Second-Hand-Hund, erster Freilauf

  • also bei Chilly wird das noch bissl dauern, bis ich mich traue ihn laufen zu lassen. Er ist ja nicht mein erster Hund, aber ich merke daß ich da nicht mehr so unbedarft bin wie früher.

  • Nach einer Woche im umzäunten Freilauf. Er hörte auf seinen Namen schon von den Vorbesitzern. Nachdem wir dann geklärt hatten, dass ich nicht auf ihn 'warte' sondern außer Sicht verschwinde, wenn er nicht kommt aber es Hundewurst-Leckerchen gibt, wenn er kommt, ging das prima. (Wohlgemerkt: umzäunter Freilauf, keine lebensmüden Kaninchen in Schnauzennähe und keine Angst von mir, dass er auf Nimmerwiedersehen verschwindet, wenn er mal nicht zu sehen ist).

  • Ich denke das kommt sehr stark auf den Hund an.
    Bevor ich einen Hund komplett offline lasse würde ich erstmal schaue wie gut er auf eingezäuntem Gelände hört & dann vielleicht einfach mal eine Schleppleine dran machen. Wenn das gut läuft dann in einem ruhigen Gebiet einfach mal die Leine ab machen.

  • Ich hatte jetzt 4 Pflegehunde (Pflegehund 3 ist dann doch geblieben :headbash: ) und 3 davon konnten am 2. Tag "frei" laufen, weil sie sowieso nur an meinen Fersen klebten (wobei alle anfangs noch zur Sicherheit eine Schleppleine nachschleiften..)

    Pflegehund Nummer4 war da aber anders und konnte die ganzen 4 Wochen bei mir nicht frei laufen- bei ihm war der Jagdtrieb einfach zu stark. Auch jetzt, nach fast 3 Monaten beim neuen Herrchen, kann er noch nicht freilaufen.

    Kommt also immer auf den Hund an =)

  • Huhu,
    Frage an diejenigen, die ihren Hund erwachsen bekommen haben: Wann habt Ihr ihn zum ersten Mal frei laufen lassen, also nach wieviel Tagen/Wochen?

    Ich glaube so nach 4 Monaten. Vorher hatte er Freilauf auf dem Hundeschulgelände, wo wir von Anfang an gleich getestet und trainiert haben.

  • Wir haben Loki mit zehn Monaten bekommen, die Züchterin sagte uns, dass wir ihn für etwa sechs Wochen nicht ableinen sollten. Daran haben wir uns gehalten. Haben ihn während der Zeit an der Schlepp- und Flexileine laufen lassen und dabei den Rückruf geübt. Ausserdem sind wir öfters zu einem eingezäunten Auslauf gefahren, wo er rennen konnte.

    Es kommt sicherlich immer auf den Hund an, wie selbstständig er ist und wieviel Jagdtrieb er hat. Ich finde die Lösung mit der Schleppleine super, weil man so schonmal schauen kann, wie sich der Hund bei Wildsichtung, wenn er andere Hunde/Menschen/Fahrräder sieht usw. verhält und ihn trotzdem komplett unter Kontrolle hat.

  • Es kommt sicherlich immer auf den Hund an, wie selbstständig er ist und wieviel Jagdtrieb er hat. Ich finde die Lösung mit der Schleppleine super, weil man so schonmal schauen kann, wie sich der Hund bei Wildsichtung, wenn er andere Hunde/Menschen/Fahrräder sieht usw. verhält und ihn trotzdem komplett unter Kontrolle hat.

    Der gleichen Meinung bin ich auch.

    Und man sieht doch außerdem auch, ob der Hund eher nach außen orientiert ist oder schon sehr auf einen achtet.

  • Wie die anderen schrieben, es kommt auf den Hund an. Ich hätte ungefähr die Hälfte meiner Hunde schon am 2. Tag ableinen können, mache das aber auch Prinzip nicht. Die kennen ja nichts, und ich weiß nicht, wie die auf bestimmte Geräusche oder unerwartete Vorkommnisse reagieren.
    Daher lasse ich auch die, die ich eigentlich vom Gefühl her gleich laufen lassen könnte, mindestens 1 bis 2 Wochen an der Leine.
    Dann gehe ich entweder in ein eingezäuntes Gelände oder ich lasse sie an der Schleppleine. Dann sehe ich weiter... ich musste bisher nur bei Ylvi den Rückruf trainieren, alle anderen hatten das von selbst drauf.

    Grundsätzlich bin ich aber eher mutig mit dem Ableinen. Ach, und eine Pflegehündin aus dem Berliner Umland, die alles schon kannte, die haben wir auch am 2. Tag ohne Leine laufen lassen. Da kamen wir uns blöd vor, sie an der Leine zu lassen.
    Sie kannte aber wie gesagt alles und war ein anderer Typ Hund (vermutl. Kart-Schäferhund) als meine Jagdhunde.

  • Dass es auf den Hund ankommt, ist ja logisch.

    Atti kam als 1 jähriger zu uns und ich wagte es, ihn am 2. Tag ohne Leine laufen zu lassen. Das ist gut gegangen und deshalb habe ich es bei Faro auch so gemacht , es gab auch keinerlei Rückrufprobleme, die Hunde blieben überwiegend in meinem "Dunstkreis" und machten keinerlei Anstalten, stiften zu gehen

  • Es ist von Hund zu Hund verschieden. Da spielen halt viele Dinge mit rein, wie z. B. der Jagdtrieb.

    Gio haben wir mit 2,6 Jahren bekommen. Er kam von der Straße Rumäniens. Anfangs lief er an der Schleppleine. Er kam immer mit, wenn ich Pia abgerufen habe und er hat sich allgemein fast alles von ihr abgeschaut. Nach 2 Wochen habe ich ihn dann in einer sicheren Umgebung abgeleint. Er drehte freudig ein paar Kreise um mich. Gio war abrufbar und kam sowieso immer mit, wenn ich Pia rief. Er ist aber auch ein sehr einfacher Hund vom Wesen her. Er möchte alles richtig machen und hängt sehr an mir. Jagen tut er gar nicht.

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