Artikel und Umsetzung in der Praxis

  • Du hast einen Leinenpöbler, da gibt s hier Threads ohne Ende, es gibt Bücher, ich habe hier gefühlt 100000 Beiträge zu Z und B geschrieben.

    Ach so
    Ein Problem verschwindet nicht, weil man im Forum liest, man muss auch umsetzen.(können)


    :lachtot: :lachtot: :lachtot:

    Sorry, da fällt mir nix mehr zu ein...ich hab nen Leinenpöbler, großartig Liv, da weisst du mehr als ich...ich hab ne 7 Monate alte Junghündin du Schlaumeier, setz die Brille auf beim Lesen :lachtot: :lachtot:

  • Es hätte rein gar nichts gebracht, direkt in den Situationen mit Motivationslisten zu arbeiten, um eine Kooperation einzufordern, aber es hat geholfen, im gesamten Umgang mit Hund mehr mit Motivations zu arbeiten.

    Ja super genau das ist mein Bestreben!


    Gruß Silke

  • MEin Hund ist alles andere als unsicher!Aber er Kontrolliert und wil beschützen und hat Energie ohne ENDE!!!
    Mein Training ist hart und sehr steinig und ich weiß schon dass es an mir liegt, wenn es nicht gut läuft.
    Für die Teambildung und das VErtrauen mache ich ja das ganze Auslatungsprogramm:
    Mantrailing und Fährtenarbeit.


    Dir ist aber schon klar, dass besonders beim Mantrailing der Grundgehorsam unwichtig ist? D.h. trailt der Hund, hat er Narrenfreiheit, Herrchen folgt und Hundi trifft die Entscheidung. Es ist auch zweitrangig, ob der Hund sich mit Artgenossen versteht.

    Wahrscheinlich ist auch das dein Problem. Möchte man einen Hund, der gut im Gehorsam steht, fängt man mit dem Trailen erst an, wenn der Grundgehorsam sitzt. Oder halt gar nicht. Alles andere verwirrt den Hund.

  • Warum sollte das den Hund denn verwirren, wenn man gar keinen Gehorsam werden des Trailens einfordert und der Hund so auch kein Fehlverhalten zeigen kann?
    Hunde unterscheiden doch auch, welches Verhalten gerade gefordert ist - ich denke, der Hund wird eine klare Grenze zwischen Mantrailing und Alltag ziehen.

  • Dir ist aber schon klar, dass besonders beim Mantrailing der Grundgehorsam unwichtig ist? D.h. trailt der Hund, hat er Narrenfreiheit, Herrchen folgt und Hundi trifft die Entscheidung. Es ist auch zweitrangig, ob der Hund sich mit Artgenossen versteht.

    Wahrscheinlich ist auch das dein Problem. Möchte man einen Hund, der gut im Gehorsam steht, fängt man mit dem Trailen erst an, wenn der Grundgehorsam sitzt. Oder halt gar nicht. Alles andere verwirrt den Hund.

    :???: Sorry, ich vestehe den Zusammenhang nicht
    Mantrailing/Fährten ist sehr gut für Bindung und vertrauen zwischen Mensch und Hund.
    Meine Trainerin hätte mich sonst nicht in solchem Kurse gesteckt, denn sie kennt ja die Probleme von Lyko und mir.
    Zudem powert es den Hund unglaublich gut aus und das ist etwas was Lyko bei all seiner Energie und Power unbedingt braucht. ER geht nämlich zu Hause sonst über Tisch und Bank.
    Und draußen sucht er sich dann Dinge. Sind im Spaziergänge zu langweilig, dann sucht er sich Beschäftigung. Da kannst Du aber mal sicher sein!

    Mir geht es auch in dem Thread null um Grundgehorsam.
    Draußen an der Leine sind das eben eigene Probleme die eben auch u.a. von mir verstärkt werden.

    Gruß Silke

  • Für die Teambildung und das VErtrauen mache ich ja das ganze Auslatungsprogramm:

    Ähm... Wie soll dein Hund dir vertrauen wenn er dich an der Leine führt? Wenn er seine Nase nutzt um sich eine Belohnung zu holen?


    Du hast meinen Text nicht verstanden, denn genau darum ging es mir: Ich habe einen Hund, dem sein eigener Wille das Allerheiligste war. Wenn der Jogger jagen wollte, dann hat der das gemacht, dem war das schnuppe, welchen Gegenmotivator ich gezückt habe. Dem war das sogar schnuppe, ob ich unseren "sicheren Rückpfiff" genutzt habe, wenn er gerade in einem See geplanscht hat, weil es ja keinen Grund dafür gab, dass er jetzt gepfiffen wird.Doch genau bei diesem Hund hat es geholfen, ihm außerhalb solcher Situationen zu zeigen, dass es eine gute Sache ist, sich auf mich einzulassen. Und das war der Schlüssel dazu, dass das Alternativverhalten irgendwann doch mal beachtet wurde.
    Es hätte rein gar nichts gebracht, direkt in den Situationen mit Motivationslisten zu arbeiten, um eine Kooperation einzufordern, aber es hat geholfen, im gesamten Umgang mit Hund mehr mit Motivations zu arbeiten.
    "Alter, so nicht" hätte nur dazu geführt, dass mir ein "Alte, du kannst auch mal meine Zähnchen spüren" oder dauerhafte Ignoranz gegenüber meiner Person entgegengebracht würde.

    Nein. Mit meinen Dates lebe ich auch nicht zusammen oder muss mir ihre Kooperation in Extremsituationen sichern. Die gehen auch für gewöhnlich ohne Leine.

    Du hast einen Motivator gefunden der außerhalb funktioniert und das steigern können.
    Das ist doch ne klasse Sache, ändert aber nichts dran das dein Hund auf deine Motivatoren eben generell anspringt. Gibt aber Hunde die das nicht machen, bzw für die alles immer ein Abwägen ist "Hab ich Bock oder hab ich keinen Bock?".
    :ka: So selten sind die nicht, aber ich glaub wir reden aneinander vorbei.

  • Warum sollte das den Hund denn verwirren, wenn man gar keinen Gehorsam werden des Trailens einfordert und der Hund so auch kein Fehlverhalten zeigen kann?
    Hunde unterscheiden doch auch, welches Verhalten gerade gefordert ist - ich denke, der Hund wird eine klare Grenze zwischen Mantrailing und Alltag ziehen.

    Beispiel: Beim Mantrailing ist Ziehen an der Führerleine erwünscht, im Alltag nicht. Damit ein Hund unterscheiden und Verhalten mit Mantrailing verknüpfen kann, muss erst mal Leinenführigkeit sicher gelernt worden sein.

    :???: Sorry, ich vestehe den Zusammenhang nichtMantrailing/Fährten ist sehr gut für Bindung und vertrauen zwischen Mensch und Hund.
    Meine Trainerin hätte mich sonst nicht in solchem Kurse gesteckt, denn sie kennt ja die Probleme von Lyko und mir.
    Zudem powert es den Hund unglaublich gut aus und das ist etwas was Lyko bei all seiner Energie und Power unbedingt braucht. ER geht nämlich zu Hause sonst über Tisch und Bank.
    Und draußen sucht er sich dann Dinge. Sind im Spaziergänge zu langweilig, dann sucht er sich Beschäftigung. Da kannst Du aber mal sicher sein!

    Mir geht es auch in dem Thread null um Grundgehorsam.
    Draußen an der Leine sind das eben eigene Probleme die eben auch u.a. von mir verstärkt werden.

    Gruß Silke

    Du hast folgendes geschrieben:
    "Ich habe einnen Schäferhund-Husky Mischling an der Leine, der sehr aktiv ist und gerade in der Stadt, wenn ich mit ihm gehe sehr stark Kontrolliert und mich beschützt."

    Dein Hund entscheidet, nicht du. Das ist der Zusammenhang zwischen Alltag und Mantrailing. Ich weiß nicht wie alt dein Hund ist, und wann ihr angefangen habt mit euren Aktivitäten.

    Aber bei dem Programm

    "Obwohl ich berufstätig bin, mache ich mit ihm einiges: Fährtenarbeit, ZOS, Trickdogging, am WE Wanderungen, ab und an mal Mantrailen"

    wundert mich gar nicht, dass ihr eure Probleme habt. Das einzige was ich wirklich gut finde, sind die Wanderungen.

    Weniger ist manchmal mehr.

    Und wie Aoleon schon schrieb: Nasenarbeit dient der geistigen Auslastung des Hundes. Der Hund gibt die Richtung vor und der Halter folgt. Da ist keine Interaktion zwischen Halter und Hund.

    Wenn du die Bindung zu deinem Hund fördern willst, geh mit ihm joggen, radfahren oder mehr wandern.

  • Aber bei dem Programm

    "Obwohl ich berufstätig bin, mache ich mit ihm einiges: Fährtenarbeit, ZOS, Trickdogging, am WE Wanderungen, ab und an mal Mantrailen"

    wundert mich gar nicht, dass ihr eure Probleme habt. Das einzige was ich wirklich gut finde, sind die Wanderungen.

    Weniger ist manchmal mehr.

    Wiedermal das Problem von Internet
    ich mache nicht alles auf einmal
    Mal gehe ich, weil das Wetter schön ist wandern
    Falls es stattfindet und wir die Zeitfinden ist EINMAL im Monat Mantrailen, meist am WE
    Oder wie gestern oder heute lege ich dann auch mal Fährten
    Falls das Wetter schlecht ist und die Spaziergänge am WE dann nicht so lange sind gibt es zu Hause ZOS
    Aber eben immer mal eine Aktivtät am WE nicht alles immer jeden Tag und dauern.

    Gruß Silke

  • Dir ist aber schon klar, dass besonders beim Mantrailing der Grundgehorsam unwichtig ist? D.h. trailt der Hund, hat er Narrenfreiheit, Herrchen folgt und Hundi trifft die Entscheidung.

    Du hast eine, verzeih mir, sehr laienhafte Vorstellung vom Mantrailing. Mantrailing ist Teamarbeit. Bloss die Rollen sind etwas anders verteilt als im Alltag.

    Und ein gewisser Grundgehorsam kann auch für den Mantrailer lebenswichtig sein.


    Beispiel: Beim Mantrailing ist Ziehen an der Führerleine erwünscht, im Alltag nicht. Damit ein Hund unterscheiden und Verhalten mit Mantrailing verknüpfen kann, muss erst mal Leinenführigkeit sicher gelernt worden sein.

    Nein, das stimmt nicht. Ein Hund braucht keine sichere Leinenführigkeit, um den Unterschied zwischen "ziehen erlaubt und erwünscht" und "kein ziehen erlaubt" zu erlernen. Er braucht bloss verlässliche und deutliche Unterscheidungsmerkmale für die unterschiedlichen Situationen. Im Gegenteil: eine zu sicher verinnerlichte und generalisierte Leinenführigkeit kann ein echtes Handicap sein im Trailen.


    Ähm... Wie soll dein Hund dir vertrauen wenn er dich an der Leine führt? Wenn er seine Nase nutzt um sich eine Belohnung zu holen?

    Auch hier: deine Vorstellung von Mantrailing scheint etwas :hust: rudimentär zu sein. Dass der HF einfach nur passiv an der Leine geführt wird, mag auf simple, kurze Waldtrails bei einem Hund, der seinen Job kennt zutreffen. In schwierigen Situationen, und insbesondere beim Thera-Trailing geht es nicht ohne gegenseitiges Vertrauen. So tragen zB erfolgreich gemeinsam gemeisterte Gruselsituationen auf dem Trail sehr zum Vertrauensaufbau bei.

  • Beispiel: Beim Mantrailing ist Ziehen an der Führerleine erwünscht, im Alltag nicht. Damit ein Hund unterscheiden und Verhalten mit Mantrailing verknüpfen kann, muss erst mal Leinenführigkeit sicher gelernt worden sein.

    Beim Mantrailing zieht der Hund in einem Suchgeschirr an einer Schleppleine und bekommt i.d.R. zuvor noch ein Kommando davor. Es unterscheidet sich alles von einem normalen Spaziergang - wie sollte der Hund da Schwierigkeiten haben, das zu unterscheiden?

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