten. Zum einen auf Grund des erhöhten Risikos durch die Epilepsie; zum Anderen weil ich denke, daß sie eurem "Opa" keine Erleichterung verschaffen würde.
Mit 13 Jahren weiß dein Hund längst was die Gerüche der läufigen Hündinnen bedeuten, auch wenn man ihn durch Kastration die Hormone nimmt. Was du ja auch daran sehen kannst, daß eine chemische Kastration nichts hilft. Das Verhalten ist einfach erlernt.
Ich denke durch diese Wochen muß er dann einfach durch. Ich würde schauen was man auf homöopathischer Basis zur Beruhigung geben kannst. Aber da kennen sich andere hier tausendmal besser aus als ich.
Auf der anderen Seite würde ich die beiden Hunde während dieser Zeit so gut es geht trennen um möglichst viel Ruhe in die Situation zu bringen.LG
Franziska mit Till
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Wenn der Chip keine Wirkung zeigt, wird die Kastration wohl auch nichts bringen.
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ich habe auch einen 13 Jahre alten epileptiker. er hat seit 2 Jahren einen vergrößerten hoden. nicht schlimm laut ta. eine Kastraten kam damals schon nicht in frage. die Narkose würde er wohl nicht überleben.
eine Operation würden wir nurnoch machen, wenn die alternative enschläfern sein würde und er mit der op eine sehr hohe Chance hätte.
ich würde es bei einem 13 jährigen hund aber eh immer abwägen, ob das wirklich noch sein muss. -
Danke schon mal, ja, einschlafen wäre ja wirklich nur der allerletzte Ausweg. (will weder ich noch mein Partner ).
Also diesen Kastration Chip kannte ich noch nicht, kann es sein, das der in Österreich noch nicht so bekannt ist !?!?!?!Das mit dem trennen ist nicht so einfach, da innerhalb der Wohnung keine Türen existieren, und wir während der Arbeit auch nicht kontrollieren können.
Was mir noch aufgefallen ist, er macht es fast nur, wenn wir zu hause sind und da halt vom heim kommen bis zum schlafen gehen.
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Das Rammeln könnte Teil einer beginnenden Demenz sein, dann hilft in der Tat nichts konventionelles dagegen. Kann aber auch sein, dass er sich die letzten Jahre einfach nur gut benommen hat und nun einfach nur tüdelig wird und dann "je oller desto doller", da könnte die Kastra dann schon helfen. Ein Kastrationschip hat den Wirkstoff Suprelorin und imitiert die Kastra perfekt, es ist eine schonende Methode zum Testen. Ich habe es damals bei unserem Rüden in jungen Jahren eingesetzt, weil unser TA bei seiner Arbeit vorher an der Vet-Uniklinik immer wieder gute Erfolge bei Epi-Hunden hatte. Also generell mit Kastra. Der Chip war klasse, die Epi-Anfälle gingen von 1-3x wöchentlich auf fast null runter und auch sonst wurde sein Verhalten viel besser, deshalb gab es dann als nächstes die richtige Kastra. Für ihn als junger Hund wäre die dauerhafte Chipgabe (hält 6-12 Monate) anstrengender gewesen, als die OP. Für euren Senior wäre natürlich der Chip immer vorzuziehen, wenn sich euer TA damit nicht auskennt, einfach mal einen anderen aufsuchen.
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@JamboNiko08
ich bin gerade etwas irritiert, daß du den Kastrationschip nicht kennst. Du hast doch in deinem Eingangspost selbst geschrieben, daß die chemische Kastration nicht hilft.LG
Franziska mit Till
- Vor einem Moment
- Neu
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