Unverträglichkeit mit Artgenossen

  • Noch mal ein anderer Gedankenanstoß: Es kann sein, dass der Hund deine Stimmung bei Hundesichtung überträgt und die Sicherung, das Unbehagen, die negativen Gefühle in seine Gefühlslage einbaut, wodurch sich das aggressive Verhalten ebenso verstärken kann. Das ist eine häufige Gefahr bei Artgenossenaggressivität, die ein Training nicht selten erschwert. Allein deshalb würde ich unter Traineranleitung Hundesichtung trainieren und jedes gewünschte Verhalten sehr hochwertig bestätigen - keinesfalls würde ich irgendwas unterbinden oder abstrafen, sondern dem Hund vermitteln, dass Hundesichtung nur Positives für ihn bedeutet. Ist das erreicht, kann man daran arbeiten, dass Artgenossen Alltag und irrelevant sind.

  • Außerdem kann ich mir vorstellen, dass man dem Hund, sofern er den (bitte sehr sorgfältig und positiv aufgebauten) Maulkorb akzeptiert, mehr Freiheiten lassen könnte. Immer nur an der kurzen Leine kann zu aggressivem Verhalten beitragen.

    Hast du schon mal daran gedacht, Kontakt zu Mirjam Cordt aufzunehmen? Ich finde sie sehr kompetent, was Herdenschutzhunde und Hunde mit Aggressionsproblematiken anbelangt.


    Ich hab sie sogar an der Laufleine , wenn ich an übersichtlichen Stellen bin und da gibts bei uns schon einige , ich muss nur aufpassen , das ich nicht unverhofft auf Artgenossen treffe , dann passt es schon ...übrigens gibt es einen Doggenrüden , der gefällt ihr , aber der mag sie nicht ....
    Mit Frau Cordt habe ich schon telefoniert , aber Terminmäßig hat das leider nicht geklappt , villeich nächstes Jahr , wenn ich es selber nicht in den Griff bekomme...

    Außerdem kann ich mir vorstellen, dass man dem Hund, sofern er den (bitte sehr sorgfältig und positiv aufgebauten) Maulkorb akzeptiert, mehr Freiheiten lassen könnte. Immer nur an der kurzen Leine kann zu aggressivem Verhalten beitragen.

    Hast du schon mal daran gedacht, Kontakt zu Mirjam Cordt aufzunehmen? Ich finde sie sehr kompetent, was Herdenschutzhunde und Hunde mit Aggressionsproblematiken anbelangt.

    Außerdem kann ich mir vorstellen, dass man dem Hund, sofern er den (bitte sehr sorgfältig und positiv aufgebauten) Maulkorb akzeptiert, mehr Freiheiten lassen könnte. Immer nur an der kurzen Leine kann zu aggressivem Verhalten beitragen.

    Hast du schon mal daran gedacht, Kontakt zu Mirjam Cordt aufzunehmen? Ich finde sie sehr kompetent, was Herdenschutzhunde und Hunde mit Aggressionsproblematiken anbelangt.

  • Zitat

    Ich hab sie sogar an der Laufleine , wenn ich an übersichtlichen Stellen bin und da gibts bei uns schon einige , ich muss nur aufpassen , das ich nicht unverhofft auf Artgenossen treffe , dann passt es schon ...übrigens gibt es einen Doggenrüden , der gefällt ihr , aber der mag sie nicht ....
    Mit Frau Cordt habe ich schon telefoniert , aber Terminmäßig hat das leider nicht geklappt , villeich nächstes Jahr , wenn ich es selber nicht in den Griff bekomme...

    Laufleine? Wie sieht die aus?
    Gerade damit du nicht immer aufpassen musst, raten dir hier einige, inklusive mir, zu einem Maulkorb. Falls doch mal was passiert, leidet der Hund darunter.

    Auch mit anderen von Pro HSH/HSH-Hilfe?

  • Ich werde es selber noch versuchen , falls ich merke , es nicht zu schaffen , werde ich bei Frau Cordt einen Termin vereinbaren .
    Vieleicht bin ich tatsächlich zu unentspannt und meine Große merkt das natürlich .
    Unser vorheriger Hund war ein Tornjak und eher ängstlich ..... Selin dagegen geht immer nach vorne , egal bei wie oder was ...

  • Seit mein DSH-Rüde draussen Maulkorb trägt, bin ich viel entspannter und cooler, was sich direkt auf seine Stimmungslage auswirkt.
    Und ich weiss, dass auch andere HH mit artgenossenunverträglichen Hunden genau diese Erfahrung gemacht haben :bindafür:
    Deshalb auch mein Rat, pack einen Maulkorb drauf, wenn ihr unterwegs seid - du wirst entspannter, dadurch wird dein Hund entspannter und im Zweifelsfall kann nicht so viel passieren :dafuer:

  • Vielleicht wäre ein Social Walk einer Hundeschule was für euch?

    Mit meinem angst-aggressiven Hundeopa habe ich das auch lange Zeit gemacht und er hat davon viel profitiert. Die ersten beiden Male hat er den Spaziergang über praktisch durchgebellt, obwohl er die anderen Hunde nicht mal gesehen, nur gerochen hat. Die Distanz zu den anderen Hunden konnte im Laufe der Zeit immer verringert werden (Kontakt war jedoch von der Hundetrainerin strengestens verboten!) In den letzten Monaten liess er sich sogar unbeeindruckt von tobenden Schäferhunden anpöbeln. Und er hat dort auch seine Hundefreundin kennengelernt (die Hundetrainerin hat die beiden verkuppelt), mit der wir ab und zu spazieren gehen. Sie ist einige der wenigen Hunden, die er ok findet. Alle anderen Fellnasen will er nicht in seiner Nähe.

    In einem Social Walk könntet ihr üben, in der Nähe von anderen Hunden (was Nähe für deinen Kangal bedeutet, müsste noch definiert werden) ruhig zu bleiben und sich gegenseitig in Ruhe zu lassen. Unsere Hundetrainerin betonte immer, dass da ein so feine Art von Kommunikation (Körpersprache und Gerüche) abläuft, die wir gar nicht mitbekommen. Vielleicht ist dein Hund (mit seiner Vorgeschichte) mit dieser Kommunikation noch unsicher :smile:

    Ich stelle mir einen souveränen HSH auch eher so vor, dass er es gar nicht nötig hat aggressiv zu sein. Er macht im richtigen Moment einfach mal kurz Wuff und das sitzt dann.

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