Labrador Retriever Quatsch Thread

  • Ich habe eine Frage zu Labrador-Retriever Hunden. Einige meiner Bekannten sind nicht gerade positiv dazu eingestellt.

    Oft vernimmt man ja negative Aussagen, wie "Distanzlos" "Fiddeln" "Aufdringlich".......

    Da es mich wirklich interessiert, würdet ihr mir dazu Auskunft geben? Wie seht es mit Aggressionen aus? (trotz Beschäftigung)

  • Danke erstmal an alle für die Aufmunterung. Manchmal verlier ich ein wenig den Blick fürs ganze. Finde es auch schwer beim ersten Hund und mit so wenig Kontakt zu anderen zu wissen, ob man jetzt noch im Rahmen ist oder viel zu wenig macht.


    Lalaland

    Solche Vergleiche sind meistens keine guten Berater.

    Danke. Ich weiß. Ich seh halt immer zwei Wurfschwestern bei Facebook, die schon so viel machen, und hab dann Angst, ihr einfach nicht genug bieten zu können.

    Lalaland ja, das hatte ich besonders im ersten Jahr. Alle konnten schon Sitz, Platz und Salto während Micky immer noch wie ein junges Wildschwein in der Leine hing.

    Danke. Ja, Leine laufen macht mit Fine keinen Spaß. Und dann seh ich bei jedem Spaziergang Hunde im gleichen Alter, die brav an Halsband und Leine neben Frauchen hertippel und frag mich, was ich falsch mache.

    RHS fällt bei mir raus, aber Dummy wollte ich schon ernsthaft aufbauen und betreiben. Vielleicht auch mal noch ne "normale" Hundeschule besuchen, ich weiß auch gar nicht, ob es vielleicht Sinn machen würde, die Begleithundeprüfung anzustreben.

    Ganz ehrlich, das ist Bullshit.

    Also mach dir keinen Stress, Fine kann garantiert viel mehr als du denkst.

    Danke. Na ja, können...Wir üben gerade Sitz und Platz mit weggehen draußen. Minimal Fußarbeit, wenn sie es beim Spaziergang zufällig von selber anbietet. Leine gehen alle 14 Tage mal ein kurzes Stück. Voranschicken auf ein paar Leckerlies im Garten. Rückpfiff im Wald. Elefantentrick.

    Am allermeisten übe ich allerdings sowas wie der Kater wird nicht gefressen, der Staubsauger wird nicht angebellt, der Garten wird nicht umgegraben, wir rennen nicht kopflos jedem Vogel nach, im Freilauf lohnt es sich auch mal rüberzukucken, wenn was spannendes passiert. Mit Training - oder dem, was ich mir drunter vorstelle - bring ich das im meinem Kopf noch nicht so in Einklang. Da ist Training für mich strukturierter Aufbau und festgelegte, zeitlich abgegrenzte Übungen. Wahrscheinlich ist das genau das Problem, an dem ich arbeiten muss.

    Ich finde, ihr macht das richtig toll mit Fine und sie wird noch alles lernen, was du möchtest :bindafür:

    Man kann die Hunde auch verheizen, wenn man zu früh zu viel will...

    Danke. Ich will halt, dass sie später auch mal so lässig und mit Freude Dummys bringt und sucht und so. Gerade das finde ich sooo toll, wenn Hunde mit Freude arbeiten geht mir das Herz auf. Das will ich auch.

  • Ich habe eine Frage zu Labrador-Retriever Hunden. Einige meiner Bekannten sind nicht gerade positiv dazu eingestellt.

    Oft vernimmt man ja negative Aussagen, wie "Distanzlos" "Fiddeln" "Aufdringlich".......

    Da es mich wirklich interessiert, würdet ihr mir dazu Auskunft geben? Wie seht es mit Aggressionen aus? (trotz Beschäftigung)

    Ich beobachte zunehmend, dass Labbis die einer bestimmten Aufgabe nachgehen oder im Sport geführt werden, dieses "typische" Verhalten (Distanzlosigkeit, Fiddeln) eher nicht zeigen. Das ist den Labbis vorbehalten die "nur" Familienhunde sind und täglich maximal einmal um den Block gehen.

    Aggressionsverhalten ist laut Rasse-Standard nicht erwünscht und kommt in der Regel auch nicht vor.

  • Ich habe eine Frage zu Labrador-Retriever Hunden. Einige meiner Bekannten sind nicht gerade positiv dazu eingestellt.

    Oft vernimmt man ja negative Aussagen, wie "Distanzlos" "Fiddeln" "Aufdringlich".......

    Da es mich wirklich interessiert, würdet ihr mir dazu Auskunft geben? Wie seht es mit Aggressionen aus? (trotz Beschäftigung)

    Ich beobachte zunehmend, dass Labbis die einer bestimmten Aufgabe nachgehen oder im Sport geführt werden, dieses "typische" Verhalten (Distanzlosigkeit, Fiddeln) eher nicht zeigen. Das ist den Labbis vorbehalten die "nur" Familienhunde sind und täglich maximal einmal um den Block gehen.

    Aggressionsverhalten ist laut Rasse-Standard nicht erwünscht und kommt in der Regel auch nicht vor.

    So in etwa hatte ich das schon vermutet. Ist also eher das unausgelastet sein das Problem. Auch dann, wenn es sich um keine Leistungszucht handelt, nehme ich an.

    Eine Unbeliebtheit dieser Rassen kann ich in meinem Bekanntenkreis auch feststellen. (trotz oder wegen)

  • Ich beobachte zunehmend, dass Labbis die einer bestimmten Aufgabe nachgehen oder im Sport geführt werden, dieses "typische" Verhalten (Distanzlosigkeit, Fiddeln) eher nicht zeigen. Das ist den Labbis vorbehalten die "nur" Familienhunde sind und täglich maximal einmal um den Block gehen.

    Aggressionsverhalten ist laut Rasse-Standard nicht erwünscht und kommt in der Regel auch nicht vor.

    So in etwa hatte ich das schon vermutet. Ist also eher das unausgelastet sein das Problem. Auch dann, wenn es sich um keine Leistungszucht handelt, nehme ich an.

    Eine Unbeliebtheit dieser Rassen kann ich in meinem Bekanntenkreis auch feststellen. (trotz oder wegen)

    Nicht unbedingt das unausgelastet sein. Wir haben hier seit fünf Wochen kein Training mehr, trotzdem tanzen meine Hunde nicht Lambada auf dem Tisch. ;) Klar, trainiere ich für mich ein bisschen. Vor allem Unterordnung/Gehorsam. Aber das "richtige" Training ersetzt das natürlich nicht.

    Ich glaube, Halter die mit ihren Hunden arbeiten, führen sie einfach auch ganz anders als der durchschnittliche "Familienhund-Halter". Das geht schon beim Gassigehen los... Wie viele Labbis kenne ich, die einfach so zu einem fremden Hund hinspauzen und "Hallo sagen" dürfen...? Auch so, sind Hunde die gearbeitet werden, meiner Wahrnehmung nach irgendwie "ernster" als Hunde die das nicht tun.

    Newton hasst es auf den Tod wenn irgendein Hund angespauzt kommt und ihn bespielen will. Auch Hunter, der zwar kein Labbi aber noch recht jung ist, hat letztens eine junge Hundedame angeknurrt, weil sie ihm zu wild war.... Der Hund ist noch keine zwei Jahre alt... Aber so verhält man sich halt in seinen Augen nicht und gut. ;)

    Das heißt jetzt nicht, das meine Hunde keinen Spaß haben können. Aber den Spaß haben sie halt zu zweit oder mit anderen bekannten Hunden beim gemeinsamen Schnüffeln oder bei einem Rennspiel oder halt mit mir bei der Arbeit.

  • Ich beobachte zunehmend, dass Labbis die einer bestimmten Aufgabe nachgehen oder im Sport geführt werden, dieses "typische" Verhalten (Distanzlosigkeit, Fiddeln) eher nicht zeigen. Das ist den Labbis vorbehalten die "nur" Familienhunde sind und täglich maximal einmal um den Block gehen.

    Aggressionsverhalten ist laut Rasse-Standard nicht erwünscht und kommt in der Regel auch nicht vor.

    So in etwa hatte ich das schon vermutet. Ist also eher das unausgelastet sein das Problem. Auch dann, wenn es sich um keine Leistungszucht handelt, nehme ich an.

    Eine Unbeliebtheit dieser Rassen kann ich in meinem Bekanntenkreis auch feststellen. (trotz oder wegen)

    Auslastung oder Resignation, letzteres sieht man bei manchen Familienlabbis. Diese typischen dumm-, faul-, Tonnenlabradore.

    Fiddeln ist so ein Labrador Ding, macht meine wenn sie mit einer Situation überfordert ist, früher oft bei unerwünschtem Fremdhundekontakt. Ich denke es hat aber vorallem mit Erziehung zu tun. Menschen werden hier ignoriert, da gabs von Anfang an ein Leckerli, wenn man einfach vorbeigelaufen ist.

    Bei anderen Hunden ist es etwas schwieriger, aber auch da, umorientieren, Leckerli und weiter.

    So kommt der Hund gar nicht erst in eine Situation in der er fiddeln muss und er lernt Distanz zu halten und nicht zu jedem hinzubrettern.

  • fiedeln kenne ich von Herbert so gar nicht. Bin aber auch der Meinung, dass viel Erziehung ist. Hier wird ordentlich an Menschen vorbei gegangen und auch an Hunden. Hunde fallen ihm manchmal schwerer. Aber wenn ich etwas sage, ist ihm das wichtiger. Menschen werden nur zum Problem, wenn die ihn ansprechen oder so. Dann ist das ganz sicher und ganz bestimmt ein guter Freund :klugscheisser:

    Spielen gibt es hier sowieso nur mit ausgewählten Hunden. Er ist schon ein kleiner Rambo. Das harmonisiert nicht mit jedem. Zudem ist Herbert ein schönes Mobbingopfer für viele. Er rennt gerne, hasst es aber selber umgerannt zu werden. Viele Retriever sind ihm zu wild. Da ist ihm gemeinsames laufen oder schnüffeln viel lieber. Er selber hat aber kein Körpergefühl und berechnet den Bremsweg falsch. Also muss man schon schauen, dass der Spielkamerad das aushält und ähnlich ist.

  • laboheme aber iiiiiiirgendwann normalisiert es sich ja vielleicht mal :sweet:

    Lalaland Ich hadere auch mit mir, weil wir bei der Dummyarbeit noch nicht wirklich weit sind. Verschiedene Basics funktionieren, andere wiederum nicht. Und ich wäre gerne so viel weiter :verzweifelt: Aber ich bekomme es bislang beim besten Willen nicht hin, richtig ordentlich alleine zu trainieren :ugly: und Ivy hat soviel Potenzial :tropf:

    @zweizylinder Ivy neigt zum Fiddeln, wenn sie überfordert ist. Das ist meist so, wenn wir im Wald anderen Hunden begegnen, die ungefragt einfach zu uns kommen. Passiert leider häufig, da ich gefühlt die einzige bin, die anleint, wenn mir jemand (vor allem mit Hund) entgegenkommt. Fahrradfahrer, Jogger, Wanderer etc. werden von meinen beiden einfach ignoriert, da brauche ich z.B. nicht anleinen, bei anderen Hunde leine ich aber eben lieber an, weil Ivy nicht einfach hinlaufen soll, da sie eben dann nicht richtig weiß, was sie machen soll.

    Aggressive Labradore kenne ich nicht, aber auch Labbis können nicht immer jeden Hund leiden. Emma wird da z.B. sehr deutlich, wenn sie einen anderen nicht leiden kann.

    Distanzlosigkeit muss man eben "wegtrainieren". Labbis sind i.d.R. extrovertiert, da muss man eben klar die Grenze für sie setzen.

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