Meine Hündin, die wasserscheue Diva

  • Hallo Zusammen,
    seit meine Hündin bei mir ist, gab es schon so einige Momente in denen sie mir gezeigt hat wie extrem wasserscheu sie ist. Ich lasse beim Duschen meistens die Tür etwas auf. Sie kommt ab und zu mal gucken, aber kaum bekommt sie ein paar Wassertropfen ab, verschwindet sie wie von einer Tarantel gestochen aus dem Bad. Kaum ist das Wasser abgestellt, ist sie wieder da. Als es vor ein paar Wochen draußen etwas heißer war, habe ich sie nach der Gassirunde mit etwas Wasser bespritzt. Also wirklich nur sehr wenig, es war das Wasser vom Händewaschen. Sie hat mich total böse angeguckt und mich minutenlang ignoriert :D Als wir mal am Kanal saßen und ein Hund ins Wasser sprang, sie ein paar Tropfen abbekam, war es sofort vorbei mit der Idylle und sie wollte da nur noch weg. Gott sei Dank wurden wir bisher nur drei Mal während Spaziergängen von etwas stärkerem Regen überrascht und hatten es auch nicht mehr so unglaublich weit bis nach Hause. Das wir so nass waren, hat ihr natürlich überhaupt nicht gepasst. Aber wir mussten ja weiter laufen um nach Hause ins Trockene zu kommen. Nun zu meinem Problem: Wenn es bereits regnet, kriege ich sie nicht mal mehr bis zur Straße. Sie will sich sogar nicht mal auf der Wiese lösen. Sobald sie sieht, dass es regnet schnüffelt sie kurz an dem Gras und geht wieder rein. Sie hält dann wirklich so lange aus bis der Regen aufhört. Notfalls macht sie nach stundenlangem Ausharren vor die Garage, denn da ist es noch überdacht. Und ich rede wirklich nicht von Sturm und Hagel, denn da könnte ich es ja irgendwie nachvollziehen. Wenn wir unten vorm Haus sind, bleibt sie einfach unter dem Dach der Garageneinfahrt wie angewurzelt stehen und bewegt sich keinen Zentimeter. Egal was ich sage oder mache. Nicht mal ihre heiligen Leckerlies bringen wirklich was. Ich frage mich jetzt, ob sie vielleicht sehr schlimme Erfahrungen mit Wasser gemacht hat oder ob sie einfach nur überaus empfindlich ist. Bringt es was, wenn ich sie in diesen Situationen wirklich zwinge zu gehen? Also wirklich mit aller Kraft an der Leine ziehe? Der Spaziergang soll ihr ja "Spaß" machen :???: Sie hat eine Hausstauballergie und ich wische sie regelmäßig mit einem leicht angefeuchteten Mikrofasertuch ab. Das mag sie auch absolut nicht. Viel zu viel Wasser.
    Seit heute Mittag hört es gar nicht mehr auf zu regnen. Seit 13 Uhr hat sie die Wiese nicht mehr betreten. Aber gleich steht unsere Gassirunde an. Deshalb kam mir auch die Frage in den Sinn, wie viel Bewegung ein Hund am Tag mindestens benötigt. Wir sind morgens eine Stunde unterwegs, mittags so 15 Minuten und abends 45 Minuten. Hatte das mal mit einer App ausgerechnet, sind insgesamt ca. 8 km. Manchmal lassen wir die Mittagsrunde ausfallen (so wie heute), weil es eben stark regnet oder weil sie einfach lieber döst. Sie ist 42 cm groß, 11 kg, kastriert. Läuft mittlerweile während den Runden auch fleißig hin und her. Außer sie muss aufgrund von Straßenkreuzungen oder nicht angeleinten Hunden bei mir bleiben. Ihre Leine ist 5 m lang und ich rufe sie regelmäßig zu mir zurück, um den Rückruf ein wenig zu trainieren. Ohne Leine funktioniert es leider nicht. Sie ist seit knapp drei Monaten bei uns. Vor ein paar Wochen hatte man mir hier in einem anderen Thread mal gesagt, dass die Gassigänge wohl etwas zu lang sind, für einen "neuen" Hund. Ich würde da gerne noch andere Meinungen hören =)
    LG von Lucy und mir =)

  • Das Mikrofasertuch würde ich schönfüttern. Bei Regen nicht laufen und sich nicht lösen wollen ist stinknormal, kennen die meisten hier. Sie braucht nicht jeden Tag ein Mindestmaß an Bewegung, es gibt bei vielen hier auch reine Couchtage.
    Ich warte meist eine Regenpause ab und gehe dann schnell zum nächsten Baum, ansonsten hält meine auch problemlos einen Tag lang ein wenn es regnet. Man kann ein Lösewort konditionieren und den Hund damit versuchen zu überlisten, aber nee, ihr habt so schon mehr als genug Baustellen. Freut euch lieber über die Zwangspause.

  • Es wird sicher Regenpausen geben. Oder sie wird irgendwann doch mal kurz pinkeln wollen. Und falls sie irgendwann schrecklichen Bewegungsdrang verspüren sollte :D , dann wirst du das ja auch merken, sobald ihr draußen seid.

  • Wieso willst du denn den Hund zwingen?? Mit der Leine ziehen und zum Wasser zwingen find ich unmöglich!
    Es gibt halt Hunde die mögen kein Wasser, das muss man wohl akzeptieren.
    Theo findet Wasser total kacke. Der findet pinkeln auf feuchter Wiese schon sehr unangenehm. Ich akzeptiere das, ist halt so. Was hab ich davon, wenn er Wasser gut finden würde?

  • Hier auch :winken: Bei Regen gehen wir keinen Schritt vor die Tür,basta xD
    Zwingen würd ich sie nicht :dagegen:

    Labradore, die kein Regen mögen :shocked: :D Da bin ich schon fast neidisch, meine will bei jedem Mistwetter raus... Im Ernst ich kenne auch Hunde, die bei schlechtem Wetter nicht raus wollen/nur die kleinstnötige Runde laufen - gibt schlimmeres :ka:

  • Labradore, die kein Regen mögen

    Doch doch sie mögen Wasser ja,aber für sie scheint es einen Unterschied zwischen See und Regen zu geben.
    Also wenn irgendwo etwas größeres zu sehen ist,wo sie reinspringen können und schwimmen oder sich reinlegen können sind sie wohl dabei.
    Wenn es regnet,ist das nicht so,wieso weiß ich nicht ;)

  • Und mit ner Regenjacke magst du es nicht mal versuchen?

    Ich hab hier auch son wasserscheuen Kandidaten.
    Bei Regen dackelt der missmutig von Hauseingang zu Hauseingang - von Busch zu Busch.
    Er "wehrt" sich nicht wirklich - ein kleines Ziehen am Geschirr und er folgt.

    Er mag auch kein Wasser an den pfoten - nirgendwo.
    Aber mit nem Regenmantel geht es erstaunlich gut.
    Einen der wirklich gut alles bedeckt und Bewegungsfreiheit zulässt.

    Mittlerweile sind mir die Regenspaziergänge am Liebsten - kaum einer ist draußen und arek ist ganz normal =)

    Vielleicht kannst du dir einen borgen um es mal zu testen?

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