Artikel und Umsetzung in der Praxis

  • Es geht darum, wenn der Rückruf, was auch immer, nicht funktioniert, den Hund einfach mal zu beobachten. Mal den eigenen Kopf zu benutzen und sehen und überlegen, was ihm Spaß machen könnte. Was als Motivator eingesetzt werden kann.

    Oh, das weiß ich ganz genau.

    Aber es winkt sich so schlecht mit einem Gewässer.....

    Und für Spielzeug oder Leckerchen machen meine schweren Jungs keinen Schritt.

  • Nicht die Hundehaltung ist komplizierter geworden, sondern die Leute selbst, auf Grund der veränderten Erlebnis- und Informationswelt.

    Genau so sehe ich das auch. :bindafür:

    Je mehr manche Leute meinen mit ihrem Hund "trainieren" bzw. ausprobieren zu müssen, desto mehr Probleme gibt es oftmals bei diesem Hund-Halter-Gespann, weil keiner mehr irgendwas für sich selbst (aus dem Bauch heraus) entscheidet, sondern sämtliche Methoden der Reihe nach ausprobiert, die man im Internet oder in Büchern finden kann und das werden zum Leidwesen manchen Hundes, immer mehr Methoden/Möglichkeiten.

    Seit Beginn meiner Hundehaltung sage ich intuitiv zu unseren Hunden, wenn wir ein Tier erblicken: "Ist nur eine Katze/Schwein/Kuh usw.". Wenn der Hund sich brav verhält, lobe ich mit "brav". Das hat immer funktioniert, sodass der Hund sich nach einiger Zeit nicht mehr für diese Tiere interessiert hat.

    Heutzutage gibt es dafür Videos, Anleitungen usw. und man nennt das "Zeigen und Benennen". :fear: :mute:

  • Für mich ist die Hälfte von den genannten Sachen keine Belohnung, sondern was Anderes.
    Hab das mal in rot dahintergeschrieben, wie ich diese Sachen einordnen würde.

  • Nicht die Hundehaltung ist komplizierter geworden, sondern die Leute selbst, auf Grund der veränderten Erlebnis- und Informationswelt.

    Nein, gerade gestern habe ich das gerade mit meiner Hundetrainerin gesprochen, weil ich auch so dacht,ABER
    sie meinte, es lägte daher, dass auf einen qm² einfach mehr kommen und die Ansprüche an Hunde und Hundehalter gestiegen.
    WEnn früher ein Schäferhund gebellt hat, hat er gebellt. Heute ist er deswegen gleich BÖSE und man muß als Hundehalter dafür sorgen, dass er GARNICHT erst bellt. Ich spreche da aus Erfahrung!

    Gruß Silke

  • Nein, gerade gestern habe ich das gerade mit meiner Hundetrainerin gesprochen, weil ich auch so dacht,ABERsie meinte, es lägte daher, dass auf einen qm² einfach mehr kommen und die Ansprüche an Hunde und Hundehalter gestiegen.
    WEnn früher ein Schäferhund gebellt hat, hat er gebellt. Heute ist er deswegen gleich BÖSE und man muß als Hundehalter dafür sorgen, dass er GARNICHT erst bellt. Ich spreche da aus Erfahrung!

    Gruß Silke

    Da hast du nicht unrecht.
    Es ist aber auch so, dass man halt "früher" einen nicht stadttauglichen Hund zuhause ließ, wenn man nachmittags in die Stadt ins Cafe oder zum Shoppen gefahren ist. Heutzutage muss das auf Teufel komm raus mit so einem Hund geübt, geklickert, weiß der Geier was noch, gemacht werden, nur, damit man diesen Hund mitnehmen kann.
    Vllt. sollte man manche Hunde auch einfach großteils so nehmen wie sie sind und nicht um alles in der Welt versuchen, genau diesen Hund nach seinen eigenen Bedürfnissen zu formen.

  • @Dackelbenny!

    Tja und es ging MIR u.a. bei dem Eingangposting darum, dass ICH was suche, was als Motivation/belohnung eingesetzt werden kann und auch hochgenug ist, UM Fehlverhalten zu unterbinden und das unterlassen zu belohnen.
    :hust:

    Gruß Silke

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