Welpe ist aggressiv und beißt

Es gibt 22 Antworten in diesem Thema, welches 34.551 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von Enting.

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    Wir haben jetzt seit ein paar Tagen einen Welpen (neun Wochen alt), er hat sich schon gut eingelebt . Er kennt aber seit gestern einfach keine Grenzen mehr, heute hat er angefangen mich zu beißen (nicht als Spiel) und ließ auch nicht mehr locker. Er bellt die ganze Familie an, knurrt und beißt und zeigt nur noch aggressives Verhalten. Es liegt wahrscheinlich daran, dass er nicht seinen Willen bekommt. Wir halten ihn immer davon ab unsere Möbel zu zerlegen, ein 'Nein' kann er natürlich noch nicht und will er auch nicht können :D
    Es bringt leider gar kein Spaß, weil diese Anfälle locker 2 Stunden lang anhalten. Wir wissen allerdings auch nicht wie wir damit umgehen sollen. Wir schieben ihn zur Zeit nur immer an der Brust weg (da kann er sich natürlich immer super im Handgelenk festbeißen) und ignorieren ihn, das dreht ihn aber noch mehr auf.
    Vielleicht habt ihr ja ein paar Tipps wie man den kleinen Räuber n bisschen runterbringen kann.
    Danke :-)

  • Das ist keine Agression. Das ist ein Baby das noch nich gelernt hat das beißen anderen weh tut. Wenn er zu doll beißt hoch und quietschig AUA sagen und das Spiel ohne weitere Kommentare abbrechen/kurz den Raum verlassen.
    Der Hund merkt dann dass keiner mit ihm spielen/kuscheln will wenn er zu doll wird.


    Aber der Welpe meint das nicht böse. In der ersten Zeit im neuen zu Hause stürzen soviele aufregende Reize auf das Hundebaby ein, dass es vermutlich auch total überdreht ist. Viele Ruhe, Geduld und liebevolle Konsequenz sind jetzt wichtig

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  • Das ist völlig normales Welpenverhalten. Wie @Angel21 geschrieben hat: Aua sagen, ruhig aufstehen, wegdrehen bzw. den Raum kurz verlassen.


    In ein paar Wochen hat er die Beißhemmung gelernt. Hilfreich ist dabei auch der Kontakt mit anderen Welpen.

    Liebe Grüße von meiner "Männer-WG"
    - Balou (Dackel-Mix) * 08.03.2011
    - Mogli (JRT), * 21.10.2012
    - Hermann (Podengo-Mix) * 16.06.2014
    und von Selina


    Wenn wir behaupten, der beste Freund unseres Hundes zu sein,müssen wir die Art von Freund sein, den wir selbst gerne hätten.(SuzanneClothier)

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Ok, die sind ja eigentlich nicht so schwer zu erziehen.
    Ich hatte vor einem Jahr genau das gleiche mit Jenny. Das hat wirklich nichts mit Aggression zu tun.


    Wenn er das macht ein klares und deutliches NEIN.
    Dann auch einfach weggehen und den Hund ignorieren.


    Als Jenny das mit 7 Monaten immer noch gemacht hat, haben wir sie mit einer Wasserflasche bespritzt.


    Aber wirklich NUR machen, wenn es mit normalen Kommandos gar nicht aufhören will.


    Und man darf die Wasserflasche auch erst benutzen, wenn der Hund etwas älter ist.


    Viel Glück :bindafür:

  • Naja wir spielen mit ihm ja auch so normal, da ist das 'beißen' allerdings noch relativ sanft.
    Ihr wisst wahrscheinlich was ich meine. :-)
    Aber ich finde es nicht normal, dass er sich festbeißt, dabei noch knurrt und die Ohren anlegt. In dem Moment hört er auch nicht auf ein 'schrilles Au', beim Spielen versteht er das aber.

  • Ich gehe auch stark davon aus, dass der Welpe vollkommen überfordert ist mit der Gesamtsituation...deswegen ist er so aufgedreht und schnappt wie ein kleines Krokodil!


    Du schreibst, dass ihrn den Welpn erst seit wenigen Tagen habt, er sich aber schon gut eingelebt hat. Aber ein Welpe hat sich nicht nach 2-3 Tagen eingelebt...dafür dauert es Wochen!


    Mein Tipp: Jegliches Programm/ Bespraßen/ Spielen/ Toben/ Freunden zeigen streichen!


    Für die nächste Woche reicht vollkommen:
    - Welpi schlafen lassen (Am Besten an einem ruhigen Ort, an dem ihn keiner stört!!)
    - Welpi fressen lassen 4x am Tag
    - Nach jedem Aufwachen, Fressen, Trinken, alle 2 Stunden mit dem Welpen draußen auf die gleiche Wiese gehen zum lösen
    - 2-3mal am Tag für 10 Minuten draußen schnüffeln lassen, oder drinnen in kurzen Einheiten spielen (ruhig bleiben dabei und sofort aufhören wenn Welpi übdreht) oder mit Leckerlies kleine Kommandos beibringen (Hier, Sitz, Nein)
    - Ansonsten Welpi schlafen lassen!!

  • Achso und keine Quitschis benutzen, erst wenn die Beißhemmung komplett raus ist bzw. wenn er kein Welpe mehr ist.


    Das verstärkt es nur, denn wenn ein anderer Hund quiekt, dann heißt das, oh, ich hab ihn weh getan.


    Und wenn das Quitschi quiekt, tut´s ihm ja nicht weh. :lol:

  • ......Vielleicht habt ihr ja ein paar Tipps wie man den kleinen Räuber n bisschen runterbringen kann.
    Danke :-)

    Ich würde auch versuchen, sein Pensum etwas runterzuschrauben. Man neigt ja doch immer mal dazu, dem neuen Familienmitglied gleich alles zeigen zu wollen, stundenlang Gassigehen zu wollen, allen Freunden den Welpen zu präsentieren etc. etc.


    Aber der Kleine hat derzeit genug dait zu tun, den Verlust der Mutter zu verkraften, Euch kennenzulernen und zu beobachten, herauszufinden, was ist erlaubt und was nicht (beißen zB *g), zu lernen, wo der Futter- und Wassernapf steht, wann es Futter gibt bei Euch, zu merken, ob Ihr ihn beschützt, wenn er Angst hat, oder er Dinge selbst regeln muß (Letzteres sollte nicht der Fall sein!), stubenrein zu werden, sich melden zu lernen, wenn er mal muß - und viiiiel zu schlafen und ab und an zu futtern. Allein die Umstellung auf die neue Familie, u.U. auchneues Futter und die neuen Hausregeln (zB wenn er nicht aufs Sofa oder in die Küche darf, oder wenn zB vormittags nicht gespielt werden soll o.ä.) ist so anstrengend, daß der Welpe eigentlich freiwillig ins Körbchen fallen sollte. Notfalls nachhelfen mit nem Kauknochen, den´s nur im Körbchen gibt, und ber dem er dann (hoffentlich) einschläft.


    @Labbijenny: wenn ein Hund mein Abruchsignal in Sachen beißen nach mehreren Monaten immer noch ignoriert, sodaß ich dann auf den Junghund mit ner Wasserspritze loszugehen mich genötigt sehe, dann hat vorher etwas mit der Konsequenz oder der Deutlichkeit des Abbruchs nicht funktioniert... (Körpersprache? Tonfall? Nachdruck?) Denn wenn ich ein Verhalten abbreche, dann führt der Hund das hinterher definitiv nicht weiter aus. Und ich hab dickköpfige Terrier.... Man muß dazu nicht prügeln oder Wasserspritzen. Aber halt schon überzeugend klarmachen, daß das net geht. Bzw. erstmal dem Hund zeigen, was er alternativ machen kann - Kauknochen geben o.ä., denn wenn er nicht weiß, was er tun soll (Knochen statt Euch zu beißen), dann kann ich ihn auch nicht dafür bestrafen, daß er Euch beißt.

    Biene, Zwergpudelmix, *7.02.2007, Flächensuchhund

    Bossi, DJT-Fox-Mix, *4.06.2006

    Faro, DJT, *14.08.2013

    Frieda, DJT, 2001-30.07.2019 - Mogli, Norweger-Mix, Aug. 2010 - 29.05.2019 - Moritz, roter Kater, 2008 - 4.8.2021

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