Unser Tierschutzhund mit vielen Baustellen (Tipps?)
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@Maxzimmer ich hab so sachen wie "sitz" und "platz" erstmal ganz weit hinten angestellt. Alles was nicht für ein einigermaßen gesittetes Gassi und das gröbste an Sicherheit wichtig ist steht hinten an.
Wir üben andere Sachen so nebenbei. Kleine Sachen. So hat sie im Haus "bleib" gelernt durch das tägliche Futterritual. Ging automatisch nebenbei. Auch "hier" funktioniert im Haus und im Garten schon recht gut.
Was sich irgendwie aus "Zufall" entwickelt hat ist das sie jetzt kommt wenn ich pfeiffe. Vorher war das mal nur als Aufmerksamkeitssignal zum zurückkommen, jetzt kommt sie auf beides (Pfiff und "hier" mit Handzeichen).- Ich mag das sie jetzt schon gut die hälfte der Zeit die sie bei uns ist Stubenrein ist (nach ca. 4 Wochen gab es keinen Unfall mehr).
- Ich mag das sie eigentlich schlau ist und vieles schnell begreift.
- Ich mag das sie Abends kuschlig wird, dass find ich süß (sitzt dann in ihrem Bett und schaut einen mit großen Hundeaugen erwartungsvoll an)
- Ich mag das sie ihren Namen gut gelernt hat (seit ein paar Wochen hört sie gut drauf.. wenn keine Tiere in der Nähe sind kann auch Mutter sie zurückrufen wenn sie entwischt - kam einmal vor bisher)
- Ich mag das sie mit anderen Hunden super klar kommt (und denen ausweicht die sie anpflaumen/die plötzlich doch von interessiert auf knatschig umschalten)
- Ich mag das sie neugierig ist auch wenn sie vor manchen Sachen Angst hat (..oder Menschen-> Männer)
- Ich mag das sie nicht alles verbellt was sie nicht kennt (wie andere die wir kennen).
- Ich mag da sie nicht aggressiv ist - weder gegen menschen noch gegen andere tiere (wenn es nicht gerade "beute" ist der wir begegnen)Viel mehr fällt mir auf die schnelle jetzt nicht ein.
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Hallo,
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aggression hat mit beutefang nichts zu tun
aggressive verhaltensweisen dienen dazu, etwas auf abstand zu halten. bei beutefang wäre dies kontraproduktiv! -
Für mich macht es den Eindruck, als wolltest du alles üben. Nimm dir bewusst mal den Stress raus und mach dir und dem Hund nicht so viel Druck.

Ganz viel kommt von ganz allein mit der Zeit. Gerade bei TS- Hunden dauert es seine Zeit, bis die richtig angekommen sind und alle Eindrücke verarbeiten können.
Du musst auch nicht alles von Beginn an 'umerziehen'. Es reicht auch oft, einfach durch Management erstmal Ruhe in den Alltag zu bekommen und dann Schritt für Schritt an den Problemen nacheinander zu arbeiten.
Beispiel: Hund ist aufgeregt, weil es raus geht.
Ziel für später: Impulskontrolle und Erregung runterfahren
Management: Hund vorm Gassi auf seinen Platz schicken, bis alles vorbereitet ist, du angezogen bist und nur noch den Hund fertig machen musst.Oder Hund lässt sich das Halsband nicht anziehen.
Ziel für später: Halsband positiv belegen und das Anziehen üben
Management: Halsband dran lassen. -
Liebe Sheppy,
das liest sich sehr schön. Ich bin ganz gerührt.
Du weißt sicher, dass Du das nicht für mich oder andere hier geschrieben hast, sondern für Euch.
Ich bin sicher so schafft Ihr das und übersteht auch Rückschritte und neue Probleme.
Alles Gute und lass Dich (Euch) nicht verrückt machen!
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Hallo @shebby,
ich habe grad mal den ganzen Thread durchgelesen...
Wenn ich das richtig verstanden habe, dann habt Ihr Eure Maus seit etwa 2 Monaten. Zwischen Deinem ersten Post und Deinem Post auf dieser Seite (Nr. 51) hat sich doch schon Allerhand getan! Und das in relativ kurzer Zeit! Das muss man sich auch mal vor Augen führen...
Falls die Angst vor dem Autofahren noch Thema bei Euch ist: Bei mir ist vor einem Jahr ein kleiner Rumäne eingezogen. Er ist etwa 8 Jahre alt und kam direkt aus dem Ausland zu mir. Vor Autofahrten hatte er anfangs Angst. Gegessen war das Thema sehr schnell, als ich Autofahren immer mit schönen Gassigängen verbunden habe.
Ein Brustgeschirr haben wir von Anfang an benutzt, ausschließlich wegen der gesundheitlichen Aspekte. Du könntest "Trainings-" und "Freizeitmodus" für den Hund auch so merklich ändern, dass Du die Leine an verschiedenen Punkten des Brustgeschirrs anhängst (also ohne ein Halsband zu benutzen). Für welchen Modus, also "Training" oder "Freizeit", man den Hund wo anhängen sollte, weiß ich jedoch nicht.
Leinenführigkeit:
Wie nahe an Dir führst Du denn Deine Hündin? Sehr nahe kann für einen Hund unangenehm sein. Manche Hunde laufen schon dann besser an der Leine, wenn man ihnen 1m mehr davon gibt.
Eine Bekannte von mir hat einen Dalmatiner aus dem TH zu sich geholt, der auch sehr stark gezogen hatte und zusätzlich einen ausgeprägten Jagdtrieb hat. Sie hat die Leinenführigkeit mit "Stop and Go" trainiert: Stehenbleiben, wenn der Hund zieht. IRGENDWANN wird er sich dann mal umdrehen und die Leine wird lockerer werden. Erst dann geht es weiter. So bald sich die Leine wieder strafft: Stehenbleiben. Usw.
Das ist anstrengend, man kommt kaum vorwärts und braucht einen sehr langen Atem. Bei ihr und ihrem Hund hat es jedoch funktioniert.Ich drück Euch die Daumen! Es ist hinzubekommen, erfordert jedoch viel Geduld.
Wir üben auch ein paar Dinge; jeden Tag ein bisschen, eingebaut in Spaziergänge. Das dauert, aber mittlerweile hatten wir schon einige kleine Erfolgserlebnisse. Und die immer öfters. Damit will ich sagen: AM BALL BLEIBEN!!! Es lohnt sich!
Euch alles Gute, ich drück die Daumen!
LG
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Also wenn sie im off-modus laufen darf ist es verschieden wie weit sie sich entfernt. Manchmal läuft sie nah bei mir, manchmal hat sie einen Meter abstand oder vielleicht auch mehr (hab nie nachgemessen wie lang die 2 meter Leine ist wenn sie im zweiten von drei Ringen einhängt). Im off-modus darf sie selbst entscheiden.
Ich glaub das es besser geht mit der kombi "Arbeitsmodus" und "Freizeitmodus".
Nur hatte ich heute direkt vor der Haustür wieder ein Katzenproblem. Wir kamen gerade vom Spaziergang zurück und im Garten bei den Nachbarn war die Katze. Sie ist natürlich voll ins geschirr gesprungen (war ja auf "freizeit" eingehängt). Wusste jetzt nicht so recht was ich machen soll. Bin einfach reingegangen mit ihr. (musste sie natürlich schleifen, ist ja klar wenn 2 Meter voraus die katze in den Büschen ist.. da bin ich wieder komplett uninteressant und unsere Haustür 3 Meter weiter drüben sowieso).
Sollte ich sie in so nem Fall ignorieren und weitergehen? Soll ich irgendwas machen? Denn ihre Aufmerksamkeit krieg ich nicht wieder ehe die Katzen nicht länger außer Sicht sind (und die sind Hunde gewohnt, sie sitzen einfach ewig hin und schauen sich an wie sich der Hund einen abzappelt an der Leine).Das mit dem Autofahren werden wir machen. Nur nicht gleich jetzt.
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Probier es doch einfach mal, indem du sie irgendwie in den Sitz kriegst und dich zu ihr setzt und du einfach begeistert (oder ruhig, muss man ausprobieren) mitschaust! Ich hab keine Ahnung, ob das eine gängige oder überhaupt empfohlene Art und Weise ist, aber ich mach das mit Blinky so. Vielleicht davor noch das Spielchen, wenn du die Katze vor ihr siehst, sie fragst: “Wo ist die Katze?“ - sollte sie sie dann erblicken, feierst du fröhlich ab und lobst sie ganz toll, am besten BEVOR sie los tobt, sonst bezieht sie es noch darauf.. Dann irgendwie ins Sitz bringen und gemeinsam die Katze beobachten. Das kann einige Zeit dauern, aber vielleicht beruhigt sie sich mit der Zeit und hat sich nach 10 Minuten mal sattgesehen, sodass sie ruhig weiter gehen kann. Zwischendurch immer mal wieder loben, wenn sie ruhig ist und ihr damit ein Alternativverhalten beibringen, nämlich: “Nicht wild los jagen! Zeig mir die Katze und wir schauen sie und in aller Ruhe an, solange du magst!“ Ich mach das mit Bljnky ein paar Wochen, wobei wir natürlich nicht täglich zum “Üben“ kommen und es wird tatsächlich besser. Vielleicht wird man ab und zu mal doof angeschaut, wenn man mit dem Hund irgendwo hockt und total begeistert die Katzen anschaut, aber was soll's!

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Ich glaube wirklich du machst dir zuviel Druck.

Machen kannst du in der Situation nichts, sie ist vom Level eh zu hoch, also da wirst du nicht durchdringen können.
Wenn sie jetzt einfach erstarrt wäre hätte man mal schauen können, ob sie irgendwann runter kommt und zu dir Blickkontakt aufnimmt und das dann bestätigen, aber in solchen Situationen wie von dir beschrieben bringt es eh nix.Wir haben unsere Hündin seit dem 02.05. und sind übrigens auch gerade bei der richtigen Leinenführigkeit (konzentriert mit dem Halter mitlaufen, nicht schnüffeln, pieseln,...). Sie zieht nicht an der normalen Leine, achtet aber eben auch nicht auf mich. Wir machen es auch getrennt. Da ich nur am Geschirr führen möchte wird die Leine dann einfach verkürzt und an einem anderen Ring am Geschirr eingehakt (Beginn Trainingsmodus). Ein paar mal am Tag für eine Minute, in sehr reizarmer Umgebung.
Haben wir bei der alten Hündin auch so gemacht, später wenn es klappte, Zeit verlänger, stärkere Reize, irgendwann ein Kommando drauf gelegt, damit man am Geschirr die Leine nicht umhaken musste.
Mach wirklich nur kurze Einheiten, das ist sehr anstrengend für die kleinen. Wenn es besonders gut klappt aufhören.Bei unserer alten Hündin hat das MONATE (ach fast 1 Jahr) gedauert, bis sie so an anderen Hunden vorbei gekommen ist (und das auch nicht immer), sie war unverträglich. Sowas braucht Zeit und Geduld und man darf nicht zuviel wollen, ihr sollt doch Spaß am gemeinsamen erarbeiten haben.
Ablenkung ist dabei individuell, nimm einfach den Ort wo sie am wengsten abgelenkt ist. Mit unserer alten Hündin war das im Park (kein Jagdtrieb), mit Kami nun geht es im ruhigen Park überhaupt nicht (könnte ja ein Eichhörnchen im Baum sitzen), also machen wir es an der Straße, weil sie damit keine Probleme hat oder auf Wegen mit Wiesen ohne Bäume (Baum könnte Eichhörnchen heißen). Das ist also ganz individuell.
Unsere kann nun Sitz, aber auch nicht in jeder Situation und Platz in reizarmen Situationen. Ihr habt doch Zeit und das sind ja alles eher Spielreien.
Name wurde hier nicht aktiv beigebracht, man spricht das Tier einfach so an, die sind ja nicht doof und bekommen das schnell mit. Wenn sie den Singsang raushaben hören Hunde generell auf freundliche Ansprache, da kannst du auch ganz lieb mit hoher Stimme "Schweinchen" rufen und die merken das sie gemeint sind.

Auch das mit dem Jagen, ich finde es toll das ihr einen Trainer habt, aber der sollte auch passen. In den ersten Monaten geht es ja um das zusammenwachsen. Jagen ist hier auch ein Thema, wir sind gerade nur daran, das ich Blickkontakt zu mir bestätige,... Bei uns ist es etwas anders, deshalb arbeiten wir da anders. Aber generell Blickkontaktaufbau ist ja nie verkehrt.
Das sie anfänglich eher öfter mal schauen ist ganz normal, bleib einfach dran. Es sind erst 2 Monate.
Unsere spielt nicht einmal
sie ist ca. 6 Jahre alt, ich mache mir da gar keine Gedanken.
Vergiss auch nicht, sie muss erstmal lernen, dass der Mensch etwas aktiv mit ihr macht, sie ist noch voll in der Eingewöhnung, jeden Tag ein bisschen.Auch Hunde haben unterschiedliche Tagesformen, je nach Reiz muss auch die Belohnung anders sein.
Wenn sie vielleicht nicht auf Futter steht, dann vielleicht auf ein Spiel mit dir oder etwas anderes. Ich bewaffne mich aktuell mit Leberkäse und Fleischwurst. Standards klappen auch schon mit normalen Sachen oder ganz ohne was, aber wenn ich was schwieriges von ihr will muss die Belohnung entsprechend hochwertig sein. Rückruf ist hier nicht dran zu denken, nur in reizarmer Gegend oder wenn wir mit anderen Menschen oder Hunden unterwegs sind (da ist sie etwas gehemmter in ihrem Jagdtrieb), wir haben ein "warte" und ich sammel sie ein, das kam ihr auch mehr entgegen, abwenden von dem Reiz schafft sie dann nämlich nicht. Das sie aber Wild anzeigt und dann stehen bleibt, kam ihr das "warte" einfach sehr entgegen.Freu dich an Sachen die sie schon kann, denke an die Anfänge. Ich quietsche fast täglich vor Entzückung wenn sie auf dem Sofa liegt, hat sie sich am Anfang nicht drauf getraut. Heute standen zwei Tüten Leckerlies auf dem Boden, ist sie nicht rangegangen, vor 4 Wochen hätte sie die noch geplündert. Gott was war ich heute stolz, als ich festgestellt habe das ich vergessen hatte die hochzuräumen.
Draußen war sie heute nachmittag wie von Sinnen, aber so ist das eben manchmal, dann ist ihr Name Du-kuh-du, aber das mein ich lieb, sie KANN bestimmte Sachen einfach noch nicht.
Und jeder Hund hat seine eigene Geschwindigkeit der man sich anpassen muss, nicht jeder lernt gleich schnell und kann gleich schnell Sachen umsetzen.Und mit einem Welpen ist das nicht einfacher, der ist erst klein und kann noch nix, schläft nur, mit dem kann man nicht einmal länger spazieren gehen, zerbeißt dir die Hände. Training kommt irgendwann, dann kommt die Pupertät, dann die Hormone, dann flutscht es, mit 2 Jahren kommt der Jagdtrieb und man hat die nächste Baustelle und es dauert auch bis man am gewünschten Erziehungsendstand angekommen ist.
Kein Hund der Welt ist nach 2 Monaten komplett fertig, kein Welpe und kein Althund, das daaaaauuuuert. Manche Baustellen verschwinden nie, man kann es managen und bis es soweit ist dauert es wieder. Schau dir hier die Welpen und Junghundthreads an.
Sei nicht so verbissen. Wenn du sauer oder verzweifelt bis, spiel mit ihr oder knuddels sie, macht etwas das euch Spaß macht.
Sorry für den Roman

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Also wenn sie im off-modus laufen darf ist es verschieden wie weit sie sich entfernt. Manchmal läuft sie nah bei mir, manchmal hat sie einen Meter abstand oder vielleicht auch mehr (hab nie nachgemessen wie lang die 2 meter Leine ist wenn sie im zweiten von drei Ringen einhängt). Im off-modus darf sie selbst entscheiden.
Ich glaub das es besser geht mit der kombi "Arbeitsmodus" und "Freizeitmodus".
Das hört sich doch sehr gut an, dann seid ihr ja auf dem richtigen Weg. Es ist sehr anstrengend für den Hund, leinenführig zu laufen, da gehört ne Menge Impulskontrolle dazu. Deswegen mach lieber nicht zu viele und zu lange Einheiten, damit es noch Spaß macht und der Hund nicht frustriert. Dann wird das schon.

Nur hatte ich heute direkt vor der Haustür wieder ein Katzenproblem. Wir kamen gerade vom Spaziergang zurück und im Garten bei den Nachbarn war die Katze. Sie ist natürlich voll ins geschirr gesprungen (war ja auf "freizeit" eingehängt). Wusste jetzt nicht so recht was ich machen soll. Bin einfach reingegangen mit ihr. (musste sie natürlich schleifen, ist ja klar wenn 2 Meter voraus die katze in den Büschen ist.. da bin ich wieder komplett uninteressant und unsere Haustür 3 Meter weiter drüben sowieso).
Sollte ich sie in so nem Fall ignorieren und weitergehen? Soll ich irgendwas machen? Denn ihre Aufmerksamkeit krieg ich nicht wieder ehe die Katzen nicht länger außer Sicht sind (und die sind Hunde gewohnt, sie sitzen einfach ewig hin und schauen sich an wie sich der Hund einen abzappelt an der Leine).
Das wird dir die nächsten Jahre noch öfter passieren.
Natürlich findet sie die Katze interessant und dann bist du selbstverständlich abgeschrieben. Gerade wenn sie noch wenig Impulskontrolle hat, nicht leinenführig ist und sich wenig an dir orientiert.Du hast richtig reagiert, es geht einfach weiter. Das meinte ich in meinem vorherigen Post mit Management. Oder du setzt dich wie @Nesa8486 beschrieben hat, daneben. Du könntest jetzt auch mit einem Anti Jagd Training anfangen, aber ich würde sie erst mal ankommen lassen und würde auch nicht an allem gleichzeitig arbeiten. Deswegen 'einfach' durch Mangement diese Situationen bestenfalls meiden oder souverän da durchgehen. Ohne viel zutun, da machst du erstmal nichts falsch mit, wenn der Hund sich nicht selber dabei belohnen kann. Du kannst eben nicht an allem gleichzeitig arbeiten und auch das AJT ist sehr langwierig. Du hast die Fellnase doch erst 2 Monate. Bring da Ruhe rein und führe sie aus der Situation. Sie ist dann eh in einem hohen Erregungszustand, da kommt erstmal nichts an.
Auch an der langen Leine im Freizeitmodus darf meine nicht jagen. Es gibt wenige Dinge, die darf sie auch dann nicht. Zum Beispiel auch fressbare Dinge vom Boden aufnehmen. Da gibts dann ein 'Weiter', Abbruchsignal etc. Aber auch das muss alles sorgfältig aufgebaut werden und wird nicht von Anfang an in den Situationen anzuwenden sein. Daher auch hier wieder Mangement. Hund kommentarlos abholen, mitnehmen, vom Fressbarem auf dem Boden abhalten etc. Und darauf achten, dass der Hund sich möglichst nicht selber belohnt.
Dass du das Jagdverhalten deines Hundes kontrollieren und umlenken kannst, ist eine hohe Schule. Da geht es um viele Dinge:
- Impulskontrolle
- Frustrationstoleranz
- Ansprechbarkeit
- Orientierung
- Alternative zum Jagen anbieten
- den Hund lesen lernen
- vorausschauend handelnEs gibt dann verschiedene Möglichkeiten, damit umzugehen:
- Das Anzeigen und ruhige Beobachten markern und festigen
- ein Umorientierungssignal einführen
- ein Abbruchsignal einführen
- einen (Super) Rückruf aufbauen
- Sitz/Platz auf Distanz und aus der Bewegung
- ein Stopp Signal, bei dem sie anhält, aber weiter gucken darf etablieren
- die Alternative anbietenIch habe das jetzt nur angerissen und grob erklärt, damit du eine Übersicht hast. Wie du siehst, das erfordert viel Zeit und Übung. Spielt euch erstmal ein und werdet ein Team. Dann wird das Training euch beiden auch gleich viel leichter fallen. Bis dahin reicht es vollkommen, einfach zu managen, zusammenzuwachsen und Spaß zu haben.

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Aber da sind sich bis heute die lieben Trainer nicht einig.
DU musst dir einen Trainer suchen, der so arbeitet, dass DU mitgehen kannst. Erziehung hat nichts damit zu tun, ob sich das Trainervolk einig ist oder nicht. DU musst einen Entscheidung treffen. So wie du das mit der Leinenführigkeit beschreibst, kannst du diesen Hund unmöglich am Halsband duch die Gegend schleifen/lassen. Egal, was dein Trainer sagt. Zumal dessen Tipps Null, Null erfolg bringen laut deiner Schilderung. Und diese "Methode" so auch die nächsten 10 Jahre nicht funktionieren wird. Du und der Hund haben eines davon: bezahlten und eingeübten Stress durch "Hausaufgaben" des Hundetrainers.
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