Ersthund und nun ganz viele Erziehungsfragen
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Ich bin auch gerade etwas fassungslos über die Reaktionen. Als wäre ich eine schlechte Hundemama
Ich hoffe doch, dass du keine Hundemutter (Hündin) bist, sondern ein erwachsener Mensch.

Es tut mir echt leid, dass dich unsere Beiträge fassungslos machen.
Hast du dich nie vor dem Einzug mit der Erziehung eines Welpen befaßt?
Wie bist du bisher vorgegangen? Was hast du dem Kleinen in den 4 Wochen wie beigebracht? Gehst du in eine Hundeschule? - Vor einem Moment
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Hi,
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daher frage ich hier nach wie ich ihm das für die Zukunft alles beibringe und zeigen kann.
Das kann kein Forum leisten, darüber schreiben andere ganze Bücher.
Ein passendes Buch habe ich dir verlinkt, in welchem du wichtige Infos findest.
Bis du das bestellt und gelesen hast, vergeht zu viel Zeit.
Daher suche dir eine Hundeschule aus den Links und lasse dir erklären, wie man einen Welpen erzieht, wie man ihm gerecht wird und was ein Welpe benötigt. -
Eijeijei, da hast du ja was losgetreten....
Grundsätzlich ist es so, dass es hilfreich gewesen wäre, diese 4 Wochen zu nutzen, zu Hause all das LANGSAM zu trainieren, was der kleine Mann können soll. Du produzierst dir da gerade jede Menge handfeste Baustellen, vor allem eine akute Trennungsangst, wenn du nicht sofort anfängst den Slow-down-Modus anzuwerfen.
Meine Hunde waren alle erst mit ca. 18 Monaten zuverlässig "fertig". Das "Alleine-Bleiben" hat je nach Hund 6-8 Wochen gedauert. Ganz langsam aufgebaut: Erst ein anderes Zimmer, dann kurz vor die Tür usw. anfangs im Sekunden- und hinterher im Minutentakt. Wie lange muss er denn in der Tasche beim Kunden bleiben? Trainierst du das mit ihm zu Hause auch?
Ein Welpe ist ein Full-Time-Job, wenn man zügig voran kommen will, vor allem in Sachen Stubenreinheit und Beißhemmung, dass klappt nicht zwischen Tür und Angel auf dem Kunden-Sofa. Alles was du beim Kunden von deinem Hund verlangst, musst du zu Hause zuverlässig geübt haben. Der Kleine versteht sonst die Welt nicht mehr.
Informier dich im Netz oder bei einem guten Trainer, damit du Unterstützung bekommst.
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Ich frage mich leider auch wie du dir das vorgestellt hast?
Du hast ein Hundebaby das gerade mal 4 Wochen bei dir ist und wunderst dich warum diese Dinge die du beschreibst nicht funktionieren.
Wie lange muss der Hund denn alleine bleiben wenn er nicht mit kommen kann? Hast du das alleine bleiben Kleinschrittig aufgebaut? Das dauert von Hund zu Hund Wochen und Monate bis sie längere Zeit ohne Stress alleine bleiben können (Stress zeigt sich durch Bellen, jaulen, rein pinkeln, Wohnung zerstören usw.).
Wie machst du das mit der Stubenreinheit? So ein Kleiner Hund kann seine Blase noch nicht kontrollieren, d.h. er muss rechtzeitig raus gebracht werden damit er irgendwann Stubenrein wird. Bei meinen Hündinnen hat das, bis sie zuverlässig stubenrein waren, gut 4 Monate gedauert.
Wie machst du das wenn der Hund alleine ist oder in einer "Tasche" mit dir bei Kunden?
Ich finde es ja toll dass du den Hund mitnehmen willst/kannst, aber so etwas muss geübt werden. Der Hund muss zuhause lernen was es heißt "in seiner Tasche" zu bleiben? Das muss Kleinschrittig geübt und positiv aufgebaut werden. Eventuell wäre hier eine Faltbare Box nicht schlecht, die kannst du schließen mit einem Netz. Allerdings muss auch das positiv aufgebaut werden, der Hund soll darin entspannen und nicht jaulen und zu dir wollen. Er sollte das als positiv belegten Rückzugsort kennenlernen.
Genauso die Beißhemmung! Was machst du denn wenn der Hund so aufdreht?
Um Bellen zu unterbinden musst du langsam ein Abbruchsignal wie "Nein" oder Ähnliches aufbauen, der Hund muss doch erst lernen was deine Worte bedeuten und was du von ihm möchtest.
Auch Leinenführigkeit muss trainiert werden, vielleicht solltest du dir eine gute Hundeschule suchen um diese Basics zu erlernen und jemanden an deiner Seite zu haben der dir zeigt wie du deinem Hund langsam vermittelst was du von ihm möchtest. Dein Hundekind kann nur alles falsch machen weil es noch garnicht weiß was du von ihm willst weil du es ihm noch nicht hundegerecht beigebracht hast. -
Ich nehme ihn mit zu den Familienshootings. Dort soll er in der Transporttasche bleiben außer die Leute möchten dass er rauskommt.
DAS kannst Du in dem Alter schlicht und ergreifend vergessen. Der Kleine ist noch gar nicht alt genug - ungefähr die nächsten 8-10 Monate noch nicht, um über längere Zeit ruhig in einer Transporttasche zu sein.Du kannst das aufbauen, indem Du ihm in der OFFENEN Transporttasche immer wieder was zum kauen gibst. Die Transporttasche muss für ihn zu einem ruhigen, sicheren Rückzugsort werden. Erst wenn DAS der Fall ist, kannst Du erwarten, dass er das auch in Stress-Situationen, sprich Fremde Wohnungen etc. , akzeptiert. Wie gesagt, in einigen MONATEN.
Zitat- Er fängt sehr schnell an zu winseln, wenn er nicht zu mir darf. Sei es aufs Bett, die Couch oder auf meinen Schoß. Er wird dann auch laut.
Das müsste man situationsbezogen sehen.Zitat
- In der Transporttasche beim Kunden ist es ähnlich. Er will nach einer Zeit aus der Tasche und fängt an zu bellen, winseln und mit den Pfoten zu kratzen. Das ist natürlich sehr störend
Da bleibt Dir im Moment nichts anderes übrig, als jemanden zu finden, der den Hund während deiner Shootings betreut. Zumindest für die nächsten Monate, siehe oben.Zitat
- Wenn ich ihn rauslasse, rennt er durch die ganze fremde Wohnung und kommt nicht immer bei Zuruf. Ich möchte dass er bei oder in seiner Tasche bleibt.
Das erfordert Training - siehe oben. Beibringen, dass die Transporttasche ein guter Rückzugsort ist. Und so in etwa 8 Monaten kannst Du den Kleinen dann auch mit zum Kunden nehmen und erwarten, dass er da mal ne Zeitlang drin bleibt.Zitat- Leinenführigkeit. Er läuft noch links und rechts vor und zurück wie er will.
Ja klar .... wer soll ihm denn bisher beigebracht haben, was eine Leine ist?Such mal im Internet nach Leinenführigkeit und Baum-Methode .... evtl. triffst Du da sogar auf einen Text, den ich vor ca. 10-15 Jahren mal zum Thema geschrieben habe.
Zitat- Alleinebleiben. Ich kann ihn nicht immer mit zur Arbeit nehmen. Aber er jault das ganze Treppenhaus zusammen, wenn ich ihn alleine lasse
Natürlich - einen Junghund in dem Alter lässt man auch nicht allein. Hallo?
Wenn Du ihn nicht mitnehmen kannst, musst Du jemanden organisieren, der ihn in der Zeit betreut.Ein 4-5jähriges Kleinkind lässt man ja auch nicht unbeaufsichtigt allein.
Zitat- Bellen. Er ist gottseidank kein Kläffer, aber manche Dinge bellt er an. Wenn er was hört. Oder große unheimliche Männer. Wie unterbinde ich das richtig
Am besten unterbindest Du da gar nichts, sondern überlegst Dir, was die Ursache ist, und zeigst ihm, dass er davor keine Angst zu haben braucht. Denn die meisten Hunde bellen eher aus Angst und Unsicherheit.
Ausnahmen gibt es, die bellen, weil sie wissen, dass ihnen das sofortige Aufmerksamkeit einbringt und sie diese Aufmerksamkeit einfordern. Aber da merkt man bereits am Verhalten, dass das keine Unsicherheit ist, sondern Fordern.Zitat- Spielen/ Beißen. Wenn er richtig wild wird, dann beiß er in die Hände und hört einfach nicht auf egal wie streng ich reagiere. Das macht er auch bei meinen Kunden. Das geht garnicht
Die "Beisshemmung" muss ein Junghund auch erst mal lernen. Schau Dir doch mal Welpen/Junghunde untereinander an, wie die ihre Zähne einsetzen. Viel anderes haben sie ja nicht. Also kannst Du Dir vorstellen, dass Du bzw. deine Kunden als Sparring-Partner nun eben die sind, die in den Genuss der spitzen Welpenzähnchen kommen. Das ist normal. Wie man das wegbekommt .... siehe Stichwort "Beisshemmung".Das Problem sehe ich darin, dass dein Kleiner vermutlich durch die Situation völlig überfordert ist und dadurch entsprechend gestresst. Da kommt dann noch "Beissen" aus Übersprungshandlung dazu. Und da sieht die Sache schon wieder anders aus.
ZitatIch weiß, dass ich einiges hier nachlesen kann, allerdings habe ich meistens das Gefühl dass die Tipps nicht genau auf meine Situation zugeschnitten sind. Mein Hund hat nur 1,2 KG, ist sehr jung und hat durch die Arbeit viel Kontakt zu Kindern und Co.
Was hat die Grösse bzw. Winzigkeit des Hundes denn damit zu tun, dass die Tipps nicht passen?Was dein Kleiner da zeigt, ist typisches Welpen/Junghund-Verhalten. Er muss erst mal lernen, wie man sich in der Menschenwelt verhält.
Nur scheint es eher so zu sein, dass Du recht unbedarft an das Abenteuer Welpe rangegangen bist.
Grundsätzlich sollte man sich VOR Anschaffung eines Welpen Gedanken darüber machen, wie das denn zukünftig so laufen soll mit dem kleinen Vierbeiner.
Hättest Du dich vorher ausreichend schlau gemacht, wäre Dir klargeworden, dass Du auch für deinen Winzling ggf. eine Betreuung brauchst, wenn Du nicht auf ihn aufpassen kannst.
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Ich finde ihr reagiert ziemlich streng. Ich habe mich hier einfach kurz und knapp versucht auszudrücken. Natürlich weiß ich dass er ein Baby ist und das nicht alles sofort können muss, daher frage ich hier nach wie ich ihm das für die Zukunft alles beibringe und zeigen kann. Ich bin auch gerade etwas fassungslos über die Reaktionen. Als wäre ich eine schlechte Hundemama
ich finde den Ton auch nen bißchen harsch und habe es so gelesen, daß Du Eure Baustellen aufzählst und offen bist für Anregungen
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Ich danke für die gut gemeinte sachliche Hilfe.
Habe den Hund noch nie länger als 20 Minuten alleine gelassen. Dem geht es sehr gut. Er ist sehr aufgeschlossen und neugierig. Ich erlebe ihn in den Shootings keineswegs gestresst, wenn er herumläuft. Er ist ein sehr schlaues Kerlchen und lernt schnell. Er weiß, dass er nie lange in der Tasche bleiben muss. Er liebt seine Tasche und es ist für ihn alles aber kein Zwang da rein zu müssen. Er trägt gerne Gegenstände in seine Tasche. Die steht in seinem Zuhause immer offen bereit. Er legt sich sogar schon rein und wartet bis es los geht. Es sind also schon einige Steine für den richtigen Weg gelegt und ich habe nach weiteren Anregungen gesucht.
Ich besuche 2 mal die Woche einen Welpentreff wo der Kleine schon die ein oder anderen Basics lernt. Leider war ich zu naiv und habe hier nach netter Hilfe gesucht, statt die Trainer dort zu befragen. Aber bekanntlich ist man hinterher immer schlauer. Zumindest was manche Mitglieder im Forum betrifft. -
In Foren ist es gern so, dass wenn man als Anfänger einige unbedarfte Fragen stellt, schnell mal die Moralkeule geschwungen wird. Finde gut, dass du da ruhig bleibst, einige nützliche Infos kann man hier schließlich auch bekommen.
Der Eingangspost liest sich erstmal schon etwas schwierig, aber in deinem letzten Post hört es sich viel besser an.
Wie lange sind denn solche Shootings? Ich würde empfehlen vorher immer zu schaun, dass er sich wirklich gelöst hat und nicht deshalb fiept, dass er was zu trinken hat und einen Kausnack an dem er knabbern kann während du arbeitest. Am besten etwas was sehr toll ist und ihn auch einige Zeit beschäftigt.
Sollte er trotzdem mal unzufrieden in der Box sein und Krawall machen, würde ich ihn möglichst ignorieren. Vielleicht kommt er auch in einem ruhigeren Nebenraum eher zur Ruhe.Alleinebleiben schrittweise aufbauen und nur langsam steigern. Am besten wäre es du hättest noch jemanden der aufpasst wenn du etwas länger außer Haus bist.
Zur Leinenführigkeit schicke ich dir eine Anleitung per PN.
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Hallo ihr Lieben
ich habe Chewie seit er 10 Wochen alt ist. Mittlerweile ist er in der 14. Woche. Ich habe einige Baustellen und weiß garnicht wie und wo ich anfangen soll.
Ich nehme ihn mit zu den Familienshootings. Dort soll er in der Transporttasche bleiben außer die Leute möchten dass er rauskommt.
Hier also meine Baustellen- Er fängt sehr schnell an zu winseln, wenn er nicht zu mir darf. Sei es aufs Bett, die Couch oder auf meinen Schoß. Er wird dann auch laut.
Das ist noch ein Baby! Natürlich will er zu dir.
- In der Transporttasche beim Kunden ist es ähnlich. Er will nach einer Zeit aus der Tasche und fängt an zu bellen, winseln und mit den Pfoten zu kratzen. Das ist natürlich sehr störend
Wie lange muss er denn dadrin bleiben? Meiner hätte es nicht anders gemacht in dem Alter.
- Wenn ich ihn rauslasse, rennt er durch die ganze fremde Wohnung und kommt nicht immer bei Zuruf. Ich möchte dass er bei oder in seiner Tasche bleibt.
Wie gesagt, es ist ein Baby! Er ist neugierig, aufgeregt und will die Welt erkunden. Du kannst nicht erwarten dass er in dieser kurzen Zeit und in dem Alter lernt von alleine ruhig auf einem Platz zu bleiben
- Leinenführigkeit. Er läuft noch links und rechts vor und zurück wie er will.
Wie schon gesagt wurde ist das etwas, dass über Wochen, wenn nicht Monate geübt werden muss. Meiner Meinung gibt es mit 14 Wochen auch noch 1000 Wichtigere Dinge zu lernen
- Alleinebleiben. Ich kann ihn nicht immer mit zur Arbeit nehmen. Aber er jault das ganze Treppenhaus zusammen, wenn ich ihn alleine lasse
Und wieder - dazu braucht es wochenlanges Training! Meiner bleibt mit seinen 2 Jahren immer noch nicht 100% entspannt alleine, auch das gibt es!
- Bellen. Er ist gottseidank kein Kläffer, aber manche Dinge bellt er an. Wenn er was hört. Oder große unheimliche Männer. Wie unterbinde ich das richtig- Spielen/ Beißen. Wenn er richtig wild wird, dann beiß er in die Hände und hört einfach nicht auf egal wie streng ich reagiere. Das macht er auch bei meinen Kunden. Das geht garnicht
Typisches Welpenverhalten. Kann man mit viel Geduld und über einige Zeit trainieren. Hört in einem bestimmten Alter auf, aber noch nicht in diesem
Ich weiß, dass ich einiges hier nachlesen kann, allerdings habe ich meistens das Gefühl dass die Tipps nicht genau auf meine Situation zugeschnitten sind. Mein Hund hat nur 1,2 KG, ist sehr jung und hat durch die Arbeit viel Kontakt zu Kindern und Co.
Würde mich über Tipps, Erfahrungsberichte und Links freuen
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Ich hab noch ein paar Sachen vergessen.
Ich würde den Kleinen in der fremden Wohnung nicht raus lassen. Auch nicht wenn die Kunden es wünschen. Er mag vielleicht freudig aussehen wenn er raus darf und die Leute begrüßen, aber es wird ihn vor allem stressen. Stress führt zu fehlender Ruhe und dazu, dass er wieder fiept und in der Tasche randaliert weil er raus will. Also gar nicht erwarten lassen, dass er vielleicht raus darf.
Spiele möglichst abbrechen bevor sie zu wild werden. Ansonsten hilft evtl. kurz den Raum verlassen und Spielzeug wegpacken. Manchmal hilft auch ruhig festhalten und streicheln zum beruhigen.
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