Unsere Junghunde...der alltägliche Wahnsinn Teil VI
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Hummel -
27. April 2016 um 10:20 -
Geschlossen
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Hallo,
dein Charlie ist vom Alter her schon ein Junghund

- Vor einem Moment
- Neu
Hi,
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Super, dann kann ich mich ein wenig einlesen und ab und zu mich zu Wort melden :)
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@Anju&co Ich würde auch noch einmal abwarten. Vielleicht war es alles ein bisschen viel. Emma hat auch immer mal Vielfressertage und dann mal wieder 1-2 Tage, wo man sie fast überreden muss. Oder, wie Gina schon sagt: Wetterumschwung. Berichte mal, wie es weiter geht
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@CharlieCharles Mein Rüde ist auch ganz knapp ein halbes Jahr alt und meiner Meinung nach nun eher Junghund als Welpe
Stubenrein, kann ein paar Stunden alleine bleiben, Leinenführigkeit ist in Ordnung, er bekommt viel von der Umwelt mit und kennt alle Grundkommandos--EIGENTLICH, denn diese stellt er gerade manchmal etwas in Frage
Nee, einen Welpen seh ich da einfach nicht mehr so 
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@Tillikum Ja, in dem Alter ist meiner auch, sogar nur 4 Tage auseinander die beiden

Bei Charlie funktioniert schon wirklich viel. Und so wie du schreibst, Stubenrein, Grundkommandos (und immer mehr) und Leinenführigkeit. Alleine bleiben klappt hier super
aber das möchte man ja alleine schon nicht zu lange machen. Da wartet schließlich das Stinktier zuhause auf einen. Also kommt er mit, so oft es geht 
Und die Phase in denen sie ihre Grenzen testen fängt bei uns nun auch richtig an

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Hatten heute mittag einen schönen Spaziergang im schattigen Wald. Hündchen ist ja zur Zeit aufgrund von Läufigkeit SEHR interessiert an laaaangem Schnüffeln im Gras. Da sind anfangs die Ohren auf Durchzug. Habe mich dann abseits vom Weg im Unterholz versteckt und plötzlich rast sie an mir vorbei, Schwanz hoch, Ohren gespitzt und nachdem sie mich dann gefunden hatte war die Aufmerksamkeit den Rest des Weges wieder da
Ich muß sagen, so richtig pubertäre Anflüge hatte sie noch nicht wirklich. Mal schauen ob das so bleibt. Da bin ich von unserer alten DSH viel mehr gewohnt, die hatte das fast ihr ganzes Leben lang
sie war aber halt auch mega stur.
Jagen ist zur Zeit auch gar kein Thema mehr. Geht sie mal hinter einem Vögelchen her, kommt sie auf den RR sofort zurück. Meist schaut sie aber nur kurz und setzt gar nicht mehr nach. Kommt sich dann auch ohne RR ein Leckerchen abholen
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Vielen lieben Dank euch allen für eure Antworten!
Ich werd mal versuchen auf jede einzelne einzugehen
Unsicherheitsphase?
temperamentvolles Sensibelchen?Phase ist es keine wirklich, so ganz weg ist es ja nie.
Zum zweiten: JA!hätt ich jetzt auch vorgeschlagen. ich meine, er ist ja auch noch jung und noch nicht fertig. vielleicht ist er einfach etwas unsicherer? wer weiß. würde mir eher nicht den kopf zerbrechen, sondern mehr schauen, was sich machen lässt/noch ändert und einfach schauen, wie er sich entwickelt.

Ja, er ist vom Charakter zwar sehr fröhlich und lustig, aber eben auch unsicher und lässt sich sehr leicht aus der Bahn werfen.
so eine grundlegende Skepsis ggü anders ausschauenden Dingen finde ich jetzt nicht soooo komisch. Pudel sind ja doch eher sensible und aufgeweckte Tiere. Die Änderungen im Verhalten würden mich aber wohl auch irritieren. Da hat sich aber beim Zwerg hier viel getan im 2. Lebensjahr - so Umgebung ist ihr total egal, aber andere Menschen wurden immer beäugt. Da gabs dann richtige Misstrauensphasen, die dann mit der Zeit wieder abgeflaut sind. Vielleicht kommt das auch bei Frodo? Was sagen denn Pudelkenner?
Er hat diese Misstrauensphase schon lange immer wieder mal. Klar, manche Menschen findet er wirklich vom ersten Moment an toll, andere von Beginn an gruselig oder uninteressant. Er ist allgemein offener, wenn ich alleine mit ihm unterwegs bin. Ich bin leider nicht gut genug darin zu lesen, was Finya ihm vermittelt, aber selbst wenn sie ruhig neben mir sitzt, reagiert er viel verhaltener auf fremde Menschen und Hunde als alleine
Alles anzeigenWarum solltest du etwas falsch gemacht haben?
Frodo ähnelt in mancherlei Hinsicht meinem Tim. Schade, dass du ihn nicht kennengelernt hast.
Tim ist kein ängstlicher Hund, aber ein sehr sensibler und vorsichtiger Hund. Einer, der erstmal im Zweifel rückwärts statt vorwärts geht. Schlechte Erfahrungen speichert er schnell ab.
Und so dumm ist sein Verhalten manchmal nicht. Gino geht immer vorwärts und sieht dann nach wo er reingeraten ist. Etwas was Tim nie passieren würde.
Bei anderen Hunden habe ich mit Tim keine Probleme. Er ist unglaublich sicher im Umgang mit anderen Hunden. Was ich dem Umstand zu verdanken habe, dass er zum einen sehr viel Erfahrung mit anderen Hunden hat und dem glücklichen Umstand, dass er nie negative Erlebnisse mit anderen Hunden hatte.
Tim liebt andere Menschen zutiefst. Hatte allerdings diverse Fremdelphasen, in denen ihn insbesondere einzelne plötzlich auftauchende Menschen verunsichert haben.
Schnüffeln tut er allerdings extrem viel.

Ich habe immer versucht sein Selbstbewusstsein aufzubauen. Tim braucht Zeit. Jede Form von Druck und sei er noch so minimal in verunsichernden Situationen ist fatal (da habe ich im ersten Jahr einiges falsch gemacht, da ich so einen Hund nicht gewöhnt war). Er braucht die Zeit sich Dinge in Ruhe anzusehen und er braucht die Möglichkeit die Situation *selber* lösen zu dürfen. Gibt man ihm die Ruhe und Zeit dann bringt es ihm einen enormen Schub selbst Lösungen gefunden zu haben.
Frodo ist so jung. Bei Tim merke ich jetzt mit 3 Jahren wie sicher er geworden ist. Er wird aber immer der Typ bleiben, der erstmal nachsieht ob eine Situation unbedenklich ist. Und Gino wird immer der Typ bleiben, der mitten ins offene Feuer rennt.

Ist immer so die Frage, was die intelligentere Vorgehensweise ist.Was ich immer etwas schwierig fand und finde ist, dass Tim so schnell Negativerlebnisse speichert und verknüpft. Es gab beispielsweise mal die Situation als er knapp 1 Jahr alt war im Pflegeheim bei meinem Vater. Eine insgesamt extrem spannungsgeladene Situation, da mein Vater mehr oder weniger im Sterben lag. Ich bin mit Tim am Badezimmer im Zimmer meines Vaters vorbeigegangen. Meine Mutter war in dem Badezimmer. Tim war darauf nicht gefasst, hat sich extrem erschrocken und ist auf den glatten Fliesen schwer gestürzt. Ich habe aus Reflex die Leine festgehalten statt sie loszulassen (was mir heute noch entsetzlich leid tut). Er saß also in der Falle und kam nicht weg. Noch heute haben wir Probleme damit, wenn es irgendwo nach Altenheim oder Pflegeheim riecht.
Ja, dass wir uns nicht treffen konnten, finde ich immer noch sehr schade

Ein anderes Mal dann bestimmt!Hmh ich weiß nicht, bei Finya habe ich ewig lang gegen ihre Unsicherheiten gearbeitet und sie wurde immer sicherer. Bei Frodo hab ich also von Welpe an geschaut, dass er alles schön positiv verknüpft, möglichst keine schlechten Erfahrungen macht, ihm alles gezeigt, viel Zeit gelassen, Rückhalt geboten, usw und trotzdem ist er bei manchen Sachen einfach so schissig. Es irritiert mich wohl einfach nur ein bisschen. Es sind ja keine dramatischen Sachen.
Mit Druck kann Frodo auch gar nicht umgehen. Da klappt er total in sich zusammen.
Mit dem selber Lösungen finden, tut er sich allerdings sehr schwer. Er ist kein großer Denker, mehr der Nachmacher und mir scheint, er ist dankbar, wenn man ihm sagt, was er tun soll.
Wenn ich nichts sage, ist seine Lösung immer bellen und wenn er mal bellt, dann kommt er von alleine gar nicht mehr runter. Da kommt er mir dann vor wie jemand mit einer Spinnenphobie, der sich dann sonst was für Dinge ausmalt, nur weil in irgendeiner Ecke eine winzige Spinne hockt.
Deshalb traue ich mich in solchen Situationen eher wenig ihn selbst machen zu lassen :/
Wenn wir irgendwas üben, versuche ich allerdings schon ihn zum selber denken anzuregen, shape auch oft irgendwelche unnötigen Sachen und lobe ihn ins Unendliche, wenn er mal ein neues Verhalten zeigt.Das "ins Feuer rennen" kenne ich ja von Finya. Wenn die nicht weiß, wie sie mit einer Situation umgehen soll, dann geht sie erstmal nach vorne, weil das schadet ja bestimmt nicht^^
Die musste ich also immer runterregeln und ihr gleichzeitig Sicherheit geben, während Frodo extremen Rückhalt braucht und dazu sogar noch ermuntert werden muss, sich mitunter freier zu bewegen. Ich komme mir da halt oft vor, als würde ich ihn zu sehr bemuttern. Er ist halt so eine richtige Püppi, einfach süß und ein bisschen naiv, noch sehr jung im Kopf.Oh man armer Tim. Das war aber auch eine blöde Situation =(
Ja, Frodo verknüpft sowas auch extrem schnell. Einmal diese blöde Rottweilersituation und seit dem sind alle großen dunklen Hunde potentiell böse. Bei den großen hellen hat er sich schnell wieder hingetraut, aber bei dunklen muss ich schon noch schnell sein, damit er kein Kläffkonzert startet. -
Wie alt ist Frodo denn jetzt?
Ich glaube, viel legt sich dann auch einfach mit dem Alter.
Ich habe ja auch so ein Sensibelchen zuhause, aber sie ist mit der Zeit immer sicherer geworden. Anfangs beim Gassi gehen war mein Hund so schreckhaft, ich bilde mir ein, dass das dann mit den Läufigkeiten immer besser wurde. Kann aber natürlich auch Zufall sein.Er ist 14 Monate alt.
Ja, das hoffe ich sehr. Er ist sonst so ein grenzgenialer Hund. Es tut mir einfach Leid, dass er sich vor so unnötigen Dingen erschreckt und sich dann ohne meine Hilfe so stressen würde.@oregano Du machst mir nicht den Eindruck, als könntest Du Frodo keine Sicherheit vermitteln. Ich glaube, das wird alles noch... Er wird nie zum Terrier (
), ist ja schließlich ein Pudelchen und damit etwas (
) sensibler. Aber bestimmt wird er noch deutlich selbstbewusster und konstanter in seinem Verhalten.Ich bemühe mich zumindest ihn immer abzusichern und finde eigentlich, dass ich das ganz gut hinbekomme, auch wenn ich dadurch oft für eine Glucke gehalten werde, aber er braucht es offensichtlich oft, dass man ihm die Pfote hält.
Er ist etwas sehr sensibel, auch für einen Pudel. Da gibt es doch auch die etwas härteren Exemplare
@oregano ... Wir haben ja auch nen Frodo. Aber das Komplette Gegenteil...schnüffeln und markieren im Sekundentakt, dermaßen von sich selbst überzeugt, dass es schon fast peinlich ist, den Mensch am Ende der Leine kann er prima ausblenden etc. Was jetzt besser ist, weiß ich auch nicht. Wir arbeiten auch daran, aber große Erfolge lassen auf sich warten. Am wichtigsten wäre mir ja dabei der RR, aber der klappt derzeit eher mau. Deshalb die Schlepp und fleissig üben.
Haha ja das klingt wirklich nach dem kompletten Gegenteil

@oregano Mal davon ab, dass es eben sensiblere Hunde gibt und ängstlichere und eben weniger empfindliche: neutrale Reize sind zwar okay, positive Reize aber immer besser. Wenn es wirklich an Dir liegen sollte (!?!?), dann vielleicht weil Du "Außergewöhnliches" zu wenig verstärkt hast!? Aber ansonsten ist Dein Hund vielleicht auch einfach so...
Hmh ich hab mir das anfangs angeschaut, wenn er was gruselig fand. Er ist immer länger geworden, hat es umrundet und dann angefangen zu kläffen "Gefahr Gefahr Gefahr!" und ist da von selbst nicht mehr rausgekommen. Als er klein war, hab ich ihm neue Dinge, die er seltsam fand halt einfach gezeigt, bin hin, hab sie angefasst, ihm Leckerli drauf gelegt oder so, also dachte ich, dass sich die Sache irgendwann mal hätte, aber nein, wir spielen noch regelmäßig das gleiche Spiel.
Manchmal ist es auch nur ein bisschen gruselig und es reicht, wenn ich kurz meinen Fuß drauf stelle oder Finya dran schnüffelt. An ganz guten Tagen reicht ein "Na komm, das ist okay, wir gehen weiter" und dann geht er problemlos weiter, aber meistens halt nicht.
Ich weiß nicht, wie man das noch besser machen könnte?@oregano Emil ist auch so ein Seelchen. Aber eigentlich eher Zwei Seelen in einer Brust. Mal einen auf "guckt her hier bin ich" und wenn dann einer kommt "ne, hier bin ich und viel Toller als Du", dann kommt ein "ok.ok" und der held trollt sich. Letztens beim Radfahren ist er mir ja panisch ins Rad gebrettert und es hat einige Zeit gedauert, bis mir klar wurde, dass er Angst vor einem Kinderrad hatte, was am Rand stand. Hat fünf Minuten gedauert, bis ich ihn überreden konnte mal mit seeeeehr langer Nase dran zu schnuppern, dann aber schneeeeell weiter. Fremde Menschen machen ihm auch Angst und sehr präsente Hunde, die ihm zu körperlich werden im Spiel, schlagen ihn damit regelmäßig in die Flucht, während klein Chica dann Ohrfeigen verteilt. Das kann Emil nicht.
Dieses panische hat Frodo Gott sei Dank fast gar nicht mehr. Da er diese Situationen ja so oft hat, greife ich da inzwischen immer sehr schnell ein, auch wenn ich gar nicht weiß, wovor er Angst hat. Er weiß es ja, das reicht mir.
Aber ohne mein Eingreifen dreht er dann eben auch so hoch. Ich denk mir halt auch, dass das nicht gut sein kann, wenn sich der schon wegen Kleinigkeiten so hochpusht.
Ja, bei Fremdhunden passe ich inzwischen sehr auf. Sobald er irgendwie Anzeichen von Unsicherheit zeigt, rufe ich ihn sofort ab. Mir ist das zu riskant, dass da wieder was kippt.
Wobei er mit Maßregelungen von Großhunden, wenn er sich wie ein Arsch verhält, inzwischen gut umgehen kann. Klar, da ist er erst etwas geknickt, aber nach Sekunden spielt er dann weiter. Ich lasse ihn allerdings nur noch mit bekannten großen Hunden toben, wo ich weiß, dass das nicht kippt. Wehren würde er sich nie.Ich war am Vormittag eine große Runde mit ihm im Regen spazieren, schnelles Tempo, bisschen spielen, viel Anzeigen (das Wild hatte sich wegen dem Regen wohl in den Hecken und Büschen am Rand versteckt und stand nicht wie sonst am Feld) und bisschen Mäuse buddeln.
Ich hab das Gefühl, dass das schnelle Tempo ihm hilft. Wenn er gleichmäßig traben kann, ist er viel entspannter.
Wenn wir zusammen mit Finya gehen, ist es ja doch viel Stop and Go. Das stresst ihn offensichtlich ziemlich
Nächste Woche sind wir eh bei einer super Trainerin. Vielleicht sieht die irgendwas, was Finya ihm gegenüber ausdrückt, was ich nicht sehe
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Leute, leute. Der Typ macht mich fertig.
Wie ein Stier in der Leine, die Ohren nur zur Deko weil ein Hund ohne Ohren doof aussieht, Lenkdrache an der Leine und Pupillen wie der gestiefelte Kater wenn er sich einschleimt.

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@oregano: Pia ist deinem Frodo sehr ähnlich. Insgesamt eher unsicher und bellt schnell, wenn ihr was nicht geheuer ist.
Ihr hilft es, wenn sie regelmäßig am Rad laufen kann. Das gleichmäßige Traben beruhigt sie und sie hat eine Aufgabe.
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