Kastration einer Hündin, die 100.
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Hallo ihr Lieben,
ich erhoffe mir ein paar Anregungen, Gedanken, Erfahrungen, ...Vorerst möchte ich ganz eindeutig sagen, dass die Kastration meiner Hündin keine beschlossene Sache ist, daher auch die Nachfrage hier.
Es geht um Folgendes: Kimi hatte immer wenig "Probleme" mit der Läufigkeit. Sie war müde, etwas unmotiviert... und dann war gut. Jetzt, nachdem sie bei mir 4mal läufig war (und 5 bis 6 mal insgesamt, genau kann ich es leider nicht nachvollziehen), habe ich den Eindruck, dass es von mal zu mal "schlimmer" wird. Sie ist jedesmal ein Stück unsicherer, gestresster, extremer.
Ich hatte den Eindruck, dass ihr die letzten zwei Läufigkeiten einen Entwicklungsschritt ermöglicht haben. Immer bei der nächsten Läufigkeit wurde dieser Schritt zunichte gemacht, sie hat sich mindestens drei Schritte zurück bewegt, ist in alte Verhaltensmuster gefallen. Und genau DAS wird immer mehr, dieses Unsichere, das, was sie eigentlich abgelegt hatte. Und ich habe den Eindruck, dass sie es ähnlich merkt wie ich, als stressig empfindet. Es stresst sie und es stresst mich - weil ich kaum noch Ansatzpunkte finde, wie ich sie jetzt nehmen muss, was ich mit ihr arbeiten kann. Manchmal komme ich nicht zu ihr durch und das kenne ich so gar nicht von ihr.
Es stresst sie - und dadurch mich. Und weil es mich dann auch stresst, spiegelt sie das wieder. Doof. Und, wie gesagt und das sind meine größten Bedenken: Es wird von Mal zu Mal mehr, schlimmer, "extremer". Es ist schwierig, zwei, drei Monate mit ihr gut arbeiten zu können und dann wieder ganz weit zurück, ganz weit vorne anfangen zu müssen. Das hält dann auch wieder zwei, drei Monate und dann geht es wieder gut.
Und an diesem Punkt frage ich mich: Muss das denn sein? Müssen wir uns das beide antun?
Aber ich bin mir einfach unsicher, ob meine Gründe, meine Bedenken "reichen", ihr die Kastration zuzumuten.Meine TÄ rät übrigens zu einer Art Läufigkeits-"Verhütungsspritze", um auszutesten, ob dieses Verhalten tatsächlich hormonell bedingt ist. Ich bin mir da aber eigentlich sehr sicher.
Ich gebe dann mal an euch weiter ...

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Hallo,
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Das hört sich vom TA ja vernünftig an, wenn erst mal die Spritze empfohlen wird, um zu schauen, ob es wirklich an den Hormonen liegt. Allerdings wäre ich mit den Hormonspritzen vorsichtig, weil auf einmal eine große Menge an Hormonen dem Körper gegeben wird. Gibt es da kein Mittel, was die Hormone nur nach und nach abgibt?
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Von diesen Läufigkeitsspritzen hört man doch nichts gutes , die sollen nicht ohne sein. Aber da können dir andere sicher mehr sagen.
Die Entscheidung kann Dir keiner abnehmen, es gibt immer pro und contra. Meine Hunde sind alle kastriert, entweder aus gesundheitlichen Gründen oder da sie aus dem Tierschutz sind. Ich persönlich kann bei kastrierten Wuffeln keine Nachteile erkennen, sie haben sich vom Wesen eher nicht verändert und sind gesund und munter.
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Ich hab selbst eine nach langem hin und her nach fünf (plus eine weiße) läufigkeiten kastrierte Hündin die extrem unter den hormonschwankungen gelitten hat und bin froh den Schritt gemacht zu haben. (Rückblickend hätte ich ihr viel ersparen können...)
Hast du schon versucht ihr homöopathisch durch diese zeit "zu helfen"? Manche Hündinnen sprechen da ganz gut an.von der spritze habe ich bis jetzt nur negatives gehört und würde eher abraten
An deiner stelle würde ich mir noch eine läufigkeit mit alternativmedizinischer Unterstützung anschauen und dann eine Entscheidung treffen.
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Ach ja madame hält übrigens seit der Kastration vor einem jahr und gleichbleibender Futter- und leckerlidosis noch immer ca ihr Gewicht

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Eine homöopathische Behandlung kann ich dir auch empfehlen. Ich hab mit meiner Hündin da auch sehr gute Erfahrungen gemacht.
Aber, ich würde mir an deiner stelle auch ein (zeitliches) Limit setzen.
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Mit dieser Spritze bin ich auch sehr skeptisch. Für mich steht außer Frage, dass das Ganze an den Hormonen liegt. Woran sonst, wenn es immer mit der Läufigkeit zusammen hängt?
Homöopathie wäre auch etwas, worüber man noch nachdenken könnte. Wie behandelt ihr das denn speziell? (Gern auch per PN)
Gewichtszunahme wäre sogar wünschenswert... jedenfalls dürfte sie rund 1kg zunehmen (bei momentan 4kg Gesamtgewicht). Da sehe ich gar kein Problem. Generell denke ich einfach, dass ein Zusammenleben ohne hormonelle Schwankungen für uns beide angenehmer wäre.
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Wie äußert sich denn das "Schlimmer werder". Und was genau meint denn "jedesmal ein Stück unsicherer, gestresster, extremer"?
Grüße
Bea -
Aber ich bin mir einfach unsicher, ob meine Gründe, meine Bedenken "reichen", ihr die Kastration zuzumuten.
Nein.
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Ich sehe da auch nicht unbedingt einen Grund für ´ne Kastration
Du schreibst, ihr stresst euch gegenseitig ...vielleicht liegt es an dir? Vielleicht stimmt bei deinem Zyklus was nicht und du überträgst es auf die Hündin 
- Vor einem Moment
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