Tochter wird vom Hund ignoriert
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Hallo alle,
wir haben unseren Hund jetzt fast ein halbes Jahr aus dem Tierheim. Ein lieber Kerl, sehr anhänglich, ein bisschen unsicher. Beisst nicht, knurrt nicht und freut sich riesig wenn ich mal kurz weg war und wiederkomme, ebenso bei meiner Frau. Riesenfreunde, wenn er sie nach einem Tag mal wiedersieht nur bei unserer Tochter (17) verhält er sich irgendwie ziemlich ignorant. Sie ist eine warmherzige Seele von Mensch, die ihn herzt und knuddelt und liebt aber der Hund ignoriert sie. Er läuft oft an ihr vorbei ohne sie zu beachten, hört nicht wenn sie ihn ruft aber verweilt gerne mal auf ihrem großen Bett.
Unsere Tochter ist schon ziemlich geknickt über die "Ablehnung". Sie sagt manchmal "ich liebe ihn und er hasst mich".
Sie hat ihm schon oft das Essen hingestellt, Wasser gegeben, Leckereien gegeben aber der Zustand bleibt.
Ist das eine Rangordnungssache ? Hättet Ihr Tips für uns ?Danke Euch !
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Geht sie auch (alleine) spazieren mit ihm? Ich finde, nichts stärkt die Bindung so wie lange gemeinsame Wanderungen durch Wald und über Wiesen. :)
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Zunächst mal: Hunde hassen nicht. Generell kann man für Fürsorge und Pflege dem Hund gegenüber keine Gegenleistung seitens des Hundes erwarten
Man könnte auch sagen: Bei ihr fühlt der Hund sich sicher und bleibt gelassen; bei euch gibt's große Wiedersehensfreude - Verlustangst? Muss nicht so sein, aber viele HH schätzen die "Freude" ihres Hundes manchmal falsch ein. Am besten (da für den Hund am stressfreisten) ist eine kurze unaufgeregte Begrüßung.
Dass er nicht auf sie hört ist natürlich nicht so optimal, übt sie bzw läuft sie auch alleine mit ihm Gassi? -
Ich finde das etwas zu "menschlich" gedacht!
Auch Hunde suchen sich ihre Menschen aus, sie lieben nicht jeden gleich und finden nicht immer den am tollsten der immer "zur Verfügung" steht.
Deine Tochter soll sich nicht aufdrängen, dafür einfach mal ganz normale Alltagssachen wie Gassigehen, füttern, spielen, Hundeschule übernehmen. Gemeinsame Unternehmungen und Spaß fördern die Bindung.
Aber sie sollte ihr "Erwartungshaltung" zurück schrauben, Hunde merken das sehr schnell. -
Große Begrüßungen sind tatsächlich selten ein gutes Zeichen. Auch wenn die Menschen sich da immer so drüber freuen.
Du schreibst, dass sie den Hund herzt und knuddelt. Das mögen viele Hunde ganz und gar nicht. -
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Wäre jetzt sehr interessant die Interaktionen zwischen dem Hund und Deiner Tochter zu sehen.
Vom wem gehen die "Liebesaktionen" aus? Vom Hund - ich glaube eher weniger, er wird nicht zur Tochter laufen und um Streicheleinheiten bitten.
Ich glaube, die Tochter macht diese Aktionen und der Hund lässt es mehr oder weniger über sich ergehen, duldet oder ignoriert wenn er kann.
Ich würde den Spieß herum drehen, dem Hund die kalte Schulter zeigen und warten bis er von selbst kommt und Streicheleinheiten oder sonst was, einfordert.
Deine Tochter verhält sich - entschuldige bitte - gegenüber dem Hund wahrscheinlich eher wie eine Bittstellerin und verlangt "Nähe", die der Hund aber so nicht geben will.
Hund ignorieren und abwarten bis er von selbst kommt. Dazu darf man ruhig ein Leckerli in der Hand haben, das den Hund anlockt, das man jedoch erst freigibt, wenn der Hund deutlich zu erkennen gibt, dass er Nähe zu lässt. Erst dann freigeben!
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