Verteidigung von Futter

  • Hallo,

    es ist nun kein großes Problem aber wir würden gerne daran arbeiten uns vielleicht hat ihr eine gute Idee.

    Wir besuchen immer regelmäßig meine Eltern und diese haben einen Tibetterrier ( 14 Monate, unkastrierter Rüde ) unser ist nun 5 Monate und ebenfalls ein unkastrierter Rüde.

    Die beiden verstehen sich gut, spielen viel zusammen, liegen gerne nahe beieinander, fressen aus dem selben Napf bzw tauschen die Näpfe. Gehen entspannt und freundlich miteinander um. Bis dahin alles super.
    Nun gebe man beiden eine Kaustange oder Knochen ...
    Der Tibetterrier meiner Eltern hat wenig Interesse an Futter aber er neigt zu eigenartigem Verhalten. Es bereitet ihm scheinbar Freude unserem Hund den Knochen wegzunehmen und ihn wieder zuzuteilen.... das passiert völlig ruhig durch aufdringliche Nähe und abwarten bis er das Ding hat.
    Unser Hund Platz dann irgendwann und fängt an zu knurren und zu schnappen. Macht viel Lärm aber nicht ernst. Ihn anfassen oder den blöden Knochen geht immer.
    Der Tibetterrier bleibt immer ruhig.
    Alternativ zu dieser Situation geht Teddy mit Knochen direkt hin und legt sich neben oder auf den Tibetterrier und beginnt zu knurren und pinnt ihn auf den Boden ....
    Im Ernstfall wär unser unterlegen aber der Tibi zeigt keine Agressionen sondern arbeitet nur mit Starrsinn. Weiß garnicht wie man das beschreiben kann :lepra:
    Er agiert einfach nicht wie ein Hund.

    Ich würde meinem gerne Gelassenheit beibringen damit es hier nicht mal zu ernsten Situationen kommt.
    Was meint ihr?

    LG Dani

  • Ganz einfach: keine Kauknochen geben so lange sie beieinander sind. Wahrscheinlich "wächst" sich das dann raus bevor da dumme Angewohnheiten entstehen.
    Für den Tibi scheint es ein Spiel zu sein, für Deinen eher nicht.

  • Du kannst das Problem ganz einfach aus der Welt schaffen, wenn Du den Hunden Plätze zuweist, wenn Du ihnen was zu kauen gibst.

    Dort hat dann jeder mit seiner Kaustange zu bleiben und Ruhe ist.

    Der ältere Hund zeigt eigentlich ganz cooles Verhalten und nutzt die Ressource scheinbar, um den jüngeren ein bisschen zu erziehen.

    Provokationen Deines Hundes würde ich unterbinden.

    Wenn ihr es so laufen lasst ohne Management, wird es sicher irgendwann knallen.

  • Ressourcenverteidigung kann aber bald zum großen Problem werden, wenn es sich eurer nicht mehr gefallen lässt ;)

    Und damit alles ruhig und entspannt bleibt, lasst es doch einfach mit solchen Knochen und gebt lieber daheim sowas

  • Hazel steht auch nicht unbedingt auf Kauzeugs, kann es aber nicht ertragen, wenn Chili etwas hat.
    Wenn sie z.B. Kopfhaut bekommen, legt Chili sich auf den Teppich und fängt sofort an zu kauen. Hazel läßt ihr Stück Kopfhaut links liegen und fixiert das Stück auf dem Chili kaut.
    Es ist schon mal vorgekommen, das sie es Chili unter der Nase weggeklaut hat und diese dann ganz böse angeknurrt hat. Fressen wollte sie das dann auch nicht, nur besitzen.
    Mittlerweile darf Hazel nicht in Chilis Nähe, wenn sie etwas zu knabbern haben. Sie wird ins Körbchen geschickt und wenn sie dann ihr Zeugs nicht fressen will.... Ihr Problem.
    Ist Chili fertig mit kauen und Hazel hat ihres nicht angerührt, packe ich es weg.
    Wenn Hazel jedoch angefangen hat zu fressen, darf Chili auch nicht zu Hazel.
    Das klappt mittlerweile sehr gut. Sie wissen beide, das sie an dem Zeugs des anderen Nichts zu suchen haben.
    Ich würde so ein Verhalten, wie du es beschrieben hast, nicht tolerieren.

  • Wenn hier Hunde zu Besuch sind liegt nicht mal Spielzeug herum.
    Was Futter angeht haben unsere jeweils ihren Napf und die Näpfe stehen weit auseinander. Gefressen wird immer unter Aufsicht und erst wenn alle Näpfe leer sind darf jeder Hund mal schauen gehen.
    Kausnacks, die länger bearbeitet werden, kann ich geben. Da gibt es keinen Streit weil sie sich kennen und jeder Hund mit seinem Teil sich auf einen Platz verzieht.
    Sind fremde Hunde anwesend gibt es so etwas nicht, auch nicht wenn es der Hund meiner Schwester ist der öfter hier ist.
    Probleme gab es noch nie.
    Ich mache uns auch keine, denn die entstehen schnell wenn es um "Besonderes" geht. Unsere Kleine beansprucht gerne und ist da nicht zimperlich.

    LG Terrortöle

  • Dani.... ich würde es auch unterbinden und entweder jedem wie schon geschrieben einen Platz zuweisen für die Dauer oder eben komplett auf Kausachen verzichten.

    Ist das Verhalten denn immer das gleiche? Also egal ob Ihr bei Deinen Eltern seit oder Deine Eltern mit dem TT bei Euch?

  • Der Tibi lässt sich nichts zuweisen. Er ist ein sturer Freigeist :headbash:
    Meine Eltern waren mit dem Hund noch nie bei uns, aber ich denke da wird es das selbe sein.
    Volle Näpfe stehen bei meinen Eltern den ganzen Tag rum und sind kein Problem.

    Es ist halt schwer meiner Mutter die Kausachen zu verbieten... ich bleibe da ja schon im Raum und halte den Tibi ab oder nehme unserem das Teil weg wenn er sich aufplustert.

  • Das liest sich als würde der Tibetterrier deinen Hudn Grenzen aufzeigen.

    Das machen bei mir immer die erwachsenen mit den Welpen.
    Die leben aber auch zusammen. Bei Hunden, die nicht zusammenleben würde ich (das ist mein Bauchgefühl) die machen lassen, bis der junge Hund pubertär wird. Wenn es dann weitergeht unterbinde ich das.

    Und schaffe meinerseits ganz klare Strukturen, wie ich das haben möchte.

    Ich würde auch eher KEINE Kaustangen verteilen, wenn die nicht gefressen werden und es dann um Ressourcen geht.

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