Artikel und Umsetzung in der Praxis

  • Na wenn das Timing nicht passt, kann ja die Liste nix dafür.

    Die Liste macht man doch wahrscheinlich, weil die "klassischen Belohnungen" nicht greifen. Und noch mal, man "bereitet" sich doch vor, :D seelisch, moralisch und geistig auf DEN Moment. Sagen wir, z.B. Wildsichtung, also ich zumindest

  • Es gibt soviele Hunde, die schon bei leichtem Stress kein Futter mehr nehmen und auch nicht spielen können und schon gar nicht gestreichelt werden wollen, trotzdem möchte man manchmal schon ein Ansatzverhalten irgendwie belohnen, ist das so schwer nachzuvollziehen?

    Das ist doch ein sehr alter Hut und braucht keine Liste!

    Meine Alte Hündin nimmt Leckerlies nur sehr zögerlich, ich habe aber nicht 12 Jahre lang (bis es endlich "die Liste" gab) versucht, sie auf Deibel komm raus mit Leckerlies zu "belohnen" sondern habe mich nach ihren Vorlieben gerichtet.

    Dafür braucht es einfach nur einen Kopf, angefüllt ,it ein klein wenig Menschen (Hunde-)Verstand. Keine Listen.....

  • Ich finde es hier echt mühsam und werde auch nach diesem Beitrag nichts mehr hier schreiben, weil es so sinnlos ist.

    Ist es nicht sch....egal, ob die Liste im Kopf oder auf Papier ist?

    Mancher tut sich mit Verschriftlichung leichter, mancherm reicht etwas zu hören, wieder andere müssen etwas sehen, um es in die Tat umsetzen zu können.

    Cattlefan, du hast deine variablen Belohnungen im Kopf, mir vor ein paar Seiten über 10 aus dem Stand an den Kopf geworfen. Was ist so schlimm daran, wenn jemand sich solche Gedanken aufschreibt?

    Und vielleichtist einfach nicht jeder so toll wie du, und freut sich über für ihn neue Anregungen?

  • Dieser Thread ist für mich wirklich ein Quell zunehmender Verwunderung. Würden wir das Jahr 1985 schreiben, würde mich dieser Verlauf wahrscheinlich nicht so wundern, aber 2015?
    Und es ist furchtbar, ich kann auch nicht mehr weglesen! 12 Seiten wird "diskutiert" dass Belohnungslisten doof sind (und die Balschke-B auch und das ganze sich einen Kopfgemache um Hundeerziehung auch), dass Belohnungen, die man nicht in höchster Reizlage einsetzen kann, nix taugen ... und ich bin fasziniert. Diese kontroversen, kontroversen Belohnungslisten aber auch!

  • Selbstverständlich renne ich nicht mit einem Kong in die Situation mit der höchsten Reizlage und bilde mir ein, ich LENKE damit ab und gut ist.
    Naijra hat es weiter vorne erklärt, man macht sich Gedanken, was der Hund gerne macht, schaut dann, was als Belohnung genutzt werden kann, und geht dann damit ins Training und fängt natürlich an, in "unkritischen, ablenkungsschwächeren Situationen " ein Alternativverhalten zu etablieren, das entsprechend belohnt, Lust auf mehr macht.
    Es gibt soviele Hunde, die schon bei leichtem Stress kein Futter mehr nehmen und auch nicht spielen können und schon gar nicht gestreichelt werden wollen, trotzdem möchte man manchmal schon ein Ansatzverhalten irgendwie belohnen, ist das so schwer nachzuvollziehen?

    Das ist schon nachzuvollziehen.
    Leider kommt einem der Alltag dabei immer wieder in die Quere ;)

    Was nützt es, wenn ich zwar in reizarmen Gegenden trainiere, die kleinsten Ansätze zu belohnen, wenn sich das Fehlverhalten im Alltag gleichzeitig immer weiter festigt. Ich befürchte nämlich, das Letztere wird dem Hund nachhaltiger in Erinnerung bleiben.

    Und - vorausgesetzt, man schafft es diese Situationen im Alltag tatsächlich komplett zu vermeiden - warum kommen dann auch Dinge wie Menschen anbellen oder irgendwo hochspringen usw. auf die Liste?
    Diese Dinge wird man im Training ja kaum zur Belohnung nutzen, auch wenn sie den Hund sehr stark motivieren würden.

  • Und vielleichtist einfach nicht jeder so toll wie du, und freut sich über für ihn neue Anregungen?

    Du bist ziemlich arrogant - aggressiv, oder?

    Ich habe NIRGENS geschrieben, dass ich "toll" wäre....

    Es wurde um Meinungen gefragt, ich habe meine geschrieben, Du hast (um Dich tretend) nachgefragt, ich habe sachlich geantwortet, Du trittst nochmal nach (oder versuchst es zumindest.... kindisch!

  • Was nützt es, wenn ich zwar in reizarmen Gegenden trainiere, die kleinsten Ansätze zu belohnen, wenn sich das Fehlverhalten im Alltag gleichzeitig immer weiter festigt. Ich befürchte nämlich, das Letztere wird dem Hund nachhaltiger in Erinnerung bleiben.

    Und - vorausgesetzt, man schafft es diese Situationen im Alltag tatsächlich komplett zu vermeiden - warum kommen dann auch Dinge wie Menschen anbellen oder irgendwo hochspringen usw. auf die Liste?
    Diese Dinge wird man im Training ja kaum zur Belohnung nutzen, auch wenn sie den Hund sehr stark motivieren würden.

    Das Fehlverhalten im Alltag gilt es zu managen - einfach nur auf Knopfdruck abstellen wird man es nur selten können.

    Warum aus Menschensicht unerwünschte Dinge auf die Liste kommen wurde ja schon erklärt - hast du offensichtlich nicht gelesen. Nochmal extra für dich: es geht darum, herauszufinden, was dein Hund gerne tut, also als selbstbelohnend empfindet. Es wird wohl kaum ein HH auf die Idee kommen, sich aus dem Menschen verbellen direkt eine Belohnung zu basteln.

    In der Rettungshundearbeit würde dies allerdings ein Hinweis auf eine bevorzugte Anzeigeart sein.

  • Das Fehlverhalten im Alltag gilt es zu managen - einfach nur auf Knopfdruck abstellen wird man es nur selten können.


    Da sind wir wieder voll beieinander.

    Aber das hier:

    Tja und es ging MIR u.a. bei dem Eingangposting darum, dass ICH was suche, was als Motivation/belohnung eingesetzt werden kann und auch hochgenug ist, UM Fehlverhalten zu unterbinden und das unterlassen zu belohnen.


    hatte ich so verstanden, dass man mit der Motivation/Belohnung quasi den 'Knopfdruck' sucht. Daher mein letzter Post.

  • Ich habe im Verlauf der Jahre gelernt, was für das Tier Hund, als BELOHNUNG gilt, und was ich mir davon für mich rausnehme und in ein Training integriere.

    Ein Aha-Erlebnis hatte ich noch mal vor 2 oder 3 Jahren bei der Lektüre "Stressfrei über alle Hürden".

    Nicht, dass alles Neu war, aber ich war aufnahmebereit. Und es haben sich in meinem Verständis um Hunde wieder Puzzelteile zusammengefügt.

    Ich probierte natürlich wieder sofort aus, mit 3 Hunden.

    Ergebnis: mein super schlaue Bordermaus, hat kläffen verknüft als erwünschte Handlung :applaus:

    Ich habe diese Verknüpfung mühsam wieder korrigieren können, aber selbst das war ein Aha Erlebnis.

    Denn wie oft staunen Hundehalter über "Problemverhalten" und letztlich ist es ein hausgemachtes "TIMING-Problem".

    Ich führe keine Belohnungslisten, ich habe Leckerchen :lachtot:

    Und ich weiss, was meine Hunde wirklich toll finden und wenn ich es brauche, dann setze ich das auch ein. Aber sparsam.
    Die sind alles so mega verfressen, das es einfach ist.

    Beim Hüte"training" (in Anführungsstrichen, weil die BCs auf Frühruhestande sind und nur unregelmässig "hobbyhüten") ist die "Umweltbestätigung" das Vieh.

    Wer einmal erlebt hat, wie ein Hund sich gerne in ein Platz legen lässt , weil er weiss, die Belohnung ist : Schafe anschieben....der hat automatisch "Umweltbelohnung" gelernt.

    Bei Jagdhunden wird es ähnlich sein.

    Und das ist keine Erfindung von Ute..B. Aber sie ist eine, die vieles eben für "Otto-Normal-Hundehalter" strukturiert und aufgeschrieben hat. Eine unter vielen modernen Hundetrainer, die wissenschaftlich UND Praxisnah an Hundeerziehung gehen.

  • Du bist ziemlich arrogant - aggressiv, oder?

    Ich habe NIRGENS geschrieben, dass ich "toll" wäre....

    Es wurde um Meinungen gefragt, ich habe meine geschrieben, Du hast (um Dich tretend) nachgefragt, ich habe sachlich geantwortet, Du trittst nochmal nach (oder versuchst es zumindest.... kindisch!

    HEy hey hey!
    Nicht so! ich bin froh, dass bei diesen Thema bisher die Sachlichen Arguemte vorherrschten und niemand angegriffen wurde.
    Ich bitte dich jemanden nicht direkt anzugreifen.
    Ich möchte dass bei dem Thema was ICH eröffnet habe kein Streit kommt.
    Jeder hat seine Meinung und ich finde es auch interessant, wie jeder seine Meinung vertritt, aber bitte bleibt sachlich !!!!


    Da sind wir wieder voll beieinander.

    Aber das hier:

    hatte ich so verstanden, dass man mit der Motivation/Belohnung quasi den 'Knopfdruck' sucht. Daher mein letzter Post.

    NEin, darum ging es mir beim eröffnen diese Thread niemals.
    Es ging mir darum, dass ein HH sich GEDANKEN macht über Motivation/Belohn um Fehlverhalten zu trainerin.
    Grade wie oben schon mehrmals geschreiben wurde, ist nicht jeder Hund draußen oder gar in STreßsituationen empfänglich für Futter, wäre aber empfänglich, wenn ich ihm s.b. einen Dummy gebe, den er tragen darf, o.ä.
    Es gibt bei Hundeerziehung kein"KNopfdruck" es ist immer ein (Lern.-)Prozess und der dauert je nach Hund mehr oder weniger lang
    Mein Fehlverhalten draußen gerade im Dunkeln geht momanten z.B. in die 2 Runde...
    Mal klappt es wenn ich ansprech und er ein Leckerchen bekommt
    Manchmal ist aber der Reiz für das Fehlverhalten zu groß und da muß eine größre Motivation Belohnung her, z.B. Dummytragen...
    Aber darüber muß ich denken und dafür finde ich das erstellen der Liste sehr interssant

    Ich bin ehrlich gesagt erstaunt, dass nach 12 -Thread seiten, dem frü-/Wider der Liste manche Läute das PRINZIP der Liste noch nicht verstandne haben
    Wie gesagt, darfür oder dagegen kann man sein, aber das man das die Funktion der Liste nicht versteht, verstehe wiederum ICH nicht :verzweifelt:

    Gruß Silke

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