Wer kann noch richtig loben?
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Unsere bekommt alles. Stimmlich, futter, Ball. Ich muss nicht mit Futter oder Ball spazieren gehen. Aber in allen meinen Jackentaschen schwirrt noch futter von letzter woche what ever herum.
Ihr Lieblingsball liegt z. B gerade bei Muttern in der Küche weil ich ihn vergessen habe. Egal.
Aber ich kann gerade bei der Arbeit für UO nicht ausschließlich die Stimme nutzen. Irgendwann sagt sie sich "Toll und was hilft es das DU dich freust!? Ne was soll ich da denn bitte noch arbeiten?" Mal ehrlich ich arbeite ja auch nicht für umsonst.
Im Alltag ist das letztendlich egal. Da erwarte ich kein hoch konzentriertes arbeiten und deswegen ist es auch egal ob ich und was ich in den Taschen habe.
Eine Freundin von mir versucht so lange wie möglich auf Futter oder Ball als Belohnung zu verzichten. Was löblich ist. Obwohl der Hund noch NIE Belohnung in Form von Futter erhalten hat bettelt sie sofort wenn sie sieht ich hole was für meine raus und hört dann halt nicht mehr so super.
Bestechlich weil sie, obwohl sie es nicht kennt, futter höherwertiger sieht als der stimmliche lob der Besitzerin. Ich hätte mir für meine Freundin gewünscht das es so bleibt das dem Hund die Stimme reicht aber ich fürchte das wird nicht mehr lange so bleiben. Diese bedenken hat sie breits selber geäußert.
Von daher gibt es kein Richtig oder Falsch. Und wenn mir einer sagt "Du lobst nicht richtig weil du Ball/Futter nutzt" würde ich ihn vermutlich dreist schallend aus lachen und meiner Wege gehen. Denn ich erzähle ja auch keinem der nur mit Stimme lobt das dies falsch ist!
Ist eben vom hund abhängig. Meine beste Freundin macht das mit ihrem ersten Hund schon echt super. Aber ich fürchte die Stimme wird irgendwann nicht mehr ausreichen. Hoffe ich täusche mich.
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Ja, natürlich belohne ich auch mit Lob über die Stimme. Ich finde aber den Grat zwischen "reinem Lob" und "anderen Belohnungsformen" wie die TE sie definiert, sehr schmal. Da völlig ohne Bezug zu anderen Formen der Belohnung zu argumentieren finde ich schwierig, vor allem, weil sich jeder Hund in seiner angemessenen Art der Belohnung unterscheidet.
Ich kann also nur von uns sprechen, dass verbales Lob zwar anerkannt wird, aber niemals dauerhaft erfolgreich sein könnte ohne höherwertige (bedürfnisorientierte) Belohnung. Das hat meiner Meinung nach auch nichts mit Vertrauen oder Kompetenz zu tun. Meine Hündin versteht den Sinn eines verbalen Lobs und weiß auch, dass daraus etwas materielles folgen "kann" und vielleicht wird. Aber sie ist eben nicht so versessen darauf, dass es sich rein darüber arbeiten ließe bzw. könnte ich niemals komplexe Handlungen von ihr einfordern ohne ihr eine angemessene Belohnung zu bieten.Jep, da stimme ich dir absolut zu.
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fröhliches, quietschendes hohes Loben oder Rennen oder rumspringen kommt nicht sooo nachhaltig bei den Hunden an. Tiefe, leise, ruhige Stimme ist besser und senkt die Aufregung.
Woher weißt du, dass es nachhaltiger ist?
LG.
Bea -
Grundsätzlich ist doch vorallem das richtige Timing beim Loben wichtig!
Das kann je nach Situation und Hund aber auch unterschiedlich sein, und manchmal lobe bzw. begleite ich eine ganze Situation auch stimmlich, um den Hund mental zu unterstützen durchzuhalten.Wenn ich jede Aktion lobe, nutzt es sich natürlich auch schnell ab - also nicht zu verschwenderisch sein, aber auch nicht zu geizig.
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Von daher gibt es kein Richtig oder Falsch. Und wenn mir einer sagt "Du lobst nicht richtig weil du Ball/Futter nutzt" würde ich ihn vermutlich dreist schallend aus lachen und meiner Wege gehen. Denn ich erzähle ja auch keinem der nur mit Stimme lobt das dies falsch ist!
in diese Richtung soll das auch garnicht gehen.
das "richtig loben" ist nicht die Frage nach einer moralischen wertung in richtig und falsch ... sondern im Kontext eher als "ursprünglich/intuitiv"
ich bin der Meinung, man kann mit Ball/Futter nicht loben... man kann mit Ball/Futter nur belohnenVersteht das irgendwer?
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Woher weißt du, dass es nachhaltiger ist?
LG.
Beadie Reaktion der Hunde gibt mir den Hinweis... und natürlich der Verstärkereffekt, der vorhanden ist (oder eben nicht)
Wenn die Reaktion stress, frust und erhöhte Erregungslage ist, dann kam es falsch an wenn die Hunde auf sozialer Ebene einsteigen und "antworten", kam mein Angebot an. -
Nachhaltig ist doch bei jedem Hund anders. Das kann man doch nicht an einer stimmlage etc fest machen. Denn jeder Hund sieht das ja auch wieder anders. unsere fährt total auf den Clicker ab, wenn ich aber herum quietsche und in der gemütslage sie knuddeln wollte nehmt die reiß aus. Die denkt doch ich hab ein an der Klatsche.
Wenn ich ich ruhig und leise lobe denkt die sich "Jo toll und nu?" Weiß nicht, das ist unserer so was von schnurz. Natürlich lobe ich auch stimmlich hat aber nicht den effekt wie der Ball.
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die Reaktion der Hunde gibt mir den Hinweis... und natürlich der Verstärkereffekt, der vorhanden ist (oder eben nicht)Wenn die Reaktion stress, frust und erhöhte Erregungslage ist, dann kam es falsch an wenn die Hunde auf sozialer Ebene einsteigen und "antworten", kam mein Angebot an.
Das hattest du ja so in etwa schon geschrieben, aber nachhaltiger???
LG, Bea
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ich bin der Meinung, man kann mit Ball/Futter nicht loben... man kann mit Ball/Futter nur belohnen
Versteht das irgendwer?
Ne Sorry. Loben ist Belohnung für mich. Und belohnung kann eine Kombination aus allem sein abhängig vom Hund. Beides geht miteinander einher.
Das timing muss stimmen weswegen ich den Clicker nutze. Der ist schneller wie Ball und futter.
Stimme benutze ich halt im alltag. Körperkontakt auf spaziergang findet unsere ätzend. Im Haus oder irgendwo im Gebäude ist unsere der oberschmuser. Um etwas neues zu lernen hilft mir berührung null. Denn wenn ich ihr was beibringen will steht sie auf arbeitsmodus und ist konzentriert und wenn sie konzentriert ist ist Streicheln doof.
Zwar saugt die jede Mimik, jede regung und jedes Wort auf wie ein Schwamm aber ich lobe halt situationbedingt immer anders.
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In einer Ära der Hundeerziehung, wo man ständig über positive Verstärkung und Belohnungen ließt... top 20 Listen zur Belohnung erstellt werden und manch Hundehalter nicht mehr ohne Leckerliebeutel und Lieblingsspielzeug mit dem Hund den gemeinsamen Gassigang antritt...
wo sind die Leute, die den Hund ganz allein durch positive Ansprache und sozialer Anerkennung motivieren können?mich würde interessieren, wie ihr das macht: Das Loben ohne Belohnung.
und wie nimmt es euer Hund an? Wie sieht er aus? Wieviel Zeit nehmt ihr euch? Was findet ihr dabei wichtig? Habt ihr Videos?
Es gibt nur sehr sehr wenig Hunde, die wirklich rein dStimme und menschliche Zuwendung als Bestätigung/Belohnung empfinden. Insofern ist diese Frage unsinnig, da der Hund vorgibt, was für ihn Bestätigung ist, nicht der Mensch.
Ausnahme - man bildet v.a. mit aversiven Reizen bis hin zu brutaler Gewalt aus - dann kann eine "freudige" Stimme für den Hund schon Belohnung sein, da er diese Stimmlage als Abwesenheit von Strafe gelernmt hat. - Vor einem Moment
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